DE72702C - Der Länge nach getheiltes Langgeschofs für Feuerwaffen aller Art - Google Patents

Der Länge nach getheiltes Langgeschofs für Feuerwaffen aller Art

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DE72702C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72702D
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English (en)
Original Assignee
F. MARCK in Berlin W., Königin Augustastr. 52
Publication of DE72702C publication Critical patent/DE72702C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B7/00—Shotgun ammunition
    • F42B7/02—Cartridges, i.e. cases with propellant charge and missile
    • F42B7/10—Ball or slug shotgun cartridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
•
/Z #
Vorliegende neue Erfindung bezweckt eine gröfsere Treffsicherheit beim Schufs mit Handfeuerwaffen mit glatten Läufen (Flinten, Pistolen, Revolver etc.) gegenüber dem jetzt gebräuchlichen Schrotschufs. Ferner gewährt sie die Möglichkeit, den Kugelschufs aus Büchsen, Carabinern etc. oder Handfeuerwaffen mit gezogenen Läufen in mehrere Theile oder Segmente zu zerlegen, wodurch das Treffbild vergröfsert und die Wirkung in vielen Fällen vermehrt wird, da schon ein einziger Theil oder Segment tödtlich wirken kann. Die Erfindung bezieht sich auch auf Kriegsgeschosse aller Art, denn es steht nichts im Wege, dafs ein solches getheiltes Geschofs, in Kanonen, Mörsern u. s. w. angewendet, eine ganz ähnliche Wirkung wie bei Handfeuerwaffen erzielen naufs.
Bei der vorliegenden Erfindung liegt der Hauptwerth in den systematisch angeordneten und genau gearbeiteten einzelnen Geschofstheilen, welche parallel zu einander und zur Achse des Geschosses gruppirt sind, damit sie, wie es z. B. bei Schroten und Posten der Fall ist, sich nicht schon im Lauf und während der Flugbahn störend beeinflussen, sondern in gleicher Richtung und geringer Streuung zu gleicher Zeit an das Ziel gelangen.
In der beiliegenden Zeichnung ist das neue Geschofs in verschiedenen Ausführungen zur Anschauung gebracht.
Wie die einzelnen Figuren zeigen, besteht das Geschofs aus einem in der Längsrichtung mehrfach getheilten Kern A und einem Mantel B, welcher die einzelnen Theile des Kernes zusammenhält.
Der Kern kann aus einer beliebig grofsen Anzahl einzelner Theile (4, 6, 9, 15, 25, 48 oder mehr) bestehen, die aber gewissermafsen mit dem sie umschliefsenden Mantel oder Hülse ein Ganzes bilden, welches der Form und dem Gewicht nach den bisherigen Geschossen angepafst, bei Handfeuerwaffen in Patronen gesteckt und für alle Arten von Flinten, Büchsen etc. verwendet werden kann.
Die Anwendung der vorliegenden neuen Langgeschosse erfordert daher durchaus keine weitere Vorbereitung, sondern sie werden je nach Bedürfnifs im Vorrath angefertigt, ohne grofse Schwierigkeiten bei der Herstellung.
Durch eine besondere, einfache Vorrichtung oder Kappe, welche über den vorderen Theil des Kernes geschoben wird, kann sogar ein solches Geschofs unmittelbar in ein gewöhnliches (einheitliches) umgewandelt werden und wird dann dieselbe Wirkung wie letztere äufsern-
Die einzelnen Theile des Geschosses sind länglich, im Durchschnitt drei-, vier- oder sechseckig, auch rund oder von einer beliebigen anderen Form; nach oben zu verlaufen sie entweder einzeln oder im Ganzen in eine Spitze oder glatte Fläche (Fig. 1 und 5).
Es lassen sich hier noch verschiedene Combinationen der oberen Flächen anbringen, um die Streuung zu vermindern bezw. zu modificiren.
Die einzelnen Theile werden, wie schon erwähnt, durch einen Mantel oder eine Hülse umschlossen, die den Zweck hat, sie im Lauf wie auf der Flugbahn zusammenzuhalten; der Mantel streift sich erst vor dem Ziel durch eine Einrichtung von Luftkanälen, welche sich zwischen
den einzelnen Theilen des Kernes befinden (Fig. 2, 3 und 4), ganz von selbst ab, und zwar kann man durch diese Einrichtung ein geschwinderes oder langsameres Abfallen des Mantels und hierdurch wieder einen gröfseren bezw. kleineren Streukegel erzielen.
. Statt die erwähnten Kanäle zwischen den Einzeltheilen des Kernes anzuordnen zu dem besagten Zweck, kann der Mantel auch an den vorderen Kanten senkrecht oder annähernd senkrecht zur Längsachse stehende Flächen besitzen, welche dem Luftdruck Widerstand leisten, und dadurch von den Geschossen abgestreift werden.
Die einzelnen Theile des Geschosses können übrigens der Länge nach auch noch untergetheilt sein und längs der Achse hinter einander liegen (Fig. 9).

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Der Länge nach getheiltes Langgeschofs für Feuerwaffen aller Art, dessen lose Kerntheile durch einen Mantel, welcher die vorderen Enden der Kerntheile behufs leichten Zutritts der Luft frei läfst, zusammengehalten werden.
    Bei dem im Anspruch 1. gekennzeichneten Geschofs die Anordnung von einem oder mehreren Luftkanälen, zum Zweck, den Mantel von dem Geschofs auf der Flugbahn durch den "Widerstand der Luft schnell abzustreifen.
    Bei dem im Anspruch 1. gekennzeichneten Geschofs die Anordnung einer gemeinschaftlichen Spitze für sämmtliche Kerntheile oder von besonderen Spitzen oder glatten Flächen für die einzelnen Kerntheile.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3074344A (en) * 1959-02-24 1963-01-22 Devaux Raymond Henri Pierre Shotgun shell having a divided charge adapted to explode in bursts
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