DE725708C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE725708C
DE725708C DES132324D DES0132324D DE725708C DE 725708 C DE725708 C DE 725708C DE S132324 D DES132324 D DE S132324D DE S0132324 D DES0132324 D DE S0132324D DE 725708 C DE725708 C DE 725708C
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DES132324D
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English (en)
Inventor
Josef Kuchley
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite

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  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb Die vorliegende Erfindung betrifft Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei welchen eine Gruppe von Teilnehmern über eine gemeinsame. auch während einer Verbindung zwischen zwei Teilnehmern der Gruppe (Internverbindung) belegt gehaltene Verbindungsleitung an eine Vermittlungsstelle angeschlossen ist, in der Schalteinrichtungen angeordnet sind, die nur dem Aufbau und der Aufrechterhaltung einer Internverbindung dienen.
  • Zur Herstellung von Verbindungen zwischen zwei Teilnehmern einer solchen Gruppe ist es bei den bekannten Anordnungen erforderlich, entweder einen Verbindungsweg herzustellen und aufrechtzuerhalten, der über alle oder einen Teil der für Verbindungen mit anderen Teilnehmergruppen dienenden Nummernstromstoßempfänger der Vermittlungsstelle verläuft, oder einem bei Anruf seitens eines Teilnehmers belegten Verbindungswege bzw. der gemeinsamen Anschlußleitung der Teilnehmergruppe besondere, aus Relaisgruppen oder Schrittschaltwerken bestehende Mitläufer zuzuordnen, welche nach Wahl der Kennziffer der Gruppe des anrufenden Teilnehmers die Verbindung auf besondere, der Vollendung und Aufrechterhaltung interner Verbindungen dienende Schalteinrichtungen umschalten.
  • Es ist weiter eine Anordnung bekannt, bei welcher der eine Gruppe von Teilnehmern an eine Vermittlungsstelle anschließenden gemeinsamen Verbindungsleitung in der Vermittlungsstelle eine Schalteinrichtung zugeordnet ist. Diese Schalteinrichtung, zu welcher ein NTummernstromstoßempfänger gehört, leitet bei Wahl der internen Rufnummer eines.Teilnehmers der Gruppe des Anrufenden die Internverbindung ein und gibt nach Wahl einer besonderen Kennziffer für Verbindungen mit anderen Teilnehmergruppen die Einstellung von l\Tummernstromstoßempfängern zum Aufbau des Verbindungsweges durch weitere vom Anrufender, auszusendende Nummernstromstoßreihen frei. Die bei dieser Anordnung erforderliche be sondere Kennziffer für Verbindungen mit anderen Teilnehmergruppen ist aber eine (Quelle für Fehlverbindungen; denn diese besondere Kennziffer ist von unmittelbar an die Vermittlungsstelle angeschlossenen Teilnehmern nicht zu wählen.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen anderen @@'eg zur Herstellung von Verbin-, Jungen zwischen zwei Teilnehmern einer Tiber eine gemeinsame, auch während einer Internverbindung belegt zu haltende Verbindungsleitung an eine Vermittlungsstelle angeschlossenen Teilnehmergruppe. Sie besteht darin, daß ein durch Nummernwahl über dem Sprechverkehr ausschließlich mit anderen Teilnehmergruppen der Anlage dienende :adern eingestellter Wähler nur bei Wahl der Kennziffer für Internverbindungen an einer ihm in der Vermittlungsstelle vorgeordneten Stelle des vom anrufenden Teilnehmer belegten Verbindungsweges die Anschaltung einer Schalteinrichtung füt' Internverbindungen veranlaßt.
  • Bei Internverbindungen zwischen zwei Teilnehmern einer über eine gemeinsame Verbindungsleitung an eine Vermittlungsstelle angeschlossenen Leitung ist nicht die gesamte Rufnummer zu wählen. Durch die Vermeidung einer besonderen, bei der Herstellung von `'erbindungen mit anderen Teilnehmergruppen zu wählenden Kennziffer ist eine Ouelle für Fehlverbindungen beseitigt.
  • Die Schalteinrichtung für Internverbindungen kann von dem bei Anruf eines Teilnehmers der Gruppe belegten Verbindungsweg den auch für Verbindungen mit anderen Teilnehmergruppen dienenden Teil freigeben, so daß dieser Teil des Verbindungsweges auch wälfrend einer bestehenden Internverbindung für Verbindungen mit anderen Teilnehmergruppen zur Z'erfügung steht.
  • Da die Schalteinrichtung für Internverbindungen nur dann benötigt und angeschaltet wird, wenn die Kennziffer für Internverbindungen gewählt worden ist, ist es möglich, eine solche Schalteinrichtung mehreren Verbindungswegen gemeinsam zuzuordnen, was besonders dann von wirtschaftlicher Bedeutung ist, wenn die Zahl der Gruppen von Teilnehmern mit der Vermittlungsstelle verbindenden Verbindungsleitungen groß, die Zahl der Internverbindungen im Verhältnis zu den zu anderen Teilnehmergruppen abgeltenden Verbindungen aber nur verhältnismäßig klein ist.
  • Zweieranschlußteilnehmer können bei Anwendung der Erfindung Internverbindungen bereits durch die Wahl der hierfür vorgesehenen Kennziffer erhalten, indem nach Wahl der für beide Teilnehmer des Zweieranschlusses gleichen Kennziffer für Internverbindungen und Anschalten der Schalteinrichtung von letzterer aus selbsttätig der Anruf des zweiten Teilnehmers ohne weitere Wahlhandlung des anrufenden Teilnehmer: durch einen bestimmten, dein anrufenden Teilnehmer eigentümlichen und unter dem Einfluß des Anrufanreizes hergestellten Scbaltzustand des Verbindungs-,veges bis zur Anschaltstelle der Schalteinrichtung ermöglicht wird.
  • Für die Zweieranschlußteilnehmer ergibt sich aus der Betriebsanweisung: Bei Internverbindungen ist grundsätzlich nur eine bestimmte Ziffer zu wählen, eine beachtliche Betriebserleichterung. Bei einstelligen Keimzittern für Internverbindungen braucht ferner nur eine Dekade der ersten Gruppenwähler zur Einleitung von Internverhindungen freigehalten zu werden.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, auf welche diese jedoch nicht beschränkt ist. Fortgelassen wurden alle nicht unbedingt zum Verständnis des Erfindungsgegenstandes erforderlichen Schaltmittel und Stromkreise.
  • Die Ausführungsbeispiele zeigen den Internverkehr bei Zweieranschlüssen. Die über eilte gemeinsame Verbindungsleitung alt die Vermittlungsstelle angeschlossene Teilnehmergruppe kann auch aus mehr als zwei Teilnehmern bestehen. Die Erfindung ist demnach auch anwendbar bei Gesellschaftsleitungen mit einer größeren Zahl Abzweigstellen und bei Gruppenstellen. In diesen Fällen sind den für den Internverkehr vorgesehenen, erfindungsgemäß anzuschaltenden Schalteinrichtungen (Rückrufübertrager) lediglich Schaltmittel zuzuordnen, welche unter dem Einfluß des anrufenden Teilnehmers die Auswahl der gewünschten Abzweigstelle hei Gesellschaftsleitungen oder des gewünschten Gruppenstellenteilnehmers bewirken.
  • Die Fig. i zeigt die Schaltung von zwei eine Gruppe bildenden Teilnehmerstellen (Zweieranschluß ), die über eine gemeinsame Verbindungsleitung, eine Gesellschaftsleitung, an eilte Vermittlungsstelle angeschlossen sind. und den der gemeinsamen Verbindungsleitung in der Vermittlungsstelle zugeordneten Vorwählen Die Fig. 2 veranschaulicht einen Zugang zii einem Gruppenwähler I. GU', an welchen über einen Dienstwähler eine Schalteinrichtung für interne Verbindungen (Rüchrufübertrager) angeschaltet werden kann. Bei diesem :,usführungsbeispiel ist zur Einleitung von Internverbindungen eine einstellige Kennziffer zu wählen.
  • Die Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei welchem zur Einleitung von Internverbindungen eine mehrstellige Keimziffer zu wählen ist. Angenommen ist eilte zweistellige Kennziffer. Gezeigt ist in der Fig. 3 nur der über einen Vorwähler belegbare Zugang zu einem ersten Gruppenwähler I. GTI' und ein an diesen Zugang anschaltharer Rückrufübertrager RC"=. Die Schaltung der Teilnehmerstellen und des der Gesellschaftsleitung im Amt zugeordneten V orwählers entspricht der in Fig. i dargestellten.
  • I. Ausführungsbeispiel nach Fig. i und 2 i. Internverbindung, der Teilnehmer T7tl ruft an Der Teilnehmer Tnl nimrilt seinen Handapparat ab. Der Anrufstromkreis ist geschlossen: Erde (+), Wicklung I des Anschaltrelais El, Teilnehmerstelle, Drosselspule Drl. Ader i a1, , i a, Kontakt i t1, Wicklung I des Relais R1, -. Die Relais El und R1 sprechen an. Das Relais El schaltet den aus dem Kondensator K1 und der Drosselspule Drl bestehenden, ein Mithören odereinEingreifen in ein bestehendes Gespräch bei besetzter Gesellschaftsleitung verhindernden Sperrkreis, über welchen der Teilnehmer Tttl einadrig an seiner Ader i ctl und damit an der Ader i a der Gesellschaftsleitung liegt, um. Am Kontakt 2 ei wird die Drosselspule Drl Icurzgeschlossen. Durch Offnen des Kontaktes 3 ei wird die unmittelbare Erdung des Kondensators K1 aufgehoben. Erde liegt jetzt an dem Kondensator über die Wicklung II des Anschaltrelais El: Dadurch ist die Symmetrie der Sprechschleife des Teilnehmers hergestellt. Am Kontakt 4e, erfolgt die Anschaltung des Teilnehmers Tnl'an seine zweite Ader i b1 und damit .an die zweite Ader i b der Gesellschaftsleitung.
  • In der Vermittlungsstelle schließt das Relais R1 am Kontakt 5 r1 den Stromkreis des Drehmagneten D des Vorwählers VW: -, Schaltarm 6, Ruhekontakt 7 des Vorwählers, Kontakte 5 r1, 8 t1" Drehmagnet D, Unterbrecher RU, +. Der Vorwähler verläßt seine Ruhelage, der Schaltarm 6 kommt auf das Kontaktsegment 11, über welches des Stromkreis des Drehmagneten D unabhängig vom Kontakt 5 r1 verläuft.
  • Das Relais R1 hat des weiteren durch Off-. nen der Kontakte i2rl, 13r1 und Schließen der Kontakte 14r1, 15r, eine Kreuzung der Sprechadern vorgenommen. Ob diese Kreuzung der Sprechadern nach Einstellung des Vorwählers auf eine weiterführende Leitung aufrechterhalten bleibt oder nicht, hängt davon ab, welcher der beiden Teilnehmer angerufen hat. Da der Anruf vom Teilnehmer T3tl ausgeht, wird diese Leitungskreuzung und auch die Ausschaltung des Zählers Z1 am Kontakt 16r1 und die Einschaltung des Zählers Z2 am Kontakt 17r1 später wiederaufgehoben. Am Kontakt i$rl wird die Einschalteng einer Wicklung III des Relais R1 vorbereitet. , Kommen die Schaltarme des V orwählers auf die Kontakte eines Zuganges 18, i9, 2o zu einem freien Gruppenwähler I. GW, so spricht das Prüfrelais T, in Reihe mit dem Belegungsrelais C1 des Gruppenwählers an: -. Schaltarm 6, Kontaktsegment i i, Kontakt 5 r1, Wicklungen l und II des Prüfrelais T1, Schaltarm 9, Ader 20, Kontakt 21 t.., Belegungsretais Cl. Widerstand 22, -I-. Das Belegungsrelais Cl bereitet in bekannter Weise die Einstellung des Gruppenwählers L GLI,7 vor. Das Prüfrelais T1 setzt den Vorwähler durch Offnen des Kontaktes 8 t1 still und schließt am Kontakt 23 t1 seine eigene hochohmige Wicklung I kurz, wodurch der Zugang 18, i9, 2o und-damit der Gruppenwähler I. GW gegen Belegung durch einen anderen Vorwähler gesperrt wird. Durch Öffnen der Kontakte i t1, 24 t1 werden die Anrufwicklungen I und II des Relais R1 abgeschaltet, und an den Kontakten 251, 26t1 erfolgt die Durchschaltung der Sprechadern. Am Kontakt 27 t1 wird die hochohmige Wicklung III des Relais R1 an den Sperrstromkreis angeschaltet. Die Wicklung III ist eine Gegenwicklung zur Wicklung I. Das Relais R1 fällt wieder a1> und legt seine Kontakte in die in der Zeichnung dargestellte Ruhelage zurück. Die Kreuzung der Sprechadern ist aufgehoben, und der Zähler Z1 des Teilnehmers Tttl liegt wieder parallel zur Sperrwicklung II des Relais T1.
  • Der Gruppenwähler I. GLI' ist mit zwei verschiedenen Zugängen-ausgerüstet. Über den Zugang 18, 19, 20 kann dieser Gruppenwähler nur von '\Torwählern an Zweieranschlußleitungen belegt werden, während er über den Zugang 28, 29, 30 von Vorwählern an Anschlußleitungen .anderer Teilnehmer, z. B. Einzelleitungsteilnehmer, belegbar ist.
  • In dem Zugang 18, ig, 2o liegen Schaltmittel, welche die gewöhnliche Arbeitsweise des Gruppenwählers bei dessen Belegung seitens einer Zweieranschlußleitung sichern. Der -*Mikrophonspeisestromkreis eines Teilnehmers an einer Zweieranschlußleitung verläuft im Gegensatz zu demjenigen eines Einzelleitungsteilnehmers nur über eine Sprechader 18 und die Relais Al im- Zugang sowie A., im Gruppenwähler. Das Brückenrelais B. im Gruppenwähler wird durch das Relais Al am Kontakt 31 a1 eingeschaltet: -, Drosselspule Dr3, Kontakt 31 a1. Relais B., +. Am Kontakt 32 a1 wird das Relais 01, unter den Einfluß des Kopfkontaktes 33 hgw gebracht, der aber nur bei Wahl einer bestimmten Kennziffer, z. B. U, geschlossen wird.
  • Zum Herstellen einer Verbindung mit dem Teilnehmer T-il.# des Zweieranschlusses muß der Teilnehmer-TH, nur -eine Kennziffer, z. B. 0, wählen. Am Gruppenwähler wird dann der Kontakt 33 kg 7o geschlossen. Wenn an Stelle von 0 eine andere Ziffer, z. B. 3, als Kennziffer für Internverbindungen verwendet werden muß, so ist in Reihe mit dem Kontakt 33 kg 7ii ein Kontakt des bekannten, nur während der Stromstoßgabe erregten Steuerrelais zu legen, damit bei dem vorübergehenden Schließen des Kontaktes 33 kg 7t, während der Einstellung des Gruppenwählers durch eine mehr als drei Stromstöße umfassende Stromstoßreihe das in dem besonderen Zugang zum Gruppenwähler liegende Relais 0, nicht vorübergehend anspricht und einen Dienstwähler eines freien - Rückrufübertragers anreizt.
  • Das Relais 0, spricht, da die Kennziffer für Internverbindungen gewählt wurde, an: -, Relais 0,, Kontakt 32a,, Ader i d" Kontakt 33 k. -U" +. Das Anlaßrelais Aia, des Dienstwählers DU7@einer freien, für den Internverkehr zwischen den beiden Teilnehmern eines Zweieranschlusses vorgesehenen Schalteinrichtung, Rückrufübertrager RU" wird erregt: ;- , Kontakte 50 t-, 5 10" 52 p" Widerstand 53, Relais Ani, -. Am Kontakt 54a;1., wird der, Drehmagnet D, des Dienstwählers Dlh, eingeschaltet. Der Dienstwähler macht einen Schritt. Am Kontakt 55d, wird das Relais An., kurzgeschlossen, fällt ab und schaltet den Drehmagneten D, aus. Die gegenseitige Ein- und Ausschaltung von Ail, und D, dauert so lange, bis der Prüfarm 56 des Dienstwählers auf den Anschluß des Zuganges 18, i9, 2o kommt, da dann folgender Prüfstromkreis hergestellt ist: -, Relais T., Kontakte 57 01, 58, Schaltarm 56, Wicklungen I und 1I des Relais P,, Kontakt 6o h,, +. Durch Öffnen des Kontaktes 61 p, wird der Dienstwähler DIT", stillgesetzt. Am Kontakt 62p, wird die hochohmige Wicklung I kurzgeschlossen und dadurch der Zugang 18, 19, 20 gegen Belegung über einen anderen Dienstwähler gesperrt. Am Kontakt 52p, wird das Relais .dfi, ausgeschaltet und am Kontakt 63 p, die Anlaßleitung zum nächsten Rückrufübertrager durchgeschaltet. Durch Schließen des Kontaktes 64p, wird -;- über den Widerstand 65. den Schaltarm 66 und den Kontakt 67 an die Ader 2o angelegt und damit ein neuer, die Relais T, und gegebenenfalls auch R, am Vorwähle; erregt haltender Stromkreis hergestellt. Durch Schließen des Kontaktes 68p, wird das Relais A3 über den Schaltarm 69 und den Kontakt 7o an die Ader 18 angelegt und spricht an.
  • In dem belegten Zugang zum Gruppenwähler 1. GYI' ist das Relais T.. erregt. Es legt sich am Kontakt 71 t3 in einen vom Kontakt 570, unabhängigen Haltestromkreis und gibt den bei Anruf des Teilnehmers Tjr. belegten Gruppenwähler 1. GI1' durch Üffnen der K-ontalcte 2i t., 72t., 734 frei. Die Relais A,. .1.,. Cl, B., 0, fallen ab, der Gruppenwähler geht in die Ruhelage zurück und kann über einen Zugang 28, 29, 3o auch während der Zeit, in der der Zugang 18, i9, 20 in einer Internverbindung eingeschaltet ist, neu belegt werden, da die Schaltmittel des Zuganges 18, i9, 2o keinen Einfluß auf den Gruppenwähler ausüben können. Das im Speisestromkreis des Teilnehmers Tflz erregte Relais _-13 schließt den parallel zum Kontakt 6oh, im Stromkreis des Prüfrelais P, liegenden Kontakt 74a3 und erregt über den Kontakt 75 a3 das Relais H,. das den Kontakt 6o h, öffnet. Der Kontakt 76a3 wird geöffnet und dadurch ein vorzeitiger Kurzschluß des Widerstandes 65 vermieden. Am Kontakt 77a.3 wird der Rufstromkreis geschlossen : Rufstromquelle an-, Wicklung I des Relais Ra" Kontakte 78 ra,. 77 as. Schaltarm 79, Kontakt 8o, Ader i9, Kontakt und Schaltarm des Vorwählers, Kontakte 13 r" 26t,, Ader lb, la., Drosselspule Dr_, Wecker der Teilnehmerstelle Tii.,. Relais F_,. Erde (-1-). Ein kleiner Teil des- Rufstromes fließt über Kondensator K. und Kontakt 34 e-, und ebenso über lb" Kondensator 4c,, Relais E, Wicklung I zur Erde ab. Das Relais E= schnarrt nicht, da seine Wicklung II am Kontakt 34 e.2 kurzgeschlossen ist. Im Rückrufübertrager spricht das Relais Ra, nicht an.
  • Der Anruf des zweiten Teilnehmers des Zweieranschlusses erfolgt also selbsttätig ohne jede weitere Wahlhandlung des anrufenden Teilnehmers vom Rückrufübertrager aus.
  • Meldet sich ,der Teilnehmer Tfr,. so sprechen durch den an seiner Teilnehmerstelle hergestellten Gleichstromweg die in Reihe liegenden Relais E. und Ra, an. Das Relais E.. führt die Anschaltung an die Ader lb_ und die Umschaltung des Sperrkreises durch. Am Kontakt 49 e, wird die Drosselspule Dr.= kurzgeschlossen, und durch Öffnen des K_ ontaktes 34e- wird die unmittelbare Erdung des Kondensators K. aufgehoben. Eide liegt über Wicklung 1I des Relais F_., am Kondensa xor 1i,. Die Svmmetrie der Sprechschleife des Teilnehmers T;1. ist hergestellt. Das Relais Ra, legt seine Wicklung II am Kontakt 8 i ra, in einen vom Kontakt 75 a3 abhängigen Haltestromkreis, schaltet an die Ader i9 das zur :Mikrophonspeisung erforderliche Potential -über Drosselspule Dr" Kontakte 82 ra,. 77 a3. Schaltarm 79, Kontakt So an und schaltet seine Wicklung I am Kontakt 7 8 ra, ab. Ani Kontakt 83 ra, wird der Kurzschluß des Widerstandes 65 vorbereitet.
  • Wenn nach Beendigung des Gespräches de:-anrufende Teilnehmer Tir, seinen Hörer auflegt, fällt das Relais r13 ab. Durch Schließen des Kontaktes 76a3 wird der Widerstand 65 kurzgeschlossen und dadurch der Strom im Sperrstromkreis über die Ader 2o so verstärkt, daß der Zähler Z, ansprechen kann. An den Kontakten 75 a3 und 74 a3 werden die Stromkreise der Relais Ral, Hl, P1, T2 unterbrochen. Das Relais T2 hat eine größere Abfallverzögerung als die Relais Ral und P1, so daß eine kurze Zeit alle den Stromfluß über die Ader 2o beherrschenden Kontakte 64p1, 83 ral und 2 1 t2 offen sind. Das Relais T1 des Vorwählers kann demnach abfallen und die Einstellung des Vorwählers in die Ruhelage herbeiführen. 2. Internverbindung, der Teilnehmer Tn2 ruft an Beim 'Abheben des Handapparates durch den Teilnehmer Tn, spricht dessen Anschaltrelais E2 in Reihe mit der Wicklung II des Relais R1 an: Erde, Wicklung I des Relais E2, Teilnehmerstelle T%, Drosselspule Dr2, Ader lag, lb, Kontakt 24t1, Wicklung II des Relais R1, -. Das Relais E2 führt die beschriebenen Umschaltungen des Sperrkreises und die Anschaltung des Teilnehmers Tn2 an die Ader 1b2 durch.
  • Das Relais R1 läßt den Vorwähler anlaufen und bewirkt eine Kreuzung der Sprechadern durch Öffnen der Kontakte 12 r1, 13 r1 und Schließen der Kontakte i4rl, 15r1. Es schaltet ferner den Zähler Z2 über den Kontakt 17r1 an und den Zähler Z, am Kontakt 16r, ab. Bei Anruf des Teilnehmers Tn2 bleibt das Relais R1 während der Verbindung erregt, da die Wicklung II des Relais R1 so eingeschaltet ist, daß das Relais nach Erregung über die Wicklung nicht abgeworfen werden kann, wenn nach Belegung eines freien Zuganges 18, ig, 2o zu einem Gruppenwähler Strom über die Wicklung III fließt.
  • Der Mikrophonspeisestromkreis für den TeilnehmerTn, verläuft nachEiristellung des Vorwählers VW wie folgt: -, Relais A2, Al, Kontakte 72 t2, Ader 18, Kontakt und Schaltarm des Vorwählers VW, Kontakte 15y1. 26 t1, Ader lb, 1a2, Kontakt 49 e2, Teilnehmerstelle T7t2, Relais E2 Wicklung I, Erde (-I-).
  • Der Gruppenwähler I. GW wird entsprechend der Kennziffer für Internverbindungen eingestellt. Diese Kennziffer ist dieselbe, z. B. 0, wie diejenige, die der Teilnehmer Tnl zum Anruf des Teilnehmers Tn2 wählen muß. Das Relais 0, wird erregt und ein freier Rückrufübertrager RÜl an den Zugang 18, 1g, 2o angeschaltet.
  • Da im Vorwähler die Sprechleitung gekreuzt ist, verläuft der Rufstrom über Ader ig, Kontakte 14r1, 25 t1, Ader la, lal, Drossel Drl, Wecker beim Teilnehmer Tnl, Wicklung I des Relais El, Erde (-E-). Beim Melden des Teilnehmers Tnl erfolgt die Abschaltung des Rufstromes in der beschriebenen Weise.
  • II. Ausführungsbeispiel nach Fig. i und 3 i. Internverbindung, der Teilnehmer Tn, ruft an Der Teilnehmer Tn, hebt den Handapparat ab. Es erfolgt, wie beschrieben, die Anschaltung an die Ader 1b2, la, dieUmschaltun.g des Sperrkreises und die Einstellung des Vorwählers VW. Das Relais R1 bleibt erregt.
  • In dem Speisestromkreis sprechen das Relais A4 im Zugang zum Gruppenwähler I. GW und an letzterem das Relais A, an. Am Kontakt ioi a4 wird ein Stromkreis über die Drosselspule Dry Wicklung II und das Relais B;, geschlossen. Am Kontakt i02 a4 wird der Kondensator K3 und die Wicklung I der Drosselspule Dry an die obere Sprechader angelegt. Der Stromkreis über eine Wicklung I des Relais 02 wird am Kontakt 103 a4 vorbereitet.
  • Zur Einleitung einer Internv erbindung ist die Wahl einer zweistelligen Kennziffer erforderlich. Die Anschaltung des Rückrufübertragers RCr, erfolgt bereits nach Aussendung einer der ersten Stelle der Kennziffer entsprechenden Stromstoßreihe, während die Freigabe des Gruppenwählers I. GW und des durch die zweite Nummernstromstoßreihe eingestellten nachgeordneten Nummernstromstoßempfängers erst dann erfolgt, wenn die zweite Nummernstromstoßreihe der zweiten Stelle der Kennziffer für Internverbindungen entspricht.
  • Nach Beendigung der ersten Stromstoß reihe wird der Kontakt io4hgal geschlossen und das Relais 02 erregt: -I-, Kontakt io4hgw, Ader 1d2, Kontakte 1o5 n, 103a" Wicklung I des Relais 02, -. Das Relais 02 schließt seine Kontakte 105 02, 1o602, 1o702. Der Anreiz zur Anschaltung eines freien Rückrufübertragers wird weitergegeben: -E-, Kontakte 108n, 105o2, Anlaßader iog, Schaltarm i io und Kontakt i i i des Mitläufers AIL, Kontakte i i2 p2, 113d., Relais A112, -. Am Kontakt 114 an. wird der Drehmagnet D2 des Dienstwählers D W2 eingeschaltet, welcher den Stromkreis des Relais An, am Kontakt 113 d3 öffnet und die Schaltarme des Dienstwählers DW2 um einen Schritt weiterschalbet. Der Magnet D3 wird ausgeschaltet und der Stromkreis des Anlaßrelais An, wiederhergestellt. Die gegenseitige Ein- und Ausschaltung des Magneten D2 und des Anlaßrelais An, dauert so lange, bis die Schaltarme des Dienstwählers DU', auf den Anschluß desjenigen Zuganges zu einem Gruppenwähler I. GW kom-
    men, von welchem der Anreiz zur Anschal-
    tung des Rückrufübertragers ausgegangen ist.
    Es sprechen dann die Relais P@ und X an
    -, Wicklung I des Relais N, Kontakte 107 0_,
    115, Schaltarm 116 von DTV., Wicklungen II
    und I des Relais P2, Kontakt 117g, +. Durch
    Üffnen des Kontaktes ii8p2 wird der Dienst-
    wähler DlV.., stillgesetzt. Der belegte Zu-
    gang wird am Kontakt 119p= durch Kurz-
    schluß der hocholimigen Wicklung I des Re-
    lais P2 gegen Belegung durch einen anderen
    Dienstwähler gesperrt. . Am Kontakt 112p2
    wird das Relais 14n. ausgeschaltet und am
    Kontakt 120p., die Anlaßader log auf die zum
    nächsten Rückrufübertrager führende Anlaß-
    ader 121 umgeschaltet. Durch Schließen des
    Kontaktes 122p2 wird das Relais A, über den
    Schaltarm 123 und den Kontakt 124 des
    Dienstwählers an die Ader 1,9 angelegt und
    spricht parallel zti den Relais .14 und .15 an.
    Durch Schließen des Kontaktes 125 p2 ist par-
    allel zum Relais C2 die Wicklung II des
    Relais 02 gelegt: -[-, Widerstand 126, Kon-
    takt 125p2, Schaltarm 127, Kontakt 128 von
    DU,'2, Wicklung 1I des Relais 02, Ader 20.
    Das Relais .1, bereitet bei seinem Anspre-
    chen am Kontakt 1-29a, den Anruf des zweiten
    Teilnehmers desZweieranschlusses vor, öffnet
    an den Kontakten 131a, bzw. 132a6 den
    Stromkreis des Steuerrelais l' bz«'. des Dreh-
    magneten D3 des Mitläufers 11L, schaltet am
    Kontakt 130a, das Relais H2 ein und bereitet
    am Kontakt 133 a,; die Stromkreise für die
    Relais F bzw. G vor. Der Kontakt 131.0a
    dient zur Beeinflussung des Zählers des an-
    rufenden Teilnehmers nach Beendigung einer
    Internverbindung.
    Das Relais A' öffnet am Kontakt 1o5 ;t den
    Stromkreis des Relais 02 Wicklung I und
    am Kontakt ioSrt den Zugang zur Anlaß-
    ader log. Durch Üffnen des Kontaktes 13.9;1.
    wird der Kurzschluß der Wicklung II auf-
    gehoben und am Kontakt 136n ein vom Kon-
    takt 137a, abhängiger Haltestromkreis über
    die Wicklung II des Relais 1' hergestellt.
    Sendet der anrufende Teilnehmer Tii.., eine
    der zweiten Stelle der Kennziffer für Intern-
    verbindungen entsprechende Nummernstroin-
    stoßreille aus, so «erden die Stromstöße von
    beiden Relais A,, und --1, aufgenommen. Die
    Einstellung des dem 1. Gll-' nachgeordneten
    Nummernstromstoßempfängers interessiert
    hier nicht. Der dem Riickrufübertrager RC'.
    zugeordnete Mitläufer lIL wird eingestellt:
    +, Kontakte 132 a" 138f, 1399, 11.0k2, Dreh-
    magnet D3 des Mitläufers, -. Am Kontakt
    131 a,3 erfolgt die Einschaltung des Relais l',
    welches am Kontakt 141 V seine Wicklung 1I
    kurzschließt und dadurch während der Num-
    inernstronistoßreihe seinen Anker angezogen
    hält. Es öffnet den Kontakt 1.42 z, und ver-
    hindert somit die Beeinflussung von Relais
    über den Schaltarm t:43 des Mitläufers 11I_
    während dessen Einstellung.
    Nach Beendigung der Nummernwahl steht
    der Schaltarm 1d13 des Mitläufers auf dein
    Kontakt 1d.4. Das Relais l- fällt ab, da der
    Kontakt 131 a, geöffnet bleibt. Der Kontakt
    1427' wird geschlossen, und das Relais F
    spricht an. Es legt sich am Kontakt 14; f in
    einen vom Kontakt i46112 abhängigen Halte-
    stromkreis und schließt am Kontakt 1471 einen über den Schaltarm-i4,9 und den Kon-
    takt 149 des Dienstwählers D[U= sowie den
    Kontakt 106o. verlaufenden Stromkreis für
    das Trennrelais T3, welches anspricht und an
    den Kontakten 150t., 131t3 und I @? t3 die
    Adern 18, ig, 2o des Zuganges rum Gruppen-
    wähler I. Gll' öffnet. Das Relais .14 dieses
    Zuganges sowie die Relais .15, B;; und C2 im
    Gruppenwähler fallen ab. Der Gruppenwähler
    und der ebenfalls eingestellte nachgeordnete
    Nummernstronistoßempfänger des Verbin-
    dungsweges «-erden ausgelöst und können
    daraufhin zur Herstellung einer neuen Ver-
    bindung belegt werden. Die Belegung des
    Gruppenwählers 1. Gll" ist nur über einen Zu-
    gang 28, 29. 30 möglich; denn der Zugang 18.
    1g, 2o für Gesellschaftsleitungsteilnehmer ist
    am Vorwähler Vll" gesperrt.
    Außer den bereits beschriebenen Schalt-
    vorgängen hat das Relais F noch den Kon-
    takt 13S% im Stromkreis des Antriebsmagne-
    ten D13 des Mitläufers geöffnet und am Kon-
    takt 153f den Rufstromkreis hergestellt:
    Wechselstroniguelle an -, Wicklung I des
    Relais Rat, Kontakt i 54 i-a=, 153f, 12g ai,
    Schaltarm 155 und Kontakt 156 des Dienst-
    wählers DTV., Aderig, Kontakt und Schalt-
    arm des Torwählers l'll-, Kontakte 14r1, 25 ti#
    Ader la, lul, Drosselspule Dr,. Wecker an der
    Teilnehmerstelle T;1.1, Wicklung I des Relais El,
    Erde (-,'- ). Ein kleiner Teil des Rufstromes
    fließt über den Kondensator IL, und den Kon-
    takt 3 e1 des der Teilnehmerstelle Tztl vorge-
    schalteten Sperrkreises. Das Arbeiten des
    Weckers wird hierdurch aber nicht in beacht-
    licher Weise beeinflußt. Das Relais Ra= spricht
    im Rufstromkreis nicht an.
    Meldet sich der gerufene Teilnehmer Tic"
    so sprechen die Relais E, und Ra. an. Das
    Relais El führt die bereits beschriebenen Um-
    schaltungen durch. Das Relais Ra. legt sich
    am Kontakt 1571-a2 in einen vom Kontakt
    15Sks abhängigen, Tiber seine Wicklung I1:
    verlaufenden Haltestromkreis, schaltet durch
    Üffnen des Kontaktes 15.41a2 seine Wicklung I
    ab und legt dafür - über den Kontakt 1591a2
    und die Drosselspule Dr, an den über die
    Ader 1g verlaufenden Speisestromkreis des
    Teilnehmers Tn,..
    Beide Teilnehmer T;1. und Tir, sind jetzt
    miteinander verbunden. Wenn nach Beendigung der Verbindung der anrufende Teilnehmer Tia, seinen Hörer auflegt, fällt das Relais A, ab und legt seine Kontakte in die Ruhelage zurück. Da das unmittelbar vom Relais AO abhängige Relais H2 ein Verzögerungsrelais ist, bleiben nach Schließung des Kontaktes 134a6 die Kontakte 169h2 und 168 rat noch eine Zeit in ihrer Arbeitslage-Der Widerstand 126 ist kurzgeschlossen und dadurch der Strom über die Ader 20 verstärkt, so daß der Zähler Z2 des anrufenden Teilnehmers Tit2, der über den Kontakt 17r, und den Schaltarm 9 des Vorwählers an der Ader 20 liegt, ansprechen kann.
  • Das Relais V spricht an, da der Kontakt 13 t a, geschlossen ist. Legt das Auslösev erzögerungsrelais H2 seine Kontakte in die Ruhelage zurück, so wird das Relais F ausgeschaltet und fällt ab. An Kontakt 16o h2 wird das Relais l' ausgeschaltet und am Kontakt 1611t.> der Stromkreis des Antriebstnagneten D3 vorbereitet. Fällt das Relais L' ab, so ist der letztgenannte Stromkreis geschlossen: +, Kontakt 162v, Kopfkontakt 163 kUil des Mitläufers, Kontakt 161 h2, Drehmagnet D3, -. Der Mitläufer macht einen Schritt. Gleichzeitig wird das Relais V über den Kontakt 164d3 eingeschaltet. Es öffnet am Kontakt 162v den Stromkreis des Drehmagneten, der abfällt. Gegenseitig schalten sich das Relais V und der Drehmagnet D3 so lange ein und aus, bis der Mitläufer die Ruhelage erreicht, in welcher der Kopfkontakt 163 kzztr offen und der Stromkreis des Drehmagneten D3 endgültig unterbrochen ist.
  • Bei Abfall des Relais H2 wird das Relais G über die Kontakte 166 h2 und 167 km, (Kopfkontakt des Mitläufers) eingeschaltet. Der Stromkreis über das Relais P2 und die Wicklung I des Relais N wird. unterbrächen. Am Kontakt i25 p2 wird der Haltestromkreis über die Wicklungen II der Relais 02 und T, geöffnet. Da der Kontakt 125 t3 des am Kontakt 1.I7 /' bei Abfall des Relais F ausgeschalteten, mit starker Abfallverzögerung ausgerüsteten Relais T3 noch einige Zeit offen ist, kann das Relais T1 im Vorwähler VW abfallen und diesen in , die Ruhelage weiterschalten.
  • Eine Belegung des Rückrufübertragers RÜ_ während der Auslösebewegung des Mitläufers 11L kann nicht erfolgen, da die Anlaßader 1o9 mit dem Anlaßrelais An, nur in der Ruhelage des i\litläufers (Schaltarm iio auf Kontakt i i i) verbunden ist. In allen Arbeitsstellungen des Mitläufers ist die Anlaßader ioc) mit der weiterführenden Anlaßader 121 über dem Schaltarm i i i und einem der miteinander verbundenen Kontakte 165 zusamtnengeschaltet. Eine Prüfung des Dienstwählers DW2 wäh rend der Auslösebewegung des Mitläufers .11L ist auch verhindert, da das Relais G erregt ist und den Kontakt 1179 im Stromkreis des Prüfrelais P2 geöffnet hält.
  • bie Kennziffer für Internverbindungen kann selbstverständlich auch mehr als zwei Stellen haben. Alsdann ist dem Rückrufübertrager ein Mitläufer zuzuordnen, der erst nach Aussendung der allen Stellen der Kennziffer entsprechenden 'Nummernstromstöße die eingestellten Verbindungswähler freigibt und den Anruf des zweiten Teilnehmers des Zweieranschlusses durchführt.
  • 2. Der anrufende Teilnehmer sendet eine nicht der zweiten Stelle der Kennziffer fürInternverbindungen entsprechende Stromstoß reihe aus Über diejenige Dekade des Gruppenwählers 1. GU', deren Kennziffer der ersten Stelle der Kennziffer für. Internverbindungen entspricht, verlaufen auch Verbindungen zu anderen Stellen der Anlage. Nach Wahl dieser Dekade und Aussendung einer weiteren Nummernstromstoßreihe, die nicht der zweiten Stelle der Kennziffer für Internverbindungen entspricht, erfolgt die Freigabe des an dem Zugang 18, 1g, 2o angeschalteten Rückrufübertragers R(`2.
  • Durch die zweite Nummernstromstoßreihe wird der Schaltarm 143 des Mitläufers 111L auf einen der miteinander verbundenen Kontakte il' 7o eingestellt. Nach Abfall des während dieser Stromstoßreihe wieder erregten Relais V spricht das Relais G an und legt sich am Kontakt 1719 in einen vom Kontakt 172h. abhängigen Haltestromkreis. Es öffnet am Kontakt 1179 den Stromkreis über das Relais P2 und die Wicklung I des Relais 1V. Das Relais Nr bleibt erregt über seine Wicklung II, da diese in einen vom Kontakt 137a.4 abhängigen Haltestromkreis eingeschaltet ist. Das Relais 112 fällt ab und schaltet das Relais A, am Kontakt 122 p2 und das Relais 0. am Kontakt 125p2 aus. Beide Relais fallen ab. Das Relais H., wird ausgeschaltet. Der Mitläufer lIL -,vird in die Ruhelage weitergeschaltet. Während der Auslösebewegung des Mitläufers _lIL bleibt das Relais G erregt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei welchen eine Gruppe von Teilnehmern über eine gemeinsame, auch während einer Verbindunä zwischen zwei Teilnehmern der Gruppe (Internverbindung) belegt gehaltene Verbindungsleitung an eine Vermittlungsstelle angeschlossen ist, in der Schalteinrichtungen angeordnet sind, die nur dem Aufbau und der Aufrechterhaltung von Internverbindungen dienen, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch Nummernwahl über dem Sprechverkehr ausschließlich mit anderen Teilnehmergruppen der Anlage dienende Adern eingestellter Wähler (I. GLT7) nur bei Wahl der Kennziffer (0) für Internverbindungen an, einer ihm in der Vermittlungsstelle vorgeordneten Stelle (Zugang 18, i9, 2o) des vom anrufenden Teilnehmer belegten Verbindungsweges die Anschaltung einer Schalteinrichtung für Internv erbindungen (RückrufVibertrager RÜ,, Rü2) veranlaßt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nachAnspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (RÜ,, RÜ2) von dem bei An ruf eines Teilnehmers der Gruppe belegten Verbindungsweg (18, i9, 2o, I. GW) den auch für Verbindungen mit anderen Teilnehmergruppen dienenden Teil (I.GW) freigibt (Öffnen von 72 t2, 73 t2,:2, t2; 1 50 t3, 151 t3, 152 t').
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrstelligen Kennziffern für Internverbindungen derjenige Wähler (I. GW), welcher durch die der ersten Stelle der Kennziffer entsprechende Stromstoßreihe eingestellt wird, die Anschaltung der Schalteinrichtung (RÜ2) v eranlaßt und ein dieser Schalteinrichtung (RÜ2) zugeordneter Mitläufer (Hl_) nach Aufnahme der weiteren der Kennziffer für Internv erbindungen entsprechenden Nummernstromstöße die Auslösung der eingestellten Verbindungswähler einleitet (durch Erregen von T3). 4.Schaltungsanordnungnach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitläufer (III) bei Wirksamwerden einer Verbindungen mit anderen Teilnehmergruppen kennzeichnenden Nummernstromstoßreihe Schaltmittel (G) steuert, welche die Abschaltung der Schalteinrichtung (RÜ2) von dem Verbindungswege veranlassen (Öffnen von ii7g). 5. SchaltungsanordnungnachAnspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß der erste durch die Numinernstromstoßgabe des anrufenden Teilnehmers eingestellte Wähler (I. G131) die Anschaltung der für interne Verbindungen dienenden Schalteinrichtung (Rü,, R(Y2) durch Erdanschaltung an eine Ader (lä,, Id2) des ankommenden Verbindungsweges einleitet. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteini ichtung (Rty,, RL`2) mehreren Verbindungswegen gemeinsam zugeordnet ist und bei Wirksamwerden des von einem Numniernstromstoßempfänger (I.GiV) ge- gebenen Anreizes (Erden von ldi., 1d") über einen Anschaltwähler (DW,, DW2) an den vom anrufenden Teilnehmer belegten Verbindungsweg angeschaltet wird. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch für Zweieranschluß, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wahl der für beide Teilnehmer des Zweieranschlusses gleichen Kennziffer für Internverbindungen und Anschalten der Schalteinrichtung (RÜ,, RC2) von letzterer aus selbsttätig der Anruf des -zweiten Teilnehmers (Tzi2) ohne weitere Wahlhandlung des anrufenden Teilnehiners dadurch ermöglicht ist, daß ein bestimmter, dem anrufenden Teilnehmer eigentümlicher Schaltzustand (i2r" 13r, oder 14r,, i5r, geschlossen) des Verbindungsweges bis zur Anschaltstelle der Schalteinrichtung (R(',, RL`2) unter dem Einfloß des Anrufanreizes (Stromfloß über R,. I oder R, II) hergestellt u-ird. B. Schaltungsanordnungnach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die erste Numinernstromstoßreihe des anrufenden Teilnehmers eingestellte, für Verbindungen mit anderen Teilnehmergruppen dienende Wähler (I. GW) zwei verschiedene Zugänge (18, i9, 20; 28, 29, 3o) besitzt, von denen der eine (18, 19, 20) nur von über eine gemeinsame Verbindungsleitung an die Vermittlungsstelle angeschlossenen Teilnehmern belegt wird und an welchen die Anschaltung der Schalteinrichtungen (R(",, RC2) für Interuverbindungen erfolgt, während der zweite Zugang (28, 29, 30) nur für andere Teilnehmer, z. B. Einzelleitungsteilnehmer, erreichbar ist. 9. Schaltungsanordnung nachAnsprucli 2. .a. oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe der eingestellten Verbindungswähler durch Auftrennen desjenigen Zuganges (18, i9. 2o) zum ersten Nummernstromstoßempfänger erfolgt, über «-elchen dieser durch Teilnehmer einer über eine gemeinsame Verbindungsleitung angeschlossenen Teilnehmergruppe belegt wird. 1o. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß während des Bestehens einer Internverbindung der erste Nummernstromstoßempfänger (I. GW) über den zweiten Zugang (28, -29, 3o) belegt werden kann.
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