DE7204261U - Durchschreibsatz, insbesondere fur Uberweisungstrager - Google Patents
Durchschreibsatz, insbesondere fur UberweisungstragerInfo
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Description
Die Neuerung betrifft einen Durchschreibsatz, insbesondere für
Überweisungsträger mit auf das Papier aufgetragenen Durchschreibschichten,
bestehend aus mindestens drei Blättern, von
denen das erste Blatt aus unbeschichtetem Papier besteht und das zweite Blatt auf der Vorderseite eine Schicht zur selbsttätigen
Schriftaufnahme und auf der Rückseite eine Übertragungsschicht aufweist.
Solche Durchschreibsätze sind bekannt. Die Übertragungsschicht
auf der Rückseite des zweiten Blattes besteht hier aus einer hart eingestellten Karbonschicht. Eine solche Karbonschicht
führt aber bei etwas rauherer Handhabung zu Abfärbungen. Außerdem neigt diese Karbon/=;chicht zum Nachhärten, sodaß bei
längerer Lagerung die Schriftwiedergabe beeinträchtigt werden
kann.
Nachteile des Abfärbens konnten bisher in Kauf genommen werden, j da das dritte Blatt in der Regel trotzdem für das menschliche
Auge lesbar blieb. Im Zuge der Umstellung auf die maschinelle Bearbeitung solcher Überweisungsträger wird neuerdings auch die
einwandfreie maschinelle Lesbarkeit dieses Blattes gefordert.
Aufgabe der Neuerung ist die Schaffung eines Durchschreibsatzes mit sichergestellter maschineller Lesbarkeit des dritten
Blattes, gemäß DIN 66008, Blatt 2, wobei dieses Blatt nach Beschriftung und Abtrennung durch Druckeinwirkung nicht veränderbar
ist.
Neuerungsgemäß wird das daduroh erreicht, daß die Übertragungsschicht
auf der Rückseite des zweiten Blattes eine Qeberschioht ist und das dritte Blatt eine Nehmerschicht auf der
Vorderseite aufweist. Das Prinzip der Geber- und Nehmerschichten ist an sich bekannt. Die Schichten können absolut
hart und griffest gestaltet werden, sodaß keine unerwünschten Abfärbungen eintreten. Ebenfalls findet bei sinnvoller Lagerung
keine Veränderung statt.
Im Bedarfsfall kann der Schreibsatz so abgeändert werden, daß er weitere Blätter enthält, die vorderseitig entsprechend
der Vorderseite des zweiten Blattes beschichtet sind. Es ist Jedoch auch möglich, die weiteren Sätze so zu gestalten,
daß das vierte Blatt des Satzes dem zweiten entspricht, die weiteren Blätter vorderseitig eine Nehmer- und rückseitig
eine Geberschicht aufweisen, und das letzte Blatt dem dritten Blatt des Satzes entspricht.
In weiterer Ausbildung der Neuerung wird vorgeschlagen, daß mindestens eines der Blätter Aussparungen in der Beschichtung
aufweist.
Die Blätter des Durohschreibsatzes sind zweckmäßig an
mindestens einer Kante miteinander verbunden wobei diese Verbindung der Blätter in einer abtrennbaren Randleiste vorgenommen
werden kann.
Die Neuerung wird anhand der Zeiohnung näher erläutert. Diese zeigt einen aus drei Blättern bestehenden Uberweisungsträgerr
Der Durchschreibsatz 1 besteht aus den durch eine Leiste 2
verbundenen Blättern J5-5. Blatt 3 ist das zu beschriftende
'ccw ,
Orginal, das weder an der Vorder- noch an der Rückseite beschichtet
ist. Blatt A weist auf seiner Vorderseite 6 eine Schicht zur selbsttätigen Schriftaufnähme auf, d.h. eine
Schicht, die bei entsprechender Druckausübung ein Schriftbild entstehen laßt* ohne daß es hierzu einer weiteren Schicht bedürfte,
von cer Farbpigmente auf dieses Blatt übertragen würden, n:
Rückseitig iut das Blatt 4 mit einer Gabersehicht 7 versehen.
Die Vorderseite des Blattes 5 weist eine mit der Geberschicht unter Erzeugung eines Schriftbildes zusammenwirkende Hehnserschichv
auf. Geber- oder Nehm8rschicht können das ganze Blatt
bedecken oder ^e nach Bedarf mit Aussparungen, s.B. 8,9 verschen
sein.
Da das BIati 5 für eine Bearbei fcung in einer KzscbAns «gedacht
ist, muß des; en Maschinenlesbarkeit unbedingt erhalten werden.
Aus diesem Gt und empfiehlt es sich, bei Bedarf dem Durchschreibs&tz
weitere Blätter als drittes, viertes, usw. Blatt anzufügen, daß Blatt 5 stets das dritte Blatt des Satzes bildet.
Diese hinzuzufügenden Blätter können auf ihren Vorderseiten der Vorderseite 6 des Blattes 4 entsprechende Schichten aufweisen,
es ist Jedoch auch möglich diese zusätzlichen Blätter so auszuführen, daS das vierte Blatt des Satzes dem zweiten
entspricht, die weiteren Blätter vorder3eitig eine Nehaer- und rückseitig eine Geberschicht aufweisen, und das letzte Blatt
dem dritten Blatt des Satzee, also dem Blatt55 entspricht.
Natürlich könnte n&.n auch die Rückseite des Blattes 5 mit einer
der Schicht 7 entsprechenden Geberschicht versehen und entsprechende veitere Blätter anfügen, was jedoch den Nachteil
hätte, daö unbeabsichtigtes Abfärben des Blattes 5 auf andere
Blätter auch nach dessen Herauslösen aus dem Satz möglich wäre. Auch könnte dadurch die Maschinenlesbarkeit beeinträchtigt
werden.
Die Blätter des Satzes können anstatt durch die Leiste 2, auch durch einen Leimrücken zusammengehalten sein ( nicht
dargestellt). Es kann aber auch an der der Leistenseite gegenüberliegenden Kante eine weitere Leiste vorhanden sein.
Durch die Anordnung des Blattes 5 an dritter Stelle im Satz, durch dessen Beschichtung mit einer Nehmerschicht, sowie der
Ausbildung der Schicht 7 als Geberschicht wird die Sauberhaltung des Blattes 5 in einem weit höheren Maße erzielt,
als es bei Verwendung einer Karbonschicht anstelle der Schicht möglich wäre. Gleichzeitig wird ein verhältnismäßig kräftiges
und klares Schriftbild auf Blatt 5 erzielt, wie es für die Maschinenlesbarkeit Voraussetzung ist.
Claims (1)
- SCHUTZ ANSPRÜCHE1. Durchschreibsatz, insbesondere für Überweisungsträger, mit auf das Papier aufgetragenen Durchschreibschichten, bestehend aus mindestens drei Blättern, von denen das erste Blatt aus unbeschichtetem Papier besteht und das zweite Blatt auf der Vorderseite eine Schicht zur selbsttätigen Schriftaufnahme und auf der Rückseite eine Übertragungsschicht aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsschicht (7) eine Geberschicht ist und das dritte Blatt (5) eine Nehmerschicht auf der Vorderseite aufweist.2. Durchschreibsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er weitere Blätter enthält, die vorderseitig entsprechend der Vorderseite (6) des zweiten Blattes (4) beschichtet sind.5. Durchschreibsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er weitere Blätter enthält, von denen das vierte Blatt des Satzes dem zweiten (4) entspricht, die weiteren Blätter vorder seitig eine Nehmer- und rückseitig eine Geberschicht aufweisen, und das letzte Blatt dem dritten Blatt (5) des Satzes (1) entspricht.4. Durchschreibsatz nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Blätter 'Aussparungen (8,9)-in der Beschichtung aufweist.5. Durchschreibsatz nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet,Il »ff· f < · ·daß die Blätter an mindestens einer Kante miteinander verbunden sind,6. Durchschreibsatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Blätter in einer abtrennbaren Randleiste (2) vorgenommen ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7204261U true DE7204261U (de) | 1972-06-08 |
Family
ID=1277053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7204261U Expired DE7204261U (de) | Durchschreibsatz, insbesondere fur Uberweisungstrager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7204261U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4118339A1 (de) * | 1991-06-04 | 1992-07-23 | Wilhelm Staeudle Gmbh & Co | Formularblatt, insbesondere lotterieschein |
-
0
- DE DE7204261U patent/DE7204261U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4118339A1 (de) * | 1991-06-04 | 1992-07-23 | Wilhelm Staeudle Gmbh & Co | Formularblatt, insbesondere lotterieschein |
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