DE726464C - Elektronenroehre - Google Patents
ElektronenroehreInfo
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- DE726464C DE726464C DEL74855D DEL0074855D DE726464C DE 726464 C DE726464 C DE 726464C DE L74855 D DEL74855 D DE L74855D DE L0074855 D DEL0074855 D DE L0074855D DE 726464 C DE726464 C DE 726464C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J1/00—Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J1/02—Main electrodes
- H01J1/13—Solid thermionic cathodes
- H01J1/15—Cathodes heated directly by an electric current
Landscapes
- Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)
Description
- Elektronenröhre Es ist bekannt, den bei hoher Niederfrequenzverstärkung auftretenden Mikrophoneffekt dadurch zu vermeiden, daß man die erste Stufe, deren Fadenschwingungen im Mikrophoneffekt wegen der darauffolgenden großen Niederfnequenzverstärkung besonders gefährlich sind, einmal- federnd anbringt und zum anderen auf Bleispiralen oder auf andere Weise derartig beschwert, daß sie nicht mehr in der Lage ist, angeregt durch die akustischen Beeinflussungen des Lautsprechers, in irgendeiner niederen Frequenz mitzuschwingen.
- Es hat sich aber gezeigt, daß in vielen Fällen eine solche Vorrichtung, besonders bei sehr großer Niederfrequenzverstärkung, nicht mehr ausreicht, um den Mikrophoneffekt der Niederfrequenzanordnung zu unterdrücken.
- Es ist erwünscht, durch eine Niederfrequenzverstärkerkaskade einen gewissen Verstärkungsgrad, beispielsweise einen iooofachen, zu erreichen. Normalerweise ist dies bisher in der Art geschehen, z. B. bei der sehr gut verstärkenden Widerstandskapazitätskopplung, daß man zwei hochverstärkende Spannungsverstärkersysteme mit sehr geringem Leistungsverbrauch vor ein Endsystem setzte, das seinerseits einen geringeren Verstärkungsgrad hatte, aber eine gute Leistungsabgabe gewährleistete. Setzt man den Verstärkungsfaktor der beiden Spannungsverstärkersysteme mit je 3o an und den des Endsystems mit 5, so erhielte man eine Gesamtverstärkung von etwa 4500. Würde nun also der Faden des ersten Systems nIederfrequent schwingen, so würden diese Schwingungen 45oofach verstärkt und mit verhältnismäßig großer Energie im Lautsprecher wiedergegeben werden. Gleichzeitig würde durch diese große Verstärkung mit Sicherheit ein Aufschaukeln verhältnismäßig geringer niederfrequenter Fadenschwingungen des ersten Systems erfolgen.
- Durdh die Elektronenröhre nach der Erfindung wird das Auftreten dieser Störwirkungen beseitigt.
- Erfindungsgemäß wird innerhalb. einer zylindrischen Anode einer Elektronenröhre eine im Querschnitt -ovale Gitterkonstruktion vorgesehen, innerhalb derer eine bandförmige Kathode derart angeordnet ist, daß die Fläche des Kathodenbandes in Richtung des kleinen Durchmessers des Gitters liegt.
- Da der Einfluß der Schwingung des Kathodenbandes auf den Anodenstrom dem Verhältnis von der Schwingungsamplitude des Bandes zu dem Elektrod@enabstand proportional ist, so wird diese Beeinflussung des Anodenstromes mit der weiteren Entfernung des Gitters vom Faden immer kleiner. Nun ist allerdings durch ein solches Verfahren der Verstärkungsgrad des ersten Systems herabgesetzt. Um einen gleichwertigen Gesamtverstärkungsgrad zu erhalten, wie mit dem normalen Aufbau der Schaltung, wird der Verstärkungsgrad des zweiten Systems durchentsprechende Verkleinerung des Durchgriffs erhöht.
- In den Abbildungen ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung dargestellt, und zwar 'zeigt Abb. i schematisch ein Elektrodensystem, in dem eine bandförmige Kathode i von einem ovalen Gitter 2 umgeben ist, während Gitter und Kathode wiederum von einer zylinderförmigen Anode 3 umschlossen sind.
- Abb.2 stellt einen Querschnitt durch das System der Abb. i dar, wobei i wieder die Kathode bedeutet, 2 das ovale Gitter und 3 die Anode. Es ist aus diesem Querschnitt zu ersehen, daß die längste Querachse des ovalen Gitterrohrs in der Richtung verläuft, in der die Schwingungen des bandförmigen Heizfadens auftreten können. Es sind bereits Elektronenröhren bekanntgeworden, bei denen eine bandförmige Kathode innerhalb einer im Querschnitt ovalen Gitterkonstruktion angeordnet ist. Bei diesen Röhren liegt jedoch die Fläche des Kathodenbandes in Richtung des großen Durchmessers des Gitters, so daß der Mikrophoneffekt nicht vermieden wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektronenröhre, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung des Mikrophoneffektes innerhalb. einer kreiszylindrischen Anöde eine im Querschnitt ovale Gitterkonstruktion vorgesehen ist, innerhalb derer eine bandförmige Kathode derart angeordnet ist, daß die Fläche des Kathodenbandes in Richtung des kleinen Durchmessers des Gitters liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL74855D DE726464C (de) | 1929-04-13 | 1929-04-13 | Elektronenroehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL74855D DE726464C (de) | 1929-04-13 | 1929-04-13 | Elektronenroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE726464C true DE726464C (de) | 1942-10-14 |
Family
ID=7283569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL74855D Expired DE726464C (de) | 1929-04-13 | 1929-04-13 | Elektronenroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE726464C (de) |
-
1929
- 1929-04-13 DE DEL74855D patent/DE726464C/de not_active Expired
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