DE1886903U - Vorrichtung zum befestigen der revers an oberbekleidungsstuecken. - Google Patents

Vorrichtung zum befestigen der revers an oberbekleidungsstuecken.

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DE1886903U DE1963G0028707 DEG0028707U DE1886903U DE 1886903 U DE1886903 U DE 1886903U DE 1963G0028707 DE1963G0028707 DE 1963G0028707 DE G0028707 U DEG0028707 U DE G0028707U DE 1886903 U DE1886903 U DE 1886903U
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Description

"Oberbekleidungsstück, insbesondere Mantel, Eock, Jacke.
Umhang od.dgl."
Die Neuerung betrifft ein Oberbekleidungsstück, wie insbesondere einen Mantel, Eock, eine Jacke, einen Umhang od.dgl.
Bei bisher bekannten Mänteln, die mit einem in bekannter Ausführungsform ausgebildeten Kragen und daran anschließenden Severs ausgebildet sind und deren Revers sich gegeneinander umklappen und aufeinander legen lassen, machen sich Schwierigkeiten bemerkbar, um die Eevers in dieser abgeschlossenen Stellung festzuhalten bzw. zu befestigen.
— 2 —
Außerdem sind derartige Mäntel im Schnitt nicht ansprechend.
Weiterhin läßt die Ausstattung bzw. die Verarbeitung derartiger Kleidungsstücke, die ja insbesondere bei ungünstiger Witterung gegen Kälte und/oder feuchtigkeit schützen und diese abhalten sollen, verschiedene Mängel erkennen. Oberbekleidungsstücke, die aus einem insbesondere wasserundurchlässigen Material hergestellt sind, gestatten gar keine oder nur eine unzureichende Atmungsaktivität, so daß zwar keine feuchtigkeit von außen durchzudringen vermag, jedoch ein erwünschter Luftaustausch von der Innenseite des Kleidungsstückes her mit Außenwelt ebenso unterbleibt.
Schließlich kennt man bisher Oberbekleidungsstücke, die wohl eine gewisse Atmungsaktivität zulassen; sofern diese aber ein gewünschtes Maß nicht unterschreitet, ließ sich bisher ein Peuchtigkeitsandringen nicht vermeiden.
Aufgabe der Neuerung ist es, die bisher bekannten Oberbekleidungsstücke dieser Art su verbessern.
G-emäß der !Teuerung besteht bei einem Oberbekleidungsstück,
1Z __
insbesondere Mantel, Rock, Jacke, Umhang od.dgl. mit Kragen mit vorzugsweise daran sich anschließenden beiderseitigen Revers, die sich gegeneinander umklappen lassen und übereinanderliegend in dieser lage festgehalten bzw. befestigt werden können, die Vorrichtung zum Befestigen der Revers in geschlossener Stellung aus einer auf der Unterseite oder am Außenrand eines Revers befestigten Öse, Schlaufe od.dgl., die mit einem eingearbeiteten Knopfloch od.dgl. über einen auf der gegenüberliegenden Seite auf dem Mantel oder an der Unterseite des Kragens befestigten Knopf greift.
Um ein derartiges Oberbekleidungsstück besonders wetterfest zu machen, kann dieses bei einer bevorzugten Ausführungsform aus einer vorzugsweise zweiseitig mit SiIiconen behandelten (imprägnierten), aus einem Gewebe, Gewirke od.dgl. bestehenden Außenhaut und einer vorzugsweise aus einem impermeablen Material bestehenden Einlage gebildet sein.
Ein solches Oberbekleidungsstück ermöglicht, sowohl ein Tragen desselben als Stadtmantel wie auch bei geschlossenen Revers als Regen- oder Wettermantel, -rock, -jacke, -umhang od.dgl. Es ist einfach in der Herstellung
und gewährleistet bei genügender Atmungsaktivität einen ausreichenden Schutz gegen Sindringen oder Durchdringen von Feuchtigkeit.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der leuerung dargestellt. Es zeigen:
Pig. 1 eine Vorderansicht eines Oberbekleidungsstückes, Fig. 2 eine Vorderansicht des Kragenteiles desselben Oberbekleidungsstückes mit offenen Revers und
Fig. 3 eine Vorderansicht desselben Oberbekleidungsstückes mit geschlossenen und befestigten Revers.
Bei einem Oberbekleidungsstück 10, wie beispielsweise einem Mantel, ist der Kragen 11 in allgemein bekannter Ausführungsform ausgebildet, wobei dieser sich von außen auf das Oberbekleidungsstück 10 legt und mit den Kragenspitzen nach vorne weist. An den Enden des Kragens 11 schließen vorzugsweise mit einem teilweisen Übergang sich beiderseits Revers 12a und 12b an, die beispielsweise einen gewissen äußeren Winkel mit dein Kragen 11 einschließen und etwas schmaler an ihrem oberen Ende als dieser ausgebildet sind. Nach unten laufen die Revers 12a, 12b spitzwinklig zu.
Am äußeren, oberen Rand des Revers 12a ist eine Lasche
13 aus einem Werkstück mit den Revers bestehend oder
als gesonderte Lasche beispielsweise durch Iahen befestigt. Sie ist an ihrem freien Ende vorzugsweise halbkreisförmig gerundet und weist in ihrem mittleren Bereich ein Knopfloch
14 auf. Statt der Lasche 13, die vorteilhaft aus dem gleichen Stoff wie die Außenhaut des Ü3berbekleidungsstückes 10 besteht, kann auch eine ähnlich ausgebildete Schlaufe od.dgl. zur Anwendung gelangen. Bei geöffneten Revers ist die Lasche 13 zur Unterseite des Revers 12a hin umgeschlagen und wird dort bei geöffnetem Mantel beispielsweise durch einen an der Unterseite des Revers 12a-angenähten Knopf 16 gehalten.
Bei Benutzung des Oberbekleidungsstückes 10, beispielsweise als Wetter- oder Regenmantel schlägt man beide Revers 12a und 12b gegeneinander nach innen um, wobei das Revers 12a auf das Revers 12b zu liegen kommt. Um die Revers 12a, 12b in dieser Lage festzuhalten bzw. zu befestigen, richtet man die Masche 13 gradlinig nach außen und streift sie mit dem Knopfloch 14 über einen Knopf 15 od.dgl., der auf der Seite des Revers 12b vorzugsweise unter dem Kragen 11 auf der Außenhaut des Ober-
bekleidungsstückes 10 befestigt ist. Damit zeigt dieses eine in Fig. 3 dargestellte Jona.. Es liegt im Rahmen der Neuerung, statt der Knöpfe 15 und 16 und des Knopfloches 14 Druckknöpfe od.dgl. zu verwenden.
Diese Art der Befestigung der Severs läßt in geöffneter Stellung kein Teil der Vorrichtung zum Befestigen erkennen oder sichtbar werden. Dadurch wird der einheitliche Charakter des Oberbekleidungsstückes in vorteilhafter Weise gewahrt.
Beim Tragen des Oberbekleidungsstückes, beispielsweise als Regenmantel oder Wettermantel ist ein gewisser Schutz gegen Wärmeabgabe und ein möglichst großer Schutz gegen Eindringen von lasse oder feuchtigkeit, wohl aber auch eine gewisse Ätmungsaktivität erwünscht bzw. erforderlich. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, zeigt das Oberbekleidungsstück gemäß der !Teuerung eine vorzugsweise beidseitig mit Siliconen oder einem anderen Mittel imprägnierte, aus einem Gewebe, Gewirke od.dgl. bestehende Außenhaut. Diese ist feuchtigkeitsabweisend, läßt jedoch eine erwünschte Atmungsaktivität zu. In das Ob erb'eklei dungs stück eingearbeitet ist eine aus einem vorzugs\ireise leichten
Material, wie einein Gewebe, Gewirke od.dgl. aus Hatur- oder Kunststoffasern bestehende Einlage eingearbeitet. Diese Einlage, beispielsweise als Imperm-linlage, erlaubt kein Durchdringen von Feuchtigkeit oder Hasse, so daß hierdurch eine schützende Innenhaut entsteht. Diese wirkt aber auch in vorteilhafter Weise wärmedämmend, einmal durch die Art ihrer Ausbildung und weiter durch den mit der Außenhaut eingeschlossenen Zwischenraum. Die Einlage kann stofflich und farblich auf die Außenhaut abgestimmt sein.
Ein derartiges Oberbekleidungsstück läßt sich ohne besonderen Aufwand herstellen und eignet sich in gleicher Weise als Ausgangs- wie auch als Wetter- oder Eegenbekleidungsstück.

Claims (4)

Schutzansprüehe
1. Oberbekleidungsstück, insbesondere Mantel, Rock, Jacke, Umhang od.dgl. mit Kragen mit vorzugsweise daran anschliessenden beiderseitigen Revers, die sich gegeneinander umklappen lassen und übereinanderliegend in dieser Lage festgehalten oder befestigt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorrichtung zum Befestigen der Revers in geschlossener Stellung eine auf der Unterseite oder am Außenrand eines Revers befestigte Lasche, Öse, Schlaufe od.dgl. vorgesehen ist, die mit einem eingearbeiteten Knopfloch od.dgl. über einen auf der gegenüberliegenden Seite auf dem Mantel oder an der Unterseite des Kragens befestigten Knopf greift.
2.Oberbekleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche, Öse, Schlaufe od.dgl. bei geöffneten Revers nach innen umlegbar und durch einen an der Unterseite des betreffenden Revers oder auf dem Mantel befestigten Knopf festlegbar ist.
3. Oberbekleidungsstück, insbesondere nach Anspruch 1,
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dadurch gekennzeichnet;, daß dieses mit einer vorzugsweise zweiseitig mit Siliconen behandelten, wie imprägniert, aus einem Gewebe, Gewirke od.dgl. bestehenden Außenhaut.
4. Oberbekleidungsstück nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus einem undurchlässigen Material bestehende Einlage vorgesehen ist.
DE1963G0028707 1963-10-01 1963-10-01 Vorrichtung zum befestigen der revers an oberbekleidungsstuecken. Expired DE1886903U (de)

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