DE720889C - Peilempfaenger - Google Patents

Peilempfaenger

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Publication number
DE720889C
DE720889C DET51511D DET0051511D DE720889C DE 720889 C DE720889 C DE 720889C DE T51511 D DET51511 D DE T51511D DE T0051511 D DET0051511 D DE T0051511D DE 720889 C DE720889 C DE 720889C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
antenna
directional
receiver
cardioid
Prior art date
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Expired
Application number
DET51511D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Fritz Bergtold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET51511D priority Critical patent/DE720889C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE720889C publication Critical patent/DE720889C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S3/00Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
    • G01S3/02Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
    • G01S3/04Details
    • G01S3/08Means for reducing polarisation errors, e.g. by use of Adcock or spaced loop antenna systems
    • G01S3/085Means for reducing polarisation errors, e.g. by use of Adcock or spaced loop antenna systems by using spaced loop aerial systems

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

  • Peilempfänger Die Erfindung bezieht sich auf Peilempfänger, die mit einer gerichteten und einer der Kardioidenbildung dienenden ungerichteten Antenne arbeiten. Bei dieser Art von Peilempfängern handelt es sich im wesentlichen um sog. Flimmerpeilempfänger, bei denen ein Amplitudenvergleich der Empfangsspan,nungen vorgenommen wird, die in den beiden Lagen einer durch Antennenumschaltung periodisch um I800 gedrehten Kardioidencharakteristik aufgenommen werden.
  • Eine reine Kardiode erhält man nur dann, wenn die beiden Spannungen phasengleich zusammengesetzt werden, wozu es notwendig ist, die Rahmenspannung gegenüber der in der ungerichteten Antenne auftretenden Spannung um goo in der Phase zu drehen. Außer. dem muß zur Bildung einer reinen Kardiode die Spannung der ungerichteten Antenne gleich dem Maximalwert der Rahmenspannung sein.
  • In vielen Fällen ist es nun nicht möglich, eine ungerichtete Antenne von solcher Größe vorzusehen, daß die gewünschte Spannung. amplitude des Empfängers erhalten wird. Es ist daher bereits ein Peiler der vorstehend gekennzeichneten Art bekannt, bei dem für die ungerichtet aufgenommene Spannung ein eigener Hochfrequenzverstärker vorgesehen ist.
  • Dabei wird jedoch vorausgesetzt. daß dieser Verstärker die gleiche Phasenverschiebung hervorruft, wie die Eingangsschaltung für die Rahmen spannung. Da blei den üblichen Eingangsschaltungen für Flimmerpeiler bereits eine geringe Änderung der Phasenverschiebung des Verstärkers für die ungerichtete Empfangsspannung beträchtliche P,eilfehler hervolrnlft, hat man bisher in der Praxis auf die getrennte Verstärkung verzichtet.
  • Zur Erläuterung dieser Verhältnisse sind in Abb. 1 das Kreisdiagramm k der Hilfsantenne und das Doppelkreisdiagramm r der Richtantenne dargestellt. Bei der Flinnnerpeilung wird die Empfangsspannung einer der Antennen periodisch umgepolt, so daß zwei spiegelbildlich liegende Kardieiden entstehen. Für r eine beliebige Einfallsrichtung geben die Strecl;en OA und OB die von den Antennen aufgenommenen und im Empfänger zusammengesetzten Spannungsvektoren an. Wenn diese Vektoren rein gleich- oder gegenphasig sind, dann erhält man in den beiden Flimmerperioden die in Abb. 2 dargestellten, einmal durch Addition und das andere Mal durch Subtraktion der Vektoren und r gewonnenen resultierenden Empfangsspannungen g, die im allgemeinen ungleich groß sind und eine Peilanzeige durch Amplitudenvergleich ermöglichen.
  • In der Praxis tritt jedoch zu dem Vektor r der Richtantennenspannung noch ein um 90 gegen diesen gedrehter Trübungsvektor t hinzu. Die Abb. 3 zeigt für diesen Fall das Zustandekommen der resultierenden Vektoren g. Man erkennt, daß die Flimmeranzeige qualitativ richtig bleibt, weil die Summe der am Empfänger wirkenden Spannungsvektoren auch bei belieb,iger Größe des Trübungsvektors t stets größer ist als ihre Differenz.
  • Anders liegen jedoch die Verhältnisse, wenn in der oben geschilderten Weise eine Phasendrehung zwischen den Vektoren ii und r zustande kommt. In diesem Fall kann, wie Abb. 4 zeigt, der Summenvektor der am Empfängereingang wirksamen Empfangsspannungen kleiner sein als der Differenzeektor, so daß eine Fehlanzeige entsteht.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß für beliebige Phasenverschiebungen zwischen der Richtantennenspannung und der Hilfsantennenspannung innerhalb! von i go° diese Fehlanzeigen vermieden werden, wenn das Richtantennensystem blei der Kardioidenbildung vollkommen enttrübt ist.
  • Der Grund hierfür ist ohne weiteres aus dem Vektordiagramm der Abb. 5 zu ersehen, in dem der Trübungsvektor t 0 angenommen wurde. Durch den Fortfall der Trübungsspannung werden nämlich wieder qualitativ die richtigen Größenverhältnisse der resultierenden Vektoren g in den beiden Schaltperioden hergestellt.
  • Gemäß der Erfindung wird daher ein Peilempfänger mit einer gelichteten und teirber der Kardioidenbildung dienenden ungerichteten Hilfsantenne vorgeschlagen, dessen Kennzeichen darin besteht, daß die Empfangsspannung der Hilfsantenne getrennt verstärkt wird und/oder die Hilfsantenne über ein beli,ebiges Übertragungssysteni, das unkontrollierbare Phasendrehungen hervorruft. an den Empfänger angeschlossen ist. und daß Mittel zur Kompensation der Trübungsspannung der Richtantenne bei der Kardioidenbildung vorgesehen sind.
  • Beim erfindungsgemäßen Peilempfänger kann ein getrennter Verstärker für die Hilfsantennenspannung eine in weiten Grenzen beliebige Phasendrehung der Empfangsspannung erzeugen, ohne daß eine Fehlanzeige auftritt. oraussetzung dafür ist allerdings die vollkommende Enttrübung der Richtantenne.
  • Diese Enttrübung kann durch Beeinflussung des Diagramms der ungerichteten Antenne mit Hilfe einer oder mehrerer strahlungsgedoppelter Reflektoren erfolgen. Es ist aber auch möglich, ein bereits bekanntes Verfahren anzuwenden, das darin besteht, daß zur Entträbung eine zweite Richtantenne verwendet wird, die gegenüber der ersten Richtantenne um vorzugsweise 90-' verdreht ist, und deren Empfangsspannungen in den Bingangskreis des Empfängers gekoppelt werden.
  • In den Zeichnungen sind einige Anwendungsbeispieie des Erfindungsgedankens dargestellt. Abb. 6 zeigt einen mit Hilfsantenne H und Richtantenne R zusammenarbeitenden Peilempfänger E, in dessen Ausgang sich ein Anzeigeinstrument 1 befindet. Gemäß Abb. 6, bei der die Hilfsantennenspannung über ein Kabel je dem Empfanger E zugeführt wird, ist ein Antennenübertrager Üa vorgesehen, der die Spannung am Kabeleingang herabsetzt.
  • Weiterhin ist ein Empfängerüberträger Üe vorgesehen, der die Spannung am Kabelende wieder heraufsetzt. Wird nämlich die Hilfsantennenspannung direkt über ein Kabel auf den Empfängereingang gegeben, dann ist die Antenne stark kapazitiv belastet. Die Antennenspannung wird daher herabgesetzt.
  • Mit Hilfe der CbertragFer erfolgt nun eine Anpassung der Antenne an den Empfänger.
  • Der hohe Antennenwiderstand wird zunächst an den geringen Widerstand des Kabels angepaßt, während durch den Empfängerübertrager Ü, der geringe Kabeiwiderstand dem hohen Eingangswiderstand angepaßt wird.
  • In Abb. 7 ist ein weiteres Anwendungsbeispiel dargestellt. Die gleichen Bezugszeichen stellen die gleichen Anordnungen wie in Abb. 6 dar. Bei diesem Anwendungsbeispiel ist für die von der Hilfsantenne aufgenommeine Spannung ein zusätzlicher Verstärker V vorgesehen. Die verstärkte Hilfsantennenspannung und d,ie Rahmenspannung werden dem Empfänger E zugeführt.
  • Da die Mittel zur Enttrübung des Antennensystems an sich bekannt sind, sind sie in den Anwendungsbeispielen nicht besonders eingezeichnet.
  • Der Erfindungsgedanke soll zwar im wesentlichen für Flimmerpeiler Anwendung finden, bei denen durch periodische Umpolung der Rahmlen- oder der Hilfsantennenspannung zwei spiegelbildlich zueinander liegende Kardioidendiagramme erzeugt werden. E,s ist jedoch möglich, den Erfindungsgedanken auch bei anderen Peilantennensystemen, bei spielsweise Goniometeranlagen, anzuwenden.
  • Bei solchen Anlagen ist es oft erforderlich, eine Verstärkung der Hilfsantennenspannung bei der Sleitenbestimmung durch Kardioidenbildung vorzunehmen, um ein reines Kardioidendiagramm zu erhalten. Desgleichen kann der Erfindungsgedanke auch bei Adcock- und Doppdrahmensystemen benutzt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Peilempfänger mit einer gerichteten und einer der Kardioidenbildung dienenden ungerichteten Hilfsantenne, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsspannung der Hilfsantenne getrennt verstarkt wird und/oder die Hi]fsantenne über ein beliebiges Übertragungssystem, das unkontrollierbare Phasendrehungen hervorruft, an den Empfänger angeschlossen ist und daß Mittel zur Kompensation der Trubungsspannung der Richtantenne bei der Kardioidenbildung vorgesehen sind.
  2. 2. Peilempfänger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Kabelverbindung zwischen un gerichteter Hilfsantenne und Empfänger am Kabeleingang ein die Spannung herabsetzender Antennenübertrager und am Kabelende ein die Spannung wieder heraufsetzender Emp fängeräb ertrager vorgesehen sind.
  3. 3. Peilempfänger nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enttrühung durch strahlungsgekoppelte Rleflektoren erfolgt.
  4. 4. Peilempfänger nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enttrübung mittels einer zweiten Richtantenne erfolgt, die gegenüber der ersten Richtantenne verdreht ist und deren Spannung, gegebenenfalls nach Phasenregelung, der Spannung der ersten Richtantenne überlagert wird.
DET51511D 1938-12-21 1938-12-21 Peilempfaenger Expired DE720889C (de)

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DET51511D DE720889C (de) 1938-12-21 1938-12-21 Peilempfaenger

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