DE720103C - Verfahren zur Herstellung eines Feueranzuenders - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines FeueranzuendersInfo
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- DE720103C DE720103C DEG100979D DEG0100979D DE720103C DE 720103 C DE720103 C DE 720103C DE G100979 D DEG100979 D DE G100979D DE G0100979 D DEG0100979 D DE G0100979D DE 720103 C DE720103 C DE 720103C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L11/00—Fire-lighters
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines Feueranzünders Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Feueranzündern und betrifft ein neues Verfahren zu deren Zierstellung unter Verwendung von Hobelspänen, Tannenzapfen und zerkleinerten Baumrinden als Ausgangsmaterial. An sich ist es bekannt, aus diesen .lIusgangsmaterialien unter Verwendung eines wäßrigen Bindemittels durch Verpressen feste Formlinge herzustellen, die als Ersatz für Torf und Braunkohlenbriketts dienen können, aber wegen ihres festen Gefüges sich nicht als Feueranzünder eignen, da sie sich auch bei Tränkung mit leicht brennbaren Stoffen nicht ohne weiteres in Brand setzen lassen. Es ist «weiterhin bekannt, aus Holzbrei ohne die Verwendung von *Bindetnitteln durch leichtes Pressen einen mit Hohlräumen versehenen Formkörper herzustellen, der nach dem Trocknen eine «-eiche. filzartige hasse bildet. Diese Feueranzünder sind wohl leicht brennbar, jedoch wegen der geringen Eigensteifigkeit nicht zum Anzünden von Feuer unter großen Kesseln geeignet. Die Brennbarkeit dieses filzartigen Formkörpers beruht auch nicht auf dieser besonderen Beschaffenheit, sondern in der Anordnung der besonderen Zugkanäle und dem großen Aufsaugvermögen der filzartigen Masse für flüssige Brennstoffe.
- Gemäß der Erfindung werden Hobelspäne, Tannenzapfen und zerkleinerte Baumrinden unter Zugabe von Wasser mit einem wäßrigen, einen Klebstoff enthaltenden Papierbrei zu einer gleichmäßigen 'lasse verrührt, worauf die ''fasse in einer Formschleudermaschine unter Austreibung eines wesentlichen Teils des Wassers zu locker gefügten, aber formfesten Formlingen verpr(#(.it wird, die dann an der Luft oder in einem `I'rr@c@e:@-raum getrocknet werden.
- Durch das- nette `'erfahren ergibt sich ein aus leicht brennbaren Stoben 1)esteliendci-Formling, der hei ausreichender Eigenfes,igkeif, um eine Belastung durch den eigentlichen Brennstoff auszuhalten, doch so locker gefiigt ist, daß er ohne weiteres anbrennt.
- Das neue Verfahren arbeitet somit ohne die Anwendung von unter Druck arbeitenden Formpressen und liefert druckfeste, mit einer Vielzahl von kleinen Kanälen versehene, leicht brennbare Formlinge. Zur Erhöhung der Brennkraft körnen der '.Masse noch leicht brennbare Stolte zugesetzt werden, wie auch eine Tränkung der fertigen Formstücke mit Teer oder sonstigen leicht brennbaren Mitteln erfolgen kann.
- Das neue h=erfahren ist nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert. t o Teile Papierabfälle werden unter ausreichendem Wasserzusatz in einem Zerreil:)er zu einem Brei zerkleinert, welchem etwa 5 Teile eines Klebstoffes, beispielsweise Leim, zugesetzt werden.
- In einem :1-Iisch@verlc «-erden dann tioTeil.e Hobelspäne und 25 Teile Tannenzapfen und Baumrinden in zerkleinerter Form mit dem als Bindestoff dienenden Papierbrei unter Wassc-rzttsatz gut durcheinandergerülirt, his sich eine gleichmäßige, breiige Masse ergibt. Die Masse wird sodann in die Formen einer Schleudermaschine gefüllt und in dieser so lauge geschleudert, bis etwa des vorließ beigefügten Wassers ausgetrieben ist. Hiernach werden die Formstücke aus der Schleudermaschine herausgenommen und an der Luft bzw. in einem Trockenraum -etrocknet.
- Die fertigen Formstücke können noch finit leicht brennbaren Mitteln getränkt werden, wie auch leicht brennbare Stolte zuvor der Masse zugesetzt werden können.
Claims (1)
- PATHNTAXSPPt cFZ: Verfahren zum Herstellen eines Feueranzünders unter Verwendung von Hobelspänen, Tannenzapfen und zerkleinerten Baumrinden, dadurch gekennzeichnet, da11i diese unter Zugabe von Wasser mit einem währ igelt, einen Klebstoff enthaltenden Papierhrui zu einer gleichmäßigen ,Masse verrührt «-erden, die Masse in einer Formschleuderrnaschine unter Austreibung eines wesentlichen Teils des Wassers zti locker gefugten, aber formfesten Formlingen verpreßt wird und diese dann an der Luft oder in einem Trockenraum getrocknet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG100979D DE720103C (de) | 1939-11-25 | 1939-11-25 | Verfahren zur Herstellung eines Feueranzuenders |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG100979D DE720103C (de) | 1939-11-25 | 1939-11-25 | Verfahren zur Herstellung eines Feueranzuenders |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE720103C true DE720103C (de) | 1942-04-24 |
Family
ID=7141333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG100979D Expired DE720103C (de) | 1939-11-25 | 1939-11-25 | Verfahren zur Herstellung eines Feueranzuenders |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE720103C (de) |
-
1939
- 1939-11-25 DE DEG100979D patent/DE720103C/de not_active Expired
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