DE7204155U - Griff, insbesondere Koffergriff - Google Patents

Griff, insbesondere Koffergriff

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DE7204155U
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DE7204155U
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FA H HUELTER JUN
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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

3 5
Dr.R. /P./Ro.
11 Sl 6
Firma
Heinr . Hülter jr.
5860 Iserlohn
Obere Mühle
26.1.1972
Griff, insbesondere Koffergriff.
Die Neuerung betrifft einen Griff, insbesondere Koffergriff, mit bügeiförmigem Griffkörper.
Es ist bekannt, bügeiförmige Griffe aus verhältnismäßig unnachgiebigem Kunststoff zu fertigen. Entweder wird dabei ein solcher Griff aus zwei Halbschalen gebildet, die in
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einem zweiten Fertigungssehritt miteinander verbunden werden oder aber massiv gestaltet. Nicht nur die beiden Versionen im Bereich der Formen-Trennfuge entstehende gratartige Randkante, sondern auch der die Qriffstabilität vermittelnde, oft auch zu schmale Aufbau erschwert das Tragen, insbesondere bei großen Lasten. Ein grundsätzlicher Nachteil bei weicheren Griffkörpern, insbesondere bei solchen aus Leder, ist der, daß der gesamte Griffkörper unter der Traglast auf ganzer Länge die Form eines Brückenbogens einnimmt und dadurch die.Finger der Traghand gegeneinander preßt.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen gattungsgemäßen Griff so auszubilden, daß einerseits die eine unvertretbar große Durchbiegung vermeidende Griffatabilität vorliegt und andererseits die einschnürende Wirkung an der Traghand insbesondere bei Auftreten hoher Traglasten herabgesetzt ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 angegebene Erfindung.
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Die Unteransprüche stellen eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung dar.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßer Griff erzielt, der bei stabiler, höchstenfalls eine schwache Durchbiegung bringender Bauform das Tragen erleichtert, und zwar durch insbesondere unterseitige Abpolsterung des verhältnismäßig schmal bemessenen Griffsteges. Die Abpolsterung besteht in vorteilhafter Weise aus einem Kantenbesatz. Dieser ist dem Griff-Mittelabschnitt zugeordnet. Mit Vorteil läßt sich ein schwalbenschwanzförmiger Eingriff anwenden. Der Besatz kann daher durch ledigliches Aufklipsen zugeordnet werden. Handelt es sich um einen Polsterkörper bzw. Kantenbesatz aus weichgestelltem PVC-Material, so kann zusätzlich eine Klebeverbindung angewendet werden. Die Verbindung kann auch ganz einfach unter Nutzung einer Heißversiegelung herbeigeführt werden, wozu bezüglich beider Rundkörper auf thermoplastischen Kunststoff zurückzugreifen wäre. Die Polsterungseigenschaft läßt sich noch dadurch weiter verbessern, daß der Kantenbesatz einen Längshohlraum auf-
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weist. Die Polsterung beruht dann sowohl auf der Elastizität des Materiales wie auch auf der Flexibilität desselben. Je nach Höhe eines solchen Hohlraumes ist es auch von Vorteil, daß die eine Innenwand des Längshohlraumes, insbesondere die dem Griffkörper zugewandte Wand, mit in den Hohlraum ragenden Polster-Längsrippen ausgestattet ist. Solche Längsrippen verhindern dann eine Querverschiebung der gegenüberliegenden, durch die Traglast gegen die Rippen gepreßten Wandung. Unter weitgehender Berücksichtigung der anatomischen Verhältnisse der Traghand ist der Bügelmittelabschnitt etwa trapezförmig gestaltet. Der praktisch an der Basisfläche dieses Trapez1 angeordnete Kantenbesatz geht mit seinen Seitenflächen in ausladender Verlängerung in die Trapezseitenkanten über. Hierdurch ist ein optisch kaum ins Gewicht fallender übergang erzielt. Dadurch, daß die Stirnkanten des Kantenbesatzes gegen die Innenfläche der Bügelschenkel stoßen, ist auch dort ein glatter übergang verwirklicht. Die senkrecht zum Kantenbesatz liegenden Stoßflächen gestatten es überdies, den Kantenbesatz verlustfrei von einem entsprechenden Profil abzutrennen.
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Weitere Vorteile und Einzelheiten des Gegenstandes der Neuerung sind nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 eine Seitenansicht gegen den bügelförmigen Griffkörper und
Pig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II in Pig. 1, und zwar in gegenüber Pig. I vergrößertem Maßstab.
Der massiv oder unter Verwendung zweier Halbschalen hergestellte Griffkörper weist den, die eigentliche Griffhandhabe ausbildenden Bügelmittelabschnitt 1 auf, von dem die nach unten gerichteten Bügelschenkel 2 ausgehen. Letzteren sind die über die Schenkelbreite hinausragenden Anlenkzapfen 3 angeformt, die mit einem auf dem Taschen- oder Kofferkörper sitzenden, jedoch nicht näher dargestellten Lagerböckchen verbunden werden.
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Der Griffkörper 1 ist, im Querschnitt gesehen, etwa trapezförmig gestaltet. An der Trapezunterkante oder Baeieflache 4 ist als Polsterkörper ein Kantenbesatz 5 befestigt. Dieser besteht beispielsweise aus weichgestelltem Kunststoff, während der bügeiförmige Griffkörper selbst aus verhältnismäßig hartem Material hergestellt ist. Der Härtegrad ist so groß, daß die Griff-Stabilität gewährleistet ist, d. h. daß sich der Griffkörper nicht oder allenfalls nur leicht durchbiegt.
Die Zuordnung des Kantenbesatzes erfolgt unter Anwendung eines schwalbenschwanzförmigen Eingriffes beider Teile. Durch die relative Weichheit des den Kantenbesatz 5 bildenden Materiales läßt sich dieser aufklipsen. Der Bügelmittelabschnitt 1 weist hierzu sich über die Länge des Kantenbesatzes erstreckende hinterschnittene Flächen 6 auf, die über eine Rundung 7 in die verhältnismäßig breite Basisfläche H übergehen. Xn die durch die Hinterschneidung erzielte Nut tritt beidseitig der die Basisfläche M überragende Vorsprung 8 des Kanten-*
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besatzes ein. Die Tiefe T dieser Nut entspricht der Breite der Vorsprünge 8. Die Rundung 7 erleichtert das Aufklipsen des abpolsternden Kantf-besatzes.
Die Innenflächen der Vorsprünge 8 weisen einen Hinterschnei dungswinkel auf, der dem der durch Hinterschneidung erzielten Flächen 6 des Griffmittelabschnittes entspricht .
Die leicht gewölbten Seitenflächen 81 der Vorsprünge 8 des Kantenbesatzes erstrecken sich in ausladender Verlängerung der ebenfalls schwach gewölbten Trapezseitenkanten oder -flächen I1.
Der Kantenbesatz ist hohl ausgebildet. Der entsprechende Hohlraum ist mit 9 bezeichnet. Er erstreckt sich beim Ausführungsbeispiel ununterbrochen über die ganze Länge des Kantenbesatzes. Die Außenwand 10 des hohlen Kantenbesatzes überspannt bogenförmig die mit Längsrippen 11 versehene Innenwand 12 des Besatzes. Die Längsrippen ragen in den Hohlraum 9. Beim Fassen des Bügelmittelabschnittes 1 durch
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die Traghand wird die Außenwand 10 je nach Traglast gegen die Längsrippen 11 gepreßt. Dieser Anpreßdruck bewirkt, daß die Rippen 11 mehr oder weniger tief in die Außenwand 10 eintauchen, so daß ein Querverschieben dieser Wand 10 in Bezug auf die gegenüberliegende Wand vermieden ist. Bei weiterer Verbesserung der Polstereigenschaft ist dadurch vermieden, daß der Polsterkörper verwürgt wird und so die Tragsicherheit etwa beeinträchtigt. Die Abpolsterung ist unter Nutzung zweier Eigenschaften gegeben, und zwar unter Nutzung der Elastizität des Materiales sowie der Flexibilität desselben, welch letztere überdies auch noch zur Herbeiführung der Klipβverbindung mitgenutzt wird. Genügt diese Klipsverbindung als Befestigungsmittel nicht, so kann zusätzlich die Puge zwischen beiden Grundkörpern mit Kleber bestrichen werden, um so zu einer irreversiblen Verbindung zu gelangen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, treten die senkrecht zum Kantenbesatz liegenden Stirnkanten 13 satt gegen die korrespondierende, sich über die Querbreite des Griffkörpers fortsetzende Innenfläche IM des jeweiligen Bügelschenkeis 2.
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Diese senkrechten Stoßflächen bringen den herstellungstechnischen Vorteil des völlig verlustfreien Ablängens des Kantenbesatzes von einem durchgehenden Profil.
Zur Erhöhung der Griffigkeit können Grifffcörper und Polsterkörper im übrigen noch mit einer nicht näher dargestellten Riefung oder sogar netzartigen Rippung versehen sein.
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Claims (7)

IH 616 26.1.1972 Sohutzanaprüche;
1. Griff, insbesondere Koffergriff, xt bügeiförmigem Griffkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des die Griffstabilität vermittelnden Bügelabschnittes (1) mit einem als Polsterkörper ausgebil deten Kantenbesatz (5) bestückt ist.
2. Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Kantenbesatz (5) und Mittelabschnitt (1) in schwalbenschwanzförmigem Eingriff miteinander stehen.
3« Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kantenbesatz (5) einen Längshohlraum (9) aufweist .
4. Griff nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand (12) des Längshohlraumes (9) mit in den Hohlraum (9) ragenden Polsterlängsrippen (11) ausgestattet ist.
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5. Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügelmittelabechnitt (1) in etwa trapezförmig gestaltet ist und der an der breiteren Trapezunterkante Oasisflache M) angeordnete Kantenbesatz (5) sich mit seinen Seitenflächen (8') in ausladender Verlängerung der Trapezseitenkanten (1') erstreckt.
6. Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnkanten (13) des Kantenbesatzes (5) gegen die Innenfläche (IM) des Bügelschenkels (2) stoßen.
7. Griff nach den Ansprüchen 1 und 6, gekennzeichnet durch senkrecht zum Kantenbesatz (5) liegende Stoßflächen der Bügelschenkelinnenflächen (IM) im Bereich des Kantenbesatzes (5)·
DE7204155U Griff, insbesondere Koffergriff Expired DE7204155U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7204155U true DE7204155U (de) 1972-10-12

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ID=1277015

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DE7204155U Expired DE7204155U (de) Griff, insbesondere Koffergriff

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