DE722161C - Anordnung zum Regeln des Betriebes eines Hochdruck-Durchflussroehrendampferzeugers - Google Patents

Anordnung zum Regeln des Betriebes eines Hochdruck-Durchflussroehrendampferzeugers

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DE722161C
DE722161C DES130030D DES0130030D DE722161C DE 722161 C DE722161 C DE 722161C DE S130030 D DES130030 D DE S130030D DE S0130030 D DES0130030 D DE S0130030D DE 722161 C DE722161 C DE 722161C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B35/00Control systems for steam boilers
    • F22B35/06Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type
    • F22B35/10Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type of once-through type
    • F22B35/102Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type of once-through type operating with fixed point of final state of complete evaporation, e.g. in a steam-water separator
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B29/00Steam boilers of forced-flow type
    • F22B29/06Steam boilers of forced-flow type of once-through type, i.e. built-up from tubes receiving water at one end and delivering superheated steam at the other end of the tubes
    • F22B29/08Steam boilers of forced-flow type of once-through type, i.e. built-up from tubes receiving water at one end and delivering superheated steam at the other end of the tubes operating with fixed point of final state of complete evaporation

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Description

  • Anordnung zum Regeln des Betriebes eines Hochdruck-Durchflußröhrendampferzeugers Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung einer Anordnung nach Patent 720 970, welche zum Regeln des Betriebes eines,in einer Dampfkraftanlage arbeitendenund mit Flüssigkeitsüberschuß betriebenen Hochdruck-Durchflußröhrendampferzeugers dient. Vor dem Ende der Verdampfungszone eines solchen Dampferzeugers ist ein Abscheider angeschlossen und so ausgebildet, daß, die zu verdampfende Teilmenge der in den Abscheider gelangenden Flüssigkeit von dem aus dem Abscheider abströmenden Dampf mitgeführt und in der an den Abscheider angeschlossenen, als Nachverdampfer wirkenden Heizfläche verdampft wird. Ferner ist' in die an den Nachverdampfer anschließende l?berhitzerheizfläche ein Wärmeaufnehmer eingebaut, der die Speiseflüssigkeitsmenge und außerdem .auch die abgeschlämmte Flüssigkeit in Abhängigkeit von der Temperatur des Arbeitsmittels im überhitzer regelt. Die Regelung der abgeschlämmten Flüssigkeit dient dabei zur Rückführung der Regelung der Speiseflüssigkeitsmenge, da sich die aus der Regelung der Speiseflüssigkeitsmenge ergebenden Änderungen, insbesondere in Anlagen mit langen Rohrsträngen, unter Umständen zu spät an dem Wärmeaufnehmer bemerkbar machen. Durch diese Rückführung der Regelung sollen also Pendelungen der Regelung der Speisung vermieden oder mindestens stark gedämpft werden.
  • Gemäß der Erfindung soll diese Regelung und Rückführung noch weiter verfeinert werden. Zu diesem Zweck wird an dem Abscheider in an sich bekannter Weise neben der Abfluß.leitung mit dem in Abhängigkeit von der Temperatur hinter dem Abscheider geregelten Querschnitt eine Abflußleitung mit gleichbleibendem Durchflußquerschnitt vorgesehen, wobei die Speiseflüssigkeitsmenge und die abgeschlämmte Flüssigkeitsmenge nach wie vor von ein und demselben Wärmeaufnehmer geregelt werden. Durch diese Vorkehrungen ist es möglich, die Rückführwirkung den jeweils vorliegenden Betriebsverhältnissen anzupassen, wenn das Verhältnis der durch die Abflußöffnung mit gleichbleibendem Querschnitt und der durch die AbfluP3 öffnung mit veränderlichem Durchflußquerschnitt abzuschlämmenden Menge von vornherein entsprechend festgelegt wird. Wird die Abflußöffnung mit gleichbleibendem Querschnitt groß bemessen, so wird die Wirkung der Rückführung gemildert; wird sie aber klein vorgesehen, so wird die Wirkung der Rückführung härter.
  • Ein Beispiel einer Anlage mit dem Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung vereinfacht dargestellt.
  • Die Speisepumpe i fördert die Speiseflüssigkeit in den Vorwärmer I, aus dem sie unter Umständen schon in geringer Menge in verdampftem Zustand in den Verdampfer 11 gelangt. Ein größerer Teil der Flüssigkeit wird verdampft und nur ein geringerer Teil noch in flüssiger Form mit dem Dampf zusammen in den Abscheider 3 geführt. Eine mit einer Abflußöffnung von gleichbleibendem Durchfluß.querschnitt versehene Leitung 5 führt eine Teilmenge der abgeschiedenen Flüssigkeit aus dem Dampferzeuger fort. Eine andere mit einer Regelvorrichtung 7 versehene Leitung kann einen weiteren Teil der abgeschiedenen Flüssigkeit fortführen. Der Durchflufiquerschnitt der in der Regelvorrichtung 7 enthaltenen Abflußöffnung kann nach Maßgabe des hinter dem Abscheider in das Rohrsystem des Dampferzeugers eingebauten Wärmeaufnehmers q. eingestellt werden. Dieser Wärmeaufnehmer steuert außerdem das Speiseregelventil 2 und kann auch noch auf die Regelvorrichtung 6 der Feuerung einwirken.
  • Der nicht aus dem Abscheider fortgeführte Teil der Flüssigkeit wird vom Dampf mitgerissen und gelangt in den Nachverdampfer III. Der Dampf, der am Ende des Nachverdampfers schon etwas überhitzt ist, strömt durch das Temperaturmeßrohr des Wärmeaufnehmers q. in den überhitzer IV. Nach dem Ausströmen aus dem Dampferzeuger wird der auf die Endtemperatur überhitzte Dampf zur Kraftmaschine i3 geleitet. Nach der Entspannung gelangt der Dampf in den Kondensator 1q.. Das Kondensat wird mit Hilfe der Rücklaufpumpe 15 in einen Speisewasserbehälter 16 gefördert, aus dem der Gesamtkreislauf des Arbeitsmittels von neuem beginnt.
  • Der gleichbleibende Durchflußquerschnitt der Abflußleitung 5 ist so zu bemessen, daß sich die für den Betrieb der Anlage zweckmäßigste Rückführwirkung der durch die Regelvorrichtung 7 abgeführten Flüssigkeitsmenge ergibt. Die Rückführwirkung der Regelvorrichtung 7 beruht darauf, daß die von der Menge der im Dampf aus dem Abscheider mitgeführten Flüssigkeit sich ergebende Änderung schneller auf den Wärmeaufnehmer einwirken kann als die sich aus der Speisewassermenge ergebende Änderung. Wenn daher der Durchflußquerschnitt der Abflußleitung 5 groß bemessen wird, kann durch die Abfluß,leitung mit der Regelvorrichtung 7 nur wenig Flüssigkeit in geregelter Menge abgeführt werden, so daß, die Rückführwirkung gering ist. Umgekehrt wird bei kleinem Durchflußquerschnitt der Leitung 5 die Rückführwirkung stark, da dann entsprechend mehr Flüssigkeit durch die Leitung mit der Regelvorrichtung 7 abströmen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Regeln des Betriebes eines in einer Dampfkraftanlage arbeitenden und mit Flüssigkeitsüberschuß, betriebenen Hochdruck-Durchflußröhrendampferzeugers, bei dem ein vor dem Ende der Verdampfungszone angeschlossener Abscheider so ausgebildet ist, daß. die zu verdampfende Teilmenge der in den Abscheider_gelangenden Flüssigkeit von dem aus dem Abscheider abströmenden Dampf mitgeführt und in 'der an den Abscheider angeschlossenen, als Nachverdampfer wirkenden Heizfläche verdampft wird und in die an den Nachverdampfer anschließende Überhitzerheizfläche ein Wärmeaufnehmer zum Regeln der Speiseflüssigkeitsmenge sowie der abgeschlämmten Flüssigkeit in Abhängigkeit von der Temperatur des Arbeitsmittels im überhitzer eingebaut ist, nach Patent 720 97o, dadurch gekennzeichnet, daß, an dem Abscheider (3) noch eine Abflußleitung (5) mit gleichbleibendem Durchflußquerschnitt _ angeschlossen ist.
DES130030D 1937-10-02 1937-12-17 Anordnung zum Regeln des Betriebes eines Hochdruck-Durchflussroehrendampferzeugers Expired DE722161C (de)

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DES130030D Expired DE722161C (de) 1937-10-02 1937-12-17 Anordnung zum Regeln des Betriebes eines Hochdruck-Durchflussroehrendampferzeugers

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DE895770C (de) * 1950-02-19 1953-11-05 Otto Dipl-Ing Engler Anordnung zur Begrenzung des Abfalls der Heissdampftemperatur bei Zwangdurchlaufkesseln
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AT157503B (de) 1939-12-11
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DE714895C (de) 1941-12-09

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