DE727260C - Verbindung von Geweben mit festen Gegenstaenden - Google Patents
Verbindung von Geweben mit festen GegenstaendenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
- B65D90/02—Wall construction
- B65D90/08—Interconnections of wall parts; Sealing means therefor
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Description
- Verbindung von Geweben nit festen Gegenständen Die Erfindung betrifft eine lösbare fortlaufende Verbindung von Geweben, wie z. B. Planstoffen, mit festen Gegenständen. Sie kann insbesondere vorteilhaft zur leicht lösbaren Befestigung der Ahdeckplanen an Tragbehältern für Metzger und Bäcker, an Wagen usw. verwendet werden.
- Die Erfindung besteht darin, daß sich auf oder in dem Gewebe ein flacher Versteifungsstreifen, der auch in der Längsrichtung in einzelne Stücke aufgeteilt sein kann, und in dem festen Gegenstand, z. B. in dem Rand des Behälters, sich ein Längsschlitz befindet, in welchen der Versteifungsstreifen mit dem Gewebe quer zur Schlitzlängsrichtung in letzterem eingelegt und festgehalten wird. Die Einführungsöffnung des Schlitzes ist durch einen vorspringenden Rand zum Teil abgedeckt bzw. ,der Schlitz ist gegenüber seiner Einführungsöffnung, im QuerAchnitt gesehen, etwas erweitert. Besonders leicht läßt sich das Gewebe mit den Versteifungsstreifen aus dem Schlitz herausheben, wenn man dein Versteifungsstreifen in einiger Entfernung vom Rande des Gewebes anbringt und den Gewebeteil zwischen Geweberand und Versteifungsstreifen bei geschlossener Verbindung ,aus dem Schlitz herausragen läßt und als Zugband verwendet. Sowohl der Versteifungsstreifen wie auch der Körper mit: dem Schlitz können in an sich bekannter Weise aus elastischem Werkstoff gefertigt sein, so daß sie zusammengerollt werden können.
- Diese Verbindung läßt sich vielseitig verwenden. Außer dem eingangs als bevorzugt bezeichneten Verwendungszweck seien noch genannt die Anbringung der Verbindung an Vorhängen, an Schutzbezügen von Möbeln, an Wandbespannungen, Lichtbildwänden, Zelthahnen, an Kleidungsstücken jeder Art.
- Man kennt zwar bereits verschiedene Arten von Verbindungsmitteln für Gewebe mit festen Körpern oder anderen Stoffen, bei welchen am Geweberand befestigte Teile in Schlitze eingreifen. Teils handelt es sich hier um solche Verbindungen, bei denen beide Teile in Längsrichtung der Kante so lange verschoben werden müssen, bis sie in Eingriff miteinander kommen, teils handelt es sich um hakenförmige Teile, die hintereinandergreifen. In beiden Fällen bedarf es zum Verbinden oder Lösen der Teile eines erheblicher. Verschiebungsweges beider gegeneinander, der häufig nicht zur Verfügung steht. Man hat auch bereits den verstärkten Rand der Gewebe usw. in glatte Schlitze eingeschoben und dort festgehalten. Bei dieser Ausführung besteht jedoch die Gefahr, daß der Geweberand aus dem Schlitz herausspringt.
- Dem Bekannten gegenüber liegt der Vorteil der Erfindung darin, daß die Verbindung auch dann hergestellt werden lvann, wenn eine zusätzliche Menge Gewebe, die ein schräges Einführen des verstärkten Randes in den Schlitz gestatten würde, nicht vorhanden ist, d. h. also, es kann der Rand des Gewebes senkrecht zur Fläche desselben in den Steckschlitz eingeführt und dort festgehalten werden. Weiterhin liegt der Vorteil des Erfindungsgegenstandes darin, daß der Geweberand unbedingt sicher in dem Steckschlitz festgehalten wird und nicht durch bloßes Anspannen des Gewebes herausgezogen werden kann. Das Lösen der Verbindung ist jedoch mittels eines einzigen. Handgriffes möglich.
- Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Stück des Gewebes mit daraufgesetzten gezeichneten Rechtecken, welche die unterteilten Versteifungsstreifen versinnbildlichen, während Abb. 2 im Schnitt verdeutlicht, wie der Geweberand in dem Steckschlitz liegt.
- An dem Stoff c, der nicht allein aus Gewebe oder gewebeartig sein, sondern auch aus Leder, Gummi, Papier o. dgl. bestehen kann, sind Versteifungen b angebracht. Diese Versteifungen können entweder aus einem Streifen beliebigen Werkstoffes, wie Metall, Horn, Fischbein, Kunststoff o. dgl. bestehen, oder aber sie können, wie in der Abbildung dargestellt, in einzelne Stücke, Rechtecke, unterteilt sein. Die Unterteilung ebenso wie auch die Verwendung eines elastischen -Materials für die Versteifung gestattet ein Zusammenrollen des Gewebes o. dgl. Es ist auch möglich, die Versteifung unmittelbar durch Verstärkung des zu verbindenden Werkstoffes herzustellen. Es ist gleichgültig, ob die Versteifungsstücke auf dem Tuch befestigt oder in dasselbe z. B. in einen Saum eingelegt sind. In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, die Streifen uneben zu machen, z. B. mit Wellen zu versehen. Der zweite Teil der Verbindung ist der feste Körper d, in dem sich der Steckschlitz befindet, dessen obere Öffnung durch den Rand e zum Teil abgedeckt ist. Der Körper a kann, in seiner Längsrichtung gesehen, unterteilt oder elastisch sein, so daß er zusammengerollt oder -gelegt werden kann.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist etwa folgende: Das Gewebe c mit der Versteifung b und dem Rand i wird so in den Steckschlitz a eingedrückt, daß das Ende der Versteifungen b mit dem Geweberand d nach der Steckschlitzöffnun.g kommt, wobei dann der Rand d aus dem Steckschlitz a herausragt. Bei auftretender Beanspruchung, und zwar gleichgültig nach welcher Richtung, greift die Versteifung b unter den vorstehenden Rand e des Steckschlitzes a und verhindert so ein Herausziehen des Gewebes. Das Eingreifen der Versteifungen b unter den Rand e kann durch entsprechende Federung, die an der Versteifung am Gewerbe oder im Steckschlitz angebracht wird, noch besonders zuverlässig gemacht werden. Das Lösen der Verbindung geschieht durch Ziehen am Rand d des Gewebes. In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, die Einführungsöffnung für die Versteifung in dem Steckschlitz an dessen Seite anzuordnen.
- Wird der zusätzliche Rand des Gewebes weggelassen, so erfolgt die Lösung der Verbindung durch Einführen eines flachen Körpers in den Steckschlitz, der beim Entlanggleiten im Steckschlitz die Versteifungen b von dem vorspringenden Teil e abdrückt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verbindung von Geweben, wie Planstoffe mit festen Gegenständen, insbesondere von Planen an Tragbehältern für Metzger und Bäcker, dadurch gekennzeichnet, daß auf oder in dem Gewebe (c) am oder in der Nähe des Randes ein flacher Versteifungsstreifen (b) und in dein festen Gegenstand (a) z. B. in dem. Rand eines Tragbehälters ein Steckschlitz sich befindet, dessen Einführungsöffnung durch einen vorspringenden Teil (e) abgedeckt ist und in dem der Versteifungsstreifen (b) quer zu seiner Längsrichtung eingeführt wird.
- 2. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Versteifungsstreifen (b) in einzelne Stücke quer zu seiner Längsrichtung unterteilt ist.
- 3. Verbindung nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Versteifungsstreifen (b) in einiger Entfernung vom Rande des Gewebes (c) auf diesem befestigt ist und der zwischen Rand und Versteifungsstreifen befindliche Gewebeteil zum Teil aus dem Steckschlitz herausragt.
- 4.. Verbindung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Versteifungsstreifen (b) mit in seiner Längsrichtung verlaufenden Wellen, Rippen oder ähnlichen Mitteln versehen ist, welche das Herausfallen des Streifens aus dem Schlitz erschweren.
- 5. Verbindung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daB eine Federung oder ähnliche Mittel am Versteifungsstreifen, im Schlitz oder am Gewebe vorgesehen sind, welche das Festhalten des Streifens im Schlitz zusätzlich sichern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH153794D DE727260C (de) | 1937-11-30 | 1937-11-30 | Verbindung von Geweben mit festen Gegenstaenden |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH153794D DE727260C (de) | 1937-11-30 | 1937-11-30 | Verbindung von Geweben mit festen Gegenstaenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE727260C true DE727260C (de) | 1942-10-30 |
Family
ID=7181748
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH153794D Expired DE727260C (de) | 1937-11-30 | 1937-11-30 | Verbindung von Geweben mit festen Gegenstaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE727260C (de) |
-
1937
- 1937-11-30 DE DEH153794D patent/DE727260C/de not_active Expired
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