DE721369C - Maschine zum Herstellen umflochtener Isolierschnuere - Google Patents
Maschine zum Herstellen umflochtener IsolierschnuereInfo
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- DE721369C DE721369C DEST55903D DEST055903D DE721369C DE 721369 C DE721369 C DE 721369C DE ST55903 D DEST55903 D DE ST55903D DE ST055903 D DEST055903 D DE ST055903D DE 721369 C DE721369 C DE 721369C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/48—Auxiliary devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Insulating Bodies (AREA)
Description
- Maschine zum Herstellen umflochtener Isolierschnüre Die Erfindung betrifft -eine Maschine zum Herstellen umflochtener Isolierschnüre aus Schlackenwolle, Asbest oder. ähnlichen Rolhstoffen. Die Erfindung bezweckt bei einer vollständig maschinellen Zuführung, Aufbereitung, Verformung und Einflechtung des Isolierstoffes in :einem Arbeitsgang die Vermeidung jedweder Stauung des Isolierstoffes. Dieser Zweck wirderfindungsgemäß :dadurch erreicht, daß sowohl zum Zuführen des zerkleinerten Isolierstoffes zur Formstelle als auch zum Formen und Weiterfördern :des geformten Isolierkernes zur Flechtmaschine unter Vermeidung feststehender Führungen ausschließlich umlaufende Rollen. und Bänder angeordnet .sind.
- Die Aufbereitung geschieht so, daß aus einem Vorratsbehälter durch .ein mit regelbarer Geschwindigkeit laufendes Band, das in bekannter Weise den Boden des Vorrat$-behälters bildet, das Rohmaterial einer Zerkleinerungsvorrichtung zugeführt wird. Von hier aus gelangt das aufbereitete Material .auf ein zweites Band, auf welchem es von seitlich laufenden Bändern auf das gewünschte Seitenmaß gedrückt wird. Eine oder mehrereRollen, die von oben drücken, geben :dem Material den gewünschten Durchmesser in vertikaler Richtung: Verläßt das gepreßte Material die Seitenbänder und die letzte Formrolle, dann wird es, wenn nötig, unter Verwendung weiterer Führungsrollen .der Flechtstelle der Flechtmaschine zugeführt, wo @es umflochten wird.
- Gegenüber bekannten Maschinen zum Herstellen umflochtener Isolierschnüre bietet die Erfindung den Vorteil der fortlaufenden reibungslosen Zuführung und Verformung des Isolierstoffes von der Zerkleinerungsvoirrichtung bis zur Flechtstelle, während bei den bekannten Maschinen stets .an irgendeiner Stelle feststehende Wände vorhanden sind, die, auch wenn sie ganz glatt ausgebildet sind, im Betrieb leicht rauh werden und so eine ungleichmäßige Förderung und Formung :des Isolierstoffes ergeben. Auch findet bei diesen bekannten Maschinen nicht unbedingt eine eigentliche Formung statt, da die Fasern auf die Flechtstelle fallen sollen. Wird aber eine Formung vorgenommen, dann werden hierzu wiederum feststehende Führungeny wie Trichter oder Strangmundstücke, verwendet, die eine gleichmäßige Zuführung vereiteln.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Umlaufgeschwindigkeit des den Boden des Auflagebehälters bildenden Förderbandes entsprechend der Drehzahl der Zerkleinerungswalze und/oder der Stärke der herzustellenden Schnur und/oder der Flockengröße auf verschiedene Gesch-,vindigkeiten.einstellbar. Dies gestattet eine einfache und bequeme Anpassung des maschinellen Betriebes bei Änderung des Durchmessers der herzustellenden Isolierschnur, da es zur Erzielung der Gleichmäßägkeit der Schnur wichtig ist, wenn dem Durchmesser lentsprechend auch die Flockengröße zwangsläufig geregelt wird. Diese Möglichkeit besteht nicht bei den bekannten Maschinen, wo der gesamte Maschinengang unveränderlich von der Abzugswelle bestimmt wird.
- Eine 'besonders einfache und die üb.erwachung der Maschine wesentlich erleichternde Ausführungsform wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zur Formung Seitenbänder und eine Druckrolle vorgesehen sind oder das untere Förderband seitlich hochgebogen ist und in Verbindung mit einer oberen Druckrolle zusammenarbeitet. Hierdurch werden nachteilige Materialstauungen mit Sicherheit vermieden, die bei senkrechter Anordnung der Formeinrichtung leicht @eintreten können.
- In der Flechtmaschine, in der die Schnur ihre Umfl.echtung bekommt, erhält sie auch die runde Form. Die Erfindung ermöglicht es außerdem durch Verstellen der Seitenbänder und der Rollen in der Formapparatur, flache Isolierbänder herzustellen.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in zwei Ansichten dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Vorderansicht der Maschine, Abb. 2 eine Draufsicht dazu. Es bezeichnet a den Vorratskasten und das Förderband, welche das Rohmaterial aufnehmen, b die Zerkleinerungswalze, c das zweite Förderband zur Aufnahme des aufbereiteten Materials, d die Sleitenbänder, le die obere Druckrolle, j die vorgeformte Schnur, g die Flechtmaschine und h die fertig umflochtene Schnur, welche durch die Abzugsrolle i aus der Maschine herausgezogen wird. h ist die Antriebsachse, von der aus auch der regelbare Antrieb der Zerkleinerungsvorrichtung und der Zuführvorrichtung .erfolgt. Die Zinken j auf der Zerkleinerungswalze sind in einer oder mehreren Schraube linilen in an sich bekannter Weise auf der Walze angebracht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Herstellen umflochtener Isolierschnüre, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl zum Zuführen des zerkleinerten Isolierstoffes zur Formstelle als auch zum Formen und Weiterfördern des geformten Isolierkernes zur Flechtmaschine unter Vermeidung feststehender Führungen ausschließlich umlaufende Rollen und Bänder angeordnet sind. a. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufgeschwindi,g.keit des den Boden des Auflagebehälters bildenden Förderbandes (a) entsprechend der Drehzahl der Zerkleinerungswalze und/oder der Stärkte der herzustellenden Schnur und/oder der Flocke größe auf verschiedene Geschwindigkeiten einstellbar ist. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Formung Seitenbänder (,d) und eine Druckrolle (s) vorgesehen sind oder das untere Förderband (c) seitlich hochgebogen ist und in Verbindung mit einer oberen Druckrolle zusamm-enarb.eitet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST55903D DE721369C (de) | 1937-02-27 | 1937-02-27 | Maschine zum Herstellen umflochtener Isolierschnuere |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST55903D DE721369C (de) | 1937-02-27 | 1937-02-27 | Maschine zum Herstellen umflochtener Isolierschnuere |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE721369C true DE721369C (de) | 1942-06-03 |
Family
ID=7467346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST55903D Expired DE721369C (de) | 1937-02-27 | 1937-02-27 | Maschine zum Herstellen umflochtener Isolierschnuere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE721369C (de) |
-
1937
- 1937-02-27 DE DEST55903D patent/DE721369C/de not_active Expired
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