DE7242501U - Vorrichtung zum messen von neigungen - Google Patents

Vorrichtung zum messen von neigungen

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DE7242501U
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hypotenuse
cathetus
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  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

Dipl.-Ing.W.Jiabbusch ^
29 Oldenburg
Elisabethstraße 6
6060/hu
Gebrauchsmus teranmeldung
Herr Dipl.-Ing. Dirk Hoyer, 2903 Bad Zwischenahn,
Auf dem Winkel 2 und
Herr Clemens Brokamp, W70 Holthausen/Meppen
Vorrichtung zum Messen von Neigungen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen von
Neigungen, insbesondere zum Messen der Neigungen von Böschungen, Dämmen, Deichen, Gefällstrecken oder dergleichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der vorbezeichneten Gattung zu schaffen, die universell anwendbar ist, einfach zu handhaben ist und keine Vorkenntnisse oder Übungen zur Anwendung erfordert.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden,
daß die stabförmigen Katheten und die Hypothenuse eines Dreieckes gelenkig miteinander verbunden sind, daß die Hypothenuse eine Anlenkpunkt-Verstelleinrichtung für eine der Katheten aufweist, daß die Hypothenuse über die Anlenkpunkte der Katheten hinaus verlängert ist und daß an der anderen Kathete eine Libelle angeordnet ist. Die so ausgebildete Vorrichtung zeichnet sich durch geringes Gewicht aus, wodurch sie leicht zu
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transportieren ist und insbesondere beim Einsatz nur eine Person zur Handhabung erforderlich ist. Die mit der Libelle versehene Kathete des Dreiecke wird genau in die Waagerechte gebracht und der erforderliche Neigungswinkel der flypothenuse stellt sich durch den mit der Anlenkpunkt-Verstelleinrichtung einstellbaren Abstand zwischen den Anlenkpunkten der Katheten ein. Um auch größere Böschungen messen zu können, kann die Hypothenuse beliebig verlängert werden. Die Vorrichtung ist in allen Größen herstellbar und somit universell anwendbar.
Nach einer Weiterbildung ist die Vorrichtung so ausgebildet, daß die Anlenkpunkt-Verstel!einrichtung aus in Abständen längs der Hypothenuse angeordneten Bohrungen besteht. Je nachdem welcher Bohrung der Anlenkpunkt der Kathete zugeordnet wird, ändert 3ich der Neigungwinkel der Hypothenuse, vorausgesetzt, daß die Libelle die waagerechte Lage der anderen Kathete anzeigt. Es können somit verschiedene Neigungswinkel oder dergleichen stufenweise eingestellt bzw. gemessen werden.
Nach einer anderen Weiterbildung ist die Vorrichtung so ausgebildet, daß die Anlenkpunkt-Verstelleinrichtung aus einem längs der Hypothenuse verlaufenden Klemmschlitz besteht. Der Anlenkpunkt der ^athete kann längs dieses Schlitzes in Längsrichtung der Hypothenuse verstellt und in jeder gewünschten Stellung arretiert werden, so daß 'dich die Neigungswinkel auch in beliebiger Gradzahl, d. h., stufenlos einstellen lassen. Die Katheten des Dreiecks sind ungleich
6060/hu - 3 -
lang ausgebildet5 wobei die längere Kathete vorzugsweise mit der Libelle versehen ist. Dadurch ist eine bessere Measgenauigkeit erzielbar. Zur einfacheren Handhabung ist die andere Kathete sowie ein kürzeres freies Ende der verlängerten Hypothenuse mit Handgriffen versehen.
Das längere freie Ende der verlängerten Hypothenuse weist einen Maßstab auf, der vorzugsweise als in die hohle Hypothenuse einführbare Meßlatte ausgebildet ist. Dadurch wird es möglich, gleichzeitig die Neigung und~die—Breite einer Böschung oder dergleichen nur durch eine Person zu messen. Dabei kann die Breite der Böschung vom Maßstab auf der Meßlatte abgelesen werden, indem bei breiteren Böschungen ein längeres Stück df,s Maßstabes aus der verlängerten Hypothenuse herausragt.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die gesamte Vorrichtung sich vorteilhaft durch robuste Bauweise auszeichnet, die keinerlei Verschleiß unterworfen ist und omit besonders vorteilhaft fürden rauhen Betrieb auf Baustellen geeignet ist.
AusführuDgsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere erfiiöerische Merkmale ergeben, sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer einfachen Ausführung einer erfindungsf?>->mäßen Vorrichtung und
6 6060/hu - M- -
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht einer erweiterten erfindungsgeinäßen Vorrichtung zur Messung von durch Absätze unterbrochenen Böschungen.
Fig. 1 zeigt die Böschung 1, auf der die Vorrichtung aufliegt. Die Hypotbenuse 2 des Dreiecks ist zu beiden Seiten verlängert, wobei das kürzere Ende der Hypothenuse einen Handgriff ~j aufweist und das längere Ende mit einer ausschietbaren Langenmeßeinrichtung M- vorzugsweise Meßlatte versehen ist. Die längere der Katheten 5 ist mit einer Libelle 6 versehen und mit der anderen Kathete 7 über ein Scharnier 8 gekoppelt. Die Anlenkpunkte der Katheten an der Kypothenuse sind mit 9 bezeichnet. Der Anlenkpunkt der kürzeren Kathete 7 ist mit einem nicht dargestellten Bolzen odei dergleichen in dem iZlemmschlitz 10 der Anlenkverstelleinrichtung verschiebbar bzw. feststellbar. Zur abgestuften Einstellung des Neigungswinkels ist die Hypothenuse 2 weiterhin mit in Längsrichtung angeordneten Bohrungen 11 versehen, in die der Anlenkpunkt 9 der kürzeren Kathete 7 mittels des nicht dargestellten Bolzens eingesetzt werden kann. Mit 12 ist ein Handgriff aus der kürzeren der Katheten bezeichnet.
Fig. 2 zeigt ein gleichartig ausgebildetes Gerät, bei dem die der Fig. 1 entsprechenden Einzelteile gleiche Bezugszahlen aufweisen. Die mit der Libelle 6 versehene Ka-
6060/hu - 5, -
tliete 5 ist über den Anlenkpunkt 9 an der Hypothenuse 1 hinaus verlängert und als mit einem Maßstab 13 versehenes Einschubende Ί4· in einen hohlen Arm 16 einschiebbar. Der hohle Arm ist mit einem zweiten Arm 17 gelenkig durch den Gelenkpunkt 18 verbunden. Eine Winkelstütze 19 ist mit den freien Enden in Bohrungen 20 bzw. 21, die in Reihen in den Armen 16 und 17 angeordnet sind, einrastster. Damit kann auch ein Neigungswinkel in Stufen zwischen den Armen 16 und 17 zur Messung der Neigung der Böschung 22 eingestellt bzw. gemessen werden. Mit dem Maßstab 13 ist die Längenmessung des Absatzes 23 möglich.

Claims (1)

  1. 6060Au - 6 -
    Ansprüche:
    2j^ Vorrichtung zum Messen von Neigungen,, insbesondere zum Messen der Neigungen von Böschungen, Dämmen, Leichen, Gefällstrecken oder dergleichen,
    dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Katheten (5,7) und die Hypothenuse (2) eines Dreiecks gelenkig miteinander verbunden sind, daß die Hypothenuse eine Anlenkpunkt-Verstelleinrichtung für eine der Katheten (7) aufweist, daß die Hypothenuse über die Anlenkpunkte (9) der Katheten hinaus verlängert ist und daß an der anderen Kathete (5) eine Libelle (6) ange ordnet is t.
    2j. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkpunkt-Verstelleinrichtung aus in Abständen längs der Hypothenuse (2) angeordneten Bohrungen (11) besteht.
    2- Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkpunkt-Verstelleinrichtung aus einem längs der ^ypothenuse (2) verlaufenden Klemiuschlitz (10) besteht.
    ±2_ Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    6060/hu - 7 -
    daß die Katheten (5,7) ungleich lang sind, daß die längere Kathete (5) mit der Libelle (6) versehen ist und daß die kürzere Kathete (7) eine Handhabe (12) aufweist und mit der Anlenkpunkt-Verstelleinrichtung 10,11) an die Hypothenuse (2) gekoppelt ist.
    »_ Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein freies Ende der verlangten Hypothenuse (2) mit einer Handhabe (3) versehen ist und daß das andere freie Ende eine Längenmeßeinrichtung (4-) aufweist.
    6* Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längenmeßeinrichtung (4) als an dem anderen freien Ende der Hypothenuse (2) ein-bzw. ausschiebbare Verlängerung mit Maßstab ausgebildet ist.
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