DE720751C - Anordnung zur Erzeugung von aus sich heraus stabilisierten Gleichstromglimmentladunge mit Hilfe von dielektrischen Schichten - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung von aus sich heraus stabilisierten Gleichstromglimmentladunge mit Hilfe von dielektrischen Schichten

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DE720751C
DE720751C DES137589D DES0137589D DE720751C DE 720751 C DE720751 C DE 720751C DE S137589 D DES137589 D DE S137589D DE S0137589 D DES0137589 D DE S0137589D DE 720751 C DE720751 C DE 720751C
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Germany
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dielectric
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Expired
Application number
DES137589D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Theodor Rummel
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T14/00Spark gaps not provided for in groups H01T2/00 - H01T13/00

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  • Discharge Heating (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzeugung von aus sich heraus stabilisierten Gleichstrom.- limmentladungen mit Hilfe von dielektrischen Schichten Gleichstromglimmentladungen werden allgemein durch Vorwiderstände gegebenenfalls bei gleichzeitiger starker Kühlung der Elektroden stabilisiert. Das hat jedoch folgende Nachteile. Ein verhältnismäßig großer Teil der Energie wird im Vorwiderstand vernichtet und geht so für die Erzeugung der Glimmentladung verloren. Ferner ist man an eine ganz bestimmte Stromdichte gebunden, die man nicht unterschreiten kann, und schließlich ist auch der Gesamtstrom der Elektroden auf etwa i A beschränkt, da sonst sehr leicht Überschläge und Funkenbildung auftreten. Die Stromdichten müssen bei der Glimmentladung sehr hoch sein; sie betragen beispielsweise bei Atmosphärendruck ungefähr 5oA/cm2, so daß also bisher nur eine kleine Elektrodenfl,äche stabilisiert werden kann. Um die erforderliche Stromdichte zu senken und größere Elektrodenoberflächen mit einer Glimmentladung bedecken zu können, war man bis jetzt gezwungen, Vakuum anzuwenden. Der energieverbrauchende Vorwiderstand blieb jedoch auch bei der Verwendung von Vakuum unentbehrlich.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht es nun, bei beliebig starken elektrischen Gleichströmen Glimmentladungen, ja sogar Townsendentladungen, das sind Entladungen mit sehr geringer Stromdichte aus sich heraus zu stabilisieren, dadurch, daß jeder der beiden Halbperioden eines der Entladungsstrecke zugeführten Wechselstromes eine besondere Elektrode zugeordnet wird, die mit einem in der der Anordnung entsprechenden Richtung sperrenden Gleichrichterelement in Reihe liegt und über die die betreffende Halbperiode unter Zwischenschaltung eines Dielektrikums nach einer dritten, den beiden anderen Elektroden gemeinsamen Elektrode abfließt.
  • Die Fig. i veranschaulicht eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung. Von der Stromquelle i wird der Wechselstrom geliefert. Der eine Pol ist an die Platte 2 angeschlossen, das Dielektrikum ist mit 3 bezeichnet. Die beiden Platten q. und 5 leiten je eine Halbperiode des Wechselstromes von Platte 2 über das Dielektrikum 3 ab. Durch die Gleichrichterelemente 6 und 7 wird bewirkt, daß an den Platten q. und 5 pulsierend Gleichstromglimmentladungen auftreten. 'Dabei ist die Polarität an den beiden Platten verschieden, je nach der Sperrichtung des dazugehörigen Gleichrichterelementes.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß man, wie in Fig. 2 dargestellt, an Stelle der Platte 5 ein Gitter S, welches zwischen Dielektrikum und Platte q. angebracht ist, vorsieht. Sonst ändert sich an der Anordnung nichts.
  • Die stabilisierten Gl.eichstromglimmentladungen nach der Erfindung lassen sich vorteilhaft zur elektrischen Behandlung von Stoffen zur Auslösung oder Förderung von chemischen Reaktionen, vorzugsweise zur elektrolytischen Behandlung von Flüssigkeiten, ver--,venden.
  • Fig.3 zeigt schematisch eine solche Anordnung. Die Wechselstromquell@e ist mit i bezeichnet. An Stelle der beiden Platten und 5 tritt eine Platte ¢, die sich in einem Gefäß g befindet, und das Gitter ä. Die Glimmentladung tritt dann zur Flüssigkeit io über.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Erzeugung von aus sich heraus stabilisierten Gleichstromglimmentladungen mit Hilfe von dielektrischen Schichten, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Halbperioden eines der Entladungsstrecke zugeführten Wechselstromes !eine besondere Elektrode zugeordnet ist, die mit einem in der der Zuordnung entsprechenden Richtung sperrenden Gleichrichterelement in Reihe liegt und über die die betreffende Halbperiode unter Zwischenschaltung eines Dielektrikums nach einer dritten, den beiden anderen Elektroden gemeinsamen Elektrode abfließt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden besonderen Elektroden in Form ,eines Gitters ausgeführt und in der Entladungsbahn zwischen dem Dielektrikum und der anderen besonderen Elektrode angebracht ist.
  3. 3. Verwendung der Anordnung nach den Ansprüchen i und 2 zur elektrischen Behandlung von Stoffen zur Auslösung oder Förderung von chemischen Reaktionen.
DES137589D 1939-06-24 1939-06-24 Anordnung zur Erzeugung von aus sich heraus stabilisierten Gleichstromglimmentladunge mit Hilfe von dielektrischen Schichten Expired DE720751C (de)

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