DE716319C - Leitungsanordnung an der ausfahrbaren oder drehbaren Wanne elektrischer OEfen - Google Patents

Leitungsanordnung an der ausfahrbaren oder drehbaren Wanne elektrischer OEfen

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DE716319C
DE716319C DES134352D DES0134352D DE716319C DE 716319 C DE716319 C DE 716319C DE S134352 D DES134352 D DE S134352D DE S0134352 D DES0134352 D DE S0134352D DE 716319 C DE716319 C DE 716319C
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DE
Germany
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lines
furnace
retractable
line arrangement
cable
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Expired
Application number
DES134352D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Schneider
Dipl-Ing Wilhelm Sorg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/08Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces heated electrically, with or without any other source of heat

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Description

  • Leitungsanordnung an der ausfahrbaren oder drehbaren Wanne elektrischer Öfen Die Erfindung betrifft eine Leitungsanordnung der Strom- und Steuerleitungen und der Kühlwasserleitungen an der ausfahrbaren oder drehbaren Wanne elektrischer Öfen.
  • - Die ausfahrbaren oder drehbaren Ofenwannen bei elektrischen Öfen sind mit Motoren " ausgestattet, die die Fahr- und Drehbewegung bewirken. Diesen Motoren wird die elektrische Energie unter Vermittlung von Kabelleitungen zugeführt.
  • Dabei stehen die neuzeitlichen ausfährbarerr Öfen meist auf Hüttenflur, so daß die Fundamente und die Schienen, auf welchen der Ofen ausgefahren werden kann, ünt@er dem Hüttenflur angeordnet werden müssen. Das große Gewicht -.der neuzeitlichen Öfen -erfordert - schwere und umfangreiche Fundamente und Einfassungsmauern, so- daß für- größere Ausschachtungen, welche den durchhängenden elektrischen Kabelleitungen dem erforderlichen Platz bieten könnten, kein Raum mehr zur Verfügung seht. Außerdem sind die Ausschachtungsarbeiten sehr kostspielig. Ir'n Zuge der weiteren Entwicklung des Ofenbaues werden immer größere Ofen-Feinheiten aufgestellt, deren Raumbedarf naturgemäß größer ist als der der bisher üblichen Einheiten. Die zur Verfügung stehenden Bauten sind aber in vielen Fällen schon vor= gegeben und können nicht mehr verändert odererweitert werden. Die Folge ist, daß man die größeren Öfen mit möglichster Platz= :ersparnis aufstellen muß. Diese beengten räumlichen Verhältnisse machen es auch notwendig, Leitungsanordnungen, welche - den Zugang zum Ofen erschweren, nach Möglichkeit zu vermeiden.. Da ungeschützte Leitungen auch leicht Beschädigungen ausgesetzt sind, können Störungen des. Ofenbetriebes eintreten. Es ist bereits bekamst, durchb.än:gende Leitungen bei Lichtbogenöfen ,auf dis Weise zu vermeiden, daß die Leitungen über eine Rolle laufen, welche durch ein Gewicht stets nach oben gezogen wird, so daß .eine nach oben gerichtete Kabelschleife entsteht. Solche oberhalb der Ofenwanne befindlichen Leitungen erschweren aber einerseits den: Zugang zur Ofenwanne, andererseits werden sie durch die strahlende Wärme sehr stark beansprucht.
  • Man könnte auch in bekannter Weise die Zuführungsleitungen in Abständen von etwa i bis 2 m auf Leitungsträgern befestigen, welche ihrerseits mit Rollen auf :irrem ausgespannten Seil laufen. Dadurch wird eine große Kabelschleife in mehrere kleine Schleifen unterteilt. Diese Anordnung ist aber nur bei Leitungen von geringem Querschnitt brauchbar; bei den vieladrigen Steuerleitungen wäre die Diegebeanspruchtmg der Leitungen durch die zahlreichen Knickstelhn zu groß.
  • Auch die bekannte Verlegung der Kabel in unterirdischen Schutzrohren auf Klemmringen, welche mit Rollen versehen sind, die auf der Innentvand des Rohres rollen, würde den Anforderungen der Praxis. nicht genügen, da ja ein unbewegliches Schutzrohr den Nachteil hat, daß die Leitungen immer nur .entweder bei eingefahrenem oder bei ,ausgefahrenem Ofcn in dem Schutzrohr sein könnten, und da außerdem Ausschachtungsarbeiten notwendig wären.
  • Alle diese Schwierigkeiten vermeidet die Leitungsanordnung nach der Erfindung dadurch, daß die an der ausfahrbaren bzw. drehbaren Ofenwanne anschließenden Teile der Strom- und Wasserleitungen auf einem außerhalb des Ofenjoches angeordneten beweglichen Wagen befestigt sind, der die Bewegung der Ofenwanne mitmacht, daß ferrn°r die Zuführung der Leitungen zu dem beim Ausfahren der Ofenwanne rückwärts befindlichen Ende des Kabelwagens !erfolgt und daß die Strom- und Steuerleitungen auf dem Kabelwagen auPen von den Kühlwasserleitungen umschlossen sind. Dabei liegen die Zulauf- und die Abflußleitung des. Kü.h@wassers konzentrisch ineinander. Durch dies,-Anordnung der Leitungen sind die Stromleitungen vor der Eimvirkung der Wärmeabstrahlung des Ofens geschützt. Um den von Wasser durchflossenen Rohren eine verschiedene Ausdehnung zu ermöglichen, die durch die verschiedenen Temperaturen des durchfliegenden Wassers und durch die verschiedeneWärmebeeinflussung vor. außen bedingt ist, werden die Enden der b -iden Rohre .nicht einfach miteinander durch Schweißung t-ebunden, sondern es werden ni@embzaaaartige Zwischenstücke tin"#-schaltet, die die durch die Wärme hervorgerufene verschiedene Längenänderung der Rohre ausgleichen. Es ist ein besonderer Vorteil der erfindungsgetnären Anordnung, daß der Kabelvagen die Bewegungen des Ofens mitmacht, so daß sowohl bei eingefahrenem als auch bei ausgefahrenem Ofen die gefährdeten Teile der Strom- und der Kühlwasserleitungen völlig geschützt sind.
  • Ein weiterer Vorteil liegt in der Anordnung des Kabelwagens außerhalb des Ofznjoches, da die Leitungen auf diese Weise nicht der Wärme vom Ofen her ausgesetzt sind.
  • Die Abbildung zeigt die Leitungsanordnung. Die ausfahrbare Ofenwanne wird auf zwei Sehen von einem Joch 2 zingeschlossen, das den Deckel und die Elektroden trägt. Ausgehend von der Anschlusstelle 3 gelangen die vorerst in starre Rohre ,erlegten Leitungen 4. zur Stelle 5, die sich an der -4isernen Jochkonstruktion befindet. Von dort aus gehen die Leitungen in Form eines biegsamen Kabels 6 zu dem Eintrittsende-; des Kabelwagens 5. In der gleichen Weise werden die nicht dargestellten Wa:is:rleitungen dein Ende 7 des Kabelwagens zugeführt. Vom Austrittsende 9 des Kabelwagens gehen die Strom- und Wasserleitungen i o zum Sok-1>el der Ofenwanne. Das Austrittsende 9 des Kabehvagens ist mit dem Sockel der Ofenwanne derart verbunden, daß der Kabelwagen sich mitbewegt, wenn die Wanne aus--°fahren wird.
  • Die Zuführung der Leitungen zu dem Kabelwagen geschieht, wie die Abbildung zeigt, derart, daß der Eintrittspunkt; der Leitungen in denselben gegenüber der Mittellinie des Ofens um ungefähr den Radius des Ofens zurückverlegt ist, wenn Ofemvanne und Kabelleitung eingefahren sind. Der bewegliche Teil der Zuführungsleitungen 6 macht bei dieser Art der Anordnung lxim Ausfahren des Ofens nur eine hin und her gehende Bewegung, wobei sich das rückwärtige Ende des Kabelwagens im eingefahrenen Zustand an der in der Abbildung dargestellten Stelle befindet, während es im ausgefahrenen Zustand ungefähr dorthin gelangt, wo sich das vordere Ende 9 befindet. D,2r Kabeltvagen kann in beliebiger Weise auf Gleitschienen oder Rollen fortbewegt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Leitungsanordnung der Strom- und Steuerleitungen und der @ühl@vasser@eitun--en an der ausfahrbaren oder drchbar°ii Wanne elektrischer Öfen, dadurch gzkennzeichnet, daß die an der beweglichen Ofenwanne anschließenden Teile der Strom- und Wasserleitungen auf .einem außerhalb des Ofenjoches (2) angeordneten Wagen (8), der die Bewegung der Ofenwanne mitmacht, befestigt sind, daß fetter die Zuführung der Leitungen zu dem beim Ausfahren der Ofenwanne rückwärts befindlichen Ende (7) des Kabelwagens erfolgt und daß die Strom- und St.eucrleitungen auf dem Kabelwagen außen von den Kühlwasserleitungen umschlossen sind.
  2. 2. Leitungsanordnung nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß membranartig ausgebildete Rohrteile die verschiedene thermische Längenausdehnung der Wasserrohre ausgleichen.
DES134352D 1938-10-26 1938-10-26 Leitungsanordnung an der ausfahrbaren oder drehbaren Wanne elektrischer OEfen Expired DE716319C (de)

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