DE723937C - Verfahren zur ununterbrochenen Butterung - Google Patents
Verfahren zur ununterbrochenen ButterungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J15/00—Manufacturing butter
- A01J15/10—Devices for manufacturing butter other than by churns
- A01J15/12—Devices for manufacturing butter other than by churns with arrangements for making butter in a continuous process
Landscapes
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Description
Zur Lösung des Problems der fortlaufenden Butterung unter Anwendung der üblichen
Butterungseinwirkungen (Schlag, Stoß, Wirbelbildung) und über Schaumbildung sind
verschiedene Vorschläge bekanntgeworden. Sie leiden sämtlich an dem Mangel, daß die erforderliche
Gleichmäßigkeit der Bearbeitung aller Rahmteilchen nicht gewährleistet ist. Der Hauptgrund hierfür liegt darin, daß bei
Schlageinwirkungen auf eine Flüssigkeitsfüllung die Flüssigkeitsteilchen keinen ausgeprägten
Fließweg besitzen und außerdem viele Teilchen sich z. B. durch Verspritzen ■' der beabsichtigten Bearbeitungseinwirkung
entziehen.
Demgegenüber besteht das Verfahren gemäß der Erfindung darin, daß auf eine an einer
gekrümmten Leitfläche offen an der Luft durch Zentrifugalkraft in dünner Schicht aus-
ao gebreitete Butterungsflüssigkeit auf'einem ihr aufgezwungenen Fließweg ununterbrochen
aufeinanderfolgend Schläge ausgeübt werden.
Die Erfindung erstreckt sich ferner auf eine zur Ausübung dieses Verfahrens dienende
Vorrichtung.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch eine zur Ausübung des Verfahrens dienende Vorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie a-b durch Fig. 1.
Die Vorrichtung besteht aus einem Hohlzylinder i, in welchem eine Welle 2 umläuft,
die mittels Riemens 13 o. dgl. in Umdrehung versetzt wird.
Auf der Welle 2 sind eine Reihe von Armen 3, 4, S>
6, 7, 8 angeordnet, die Schaufeln 3„, 4a. 5a. 6a. 7m 8« tragen. Durch einen Zulauf-
stutzen 9 wird die Butterungsflüssigkeit der Vorrichtung zugeführt und durch die schnei
umlaufenden Schaufeln auf der Innenwandun^ des Hohlzylinders ι in dünner Schicht ausgebreitet.
Die Schaufeln dienen dazu, die Butterungsflüssigkeit auf eine hohe Geschwindigkeit
zu bringen) dünnschichtig auf der
Hohlzylinderfläche zu verteilen, ihr einen ausgeprägten, schraubenlinienförmigen Fließweg
to aufzuzwingen sowie auf sie die zur Butterbildung nötigen ununterbrochen aufeinander
folgenden Schläge auszuüben.
Die Intensität bzw. Wirkung dieser Schläge ist dadurch regelbar, daß die Schaufeln unter
verschiedenen Winkeln zur Längsachse der Vorrichtung einstellbar sind. Sind z. B. die
verschiedenen Schaufeln, wie aus der Zeichnung ersichtlich, so gestellt, daß die Schaufeln.
3αϊ 5a>
7a eni von rechts nach links steigen-•o
des Gewinde, die dazwischenliegenden Schaufeln 4„, 6a, 8B ein gegenläufiges Gewinde darstellen,
so üben die erstgenannten Schaufeln eine zusätzliche Förderwirkung, die anderen Schaufeln eine entgegengesetzte Wirkung aus.
Da hierdurch die Teilchen der Butterungsflüssigkeit gegeneinanderprallen, wird die
Bearbeitungsintensität gesteigert. Die Einstellung der Schaufeln kann einzeln, gruppenweise
oder insgesamt, und zwar sowohl bei Stillstand als auch während des Betriebes erfolgen.
Infolge der durch die Schaufeln herbeigeführten bzw. verstärkten Turbulenz und
wegen der dünnschichtigen Ausbreitung der Butterungsflüssigkeit erfahren alle ihre Teilchen
eine intensive Reibung an der Wandung des Hohlzylinders, wodurch die Butterungsflüssigkeit
unter Durchlauf der Schaumbildungsstufe schnell in den gebutterten Zustand übergeht.
Um die Butterungsflüssigkeit ständig unter
dem Einfluß der Schaufeln zu halten, sind diese so angeordnet und bemessen, daß bei
ihrem Umlauf die gesamte Mantelfläche des Hohlzylinders bestrichen wird. Die Schaufeln
streichen mit ihren Außenkanten beim Umlauf an der Wandung des Hohlzylinders entlang
oder werden zum mindesten in einem ganz geringen Abstande an ihr vorbeigeführt.
Bei einem umlaufenden Wellensystem kann die Zentrifugalkraft zu einer Anpressung der
Schaufeln an die Hohlzylinderwand ausgenutzt werden, und zwar z. B. dadurch, daß die
Schaufeln in Schlitzen der Arme 3, 4, 5, 6, 7, 8 so gelagert sind, daß sie sich unter Einwirkung
der Zentrifugalkraft in den Schlitzen nach außen verschieben, bis sie an die Innenwand
des Hohlzylinders anliegen.
Weiterhin ist der Hohlzylinder 1 von einem Mantel 11 umgeben, durch den in an sich
bekannter Weise ein Heiz- oder Kühlmittel geleitet wird. Die Austrittsseite des Hohlzylinders
ι ist ganz oder teilweise offen gehalten, so daß die sich entwickelnden Gase an
der Austrittsseite des Butterungsgefäßes ent- 6S
weichen können und die im Austausch hiergegen sowie sonstwie, z. B. infolge der Schaumbildung, benötigte Frischluft zutreten
kann.
Bei einem an der Austrittsseite offenen, mit Ablauf 10 versehenen Hohlzylinder kann die
Austrittskante, wie auf der Zeichnung mit' gestrichelter Linie angedeutet, von einem
Spritzschutz umgeben sein.
Claims (5)
1. Verfahren zur ununterbrochenen Butterung, dadurch gekennzeichnet, daß auf
eine an einer gekrümmten Leitfläche offen an der Luft durch Zentrifugalkraft in dünner Schicht ausgebreitete Butterungsflüssigkeit
auf einem ihr aufgezwungenen schraubenlinienförmigen Fließweg ununterbrochen aufeinanderfolgend Schläge
ausgeübt werden.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem mit Rahmzulauf (9) und mit einem Ablauf (10) versehenen
vollwandigen, liegenden Hohlzylinder (1) auf einer ihn zentral durchsetzenden und
in schnellen Umlauf versetzbaren Welle (2) an radialen Armen (3, 4, 5, 6, 7, 8) dicht
an der Zylinderwand entlang streichende Schrägschaufeln (30>
4a. Sa> 6a, γα, 8„)
versetzt zueinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (3,,
bis 8a) federnd nachgiebig gelagert sind, »oo
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln
um ihre Armachsen schwenkbar gelagert sind.
5. Vorrichtung nach einem der An-Sprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaufeln so angeordnet und bemessen sind, daß bei ihrem Umlauf die
gesamte Mantelfläche des Hohlzylinders bestrichen wird. no
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL56232D NL56232C (de) | 1939-11-28 | ||
| DEF87672D DE723937C (de) | 1939-11-28 | 1939-11-29 | Verfahren zur ununterbrochenen Butterung |
| FR880497D FR880497A (fr) | 1939-11-28 | 1941-02-06 | Procédé et appareil pour le barattage |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE880497X | 1939-11-28 | ||
| DEF87672D DE723937C (de) | 1939-11-28 | 1939-11-29 | Verfahren zur ununterbrochenen Butterung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE723937C true DE723937C (de) | 1942-08-13 |
Family
ID=25952911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF87672D Expired DE723937C (de) | 1939-11-28 | 1939-11-29 | Verfahren zur ununterbrochenen Butterung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE723937C (de) |
| FR (1) | FR880497A (de) |
| NL (1) | NL56232C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN118807991B (zh) * | 2024-09-18 | 2025-03-14 | 山东联邦重工有限公司 | 一种石英浮选设备 |
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- NL NL56232D patent/NL56232C/xx active
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1939
- 1939-11-29 DE DEF87672D patent/DE723937C/de not_active Expired
-
1941
- 1941-02-06 FR FR880497D patent/FR880497A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR880497A (fr) | 1943-03-26 |
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