DE7209012U - Schloß - Google Patents

Schloß

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DE7209012U
DE7209012U DE7209012U DE7209012DU DE7209012U DE 7209012 U DE7209012 U DE 7209012U DE 7209012 U DE7209012 U DE 7209012U DE 7209012D U DE7209012D U DE 7209012DU DE 7209012 U DE7209012 U DE 7209012U
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Description

ÄT/GT : : : PAteSrvtaft^att ,
- "HAM-BORGI"" -8. MSrz 1972
Bdlindcmnm 15 TaL 3351 15 r*"
KARL-FILIP MAGNUS NAGELIUS, ANDERSTORP. SCHWEDEN
SCHLOSS
Die Neuerung besieht aich auf ein Schloss nit eines Rül sens tuck. und einen Einstecke tuck «it Stossflächen für einen die Trennung der Teile verhindernden gegenseitigen Eingriff zwischen den Teilen, wobei das Hülsenstück zur Verschiebung der darauf angeordneten Stossflache aus dee Eingriff mit der Stoseflache des Einsteckstückeβ manuell zu betätigen ist,
Schlösser dieses Typs kommen in verschiedenen Zusammenhängen vor. Durchweg ist dabei das Hülsenstück aus mehreren Teilen zusammengesetzt, von denen zumindest einer schwenkbar gelagert ist. Ausserdem sitzt in der Regel eine Peder im HUlsenstUck. Aufgrund dessen sind die Herstellung und der Zusammenbau der Schlösser verhältnismässig kompliziert. Als Beispiel für diese Art von Schlössern können solche erwähnt werden, die zur Verriegelung von Fensterbögen benutzt werden.
Die Neuerung bezweckt die Zustandebringung eines Schlosses der vorgenannten Art, bei dessen Herstellung kein Zusammenbau von Einzelteilen erforderlich ist. Statt dessen lassen sich Hülsenetück und Einsteckstück als einheitliche Teile herstellen, beispielsweise im Spritzgussverfahren oder nach einer anderen MassenprQduktionsmethode.
Zu diesem Zwecke ist das Schloss gemäss der Neuerung dadurch gekennzeichnet, dass das Külsenstück aus einem durch zusammendrücken an zwei gegenüberliegenden Stellen an seiner Peripherie
•lastisch deformierbaren Ring besteht, der durch das Zusammendrücken in Querrichtung zur Druckrichtung dehnbar ist, damit ••in· die Stosβfläche des Httlsenstttcks bildende eine ringförmige Bndfläch· dadurch aus dem Eingriff mit der Stossfläch· d·· Einst ecke tücks gebracht wird.
Eine Ausführung eines solchen Schlosses wird nachstehend unter Hinweis auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben. Es Beigen
Fig. 1 eine Endsicht des Schlosses mit den Befestigungsschrauben des Hülsenstücks im Querschnitt, wobei sich das Schloss in unbetätigter Lage oder Riegellage befindet,
Fig. 2 eine Seitensicht des Schlosses in vorgenannter Lage und der durch das Schloss verriegelten Teile, wobei der Ring des HülsenstUcks im Querschnitt wiedergegeben ist,
Fig. 3 das Hülsenetttck im Schnitt entlang Linie HI-III in Fig. 1, und
Fig· k und 5 entsprechende Sichten des Schlosses wie in Fig. 1 und 2, wobei sich das Schloss jedoch in betätigter oder Freilage befindet.
Das gezeigte Schloss besteht aus zwei Stücken, die als einheitliche Spritzgusstücke aus elastisch deformierbarem Kunststoff, beispielsweise Azetalkunststoff, hergestellt sein können. Das eine Stück ist ein HUlsenstück 10 und das andere ein Einsteckstück 11· Das Hülsenstück besteht aus einem an sich kreisförmigen Ring 12, dem ein Stutzen 13 angeformt ist, in dem ein durchgehendes, zylindrisches Loch Ik mit Versenkung 15 angebracht ist, und diametral gegenüber diesem Stutzen ist ein weiterer Stutzen 16 ausgeformt, in dem ein durchgehendes Loch 17 angeordnet ist, das in Diametralrichtung durch Stutzen 13 langgestreckt ist und •in· Versenkung 18 an der gleichen Seite des Httlsenetttcks hat, an der die Versenkung 15 angeordnet ist. Stutzen 16 ist als Drttoker geformt, um an einer Druckfläche 19 manuell betätigt
warden zu können. Beide Stutzen haben gleiche axiale Lange, und dieae Lange iat gröaaer ala die axiale Lange dea Ringea 12, wobei •ich der Sing axial von den Flüchen der beiden Stutzen er·treckt, wo die Versenkungen angeordnet aind, und zwar ungefähr halbwega Ober der axialen Lange der Stutzen· Daa Hftlaenstück iat an dea •inen der Teile - Hit A bezeichnet - zu befestigen, die alt deai Schloaa geaaaa der Erfindung verkoppelt werden aollen, und zwar ■it einer Befestigungsschraube, die durch Loch Ik geht und in Fig· 1 und k bei 20 ia Querachnitt gezeigt iat, und alt einer zweiten Befeatigungaachraube, die durch Loch 17 geht und in Fig. 1 und h bei 21 dargeatellt iat. Venn daa Schloaa nicht betätigt wird, befindet aich dieae Schraube ia inneren Ende dea länglichen Le>cha 17, wie aua Fig. 1 hervorgeht. Sie wird nur ao feat angezogen, daaa Stutzen 16 relativ zur Schraube in L&ngarichtung dea Loches 17 verschiebbar ist. Eventuell kann die Schraube einen Anaatz haben, der ihre angezogene Lage bestiaat.
Daa Einateckatttck 11 besteht aua eine* Zapfen, der einen sua •inen Zapfenende schaaler werdenden Endteil 22 und einen Schaft 23 aufweiat, beide «it länglicher Querschnittsfora, wobei zwischen Endteil 22 und Schaft 23 zwei Stossflachen bildende entgegengesetzt· Ansatz· 2k vorhanden sind. Durch den das Einateckstttck bildenden Zapfen gehen zwei zylindriache Löcher 25 ■it Veraenkung 26 an der Endfläche dea Endteila hindurch. Daa Einstackstück wird ait Schrauben 27» die durch die Löcher 25 gehen, an den anderen der Teile - «it B bezeichnet · die ait des Schloaa verkoppelt werden solion, zu befestigen.
Venn aich daa Hüieenstück 10 geaaaa Fig. 1 und 2 in nnbetätigter Lage befindet, kann daa Einateckatttck 11 in den Ring 12 eingeführt werden, der hierbei zum Anliegen an den aich verjüngenden Endteil 22 aai Einsteckteil kosat und durch die Hockenwirkung des Endteila sua Ring 12 elastisch deforaiert wird, wobei Stutzen 16 relativ zur Schraube 21 verschoben wird. Soait auaa zur Einführung dea Einateckatttcka durch daa HUlaenstttck ein· gewiss· Kraft aa Einateckstück ausgeübt werden. Venn der ganze Endteil 22 durch Ring 12 geführt iat, fsdsrt dieser hinter den Ansät«en 2k surUck und
ichliesst Schaft 23, wonach sich die beiden Teile in eines ihre Trennung - und daait die Trennung der Teile A und B 'verhindernden, gegenseitigen Eingriff an den Ansätzen 2fe und der angrenzenden, eine Stosafläche bildenden ringförmigen Endfläche 12' des Ringes 12 befinden. Diese Riegellage wird in Pig· I und 2 dargestellt.
Zur Freimachung der beiden Teile A und B voneinander bringt das Schloss zur Freilage, indes) Man auf die -worn Stutzen 16 ge» bildete Druckflache 19 drückt, vie in Fig. 4 gezeigt, und unter Verschiebung des Stutnens 16 relativ zur Schraube 21 Ring 12 von der in Fig. 1 gezeigten Kreisfora zur in Fig. k dargestellten Ovalform deformiert, wobei der Ring eine längliche Fora anniamt, wie aus Fig. k und 5 ersichtlich ist, daait das Einstecke tuck -von der ringförmigen !Endfläche 12* des Ringes 12 an den Anaätzen 2k freikommt und sich das Einstecks tück hierdurch aus deai Hülsen« stück herausziehen lasst· Venn der Druck auf Stutzen 16 aufhört, federt Ring 12 von selbst zur Kreiafom geaäss Fig. 1 zurück und 1st zum erneuten Eingriff in das Binsteckatttck bereit, wenn dieses in das Hülsenstück eingeführt wird·
Das Schloss geaäss der Neuerung hat den wesentlichen Vorteil, dass die hierzu gehörenden Teile nicht aiit knappen Toleranzen hergestellt zu werden brauchen und dass daa Schloss, auch wenn die Stücke bei der Anbringung an den Teilen A und B nicht ganz genau gegenüber liegen sollten, gut funktioniert·
Die Neuerung ist nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführung begrenzt, sondern lasst sich im Rahmen der SchutzansprUche abwandeln. Soalt kann Stutzen 13 als Drücker alt länglichen Loch hergeatellt aein, in gleicher Weise wie Stutzen 16, so dass die Betätigung des Hülsenstücks zur Freilage erfolgt, indes) aan Ring 12 mit zwei Fingern zusaaaanki e—t, wobei aan gegen die beiden dianetral entgegengesetzten Drücker aufdrückt· Es ist auch möglich, den Ring in unbetätigter Lage von der Kreis* fön abweichen zu lassen und ihm statt dessen eine längliche Fora in Diametralrichtung durch die beiden Stutzen zu geben, wobei jedoch die zwischen den Stutzen befindlichen Stellen des Ringe·
ft (Ml
•in· schwach nach ausβen gswtflbte Fora aufweisen müssen, um eich bei Betätigung des Hülsenstucks voneinander und nicht zueinander su krUsuaen. Das Schloss kann erheblich platter, als auf den Zeichnungen dargestellt, hergestellt werden, um für einen «in« gesternten Einbau, beispielsweise in gekoppelten Fensterrahmen, geeignet zu sein·

Claims (2)

t · · · ti III I t t 19 1· t I It Il t t ί 1 I • t > I ι > ·. ; SCHUTZANSPRUCHB
1. Schloss ait einem Hüleenetück (ίο) und einem Einsteck-■tUck (I]L) ait Stoesflächen (12'· 2k) für einen die Trennung der Teile verhindernden gegenseitigen Eingriff zwischen den Teilen» wobei da» HUleenstUck zur Verschiebung der darauf angeordneten Stoesfläche aus dem Eingriff mit der Stoaefläche des Einsteckotttckea Manuell zu betätigen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das IfUl sens tuck (1O) aus einen durch zusammendrücken an zwei gegenüberliegenden Stellen an seiner Peripherie elastisch deformierbaren Ring (12) besteht, der durch das Zusammendrücken in Querrichtung zur Druckrichtung dehnbar ist, damit seine die Stossffläche des Httlsenstttcks bildende eine ringförmige Endfläche dadurch aus dem Eingriff mit der Stossflächo {2k) des Einsteckstucks gebracht wird..
2. Schloss gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (12) hauptsächlich kreisförmig ist und an den erwähnten, entgegengesetzten Stellen an dessen Peripherie zur Anbringung auf einen Teil (a) vorgesehen ist, und zwar an der einen (l6) dieser Stellen in der Weiseb dass der Ring, zu? Bewegung relativ zu dem Teile, hauptsächlich in Diametralrichtung der beiden Stellen, verschiebbar geführt wird.
3· Schloss gemäss Anspruch 2, oadurch gekennzeichnet, dass dem Ring (12) an der erwähnton einen Stelle (l6) ein manuell zu betätigender Drücker (19) angeformt ist.
%· Schloss gemäss Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (12) an der genannten einen Stelle (l6) einen in Diametralrichtung verlaufenden Schlitz (17) «ur Aufnahme einer als FUhrungszapfen dienenden Befestigungsschraube (2l) aufweist und an der anderen Stelle (13) ein zylindrisches Loch (lk) zur Aufnahme einer Befestigungsschraube (20) hat.
5· Schloss gemäss einem der Ansprüche l-U, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstecketück (ll) die Form eines Zapfens mit länglichem Querschnitt hat, dessen Längsachse in Querrichtung zur Drückrichtung des Ringes (12) angeordnet iety/
720801222 6.72
f · # t ·· IfM · t · · II
t « ft · · t I ·>
I » ♦ f ι · t l
6· Schloss gmwdkmu üinspmch 5, dadurch s«k«nns«iclinetv dass der Binat*ckzapf«n (ll) ·1η·η eich v«rjttnc«nd«n Endteil (22) wvist und dass zwischen) dies·« und d·· Übrigen Zapfen (23) zwei Zapfeneade abgewendete, die Stossflache des EinsteckstUckee
bildende, entgeeengese1;zte Ansätze {2k) Torhandevi bind.
DE7209012U Schloß Expired DE7209012U (de)

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DE7209012U true DE7209012U (de) 1972-06-22

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