DE722397C - Schneckenpresse zum Herstellen von Teigwaren - Google Patents

Schneckenpresse zum Herstellen von Teigwaren

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DE722397C
DE722397C DEL98384D DEL0098384D DE722397C DE 722397 C DE722397 C DE 722397C DE L98384 D DEL98384 D DE L98384D DE L0098384 D DEL0098384 D DE L0098384D DE 722397 C DE722397 C DE 722397C
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DE
Germany
Prior art keywords
housing
screw press
support ring
mold support
pivot axis
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Expired
Application number
DEL98384D
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Lihotzky
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

  • Schneckenpresse zum Herstellen von Teigwaren Die Erfindung betrifft eine Schneckenpresse zum Herstellen von Teigwaren mit vor der Austrittsöffnung der Teig- oder Preßkammer befindlichem,. um eine Schwenkachse schwenkbarem und mittels Schrauben zu befestigendem, die auswechselbare Formplatte aufnehmendem Formentragring.
  • Bei den bekannten Schneckenpressen dieser Art ist die Scharnierachse nicht verstellbar, so daß es auch bei starkem Anzug der Klemmschrauben schwer ist, einen dichten Schluß der Form sicherzustellen, wodurch die Gefahr entsteht, daß der Teig an den Seiten, und zwar besonders an der Seite, an der sich die Scharnierachse befindet, austritt. Ferner können bei den bekannten Schneckenpressen nicht ohne weiteres verschieden starke Formen benutzt «erden, da bei der Verwendung von hurrnen, deren Höhe kleiner oder größer ist als die durch den Abstand der Scharnierachse bedingte Entfernung von der Austrittsöffnung der Teig- oder Preßkaminer, ein dichter Abschluß beim Anziehen der Klemmschraube nicht gewährleistet ist.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die erwähnten Nachteile der bekannten Schnekkenpressen zu beseitigen, und löst diese Aufgabe in erster Linie dadurch, daß die Scharnier- bzw. Schwenkachse des Formentragringes entsprechend der Stärke der jeweiligen Formenplatte in der Höhe verstellbar ist. Dadurch kann der Abstand des Formentragringes entsprechend der jeweiligen Stärke der Formenplatte genau durch Anziehen der Klemmschrauben imd durchVerstellen der Scharnier- bzw. Schwenkachse geregelt werden, so daß die Formenplatte an allen Stellen gleichmäßig dicht gegen die Austrittsöffnung der Teig- oder Preßkammer gepreßt wird.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Schwenkachse des Formentragringes in den als Ösen ausgebildeten Köpfen von senkrecht das Preßkammergehäuse durchsetzenden Schraubenbolzen gelagert. Dabei werden die Schwenkachsen der Fornlc#ntragringe zweckmäßig an der der Gehäusemitte zugekehrten Seite der Preßkammeranslässe angeordnet. Die die Scli#,%,enkatclisen tragenden Schraubenbolzen sind von der Gehäuseoberseite und die Klemmschrauben der Formenplatten von der Gehäuseunterseite aus anzieh- bzw. nachstellbar. Damit die Formentragringe beim Abklappen nicht zu weit nach unten ausschlagen, sind sie mit einer über die Schwenkachse hinausragenden Verlängerung verse li.-n, die einen nasenartigen, sich bei abgeklappten Formentragringen gegen das Gehäuse abstützenden Anschlag bildet.
  • Weiterhin unterscheidet sich die Erfindung von den bekannten Vorrichtungen vorteilhaft dadurch, daß die Formentragringe an einem die Preßkammer enthaltenden, lösbar mit der Schneckenpresse verbundenen Gehäuse sitzen und die Preßkammer durch je einen rechtwinklig zu den Strangpressen verlaufenden Kanal mit in diese übergehenden Längskanälen verbunden sind. Bei irgendwelchen Beschädigungen in den Preßkammern, oder wenn größere Preßkammern erwünscht sind, wird einfach das Gehäuse ausgewechselt. Es ist somit nicht notwendig, eine andere Presse in Betrieb zu nehmen wie bei den Vorrichtungen, bei denen die Preßkammern feste Bestandteile der Schneckenpresse bilden.
  • Die Kanäle des Gehäuses, die in die Strangpressenkanäle münden, sind vorteilhaft durch einen an der Vorderseite des Gehäuses befindlichen abnehmbaren Deckel verschlossen, so daß die Presse durch Abnehmen des Deckels leicht und gründlich gereinigt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt die Fig. i eine Vorderansicht eines an die Schnekkellpresse angeschlossenen Gehäuses mit zwei Preßkammern, Fig. 2 einen Grundriß der Fig. i und Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Gehäuse nach Fig. i.
  • Beim Ausführungsbeispiel ist ein Gehäuse i vorgesehen, (las an die Schneckenpresse angeschlossen wird. Im Gehäuse i sind zwei nebeneinanderliegende Längskanäle 7 angeordnet, die durch da, Gehäuse hindurchgehen und vorn durch einen abnehmbaren Deckel io abgeschlossen sind. Der Deckel io ist durch Schrauben lösbar mit dem Gehäuse i verbunden. Nacli dem Abnehmen des Deckels io können die Kanäle 7 leicht gereinigt werden.
  • Im Gehäuse i sind "feig- oder Preßkammern 6 vorgesehen, die durch Kanäle i mit den Kanä-1eil 7 in Verbindung stellen.
  • Vor (1#n Attstrittsiitfntingen clie;cr 1'rc:ßkanlmern 6 sind Formentragringe 2 schwenkbar, und zwar nach unten abklappbar gelagert, die die auswechelbaren Formenplatten F tragen. Senkrecht durch (las Gehäuse i sind Schrauben hindurchgeführt, deren Kopf 3 als Öse ausgebildet ist. Jeder Preßkammer 6 sind zwei derartige Schrauben zugeordnet, deren ösenköl)fe 3 durch eine Achse miteinander verbunden sind, um die der betreffende Formentragring 2 nach unten abklappbar ist. An der Vorderseite besitzen die Formentragringe 2 je zwei Schlitze, die zur Aufnahme der Schwenkschi auben 4. dienen. Diese sind mit ihrem Kopf schwenkbar im Gehäuse i gelagert. Am hinteren Ende der Tragringe 2 sind Nasen A vorgesehen, die zur Begrenzung des Ausschlages dienen. Die Preßkammern 6 sind außerdem mit Dichtungsringen 5 versehen.
  • Soll eine Formenplatte F ausgewechselt werden, dann werden die Muttern der betreifenden beiden Schwenkschrauben .1, die den Formentragring 2 halten, etwas gelockert und die Schwenkschrauben q. seitlich in die auf der linken Seite der Fig. i dargestellte Stellung v erschwenkt. Der Formentragring 2 schwingt jetzt durch sein Gewicht nach unten und gelangt in die Stellung gemäß der linken Seite der Fig. i bzw. 3. Der Ausschlag wird durch den sich am Gehäuse i abstützenden und dadurch den F ormentragring entlastenden Ansatz A begrenzt. Die Formenplatte F kann jetzt leicht ausgewechselt werden. Hierauf wird der Formentragring wieder gegen das Gehäuse i geschwenkt. Dann werden die Schwenkschrauben 4 nach unten in die Schlitze am Rand der Formentragplatte geklappt und die llutteril der Schrauben .l angezogen. Dadurch wird der Formentragring gegen das Gehäuse i gepreßt und drückt die Formenplatte F dicht gegen die Dichtung 5. Diese Stellung zeigt die rechte Seite der Fig. i und

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schneckenpresse zum Herstellen von Teigwaren mit vor der Austrittsöffnung der "feig- oder Preßkammer befindlichem, um eine Schwenkachse schwenkbarem, mittels Schrauben zu befestigendem, die auswechselbare Formplatte aufnehmendem Formentragring, dadurch gekennzeichnet, (iaß die Scharnier- bzw. Schwenkachse (3) des Formentragringes (2) entsprechend der Stärke der jeweiligen Forinenplatte (F) in der Höhe verstellbar ist.
  2. 2. Schneckenpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (3) des Fornlentragringes (2) in den als Ösen ausgebildeten Köpfen von senkrecht das Preßkammer-ehä usedurchsetzenden Schrauüenholzen gelagert ist.
  3. 3. Schneckenpresse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen (3) der Formentragringe (z) an der der Gehäusemitte zugekehrten Seite der Pre13-kammerauslässe (6) angeordnet sind.
  4. 4.. Schneckenpresse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwenkachse tragenden Schraubenbolzen von der Gehäuseoberseite und die Anzugschrauben (4) der Formenplatte (2) von der Gehäuseunterseite aus anzieh- bzw. nachstellbar sind.
  5. 5. Schneckenpresse nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß der Formentragring (2) mit einer über die Schwenkachse hinausragenden Verlängerung (A) versehen ist, die einen nasenartigen, sich bei abgeklapptem Formentragring (2) gegen das Gehäuse abstützenden Anschlag bildet.
  6. 6. Schneckenpresse nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Formentragringe an einem die Preßkammern (6) enthaltenden, lösbar mit der Schneckenpresse verbundenen Gehäuse sitzen und die Pleßkammern (6) durch je einen rechtwinklig zu den Strangpressen verlaufenden Kanal mit in diese übergehenden Längskanälen verbunden sind.
  7. 7. Schneckenpresse nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (7) des Gehäuses (i), die in die Strangpressenkanäle münden, durch einen an der Vorderseite des Gehäuses befindlichen abnehmbaren Deckel (io) verschlossen sind.
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