DE71822C - Kontroll - Kommando - Apparat für Dampfschiffe - Google Patents

Kontroll - Kommando - Apparat für Dampfschiffe

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DE71822C
DE71822C DENDAT71822D DE71822DA DE71822C DE 71822 C DE71822 C DE 71822C DE NDAT71822 D DENDAT71822 D DE NDAT71822D DE 71822D A DE71822D A DE 71822DA DE 71822 C DE71822 C DE 71822C
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DE
Germany
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steam
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control command
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Application number
DENDAT71822D
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Original Assignee
G. DlEDRICH und W. MÜLLER in Stettin, Burscherstr. 45 III., Eingang Bogislavstrafse
Publication of DE71822C publication Critical patent/DE71822C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/22Use of propulsion power plant or units on vessels the propulsion power units being controlled from exterior of engine room, e.g. from navigation bridge; Arrangements of order telegraphs
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B9/00Order telegraph apparatus, i.e. means for transmitting one of a finite number of different orders at the discretion of the user, e.g. bridge to engine room orders in ships
    • G08B9/02Details
    • G08B9/06Means for indicating disagreement between orders given and those carried out

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Remote Sensing (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nachstehend beschriebener und in den Fig. 1 bis 6 dargestellter Apparat bezweckt, dem Schiffsführer anzuzeigen, ob die von demselben dem Maschinisten ertheilten Kommandos verstanden und richtig ausgeführt sind.
Der Apparat besteht aus den vier Hähnen A, A1, £ und JS1, welche unter sich und mit dem Hauptdampfzuleitungsrohr verbunden sind (Fig. ι und 2); ferner aus dem Gestänge /, g und g-,, welches die Hahnhebel d Cl1 mit der Umsteuerung der Maschine verbindet (Fig. 1 und 2), den beiden Kommandoanzeigern C und C1, von denen einer auf Deck in nächster Nähe des Schiffsführers, der andere an der Maschine an geeigneter, für den Maschinisten ins Auge fallender Stelle sich befindet (Fig. 1 bis 6), und den Verbindungsrohren a, Ci1, b und b1 von den Hähnen A, A1, B und B1 nach den Kommandoanzeigern C und C1, wie einem Verbindungsrohr c von den Hähnen nach dem Condensator der Maschine (Fig. 1 bis 6).
Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Hähne sind paarweise durch Rohre mit einander verbunden, ebenso sind die Hahnkegel der gegenüberliegenden Hähne, welche verschiedenartig gestaltete Durchlässe haben, mit einander in Verbindung gebracht, z. B. A mit B, A1 mit JB1. Die Hebel d und U1 der Hähne werden durch die Verbindungsstangen f und g g1 mit der Steuerwelle der Maschine in Verbindung gebracht und von dieser je nach dem Gang der Maschine beeinflufst. Der Kommandoanzeiger C auf Deck des Schiffes (Fig. 1) besteht aus einem Gehäuse 0 mit zwei hinter einander liegenden Manometerfedern i und I1, welche mit den Hähnen A und B durch die Rohre α und b verbunden sind, den zugehörigen Zahnsegmenten m, Wz1, η und Ji1 nebst Verbindungen q und qL, einer Ketten- bezw. Schnurrolle k, der Kommandoscheibe r und den Zeigern h,. Zz1, Zt2 und Ji3. Der an der Maschine angebrachte Kommandoanzeiger C1, Fig. ι und 6, erhält aufserdem noch eine Glocke /. Die Kommandoscheiben r sind in Halt, Langsam, Halbe Kraft, Volle Kraft, Vorwärts und Rückwärts, sowie in Atmosphären, je nach der zugehörigen Maschine, eingetheilt.
Die Zeiger Zj1 und h2 der beiden Anzeiger C und C1 sind mit den Manometerfedern i und Z1 durch die Zahnsegmente m, Jn1, η und U1 verbunden (Fig. 6); dagegen sind die Zeiger h und hs mit den Ketten- bezw. Schnurrollen k in Verbindung gebracht. Aufserdem hat die Zeigerwelle des auf Deck befindlichen Anzeigers einen Handgriff. Das Eingreifen der zusammengehörigen Zahnsegmente m η bezw. W1 K1 ist so eingerichtet, dafs dieselben bei Stellung »Halt« nur je mit einem Zahn in Eingriff stehen. Wird nun ein Kommando ausgeführt, so rückt die nicht arbeitende Feder i oder J1 bezw. das Segment aus und kann nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
In der Fig. 3 ist der Stand der Hähne während des Kommandos »Halt« gezeigt. Die Zuleitung α und b vom Hauptdampfrohr ist abgeschlossen; indessen ist eine Verbindung der Manometerfedern i I1 mit dem Condensator der Maschine durch Rohr c hergestellt.
C und C1 mit dem
Fig. 4 zeigt den Stand der Hähne A und A1 beim Kommando »Vorwärts« ; Hahn A verbindet die Vorwärtsfeder des Anzeigers C, der Hahn A1 die Vorwärtsfeder des Anzeigers C1 mit dem Dampfrohr; die Hähne B und B1 stellen hingegen eine Verbindung der Rückwärtsfedern der Anzeiger C und C1 mit dem Gondensator her.
Fig. 5 zeigt den Stand der Hähne beim Kommando »Rückwärts«. Die Hähne A A1 verbinden die Vorwärtsfedern von C und C1 mit dem Condensator, die Hähne B B1 jedoch die Rückwärtsfedern von
Hauptdampfrohr.
Der Apparat functionirt wie folgt:
Der in Fig. ι dargestellte Apparat steht auf Kommando »Halt«. Wird nun von Seiten des Kommandoführers das Kommando, z. B. »Volle Kraft Vorwärts« gegeben, so hat derselbe den Zeiger h mit dem Handgriff des auf Deck befindlichen Kommandoanzeigers C auf »Volle Kraft Vorwärts« zu stellen; dadurch wird mittelst der endlosen Kette ρ p, welche um die Kettenrollen k beider Anzeiger C C1 läuft, der Zeiger /?3 des Anzeigers C1 auf »Volle Kraft Vorwärts« gestellt, gleichzeitig auch die im Anzeiger befindliche Glocke / angeschlagen. Hierauf legt der Maschinist die Umsteuerung um, öffnet damit die Hähne A und A1 , worauf beim Oeffnen des Drosselventils der Dampf in die Vorwärtsfedern der Anzeiger C und C1 geht. Die Zeiger Zj1 und A2 werden auf die betreffende Anzahl Atmosphären, mit denen die Maschine arbeitet, gedrückt, es werden sich also die Zeiger beider Anzeiger decken, woraus zu ersehen, dafs das Kommando richtig verstanden und auch ausgeführt ist.
Soll nun das Kommando «Volle Kraft Rückwärts« ausgeführt werden, so wird zunächst der Zeiger h von Hand auf das betreffende Kommando gestellt. Hierauf legt der Maschinist die Steuerung auf »Rückwärts«; letztere öffnet nun die Hähne B und B1, welche die Verbindung der Dampfleitung mit den Rückwärtsfedern herstellen, so dafs die Zeiger Ji1 und h.2 entsprechend zurückgedreht werden. Die Hähne A und A1 haben dagegen die Vorwärtsfedern mit dem Condensator verbunden, es wird der in den Federn vorhandene Druck oder das angesammelte Wasser vom Vacuum des Condensatorts abgesaugt. Durch geeignet angebrachte Ablafshähne kann wohl der Dampf oder das Wasser aus den Federn auch direct abgelassen werden.
Beim Manöveriren kann sich, wie aus Vorstehendem ersichtlich, der Schiffsführer jederzeit überzeugen , ob seine gegebenen Kommandos richtig verstanden und ausgeführt sind, da die in Gang gesetzte Maschine das Kommando selbsttätig zurückgiebt und beide Zeiger einer jeden Anzeigerscheibe sich bei richtiger Ausführung decken müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kontroll-Kommandoapparat für Dampfschiffe, gekennzeichnet durch zwei Zeigerapparate (CC1), deren beide Zeiger (h ha und H1 H2) durch Kettentrieb und durch mit der Betriebsdampfleitung in Verbindung stehende Manometerröhre derart verbunden sind, dafs bei der Steuerung der Dampfmaschine entsprechend dem gegebenen Kommando Hähne geöffnet und dadurch die Manometerrohre der Zeigerapparate durch den Dampf so beeinflufst werden, dafs die Zeiger h H1 bezw. A2 hB sich über einander stellen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71822D Kontroll - Kommando - Apparat für Dampfschiffe Expired - Lifetime DE71822C (de)

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