DE720553C - Muehlenfeuerung - Google Patents

Muehlenfeuerung

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DE720553C
DE720553C DEST53051D DEST053051D DE720553C DE 720553 C DE720553 C DE 720553C DE ST53051 D DEST53051 D DE ST53051D DE ST053051 D DEST053051 D DE ST053051D DE 720553 C DE720553 C DE 720553C
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DE
Germany
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mill
dust
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burner openings
burner
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Expired
Application number
DEST53051D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Anschuetz
Dipl-Ing Friedrich Bienen
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Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K1/00Preparation of lump or pulverulent fuel in readiness for delivery to combustion apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K2201/00Pretreatment of solid fuel
    • F23K2201/10Pulverizing
    • F23K2201/1006Mills adapted for use with furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Mühlenfeuerung Die Erfindung bezieht sich auf Mühlenfeuerungen, bei welchen das Staub-Luft-Gemisch den BrenneröfFnungen in einem bis über diese öffnungen aufsteigenden und dann wieder abwärts geführten Strom zugeleitet wird.
  • Bei den bekannten Mühlenfeuerungen dieser Art wird der wieder abwärts gerichtete Gemischstrom durch einen die waagerecht angeordnete Brenneröffnung spiralförmig- umschließenden Kanal ;geführt. Bei diesen Feuerungen. wird das indem Staub-Luft-Gemisch enthaltene grobe Korn dadurch ausgeschleudert, daß es nach oben bis über eine schwenkbare Leitfläche gehoben wird, die im absteigenden Teil des zur Brenneröffnung führenden Kanals vorgesehen ist. Es muß hierbei eine verhältnismäßig große Geschwindigkeit des Staub-Lu@t-Gexnisches vorhanden sein, um das grobe Korn über den Strom des feinen Staub-Luft-Gemisches zu heben, und es findet hinter der Leitfläche in dem spiraligen Zuführungskanal zur Brenneröffnung keine weitere Ausscheidung statt, so daß immer noch .ein verhältnismäßig grobkörniges Staub,-Luft-Gemisch in die Brenneröffnung gelangen kann.
  • Um dies zu vermeiden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, zur Führung des Staub-Luft-Gemisches einen besonderen Kanal vorzusehen, der sich in seinem an die Austragseite der Mühle anschließenden aufsteigenden Ast nach obern zwecks Erhöhung der Geschwindigkeit des Gemischstrarnes verengt und dessen absteigender Ast etwa in Höhe der Brenneröffnungen frei. in die an ihrem unteren Ende die Mühle -enthaltende und einen erheblich größeren Querschnitt aufweisende Vorkammier der Brenneröffnungen derart ausmündet, daß das grobe Korn nach unten in die' Mühle zurückfällt, während der feine Brennstaub mit der Luft seitlich oder nach oben zu den Brenneröffnungen abgelenkt wird, ohne den Strom des ausgeschiedenen ;gröberen Kornes zu durchkreuzen. Durch die plötzliche Verringerung der Geschwindigkeit des nach abwärts geführten Staub-Luft-Gemisch-Stromes wird das :gröbere Korn infolge seiner größeren Trägheit- aus diesem Luftstrom ausgeschieden und fällt, da es mit dem Staub-Luft-Strom. nicht mehr in Berührung kommt, ohne Widerstand nach unten in die Mühle zurück, wodurch eine wirkungsvolle Ausscheidung des groben Kornes erreicht wird.
  • Werden zwei Mühlen nebeneinander @angeordnet, die auf zwei nebeneinanderfegexde Brenneröffnungen arbeiten, so empfiehlt es sich, diese Mühlen an einen gemeins.dmen, sich ebenfalls nach oben verengenden Kanal zur Führung des Staub-Luft-Gemisches anzuschließen, der sich an seinem oberen Ende wieder in zwei nach den beiden. Brenneröffnungen führende Teilkanäle gabelt, die den Gemischstrom vor Eintritt in die Brenneröfimulgen symmetrisch nach den Seiten um diese öffnungen herumführen. Eine solche Anordnung hat den Vorteil, daß beim Ausfall einer Mühle die andere Mühle beide Brenneröffnungen reit Brennstaub versorgen kann, so daß eine wenn auch geringere und den Brennraum gleichmäßig belastende und die Heizfläche gleichmäßig b eaufschlagende Feuerwirkung erzielt wird.
  • Auf der Zeichnung sind beide Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Anlage mit einer Mühle im senkrechten Querschnitt und Abb.2 einen Schnitt durch die gleiche Anlage nach der LinieA-A der Abb. i.
  • Abb. 3 zeigt eine Feuerung mit zwei Mühlen und Abb.4 einen Schnitt durch diese Anlage nach der Linie B-B der Abb. 3.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i und 2 wird der durch das Zuführungsrohr i zulaufende Brennstoff in der Mühle 2 zerkleinert und mit der dieser Mühle zugeführten Luft durch den Kana13 nach oben gefördert. Der Kana13 hat oben eine Umbiegung 4 und führt den Brennstoff in der Richtung des Pfeiles 5 durch den oberen Bogen 6 nach der dem Brennraum abgekehrten Seite und abwärts. Auf diesem Abwärtswege wird der feiße Brennstaub nach beiden Seiten zu den Brenneröffnungen 7 und 7' hin abgelenkt, während der grobe Brennstaub in der Richtung des Austritts aus der öffnung 8 abwärts fällt (s. Pfeil 5"). Die groben Brennstoffteilchen Zverden dann mit dem neuen Brennstoff zusammen der Mühle wieder zugeführt.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb.3 und 4 sind zwei Mühlen 2 und 2' vorgesehen, die von der Seite her durch .die Zuführungen i und i' mit Brtinnstoff versorgt werden. Der Kohlenstaub wird durch den Kanal 3 nach oben. geführt, verzweigt sich dort in den Leitungen 4 und 4' nach beiden Seiten und wird durch die abwärts führenden Leitungsäste g und 9' an dein Brenneröffnungen 7 und 7' vorbei bis unterhalb derselben geführt. Er tritt nun von unten gemäß den Pfeilen 5 und 5' in die Brenneröffnungen ein, während das grobe Korn gemäß den gestrichelten Pfeilen 5" nach unten fällt und dem zulaufenden Brennstoff wieder beigemischt wird. Dieselbe Anordnung kann auch bei einer Feuerung mit nur einer Mühle benutzt werden, wenn man z. B. die Mühle gemäß der eingezeichneten Mittellinie teilt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mühlenfeuerung, bei welcher das Staub-Luft-Gemisch den Brenneröffnungen in einem bis über diese öffnungen aufsteigenden und dann wieder .abwärts geführten Strom zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Staub-Luft-Gemisches ein besonderer Kanal vorgesehen ist, der sich in seinem an die Austragseite der Mühle anschließenden aufsteigenden Ast (3) nach oben zevecks Erhöhung der Geschwindigkeit des Gemischstro,mes verengt und dessen absteigender Ast (8) etwa in Höhe der Brenneröffnungen (7, ;') frei in die an ihrem unteren Ende die Mühle (2) enthaltende und einen erheblich größeren Querschnitt aufweisende Vorkammer der Brenneröffnungen derart ausmündet, daß das grobe Korn nach unten in die Mühle zurückfällt, während der feine Brennstaub mit der Luft seitlich oder nach oben zu den Brenneröffnungen abgelenkt wird, ohne den Strom des ausgeschiedenen gröberen Kornes zu durchkreuzen.
  2. 2. Mühlenfeuermng nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei Mühlen beide an einen gemeinsamen, sich nach oben verengenden Kanal(3) zur Führung des Staub-Luft-Gemisches angeschlossen sind, der sich an seinem oberen Ende in zwei Teilkanäle (4, 4@) gabelt, die den Gemischstrom vor Eintritt in die Brenneröffnungen (7, ;') symmetrisch nach den Seiten um diese öffnwngen herumführen.
DEST53051D 1935-01-22 1935-01-22 Muehlenfeuerung Expired DE720553C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931492C (de) * 1943-10-09 1955-08-11 Borsig Ag Brennstaubfeuerung mit Einblasemuehlen
DE1121910B (de) * 1957-03-09 1962-01-11 Peters Ag Claudius Sichtermuehle fuer Brennstaubfeuerung mit Aufteilung des Brennstaublauftgemisches aufdie Brennerzufuehrungsleitungen

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DE757833C (de) * 1940-02-04 1954-04-29 Fraenkel & Viebahn Muehlenfeuerung

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