DE721045C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfaehigen Faserbandes aus Kunstfadenstraegen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfaehigen Faserbandes aus Kunstfadenstraegen

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DE721045C
DE721045C DEB183502D DEB0183502D DE721045C DE 721045 C DE721045 C DE 721045C DE B183502 D DEB183502 D DE B183502D DE B0183502 D DEB0183502 D DE B0183502D DE 721045 C DE721045 C DE 721045C
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rollers
strands
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roller
fiber sections
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DEB183502D
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BERNHARDT FA F
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G1/00Severing continuous filaments or long fibres, e.g. stapling
    • D01G1/06Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning
    • D01G1/10Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning by cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfähigen Faserbandes aus Kunstfadensträngen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines verzugsfähigenFaserbandes . aus K unstfadensträngen, bei dem die Stränge getrennt voneinander auf Stapel geschnitten und die Faserabschnitte zu-einem Band zusammengeführt werden, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Vielfach> werden Kunstfäden stränge zwecks Herstellung eines verzugsfähigen Faserbandes auf Stapel ;geschnitten und die Abschnitte in Körben gesamrnelt. Hierbei kommen die Faserabschnitte untereinander, und wird die "vor dem -Schneiden innegehabte' Parallellage :gestört, so daß es erforderlich ist, diese Lage erst mittels den in ,der Bauniwäl-l- oder Wollspinnerei gebräuchlichen Maschinen, wie z. B. dem Öffner undder Karde; untergleichzeitiger Bildung einer Lunte wiederherzustellen. -Um dies zu vermeiden, sind auch bereits verschiedene Verfahren und 'Vorrichtungen bekanntgeworden, welche unter Zuhilfenahme von Streckwerden :usw. die unmittelbare Überführung der Faserabschnitte unter Aufrechterhaltung der Parallellage der Fasern hezwecken. Dabei ist vorgeschlagen worden, die Fasern in einem Abschnitt voneinander zu lösen, um eine bessere Bindung der Fasern im Band zu erzielen. Zu diesem Zwecke soll nach einem bekannten Verfahren ein aus künstlichen Schnittfasern bestehendes Band. zwischen Kegelrollerpaaren hindurchgeführt werden: Solche Kegelrollerpaare. haben jedoch den Nachteil, -daß durch die verschiedenen Durchzuggeschwindigkeiten über die. Breite des Abschnitts beim Austritt aus den Kegelrollen,und Eintritt indas Ablieferungswalzenpaar stets ein Teil 'des Stapels gespannt bzw. gestaut wird. Dies kann bei der empfindlichen Kunstfaser zu einem Zerreißen der Fasern und zur Aufhebung der Parallellage führen.
  • Gagenüber dem Bekannten unterscheidet sich nun das Verfahren gemäß der Erfindung dadurch; daß die Faserabschnitte vor der Vereinigung durch mehrere je aus einer finit Ringnuten versehenen Walze und einer glatten Gegenwalze bestehende Walzenpaare hindurchgeführt werden, von denen jeweils das nachfolgende eine größere Geschwindigkeit als das vorliergehende .hat und bei denen die Nutender aufei.nanderfolgenden Nutenwalzen gegeneinander versetzt sind.
  • Dadurch wird erreicht, daßdann, wenn der Faserabschnitt von der folgenden Nutenwalze' erfaßt wird, schon ein Aaifteilen in der Breite beginnt. Die Fasern werden .durch die Nuteinteilung gezogen und in eine neue Längslage gebracht. Da die Nuten versetzt zueinander angeordnet sind, werden die Fasern abwechselnd erfaßt und der Abschnitt nach und nach stärker aufgeteilt. Der Abschnitt ist dann am Ausgang des Aufteilungswerks um ein Vielfaches der Breite und der Länge so daß er ein florartiges Aussehen hat.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist ausgerüstet mit die -Kunstfadenstränge getrennt voneinander gespannt haltenden Einführwalzenpaaren, . zwischen denen die Fadenstränge abwechselnd geschnitten werden, und mit darauffolgenden Walzenpaaren mit je einer Ringnutenwalze und einer glatten Druckwalze, von denen jeweils das nachfolgende eine größere Geschwindigkeit als das vorhergehende hat und bei denen die Nuten, der aufeinanderfolgenden Nutenwalzen gegeneinander versetzt sind, sowie mit die aufgeteilten Faserabschnitte aufnehmenden Förderbändern, welche die Faserabschnitte zusammenführen und .dann einem Abzugswalzenpaar mit anschließendem Drehtrichter zuführen.
  • Die Vorrichtung kann senkrecht, waagerecht oder schräg angeordnet sein.
  • Das Schneiden muß so erfolgen, daß die Schnittenden der beiden Kunstfadensträngezueinand.er um die halbe Stapellänge versetzt in das Aufteilungswerk einlaufen. Um dies zu erreichen, ist bei der Vorrichtung nach der Erfindung zwischen den von den Ei.nführwalzen gespannt gehaltenen Kunstfadensträngen ein abwechselnd den einen und den anderen Strang durchschneidendes Messer vorgesehen. An der Schnittlinie des Kunstfadenstränges haben die Fadenenden ein pinselartiges Aussehen bekommen, was für das Aufteilen sehr wichtig ist. Das Band läuft nämlich schon etwas breiter in die erste hTutenwalze ein; sie kann dieses besser fassen und schneller ein gleichmäßiges Aufteilen einleiten. Dabei wird jede einzelne Faser bearbeitet und bekommt ein wellenartiges Aussehen. Ein jeder aufgeteilte Abschnitt läuft an den Enden in eine Spitze aus. Die aufgeteilten Faserstränge weisen dadurch starke und schwache Teile auf. Durch das abwechselnde Schneiden kommt beim Vereinigen der Faserstränge der starke Teil des einen Stranges auf den schwachen Teil des anderen Stranges zu .liegen. Auf diese Weise wird ein gleichmäßiges Band erzielt. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens dargestellt, und zwar zeigen: Fig. r und z die Vorrichtung in Vorder-@ünd Seitenansicht. Der Kunstfadenstrang a läuft in das erste Einführwalzenpaar b, c ein, das fortlaufend angetrieben wird. Das zweite Einführwalzenpaar b1, cl läuft etwas schneller als das.ersteEinführwalzenpaar; dadurch wird der einlaufende Kunrstfadenstrang etwas in Spannung gehalten. Ein umlaufendes Scheibenmesser d'schneidet abwechselnd den einen und dann den anderen Strang durch. Der Stapelfaserabschnitt a1 wird von demerstenWalzenpaar 1-l, f1 gefaßt, welches die .gleiche Geschwindigkeit hat wie das zweite Einfuhrwalzenpaar. Das -zweite sowie dritte und vierte Walzenpaar 1-9, f2; .es, f,; e41 f4 eilt dem vorhergehenden immer vor.
  • Fig. 3, 4, 5 zeigen in Vorder-, Seiten- und Draufsicht die Ausbildung der Walzenpaare ei, f1 usw. Das Walzenpaar besteht aus einer mit Nuten versehenen Unterwalze 1-1-e4-sowie einer glatten Druckwalze f, 7f4. Die eingedrehten Nuten sind auf der ganzen Arbeitsbreite der Walze angeordnet. Die Nuten dfr Walzen sind gegeneinander versetzt. Durch ein Abzugwalzenpaar g, h werden die Abschnitte auf ein Förderband i ,gelegt. Die Förderbänder mehrererAufteilungswerke vereinigen die aufgeteilten Faserabschnitte zu einem Faserband. Durch ein Walzenpaar k und mittels Drehtrichter Z wird das Band verdichtet und ,gerundet. Ein Ausgangswalzenpaar m gibt das Band frei, welches in Töpfen abgelegt oder aufgewickelt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Herstellung eines verzugsfähigen Faserbandes aus Kunstfadensträngen, bei dem die Stränge getrennt voneinander auf Stapel geschnitten und die Faserabschnitte zu einem Band zusammengeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserabschnitte vor der Vereinigung durch mehrere je aus einer mit Ringnuten versehenen Walze ,und einer glatten Gegenwalze bestehende Walzenpaare hindurchgeführt werden, von denen jeweils das nachfolgende eine größere Geschwindigkeit als das vorhergehende hat und bei denen die Nuten der aufeinanderfolgendenNutenwalzen gegeneinander versetzt sind.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ;nach Anspruch z, gekennzeichnet durch die Kunstfadensträngegetrennt voneinander gespannt haltende Einführwalzenpaare (b, c und b1, cl), zwischen denen die Fadenstränge abwechselnd geschnitten werden, und darauf folgende Walzenpaare mit je einer Ringntitenwalze (ei bzw. e2 bzw. e3 bzw. e4) und einer glatten Druckwalze (fi;bzw. f2.bzw. f3bzw. f4), von denen jeweils .das nachfolgende eine ,größere Geschwindigkeit als das vorhergehende hat und bei denen die Nuten der aufeinanderfol.genden Nutenwalzen gegeneinander versetzt sind, sowie die aufgegeteilten Faserabschnitte aufnehmende Förderbänder (i), welche die Faserabschnitte zusammenführen und dann einem Abzugwalzenpaar (k) mit anschließendem Drehtrichter (L) zuführen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den von den Einführwalzenpaaren (b, c und bi, cl) gespannt gehaltenen Kunstfadensträngen ein abwechselnd den einen und den anderen Strang durchschneidendes Messer (d) vorgesehen :ist.
DEB183502D 1938-06-15 1938-06-15 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfaehigen Faserbandes aus Kunstfadenstraegen Expired DE721045C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015212977A1 (de) * 2015-07-10 2017-01-12 POLYTEC COMPOSITES GERMANY GmbH & Co. KG Modifizierte Schneidmesser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102015212977A1 (de) * 2015-07-10 2017-01-12 POLYTEC COMPOSITES GERMANY GmbH & Co. KG Modifizierte Schneidmesser

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