DE71809C - Schlauchbefestigung mittels elastischen, die Wärme schlecht leitenden Vorschuhs - Google Patents

Schlauchbefestigung mittels elastischen, die Wärme schlecht leitenden Vorschuhs

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DE71809C
DE71809C DENDAT71809D DE71809DA DE71809C DE 71809 C DE71809 C DE 71809C DE NDAT71809 D DENDAT71809 D DE NDAT71809D DE 71809D A DE71809D A DE 71809DA DE 71809 C DE71809 C DE 71809C
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Germany
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shoe
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heat conducting
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DENDAT71809D
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English (en)
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W. "wolff senior in Berlin N., Eichendorffstrafse 20
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L33/00—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Wird ein Schlauch, welcher zur Fortleitung von Dampf, Wasser, Luft verwendet wird, auf ein Rohrende oder Mundstück, z. B. einen metallenen Stutzen, geschoben, so mufs diese Verbindungsstelle nicht nur dicht halten, sondern auch gegen Zugbeanspruchung Widerstand leisten. Es ist deshalb nöthig, zwischen Schlauch und Stutzen durch Anbringung von Verdickungen an letzterem, durch Anziehen einer Schelle, Drahtumwickelung u. dergl. einen starken Anpressungsdruck zu erzeugen; da der Stutzen unelastisch ist, mufs hierdurch der Schlauch deformirt werden. Ferner wird in den Fällen, in welchen der Schlauchinhalt heifs ist, durch den metallenen Stutzen eine stärkere Wärmeübertragung auf den Schlauch stattfinden als an den Stellen, wo Schlauch und Inhalt sich unmittelbar berühren; wenn der Schlauch z. B. aus Gummi besteht, so tritt ein Nachvulcanisiren desselben ein, welches ihn mit der Zeit spröde und brüchig macht. Schliefslich wird der Schlauch gerade an der Stelle, wo er den Stutzen verläfst, am meisten auf Biegung beansprucht und daher leicht eingeknickt.
Die Haltbarkeit der Schläuche und der Verbindung wird daher ganz wesentlich erhöht, wenn der Schlauch s nicht unmittelbar auf den Metallstutzen m, sondern auf (oder in) einen nicht metallischen Vorschuh α geschoben wird.
Dieser Vorschuh erhält eine gewisse Elasticität, ist aber aus härterem und der Wärme besser widerstehendem Material hergestellt als der Schlauch, so dafs derselbe eine vermittelnde Stelle zwischen Schlauch und Metallstutzen einnimmt.
Dadurch wird erreicht:
ι. dafs zum Dichten und Festhalten des Schlauches nur eine geringe Anpressung und keine Deformirung des Schlauches erforderlich ist, da der andere Theil elastisch ist;
2. dafs dem Vorschuh andererseits zur Befestigung auf dem Metallhals die erforderliche Widerstandsfähigkeit gegeben werden kann, welche der Schlauch nur auf Kosten der Biegsamkeit erhalten könnte;
3. dafs eine Ueberhitzung des Schlauchendes nicht eintritt, weil dasselbe mit Metall nicht in Berührung kommt;
4. dafs die Biegungen sich auf Schlauch und Vorschuh vertheilen;
5. dafs etwaige Beschädigungen an der Verbindungsstelle den Vorschuh treffen, welcher mit geringeren Kosten ersetzt werden kann als der Schlauch.
Es sind also die verschiedenen sich zum Theil widersprechenden Functionen, die die Verbindungsstelle zu erfüllen hat (z. B. Biegsamkeit und gleichzeitig Widerstandsfähigkeit gegen Zug und Druck), auf eine längere Strecke vertheilt, wobei die Biegsamkeit stufenweise abnimmt, während die Festigkeit umgekehrt zunimmt.
Eine besondere Ausführungsform der Vorschuhe ist diejenige, bei welcher der Schlauch nicht auf, sondern in denselben geschoben wird (b in Fig. 1). Auf diese Weise ist es möglich, Schlauchkupplungen von constantem

Claims (1)

  1. Durchflufs-Querschnitt herzustellen. Dieselben gewinnen dadurch an Festigkeit, erfordern weniger Material und erleichtern den Durchflufs. Eine andere Ausführungsform ist die Zusammenziehung zweier oder mehrerer Vorschuhe zu einem Vorschuhverbindungsstück zwischen mehreren Schläuchen (s. die Punktirungen bei c in Fig. 2 und bei d in Fig. 1).
    Endlich können die Vorschuhe und Vorschuhverbindungsstücke besondere Abzweigungen erhalten oder zur Aufnahme von Armaturtheilen hergerichtet werden. Als Beispiel ist bei c in Fig. 2 und d in Fig. 1 die Einfügung eines Hahnes dargestellt. Die Fig. 3 zeigt die Anordnung von Vorschuhen mit einem metallischen Verbindungsstück.
    Patenτ-Ansprüche:
    Eine Schlauchbefestigung, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schlauch zum Zwecke der gröfseren Haltbarkeit nicht unmittelbar auf dem zugehörigen Metallstutzen, sondern mittels eines elastischen, nicht metallischen Vorschuhes befestigt wird, welcher aus festerem und steiferem Material hergestellt ist als der Schlauch selbst.
    Eine Schlauchbefestigung mit dem unter 1. genannten Vorschuh, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schlauch in das Innere des Vorschuhes geführt wird, zum Zweck der thunlichsten Herabziehung der lichten Schlauchweite.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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