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Regenschutzkleidung für Frauen Die Erfindung betrifft eine Regenschutzkleidung
für Frauen. Solche Regenschutzkleidung stellt man bekanntlich aus Gummi, gummierten
Geweben, geölten oder sonstwie wasserundurchlässig oder wasserabstoßend gemachtem
Textilstoff her.
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Die bisher lienutzten Biekleidungsstücke konnten nur über bestimmten
Kleidern, z. B. über Sommer oder Winterkleidern, getragen werden. Sie außerdem über
Mänteln, sei es Sommer-, Übergangs- oder Wintiermänteln oder gar über Pelzen zu
tragen, war unmöglich. Deshalb mußte jede Frau mehr als ,ein Regens,chutzkleidungsstück
haben, wenn sie einigermaßen hinreichend gegen den Regen oder Schnee geschützt sein
wollte.
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Die geschilderten Umstände brachten @es mit ;sich, daß der Verkäufer
solcher Klieidungsstücke eine erhebliche Anzahl verschiedenster Arten und Größen
im Handel haben mußte, da ;sogar dieselbe Person je nach Jahreszeit und Unterkleidungsstücken
mehr als eine Art und Größe benötigte. Die meisten Schutzbekleidungen zeigten sich
auch insoweit als unpraktisch, als sie sehr wenig luftdurchlässig waren.
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Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Regenschutzkleidung aus wasserdicht
imprägnierten oder wasserabstoßendem Stoff für Frauen besteht aus einem Wickelrock
und einem diesen üherlappenden, ärmaellosen Cape, deren Rockbund und Halsweite ,durch
mehr oder weniger .starkes übiereinanderleg@en der Seitenteile des Rockes bzw. Capes
und Festlegen derselben durch Verschlußmittel der Körperform anpaßbar sind.
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Für den Wickelrock wird im allgemeinen eine größere Verstellbarkeit
benötigt; man wird dementsprechend, wie an sich bekannt, eine größere Anzahl von
Verschlußmitteln nebeneinander anordnen. Rock und Cape werden, wie bei derartigen
Kleidungsstücken ebenfalls. an sich bekannt, als offene Bahn ausgebildet, die um
den betreffenden Körperteil
gelegt und hier am oberen Rand geschlossen
werden. Wunschgemäß kann man auch Verschlußmittel anordnen, die vorn die Enden der
Bahn aneinander halten. Das bis zum Gesäß reichende Cape bedeckt .den oberen Teil
des von der Hüfte bis etwa unter die Kniekehlen .oder zur halben Wade reichenden
Rockes.
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Den Forderungen der Mode entsprechend, läßt sich natürlich auch der
Rock höher oder niedriger tragen. Das Cape könnte ebenso völlig handfrei oder die
Hände weit bedekkend getragen werden. Zur Zeit wird man etwa die gezeichneten Formen
vorziehen, d. h. die glockenförmigen Teile .einerseits bis zur Mitte der Hand, andererseits
bis etwa unter das Knie herabreichen lassen.
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Durch das gegenseitige Überdecken wird ein. guter Schutz gegen Regen
geschaffen, andererseits erreicht, daß die Luft guten Zutritt zum Körper hat.
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Da für die Größenberechnung nur die Körperlänge der Trägerin berücksichtigt
zu werden braucht, hat der Verkäufer die Schutzkleidung nur diesen Erwägungen entsprechend
sortiert nach Ober- und Unterteilen auf Lager zu legen.
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Der Erfindungsgegenstand ist nachstehend an Hand einer beispielsweisen
Darstellung in der Zeichnung erläutert.
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Es stellen dar: Fig. i das Cape, Fig. a den Wickelrock und Fig. 3
die Schutzkleidung an einer Trägerin. Das kurze Cape i hat einen Kragen z. Im geschlossenen
Zustand zeigt @es Glockenform. Am Kragen befinden sich zwei oder mehrere Verschlußmittel3,
die die Glocke am Halse halten und schließen. Je nach der Halsweite 8 und den Bekleidungsstücken
am Hals kann man weiter oder enger schließen. In jedem Falle aber muß die Glocke
geschlossen bleiben, das heißt, man muß genügend Material zu Hilfe nehmen, um auch
in der weitesten Halskragenstellung einen guten Schluß der Seitenteile i i, 1z und
damit guten Schutz zu erzielen.
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Gleiches gilt vom Wickelrock 5, an dessem oberen zweckmäßig verstärktem
Rande 6 zwei oder mehrere Verschlußmittel7 vorgesehen sind. 9, io sind die Seitenteile.
Den Schlitz des Rockes 5 kann man durch geeignete Verschlußmittel q. sichern.
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Zeigt Fig. i ein engeres Cape, so zeigt Fig.3 ein weiteres, das am
Körper besser fällt und vor allem den Armen eine bessere Bewegungsfreiheit gibt.
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Bei Nichtgebrauch kann man die aus einfachen Bahnen bestehenden Teile
leicht zusammenrollen und in der Handtasche oder in einer gesonderten, leicht unterzubringenden
Tasche verpacken.