DE725036C - Vorrichtung zur gleichmaessigen Zufuehrung eines fluessigen oder gasfoermigen Mittels in parallel geschaltete Rohre - Google Patents

Vorrichtung zur gleichmaessigen Zufuehrung eines fluessigen oder gasfoermigen Mittels in parallel geschaltete Rohre

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DE725036C
DE725036C DES143798D DES0143798D DE725036C DE 725036 C DE725036 C DE 725036C DE S143798 D DES143798 D DE S143798D DE S0143798 D DES0143798 D DE S0143798D DE 725036 C DE725036 C DE 725036C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/62Component parts or details of steam boilers specially adapted for steam boilers of forced-flow type
    • F22B37/70Arrangements for distributing water into water tubes
    • F22B37/74Throttling arrangements for tubes or sets of tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur gleichmäßigen Zuführung eines flüssigen odergasförmigen Mittels in parallel geschaltete Rohre Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur ;gleichmäßigen Zuführung eines flüssigen oder gasförmigen Mittels, ans einer Verteilkammer in parallel ,geschaltete Rohre mit Hilfe vom Drosselkörpern, die durch eine Schraubenfeder auf ihren Sitz gepreßt und durch ein Sieb- gegen Verschmutzunggeschützt werden: Derartige Vorrichtungen finden besonders bei Zwanglaufdampferzeugern Verwendung. Die Erfindung besteht darin, daß die Schraubenfeder in den Strömungsweg des Arbeitsmittels vor dem Drosselkörper eingebaut ist. Gleichzeitig erhalten die Windungen der Feder einen solchen Abstand voneinander, daß die Feder selbst als Sieb zur Wirkung kommt. Mit der Erfindung wird bezweckt, einen großen Filterquerschnitt in der Verteilkammer unterzubringen.
  • Die bekannten Vorrichtungen zur gleichmäßigen Zuführung eines flüssigen oder gas. förmigen Mittels aus einer Verteilkammer in parallel geschaltete Rohre, welche die Teilmengen mit Hilfe von Drosselkörpern möglichst gleich halten, sind mit Sieben ausgerüstet, die von durchlochten Rohren gebildet werden. Diese Siebrohre werden dabei von einer Schraubenfeder auf die Drosselkörper gedrückt und pressen dadurch die Drosselkörper auf ihren Sitz. Dadas Siebrohr und die Schraubenfeder in einer Linie hintereinander .angeordnet sind und da der Strömungsquerschnitt im Siebrohr in einzelne Bohrungen aufgeteilt ist, steht für den Durchgang des. Arbeitsmittels nur ein beschränkter Siebquerschnitt zur Verfügung.
  • Durch die Erfindung soll eine Vergrößerung des. Siebquerschnittes erreicht werden, indem der Raum, der bei den bekannten Vorrichtungen für die Schraubenfeder benutzt wurde, ebenfalls für das Siebrohr zur Verfügung steht und die Sieböffnung durch einem zusammenhängenden Schlitz gebildet wird. Dabei kann außerdem zur Anpreisung des Drosselkörpers leicht eine kräftige Feder verwendet werden.
  • Die Schraubenfeder kann z. B. als, schraubenförmig aufgeschlitztes Rohr ausgebildet sein.
  • Eine für einen Zwanglaufdampferzeuger geeignete Ausführung ist als Beispiel des Erfindungsgegenstandes auf der Zeichnung vereinfacht dargestellt. Das Siederohr i, das zu einer Anzahl nichtgezeichneter, gleich ausgebildeter Siederohre parallel geschaltet ist, schließt an einen angüschweißten Stutzen 2 der Vertellkammer 3 an. Gegenüber dem Stutzen 2 ist ein. angschweißter Stutzen q. mit einer Verschlußschrau:be 5 vorgesehen, nach deren Wegnahme Reinigungswerkzeuge in das Siederohr eingeführt werden können.
  • Aus der Verteilkammer 3 strömt flüssiges Arbeitsmittel in die parallel geschalteten Siederohre. Um eine gleichmäßige Verteilung des Arbeitsmittels auf die einzelnen Siederohre zu :erreichen, ist am Eintritt ein Eins.atzkörpier 6 mit einer Drosselscheibe 7 eingebaut. Jedes der parallelen Rohre besitzt eine solche Scheibe, wobei die Drosselöffnungen 12 in bekannter Weise den Strömungswiderstand eines jeden Rohres entsprechend erhöhen und dadurch :eine gleichmäßige Verteilung des Arbeitsmittels auf die Rohre sicherstellen.
  • Der Einsatzkörper 6 sitzt mit einer kegeligen Fläche 8 in einer entsprechenden Sitzfläche 9 des Stutzens 2. Um ein Herausfallen zu, verhindern, ist der Einsatzkörper mit Hilfe einer gegen die Verschlußschraube.5 abgestützten Schrau:b,enfeder io gegen die Sitzfläche 9 gepreßt. Die Drosselscheibe 7 ist mit Hilfe der Schraubenfeder io, die mit einem Gewinde 13 versehen ist, im Einsatzkörper gehalten; so daß Einsatzkörper, Drosselscheibe und Schraubenfeder als ein ganzer Bauteil ein- und, ausgebaut werden können. Das Arbeitsmittel strömt aus der Verteilkammer durch den Zwischenraum zwischen den Federtvindungen und durch die Drosselöffnung 12 in das Siederohr.
  • Die Schraubßnfeder io ist aus, einem Rohr hergestellt, aus welchem ein schraubenförmiger Schlitz i i herausgedreht oder -gefräst ist. Die Breite des Schlitzes i i ist so gewählt, daß das durch ihn aus der Verteilkammer 3 durch die Öffnung 12 in das Siederohr i strömende Wasser gesiebt wird. Verunreinigungen, welche die Drosselöffnung 12 verstopfen könnten, werden vom Sieb zurückgehalten. Da die Gesamtöffnung des Schlitzgis mehrfach größer als. der Querschnitt der Drosselöffnung .ist, wird ein vorzeitiges Verstopfen des Siebes verhütet. Verunreinigungen, welche die Öffnung 12 verstopfen könnten, werden also von der Schraubenfeder wohl zurückgehalten, der Durchströmungswiderstand aber nur um ein unbedeutendes Maß vermindert.
  • Die Schraubenfeder könnte auch z. B. aus ruindem oder viereckigem Draht gewunden werden. Anstatt die Drosselscheibe durch eine Verschraubung im Einsatzkörper zu halten, könnte diese auch mit Hilfe der Feder in den Einsatzkörpier hineingepreßt werden.
  • Die Erfindung eignet sich ebenso wie für Zwanglaufd:ampferzeuger auch für andere. Dampferzeuger, Wärmeaustauscher oder Vorrichtungen, bei denen aus einer Verteilkammer ein flüssiges oder gasförmiges Mittel mehreren parallel geschalteten Rohren gleichmäßig zugeführt w=erden soll.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur gleichmäßigen Zuführung eines flüssigen oder gasförmigen Mittels. aus einer Verteilkammer, insbesondere von Zivangl.au.fdampferzeugern in parallel geschaltete Rohre mit Hilfe von Drosselkörpern, die durch eine Schraubenfeder auf ihren Sitz gepreßt und durch ein Sieb vor Verschmutzung geschützt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (io) in den Strömungsweg des Arbeitsmittels vor dem Drosselkörper (7) eingebaut ist, so daß die Feder bei einem entsprechend bemessenen Abstand der Windungen selbst als Sieb zur Wirkung kommt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder als schraubenförmig aufgeschlitztes Rohr (i o) ausgebildet ist.
DES143798D 1941-01-30 1941-01-30 Vorrichtung zur gleichmaessigen Zufuehrung eines fluessigen oder gasfoermigen Mittels in parallel geschaltete Rohre Expired DE725036C (de)

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