DE830481C - Mantelkostuem - Google Patents

Mantelkostuem

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Publication number
DE830481C
DE830481C DEF2883A DEF0002883A DE830481C DE 830481 C DE830481 C DE 830481C DE F2883 A DEF2883 A DE F2883A DE F0002883 A DEF0002883 A DE F0002883A DE 830481 C DE830481 C DE 830481C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jacket
coat
costume
skirt
zipper
Prior art date
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Expired
Application number
DEF2883A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Fueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLI FUELLER
Original Assignee
WILLI FUELLER
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Filing date
Publication date
Application filed by WILLI FUELLER filed Critical WILLI FUELLER
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Application granted granted Critical
Publication of DE830481C publication Critical patent/DE830481C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D15/00Convertible garments

Description

  • Mantelkostüm Die Erfindung betrifft ein Mantelkostüm und hat zum Ziel, ein Bekleidungsstück zu schaffen, welches durch einfache Handgriffe für verschiedene Verwendungszwecke hergerichtet werden kann. Es soll insbesondere sowohl als Mantel als auch als Jackenkleid (Kostüm) gebraucht werden können.
  • Es sind Bekleidungskombinationen bekannt, die insbesondere in der Vereinigung von Sommer- und Strandbekleidungen bestehen, wobei es auch möglich ist, Rock und Hose in loser Zusammenstellung mit einem gemeinsamen Oberteil zu verwenden. Auch andere bekannte Kombinationen bestehen in der Hauptsache darin, daB bestimmte Einzelteile für verschiedene Zwecke geeignet sind bzw. durch wahlweise Verwendung mit anderen Stücken für verschiedene Gelegenheiten gebraucht werden können.
  • Es ist auch bekanntgeworden, ein Sportkostüm dadurch in einen Mantel umzuwandeln, daß die Jacke in der Taillenlinie unterteilt ist und die beiden Teile durch eine lösbare Verbindung, z. B. ReißverschluB, zusammengehalten werden, während der Rock mit seinem Bund durch eine gleichartige Einrichtung verbunden ist, so daB nach dem Entfernen des unteren Jackenteils und des Bundes der obere Jackenteil und der Rock mittels der daran befestigten Verbindungsglieder zu einem Mantel vereinigt werden können.
  • Diese Ausführungsform hat sich nicht durchgesetzt, da der Überschlag sowohl beim Rock des Sportkostüms als auch beim Mantel nicht genügt. Insbesondere macht sich dieser Mangel beim Rock bemerkbar, da kein LängsverschluB vorhanden ist.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daB ein in an sich bekannter Art mittels ReißverschluB o. dgl. in Ober- und Unterteil zerlegbarer Mantel, bei dem das Oberteil in der Zusammenstellung mit einem SchöBchen, welches mittels der gleichen Befestigungsvorrichtung wie das Mantelunterteil zu einer Jackenkleidjacke verändert wird, das abgelöste Mantelunterteil zum Rock durch verengendes unsichtbares Übereinanderschlagen unter Verwendung einer verdeckt angebrachten Verschlußleiste umgewandelt wird. Der Reißverschluß wird zweckmäßig so angebracht, daß er von schmalen Überfallstreifen verdeckt wird. Er kann außerdem auch unter einem Gürtel liegen.
  • Die Verwendung der erfindungsgemäßen Verschlußleiste gibt die Möglichkeit, den Rock mit einem unsichtbaren Längsverschluß zu versehen.
  • Das Manteloberteil kann unter Weglassung des Schößchens auch als einfaches Sportjäckchen gebraucht werden.
  • Als modisches Beiwerk kann man sowohl zum Mantel als auch zum Jackenkleid eine Pelerine verwenden, die auch als Kapuze hochgeschlagen werden kann. An Stelle des Mantelunterteiles kann man mittels des erwähnten Reißverschlusses o. dgl. mit dem -Manteloberteil (Jäckchen) auch eine Hose verbinden und erhält so einen ganzteiligen Sportanzug.
  • Die Klappen zum Verschluß für im Mantelunterteil und im Jackenkleidunterteil vorgesehene Taschen können vorn am gemeinsamen Oberteil (Jäckchen) befestigt sein und können gleichzeitig zur Halterung eines evtl. zur Verwendung kommenden Gürtels benutzt werden.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Kombination liegt darin, daß.eine Bekleidung geschaffen wird, die besonders für die Reise sehr geeignet ist, weil sie bei geringster Beanspruchung von Verpackungsraum für die verschiedensten Zwecke geeignete Zusammenstellungen aus ein und denselben Einzelteilen gestattet. Außerdem bietet diese Bekleidung den bedeutenden Vorteil, daß sie erheblich billiger ist, als wenn für jeden Verwendungszweck ein besonderes vollständiges Bekleidungsstück beschafft werden muß.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mantelkostüms dargestellt. Abb. i zeigt die Zusammenstellung als Mantel in der Vorderansicht, Abb. 2 dieselbe in der Rückenansicht; Abb.3 zeigt die Zusammenstellung als Jackenkleid in der Vorderansicht, Abb. 4 dieselbe in der Rückenansicht; Abb. 5 und 6 zeigen das Oberteil in Vorder- und, Rückenansicht, Abb. 7 und 8 das Mantelunterteil (Rock) in Außen- und Innenansicht, Abb. 9 und io das Kostümunterteil (Schößchen) in Außen- und Innenansicht.
  • Mit dem Oberteil i ist entweder das Mantelunterteil 2 oder das jackenunterteil3 (Schößchen) mittels des am Oberteil und den Unterteilen angebrachten Reißverschlusses 4a, I6 urid 4c verbunden. Das Mantelunterteil 2 kann auch als Rock verwendet werden, indem es mittels der unsichtbaren Verschlußleiste 5 und der Knöpfe 6 übereinandergeknöpft wird, wobei die Verengung außerdem durch den Knopf j mit dem Knopfloch 8 festgelegt ist. Die am Oberteil angebrachten Klappen 9 dienen bei der Verwendung zum Mantel oder Kostüm als 1'erschlußklappen für die Taschen io bzw. i i. Mit dein Gürtel 12 kann die Stoßstelle zwischen Unterteil und Oberteil zusätzlich verdeckt werden. Die als modisches Beiwerk hinzufügbare Pelerine 13 kann in an sich bekannter Weise auch als Kapuze hochgeklappt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mantelkostüm, bestehend aus einem Oberteil und verschiedenen mittels Reißverschlusses o. dgl. hiermit so kombinierbaren Unterteilen, daß das Oberteil einerseits in Verbindung mit einem kurzen Jackenunterteil (Schößchen) als Kostümjacke verwendet werden kann, während anderseits das Oberteil mit dem Kostümrock zu einem Mantel verbunden werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Umstellung des Mantelunterteiles, welches bei Verwendung zum Mantel mittels Reißverschlusses o. dgl. mit dem Oberteil verbunden wird, zum Rock durch verengendes unsichtbares Übereinanderschlagen unter Verwendung einer verdeckt angebrachten Verschlußleiste (5) erfolgt.
  2. 2. Mantelkostüm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich am vorderen Oberteil (Schößchen) Klappen befinden, die bei der Verwendung zum -Mantel oder zur Kostümjacke als Verschlußklappen für die an den Unterteilen angebrachten Taschen dienen.
  3. 3. Mantelkostüm nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil desselben unter Verwendung der gleichen Befestigungseinrichtung wie für das Rockunterteil mit einer Hose als Sportanzug kombiniert wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift \r. 625 6.18.
DEF2883A 1950-09-09 1950-09-09 Mantelkostuem Expired DE830481C (de)

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DEF2883A DE830481C (de) 1950-09-09 1950-09-09 Mantelkostuem

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DE830481C true DE830481C (de) 1952-02-04

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ID=7083544

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE625648C (de) * 1934-07-06 1936-04-15 Werner Gerschel In einen Mantel umwandelbares Sportkostuem

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE625648C (de) * 1934-07-06 1936-04-15 Werner Gerschel In einen Mantel umwandelbares Sportkostuem

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