DE723191C - Drehstahlhalter mit einem Revolverkopf - Google Patents

Drehstahlhalter mit einem Revolverkopf

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Publication number
DE723191C
DE723191C DES132053D DES0132053D DE723191C DE 723191 C DE723191 C DE 723191C DE S132053 D DES132053 D DE S132053D DE S0132053 D DES0132053 D DE S0132053D DE 723191 C DE723191 C DE 723191C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
handwheel
tool holder
turning tool
intermediate body
Prior art date
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Expired
Application number
DES132053D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Simmel
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MAX SIMMEL
Original Assignee
MAX SIMMEL
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Filing date
Publication date
Application filed by MAX SIMMEL filed Critical MAX SIMMEL
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Application granted granted Critical
Publication of DE723191C publication Critical patent/DE723191C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/08Indexing equipment having means for clamping the relatively movable parts together in the indexed position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description

  • Drehstahlhalter mit einem Revolverkopf Die Erfindung betrifft einen Drehstahlhalter mit einem Revolverkopf, :der in einem Schaft mittels einer Schraubspindel festgezogen werden kann, die am Hinterende ein Festspannhandrad trägt und unter der Wirkung einer sie gegen das hintere Ende des Schaftes ziehenden Druckfeder steht. Bei den bekannten Ausführungen solcher Stahlhalter muß zum Verdrehen des Revolverkopfes zwecks Wechselns des benutzten Stahles das Festspanuhandrad auf seiner Schraubspindel so. weit zurückgeschraubt werden, daß zwischen ihm und der hinteren Stirnfläche des Schaftes ein Zwischenraum von einer Weite entsteht, die es erlaubt, den Schaft samt dem Revolverkopf gegen die Wirkung der Feder so weit vorzudrucken, daß er von den ihm zugeordneten Rasten freikommt und in die neue Stellung gedreht werden kann. Wegen des verwendeten Gewindes mit geringer Steigung sind mehrere Umdrehungen des Festspannhandrades notwendig, um den nötigen Zwischenraum zwischen diesem und dem Schaftende zu erreichen. Infolgedessen erfordert das Verstellen des Revolverkopfes verhältnismäßig viel Zeit. Die naheliegende Verwendung eines steilen Gewindes ist nicht möglich, weil sich durch die während des Arbeitens auftretenden Erschütterungen das Handrad auf dem Steilgewinde lösen würde.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Ausführung zu schaffen, bei der zum Lösen des Revolverkopfes nur noch eine wesentlich kleinere Bewegung des Festspannhandrades, nämlich etwa eine Viertelumdrehung, notwendig ist, so daß der Wechsel des Drehstahles durch Verstellen des Revolverkopfes wesentlich bequemer und schneller vor sich geht und ein Zeitgewinn erzielt wird. Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß zwischen dem Festspanuhandrad und der hinteren Stirnfläche des Schaftes ein gegen ihn und gegen die Sehraubspindel verschieb- und ver-Jrehbarer Zwischenkörper sitzt, der von der Druckfeder an das Festspannhandrad gepreßt wird und. sich auf Teile der hinteren Stirnfläche abstützen und nach entsprechender Verdrehung in eine oder mehrere axiale, von der Stirnfläche ausgehende Ausnehmungen des Schaftes eingeschoben werden kann. Bei dieser Bauart wird beim Losdrehen des Festspannhandrades der an dieses durch die Druckfeder angepreßte Zwischenkörper mitgenommen. Die Drehung braucht nur so groß zu sein, daß der Zwischenkörper vor die im Hinterende des Schaftes vorgesehenen Ausnehmungen zu liegen kommt. Dann kann bereits die Schraubspindel mit dem Revolverkopf vorgedruckt und dieser in die neue Stellung gedreht werden. Nach Aufhören des Druckes geht der Revolverkopf samt Spindel unter der Wirkung der Feder wieder zurück und schnappt in die Rasten ein, worauf durch eine ebenso kurze Rückdrehung das Festspannhandrad wieder angezogen werden kann. Erfindungsgemäß kann der Zwischenkörper insbesondere durch zwei an einer die Schraubspindel umgebenden Buchse sitzende radial gerichtete Klötze gebildet sein und das Hinterende des Schaftes zwei diesen Klötzen entsprechende Ausnehmungen aufweisen.
  • Das Maß der Drehung des Festspannhandrades, das zum Lösen des Revolverkopfes und Verschieben des Zwischenkörpers erforderlich ist, kann in bekannter Weise dadurch bestimmt werden, daß auf dem Hinterende der Schraubspindel eine Anschlagmutter vorgesehen wird. Es hat sich aber als zweckmäßig erwiesen, noch besondere Anschläge für den Zwischenkörper anzubringen. Zu diesem Zwecke können erfindungsgemäß die in der Üffnungsrichtung des Festspannhandrades hinteren Ränder der Ausnehmungen zur Bildung von Anschlägen für die Klötze des Zwischenkörpers über die hintere Stirnfläche des Schaftes vorgezogen sein. Ebenso vorteilhaft können nach der Erfindung auch zum 2lnhalten des Zwischenkörpers in jener Winkelstellung, in welcher er sich auf Teile der hinteren Stirnfläche des Schaftes abstützt, ein oder mehrere Anschläge an der hinteren Stirnfläche des Schaftes vorgesehen sein. Diese letzteren Anschläge bringen den Vorteil, daß die Bewegung des Zwischenkörpers gegen den Schaft nur so groß ausfallen kann, als erforderlich, und daß beim Festziehen des Festspannhandrades ein Gleiten nur zwischen dem Zwischenkörper und der ihm zugekehrten Fläche des Handrades eintreten kann. Dadurch wird jede Abnutzung der hinteren Stirnfläche des Schaftes und der ihm zugekehrten Stirnfläche des Zwischenkörpers vermieden bzw. die Gefahr beseitigt, daß der Zwischenkörper zu weit gedreht werden könnte. Eine etwa an der anderen Stirnseite des Zwischenkörpers und an der dieser zugekehrten Fläche des Handrades auftretende Abnutzung ist ohne jede Bedeutung.
  • Um sicher zu gehen, daß bei den Drehungen des Handrades der ihm unter Reibung anliegende Zwischenkörper mitgenommen wird, kann man erfindungsgemäß in der der hinteren Stirnfläche des Schaftes zugekehrten letztere begrenzt, etwas über die hintere Stirnfläche des Schaftes hinausgeführt, so daß bei jeder Ausnehmung eine Anschlagkante 17, die bei der Öffnungsbewegung die Drehung des Zwischenkörpers 13, 14 begrenzt, und eine weitere Kante 18, welche die Rückdrehung des Zwischenkörpers begrenzt, gebildet ist. Auf das Vorderende der Spindel 7 ist ein im wesentlichen kegelförmiger Revolverkopf i9 aufgekeilt, der Nuten 2o zur Aufnahme von Drehstählen hat. An der dem Schaft anliegenden Fläche des Revolverkopfes ist eine Kapselei befestigt, deren Rand über das Vorderende der Schaftverstärkung 2 greift. Dadurch bleibt auch beim Umstellen des Revolverkopfes der Spalt zwischen seiner hinteren Fläche und der Vorderfläche des Schaftes überdeckt, so daß keine Drehspäne in diesen Spalt eindringen können. Die Kapsel 21 ist durch Stifte 22 gehalten, die im Revolverkopf befestigt sind. Sie dienen zugleich als Raststifte und greifen in den Arbeitsstellungen der Drehstähle in die Bohrungen 6 in der Vorderfläche des Schaftes ein.
  • Der Drehstahlhalter wird auf dem Querschlitten der Drehbank festgespannt, wobei ihn die Abflachungen 3 gegen Verdrehen sichern.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Zum Drehen des Revolverkopfes zwecks Wechselns des Drehstahles wird das Festspannhandrad so nach rechts gedreht. Dabei wird der von der Feder 15 gegen die Handradnabe gepreßte Zwischenkörper 13, 14 mitgenommen, bis die Klötze 14 an die Anschlagkanten 17 anstoßen. In dieser Stellung, die in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, liegen die Klötze 14 vor den Ausnehmungen 16 des Schaftes i, so daß jetzt das Handrad mit der Spindel ? vorgestoßen und der Revolverkopf gedreht werden kann. Hört der Druck auf, dann drückt die Feder 15 den Zwischenkörper 13, 14 und das Handrad io und damit die Spindel 7 mit dem Revolverkopf zurück, wobei die Raststifte 22 in die Bohrungen 6 einschnappen und den Revolverkopf in der neuen Arbeitsstellung sichern. Zum Festspannen wird das Handrad io nach links gedreht. Dabei werden auch die Klötze 14 mitgenommen, bis sie an die Kanten 18 anstoßen, In dieser Stellung (Fig. i und 2) liegen die Klötze 14 wieder vor der Stirnfläche des Schaftes i, so daß beim Weiterdrehen des Handrades nach links die Spindel ? festgespannt wird. Die Drehung des Handrades io braucht sich nur über etwa einen Viertelkreis zu erstrecken. Die federbelasteten Kugeln i i sorgen dafür, daß die Klötze 14 bei den Drehungen des Handrades sicher mitgenommen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehstahlhalter mit einem Revolverkopf, der in einem Schaft mittels einer Schraubspindel festgezogen werden kann, die am Hinterende ein Festspannhandrad trägt und unter der Wirkung einer sie gegen das hintere Ende des Schaftes ziehenden Druckfeder steht, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Festspannhandrad (io) und der hinteren Stirnfläche des Schaftes (i) ein gegen ihn und gegen die Schraubspindel (7) verschieb- und vierdrehbarer Zwischenkörper (13, 14) sitzt, der von der Druckfeder (15) an das Festspannhandrad gepreßt wird und sich auf Teile der hinteren Stirnfläche abstützen und nach entsprechender Verdrehung in eine oder mehrere axiale, von der Stirnfläche ausgehende Ausnehmungen des Schaftes eingeschoben werden kann.
  2. 2. Drehstahlhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenkörper durch zwei an einer die Schraubspindel (7) -umgebenden Buchse (13) sitzende radial gerichtete Klötze (14) gebildet ist und das Hinterende des Schaftes (i) zwei diesen Klötzen entsprechende Ausnehmungen (16) aufweist.
  3. 3. Drehstahlhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der (Öffnungsrichtung des Festspannhandrades (i.o) hinteren Ränder (17) der Ausnehmungen (16) zur Bildung von Anschlägen für die Klötze (14) des Zwischenkörpers über die hintere Stirnfläche des Schaftes (i) vorgezogen sind.
  4. 4. Drehstahlhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch zum Anhalten des Zwischenkörpers (13, 14) in jener Winkelstellung, in welcher er sich auf Teile der hinteren Stirnfläche des Schaftes (i) abstützt, ein oder mehrere Anschläge (18) an der hinteren Stirnfläche des Schaftes vorgesehen sind.
  5. 5. Drehstahlhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der der hinteren Stirnfläche des Schaftes (i) zugekehrten Fläche des Festspannhandrades (io) ein wenig aus der Fläche herausragende und gegen Federwirkung axial in das Festspannhandrad einschiebbare Kugeln (i i) sitzen.
DES132053D 1938-05-12 1938-05-12 Drehstahlhalter mit einem Revolverkopf Expired DE723191C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0111092A1 (de) * 1982-10-18 1984-06-20 Erowa AG Kupplungsvorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0111092A1 (de) * 1982-10-18 1984-06-20 Erowa AG Kupplungsvorrichtung
USRE33249E (en) * 1982-10-18 1990-07-03 Erowa A.G. Coupling device

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