DE717787C - Bauwerksabdichtung - Google Patents

Bauwerksabdichtung

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Publication number
DE717787C
DE717787C DEV36429D DEV0036429D DE717787C DE 717787 C DE717787 C DE 717787C DE V36429 D DEV36429 D DE V36429D DE V0036429 D DEV0036429 D DE V0036429D DE 717787 C DE717787 C DE 717787C
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DE
Germany
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clay
water
structural
layer
foils
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Expired
Application number
DEV36429D
Other languages
English (en)
Inventor
Theo Deschauer
Dr Rudolf Haefner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ver Deutsche Metallwerke AG
Original Assignee
Ver Deutsche Metallwerke AG
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Publication date
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Publication of DE717787C publication Critical patent/DE717787C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Bauwerksabdichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Abdichtung für Brücken, Tunnels, Grundmauern oder andere Bauwerke oder auch für Behälter, in denen Flüssigkeit aufbewahrt wird, und bezsvedkt, die Abdichtung so auszubilden, daß ein Durchlassen von Fliissigkeit oder Druckwasser ausgeschlossen ist. Zur Lösung dieser Aufgabe sind mancherlei Vorschläge gemacht uud '.Maßnahmen angewendet worden. So ist z. B. die Verwendung' von Bitumen o. dgl. Teerprodukten als Dichtungsmasse bekannt. Vielfach ist auch schon von dünnen Metallblechen in Form von Folien Gebrauch gemacht worden. Obwohl auch schon erwogen wurde, zum. Schutz g egen das Eindringen von Wasser Tomassen heranzuziehen, ist es bisher noch nicht gelungen, unter Zuhilfenahme eines derartigen Stoffes eine brauchbare Abdichtung zu schaffen.
  • Erfindungsgemäß «-erden als Dichtungswerkstoff eine oder mehrere Lagen von geknetetem Ton abwechselnd mit Metallfolien, die z. B. aus dünnen Blechen bestehen können, verwendet. Statt der metallischen Zwischenlagen können auch Folien aus Kunstharz, Gummi, Asphalt- o. dgl. Teerprodukte benutzt werden.
  • Bei der Verwendung von Tonmassen treten Schwierigkeiten insofern auf, als die Gefahr besteht, dafa durch Wasserabgabe bei höheren Temperaturen ein derartiges starkes Schwinden eintritt, daß die Masse in ihrer Schicht rissig und damit wasserdurchlässig wird. Andererseits muß bei niedrigen Temperaturen auch damit gerechnet werden, daß durch das Erstarren des Wassers zu Eis die Tonschicht Risse erhält und spröde wird, so daß sie beim Auftreten von Erschütterungen zerbröckelt und dadurch jede dichtende Eigenschaft verliert. Es gehört daher noch mit zur Erfindung, erkannt zu haben, daß die ITonmassen dadurch brauchbar gemacht @.@-erden können, daß sie in ihrem physikalischen Verhalten so abgestimmt werden, da(J der durch sie aufgenommene Wassergehalt, der die Plastizität und durch Quellung die Wasserundurchlässigkeit des Tones bestimmt, selbst hei hohen Gebrauchstemperaturen nicht mehr vollständig abgegeben mird oder bei Temperaturen um o oder darunter ein Gefrieren be-=.#;irkt. Dein Ton werden daher nach der Erfndulig während des Durchknetens mit Wasser hygroskopische Stoffe, z. B. Salze, wie Calciumclilorid, oder z. B. mehrwertige Alkohole, @iie Glycerin, in ausreichender Menge zugesc-tzt und untermischt.
  • Die aus Kunststoffen, Asphalt- oder Tererzeugriissen gebildeten Folien haben u. a. vornehmlich die Aufgabe, ein Auswaschen des Tones ein hygroskopischen Körpern zu verliindern und außerdem mit dazu beizutragen, daß neben d-r Wirkung der hygroskopische n Bestandteile des Tones der 3ustrocknungsvor gang hintanbehalten v.ird. Weiterhin verleihen diese Folienz@%iscl:eii1agen der Dichtung beim Auftreten von Be,#cegungen und Rißbildungen im Bauwerk eine ausreichende Dehnbarkeit. Für die lu,#aminensetzung der gekneteten Dichtungsmasse aus Ton werden folgende Beispiele von 31-lisclituigen angeführt, dic° sich als besonders günstig ert;iesen haben: Beispiel i
    65 Gewichtsprozent gemahlener Ton,
    25 - Wasser,
    1o - Calciumchlorid.
    Beispiel a
    7 o Gewichtsprozent gemahlener Ton,
    25 - Wasser,
    5 - Glycerin.
    Die beschriebenen hassen haben bei allen
    vorkommenden Gebrauchstemperaturen für
    Dichtun-en eine ausreichende Plastizität; ihre
    Adhäsionswii-l>:uig ist für Dichtungen gegen
    Feuchtigkeit -Lind bei Dichtungen von horizon-
    talen uild schu-ach geneigten Flächen aus-
    reichei)cl. W( rden hilisichtlich der Adhäsions-
    kraft der Toinnassen. z. B. bei Dichtungen an
    senkrechten Fl=iehen und Dichtungen gegen
    liöliere Wasserdrücke, besondere Ansprüche
    gestellt, so hatin durch Beimischung von ge-
    lösten oder u-eich gemachten Natur- oder
    Kunstharzen ocler auch Leimen, Teeren und
    Pechen, z. B. in Form von Emulsionen, die
    KI=-b'kraft der Tonmassen entsprechend dem
    Beimengungsgrad erhöht werden. So hat
    sich z. B. folgende Zusammensetzung für
    Dichttingsz%=;ecke als geeignet erwiesen:
    Beispiel 3
    6o Getiichtsprozent gemahlener Toi",
    1o - Vinylpolymerisat.
    (in Weichmacher i zu i gelöst 1,
    io Geuichtsprozent Calciumchlorid,
    2o - Wasser.
    Eine Bauwerksdichtung nach Art der Erfindung kann beispielsweise wie folgt aufgebaut und ausgeführt werden Auf die gegen Eindringen von Feucritigheit abzudichtenden Baunverksflächen, z. B. die Betolrkonstruktion einer Brückenfahrbahntafel,. wird ztmä chst eine Schicht von etwa 5 bis i o mm Stärke der kaltspachtelbaren Tonmasse aufgestrichen oder aufgewalzt. In diese Schicht werden z. B. dünne Metallbinder von o,2 mm Stirke z. B. aus Aluminium satt eingebettet. Zi%-,p(lcmäßig überreifen sich diehIetallbändei: an den Nähten um mehrere Milliril(#ter: sie können aber auch an den Nähten gefalzt oder geschweißt werden. Auf diese Metallhänder @@ird nun vorteilhaft nochmals eine Tonschicht von mehreren Millimeter Stärke bebracht. tauf diese Schicht erfolgen dann entweder mit oder ohne Zwischenschalturg einer Trennlage z. B. aus :@splialtpapicr die weiteren Bau«-e i-I>sscliichten, z. h. eine Betonschtitzschicht, oder bereits die Verschleißschicht der Fahri)ahr...tafel-

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Bauwerksabdichtung zum Schutze hegen Eindringen von Feuchtigkeit oder Druckwasser in Bauwerke unter Ver=,cendung vor. weichem Ton als Austauschstoff für Bitumen oder bituminöse Stolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung aus einer oder mehreren sich abwechselnden Lagen von geknetetem Ton und Folien, z. B. a, 'i- dünnen Metallblechen besteht. a. Bauwerksabdichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die verwenduten Tonmassen hygroskopische Verbindunge n, z. 13.. Calciumclilorid, oder ii: ihrer Wirkung ähnliche enthalten. 3. Bauit-erksabdiclitung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Tonmassen Beimischungen aus Harzen, Teeren, Pechen, Leimen, z. B. Vinylpolymerisate, Teer- oder AspnaltemuIsionen, enthalten.
DEV36429D 1940-01-17 1940-01-17 Bauwerksabdichtung Expired DE717787C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959055C (de) * 1943-09-28 1957-02-28 Dynamit Nobel Ag Verfahren zum Isolieren von Beton, Mauerwerk, grossraeumigen Kesseln u. dgl. mit gummiartig elastischen Dichtungsbahnen
DE967704C (de) * 1950-06-16 1957-12-05 August Wilhelm Andernach K G Ausbildung eines insbesondere fuer Bruecken bestimmten Fahrbahnbelages

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959055C (de) * 1943-09-28 1957-02-28 Dynamit Nobel Ag Verfahren zum Isolieren von Beton, Mauerwerk, grossraeumigen Kesseln u. dgl. mit gummiartig elastischen Dichtungsbahnen
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