DE720792C - Zweifluegelige Gasschutztuer - Google Patents

Zweifluegelige Gasschutztuer

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Publication number
DE720792C
DE720792C DEM141198D DEM0141198D DE720792C DE 720792 C DE720792 C DE 720792C DE M141198 D DEM141198 D DE M141198D DE M0141198 D DEM0141198 D DE M0141198D DE 720792 C DE720792 C DE 720792C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
sealing
leaf
strip
gas protection
Prior art date
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Expired
Application number
DEM141198D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Hennies
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARCUS METALLBAU BERLIN
Original Assignee
MARCUS METALLBAU BERLIN
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Filing date
Publication date
Application filed by MARCUS METALLBAU BERLIN filed Critical MARCUS METALLBAU BERLIN
Priority to DEM141198D priority Critical patent/DE720792C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE720792C publication Critical patent/DE720792C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/12Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes against air pressure, explosion, or gas
    • E06B5/14Gasproof doors or similar closures; Adaptation of fixed constructions therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Zweiflügelige Gasschütztür Man hat bisher zu denn Mittel gegriffen, bei zweiflügeligen Gasschutztüren eine Dichtung dadurch zu erzielen, daß man in :der Zarge an Stelle des Falzes zwischen den beiden Flügeln Moosgummipolster anordnete.
  • Um eine möglichst weitgehende Gasdichte zu erreichen, hat man weiter vorgeschlagen, in Nuten der Zarge hohle Dichtungsstreifen einzulegen und in die oberen und unteren Enden -eines 4n Nuten des Mittelstoßrandes des schloßseitigen Türflügels liegenden weiteren hohlen Dichtungsstreifens je einen am Flügelende befestigten und in hohlen Dichtungsstreifen von oben und unten hineinragenden Stift vorzusehen, um auf diese Weise ein Widerla@ger für die hohlen Streifenenden zu gewinnen, die ein festeres Anliegen sichern sollen. Diese Anordnung ist baulich. verwickelt und . leicht zu beschädigen. Auch nötigt sie zur Anordnung von hohlen Dichtungsleisten in der Zarge, wo sie leicht der Beschädigung ausgesetzt sind.
  • Die Erfindung geht von einer Anordnun5 aus, bei der in der Zarge in bekannter Weise nur an der Stelle des Falzes Dichtungspolster angebracht sind, während im übrigen die Dichtungsleisten an den Türflügeln liegen.
  • Gemäß der Erfindung soll eine Verbesserung dadurch erzielt werden, daß das Dichtungskissen wenigstens an den beiden senkrechten Seitenkanten der Zargenaussparung hinter unterschnittene Kanten greift und daß an der Unterkante des Aufnahmekastens für das Kissen ein Ausschnitt vorgesehen ist, in den das obere abgeschrägte Ende einer an der senkrechten Kante des zuerst einzuschlagenden Türflügels befindlichen Anschlagleiste eingreift, auf deren Außenfläche sich die ringsum laufende Dichtungsleiste des zweiten Türflügels aufsetzt.
  • Die Erfindung ist durch ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Gesamtansicht der Tür, A.bb. 2 einen teilweise weggebrochenen Schnitt nach Linie 11-II in Fig. i im größeren Maßstabe, Ahb. 3 d-i-e den Gegenstand der Erfindung bildende Dichtungsstelle in größerem Maßstabe als Ansicht von der Türaußenseite, Abb. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Abb.3 und Abb.5 einen Schnitt nach Linie V-V arg Abb. 4.
  • Die Flügeltür gemäß der Erfindung weist einen Flügel a auf, der zuerst zu schließen und in üblicher und bekannter Weise durch auf die Zarge wirkende Keilhebel b zu verriegeln ist, sowie einen danach zu schließenden zweiten Flügel a .l, zu dessen. Sicherung Riegelfe'bel b1 dienen, die im Beispiel auf den Anschlagwinkel la des ersten Flügels wirken.
  • Der Türflügel a1 ist wie eine gewöhnliche einflügelige Gasschutztür mit einer ringsum laufenden Dichtungsleiste ä1, im besonderen aus einem geschlossenen Gummischlauch bestehend, versehen, der sich an der Bandseite sowie oben und unten auf die Außenfläche der Zarge und an der dem Band gegenüberliegenden Kante (von A nach B in Abb. i ) auf die Innenseite eines Anschlagwinkels h auflegt, der bei geschlossenem Flügel a bündig mit der Ebene der mit ,der Dichtungsleiste zusammenwirkenden Fläche der Zarge liegt (s. Abb. a).
  • Die Schwierigkeit für den dichten Abschluß entsteht nun dadurch, daß für den zuerst zu schließenden Flügel a an der Kante. an der der Anschlagwinkel h vorgesehen ist, von A nach B eine entsprechende Gegendichtungsfläche für eine elastische Dichtungsleiste nicht vorhanden ist. Durch den Gegenstand der Erfindung wird nun die Gassicherheit durch entsprechende Ausgestaltung der Stellen A und B erreicht, die nur für den Punkt A in Abb. 3, 4 und @5 dargestellt und beschrieben ist. Punkt B ist gleichartig ausgebildet.
  • Abweichend von der Dichtungsleiste des Flügels a1 ist die Leiste des Flügels a nicht ringsum geführt, sondern umschließt nur drei Seiten der Tür und endigt in der aus A#bb. 3 erkennbaren Weise kurz @unterhalb der erwähnten Punkte A und B an dem senkrecht zur Türebene verlaufenfden Schenkeldes Anschlagwinkels lt. Am freien Ende wird die Dichtungsleiste des Flügels a. durch eine Anpreßleiste i gegen :die Außenfläche des Winkels lt gepreßt (s. Abb. 5).
  • An den Ecken A und B ist in der Zarge eine kastenförmni,ge Aussparung k angeordnet. In diese Aussparung ist ein aus sehr schmiegsamem Gummi bestehendes Kissen Z eingesetzt, in dem zweckmäßig in der Rückseite noch einige aus Abb.4 und 5 .erkennbare Hohlräume vorgesehen sind, um die Schmiegsamkeit zu vergrößern. An den Seitenkanten 'bei in in Abb. 4 Fund 5 ist der Rand der Aussparung in der Zarge bzw. die innere Begrenzung des Kastens k unterschnitten, so daß an dieser Stelle ein ganz allmählicher Übergang von der Vorderfläche der Zarge in die Vorderfläche des Dichtungskissens L stattfindet und ein: Herausquellen des Gummis beim Schließen der Tür verhindert wird. Die Stärke des Kissens L ist so gewählt, daß es außer an den schon erwähnten Stehlen m über die Vorderfläche der Zarge e,in der aus A:bb. 4 und 5 ersichtlichen Weise um einige Millimeter hervorsteht.
  • Der Winkel h, der nichtganz bis zur Ober-bzw. Unterkante des Türflügels reicht, ist an seinen beiden Enden bei hl abgeschrägt und läuft bei ho scharfkantig aus. Die beiden abgeschrägten zugesohärften Enden legen sich beim Schließen des Flügels a in Ausschnitte n, die an der Unterkante des Zargenkastens k bei A und entsprechend an der Oberkante bei B angebracht sind, und schmiegen sich in .der aus Abb. .I erkennbaren Weise an das Dichtungskissen L mit allmählichem Übergang an. Durch die Zuschärfung ha wird das Entstehen auch der kleinsten Fuge ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiflügelige Gasschutztür ohne Mittelpfosten mit an der Stelle der Türfuge in der Zarge in einer Aussparung angebrachtem Dichtungskissen aus nachgiebigem Dichtungsstoff, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungskissen (l) wenigstens an den beiden senkrechten Seitenkanten der Zargenaussparung hinter unterschnittene Kanten (m) greift und daß an der Unterkante des Aufnahmekastens (k) für das Kissen (L) ein Ausschnitt (n) vorgesehen ist, in den das obere abgeschrägte Ende (hl, ho) einer an der senkrechten Kante des zuerst einzuschlagenden Türflügels (a) befindlichen Anschlagseite (h) eingreift, auf deren Außenfläche sich die ringsum laufende Dichtungsleiste des Türflügels (a1) aufsetzt. z. Gasschutztür nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der im wesentlichen nur drei Seiten des ersten Türflügels umschließenden Dichtungsleiste des Türflügels (a) durch eine Quetschleiste (i) fest gegen die senkrecht zur Türfläche verlaufende vorspringende Seite der Anschlagleiste (h) gepreßt sind.
DEM141198D 1938-04-01 1938-04-01 Zweifluegelige Gasschutztuer Expired DE720792C (de)

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DEM141198D DE720792C (de) 1938-04-01 1938-04-01 Zweifluegelige Gasschutztuer

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DEM141198D DE720792C (de) 1938-04-01 1938-04-01 Zweifluegelige Gasschutztuer

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DE720792C true DE720792C (de) 1942-05-15

Family

ID=7334755

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DEM141198D Expired DE720792C (de) 1938-04-01 1938-04-01 Zweifluegelige Gasschutztuer

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DE (1) DE720792C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0848134A1 (de) * 1996-12-12 1998-06-17 Kneisz Ges.m.b.H. Gasdichte Türe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0848134A1 (de) * 1996-12-12 1998-06-17 Kneisz Ges.m.b.H. Gasdichte Türe

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