DE7204658U - Vorrichtung zur Absorption von Gasen und Dämpfen - Google Patents
Vorrichtung zur Absorption von Gasen und DämpfenInfo
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- Gas Separation By Absorption (AREA)
Description
-7. Feb. 1372
"Vorrichtung zur Absorbtion von Gasen und Dämpfen"
Die Erfindung betrifft eine Torrichtung in der mittels einer
flüssigkeit Gase oder Dämpfe absorbiert werden können.
Die Vorrichtung dient, je nach AusführungsgröBe, in Laboratorien
und Betrieben zur Aufnahme und Unschädlichmachung der dort auftretenden
giftigen oder stark riechenden Gase und Dämpfe, sowie zur Herstellung von Lösungen.
Bekannt sind eine Heine von Vorrichtungen vom LabormaBstab bis
zur Betriebsgröße, die hauptsächlich der Unschädlichmachung von Abgasen aus Heaktionsvorgängen dienen. Im Prinzip wird hier Wasser
oder eine andere Abeorbtionsflüssigkeit durch einen sogenannten
Brausekopf in eine Säule eingeleitet, die mit Füllkörpern aus Glas oder Keramik, sowie mit Aktivkphle oder dergleichen gefüllt
ist. In diese Säule leitet man unterhalb der Füllkörperfüllung im Gegenstrom das zu absorbierende Gas ein. Vorrichtungen dieser Art
sind allgemein auch unter der Bezeichnung Hieselturm bekannt.
In den bekannten Vorrichtungen wird oft nur eine ungenügende und
schlecht regulierbare Absorbtion der Gase erreicht. Bei einfachen Ausführungen kann durch Zurücksteigen der Absorbtionsflüssigkeit
die Säule unwirksam werden. Apparaturen herkömmlicher Axt sind zu» dem oft äußerst voluminös und bestehen teilweise aus mehreren
nebeneinander angeordneten Säulen.
Der Brfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine wirksame Vorrichtung,
deren Ausführung kompakt und platzsparend ist, zu schaffen, die vom Benutzer sicher und regulierbar zu benutzen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das zu ab«
Borbierende Gas mittels einer neuartigen Zerstäuberdüse bereits intensiv mit der Abeorbtionsflüssigkeit in Berührung gerät und hernach
zur weiteren Absorbtion oder eventuellen katalytisohen Spaltung
GLASAPFASATBBAU HEBBSRT MISTHEB
3090 Leverkusen
Kyllstraße 11
von oben nach unten eine Füllmittelsäule durchläuft. Durch entsprechende
Konstruktion der Vorrichtung kann die Flüssigkeit nicht zurüeksteigen, bzw. nicht duroh den Gaseintrittstutzen in eine daran
angeschlossene Anlage eindringen. Mittels einer Zusatzeinrichtung kann im Hebensohluß unter Vervendung handelsüblicher Gas-Prüfröhrchen,
der Grad der Absorbtion bestimmt werden.
Duroh Anschluß einer Umlaufpumpe, was durch venige Handgriffe möglich
ist, kann man jede beliebige Flüssigkeit umpumpen und so duroh Absorbtion eines Gases, diese aufkonzentrieren, beziehungsweise mit
anderen Flüssigkeiten als Vaeser, im Umlaufverfahren Abgase oder
dergleichen absorbieren und zersetzen. So können gefahrlos beispielweise
Methylmercaptan und Thiophosgen durch Umpumpen von Chlorlauge vernichtet werden. Gase wie Chlorwasserstoff, Phosgen und Hitrose
Dämpfe werden erfolgreich mittels Wasser und einer Säulenfüllung aus Glasrohrabschnitten mit gekörnter Aktivkohle absorbiert.
In den Zeichnungen sind zwei Ausfümtoungsbeispiele dargestellt. Abbildung
1 zeigt eine einfache Laboraueführung, die aus der Säule (l)
mit, in einem Stopfen (2) eingesetzter Zerstäuberdüse (3), besteht.
Die Zerstäuberdüse besteht aus einem T-förmigen Bohrstück mit eingesetztem Innenrohr (4) und darin angeordneter Spirale (5). An die
obere öffnung (6) des T-Rohrstückee kann Wasser oder eine andere Absorbtionsflü88igkeit
angeschlossen werden. Duroh die seitliche öffnung (7) des T-Bohrstüokes wird das zu absorbierende Gas eingeleitet.
An den Verteiler (8) können duroh mehrere verschließbare Anschlüsse
(9) Beaktions-Apparaturen oder Anlagen angeschlossen werden. Vom Verteiler (θ) wird mittels einer Verbindung (10) das Gas in die Zerstäuberdüse
(3) geleitet. In der Säule (l) befindet sich eine Auflag·
(H) für die Füllkörper. Darunter ist ein Syphon (12) mit Ablauf (13) angeordnet. Bei zu großem Flüssigkeitsanfall kann die
Flüssigkeit mittels einer Überlaufeinrichtung mit Hahn (I4) zusätz-
lieh abgelassen werden. Bei einem eventuellen Zurüoksteigen der
Flüssigkeit duroh die Zerstäuberdüse, wird die Flüssigkeit durch das in den Verteiler (B) tief hineinreichende Bohr (15), durch den Ausfluß
mit Sperrhahn (16), in den Abfluß (13) der Säule geleitet.
Zwischen dem Hahn (14) und dem T-Stück (17) kann sur Prüfling des
Grade« der Absorbtion ein Gas-Prüfröhrohen zwischengeschaltet werden.
Abbildung 2 zeigt eine weitere Aueführungeart für Betriebe-Zwecke
und dergleichen. Hierbei wird die Säule in leicht zerlegbare, mit Planechliffen oder dergleichen versehene Einselteile, aufgegliedert.
Sie Zerstäuberdüse ist in einem Oberteil (18) aueweohselbar
oder fest angeordnet. Sie eigentliche Säule (19) mit Auflage ist mit ihrer Füllung leicht austauschbar und vom Oberteil mit Zerstäuberdüse
und dem Unterteil (20) mit Syphon und Abfluß leicht zu
trennen. Me Verbindung der einseinen Zu- und Ableitungen erfolgt
vorzugsweise mit Schraubverbindungs-Elementen. Eine austauschbare Zusatseinrichtung (21) ermöglicht auf einer Meßstrecke (22) den
Einbau von Gas-PrÜfröhrchen. Sie Vorrichtung ist an keine bestimmte
Ausführungs-GröBe gebunden.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Absorbtion von Gasen und Dämpfen, bestehend aus
einer Säule alt Zu- und Abfluß, gekennzeichnet durch eine Zerstäuberdüse
(3) alt eingesetztem Innenrohr (4) und darin angeordneter Spirale (5)» mit einer oberen Zuleitung&öffnung (6)
und einer weiteren seitlichen Zuleit-Öffnung (7).
2. Vorrichtung naoh Anspruch 1, gekennzeichnet duroh den am unteren
Teil der Säule (l) angeordneten Syphon (12) ait Abfluß (13).
3. Vorrichtung naoh Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch den Verteiler
(θ) ait aindestens einem Anschluß (9), sowie durch daß in
den Verteiler hineinragende Verbindungsrohr (15), sowie dem Ausfluß
ait SperrBahn (l6).
4· Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüohe, gekennzeichnet
durch die vorzugsweise seitlich angeordnete Überlaufeinrichtung
ait Hahn (14) und T-Stüok-Verbindung (17) zwischen dem Ablauf (I3)
und dea Ausfluß (l6).
5. Vorrichtung nach einem Α*τ voreen Ansprceekennzeichnet^
duroh die austauschbare Zusatzeinrichtung (21) mit vorzugsweiser Meßstrecke (22).
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß in einem anderen Ausführungsbeispiel die Vorrichtung
in mehrere Teile, vorzugsweise verbindbar duroh Planschliffe oder dergleichen, zerlegbar angeordnet ist.
7. Vorrichtung naoh einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule in einem weiteren Ausführungsbeispiel
bevorzugt in ein Oberteil (18) mit austauschbarer oder fest angeordneter
Zerstäuberdüse, in ein Mittelstüok (I9) mit oder ohne
Auflage (11) und einem Unterteil (20) mit Syphon und Ablauf zerlegbar
angeordnet ist.
GLASAPPAP "1BBAU 5090 Leverkusen
HERBSET MlJSTHKE KyI la traue 11
Θ. Vorrichtung naoh eines der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch die vorzugsweise Verwendung von Schraub-Verbindungs-Blementen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE7204658U true DE7204658U (de) | 1972-05-10 |
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| DE7204658U Expired DE7204658U (de) | Vorrichtung zur Absorption von Gasen und Dämpfen |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE7204658U (de) |
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