DE716207C - Reibungskupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Reibungskupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE716207C
DE716207C DEB176904D DEB0176904D DE716207C DE 716207 C DE716207 C DE 716207C DE B176904 D DEB176904 D DE B176904D DE B0176904 D DEB0176904 D DE B0176904D DE 716207 C DE716207 C DE 716207C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
clutch
levers
roller
motor vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB176904D
Other languages
English (en)
Inventor
Harold V Reed
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Borg Warner Corp
Original Assignee
Borg Warner Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Borg Warner Corp filed Critical Borg Warner Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE716207C publication Critical patent/DE716207C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/70Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members
    • F16D13/71Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members in which the clutching pressure is produced by springs only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Reibungskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Reibungskupplung nach dem Patent 670174.
  • In dem Hauptpatent ist eine Reibungskupplung namentlich für Kraftfahrzeuge geschützt, bei welcher die Kupplungsbetätigungshebel zwecks Reibungsverminderung . entweder an ihrer Drehstelle oder an ihrer Angriffsstelle Druckring der Kupplung mit einer Schwenkbaren - Lenkerverbindung zwischen den entsprechenden Hebelteil und dem zugehörigen. Kupplungsteil zusammenwirken und wobei: die zusammenwirkenden Flächen an der Angriffsstelle eine reine Wälzbewegung ausführen sollen. Zu diesem Zweck ist der schwenkbare Lenker mit einer abgerundeten Stützkante versehen, gegen welche sich 'ein pfannenartiger Teil des Kupplungshebels anlegt. Durch diese Anordnung wird jedoch eine :gleitende Reibung nicht ganz vermieden, da die Angriffskante des Lenkers beim Verschwenken in dem pfannenförmigen Teil des Hebels gleitet -und sich nicht darin abwälzt.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgäbe einer reibungsfreien Lagerung des Kupplungshebels nun dadurch gelöst, daß zwischen dem Lenker und dem Hebel eine frei bewegliche Rolle eingefügt ist und daß der Lenker und der Hebel an der Lagerstelle- der Rolle so gestaltet sind, daß sie die reine Wälzbewegung, der Rolle zulassen, aber ihre Axialverschiebung verhindern.
  • Durch diese Anordnung wird außer .der Vermeidung gleitender Reibung noch ein weiterer erheblicher Vorteil erzielt. Die die verschiedenen Hebeln zugeordneten Rollen können nämlich dazu benutzt werden; beim Zusammenbau der Kupplung etwaige Abmessungs ungenauigkeiten der verschiedenen Kupplungshebel oder der mit diesen zusammenwirkenden Kupplungsteile durch die Auswahl geeigneter Rollendurchmesser derart auszugleichen, daß die beider Kupplungsbetätigung vom Drucklager zu erfassenden inneren Enden der Kupplungshebel genau in einer zur Drehebene parallelen Ebene liegen. -Zum Ausrichten der inneren Enden der Kupplungshebel zueinander hat -man bisher fast ausschließlich Stellmittel, wie Stellschrauben, an den einzelnen Hebeln angebracht. Diese Stellmittel haben den Nachteil, daß sie sich während des Gebrauchs der Kupplung leicht von selbst lösen oder verstellen oder daß sie bei etwaigen Ausbesserungen der Kupplung durch ungeübte Handwerker falsch eingestellt werden können. Infolgedessen --übt danach das Drucklager ungleiche Drucke auf die Kupplungshebel aus, wodurch sich die Reibgelage ungleichmäßig abnutzen. Demgegenüber steht bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Kupplung die Einstellung der Hebelenden ein für allemal fest und kann sich somit weder während des Betriebs noch während etwaiger Ausbesserungsarbeiten verändern, so daß ohne die Verwendung umständlicher Stellmittel für eine gleichmäßige Abnützung der Reibbelage gesorgt ist.
  • Somit erfüllt die Einschaltung von. Wälzrollen bei einer Kupplung der im Hauptpatent geschützten Bauart gleichzeitig zwei wichtige Aufgaben, ohne den Aufbau der Kupplung wesentlich zu komplizieren.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. i ist ein Schnitt durch eine gemäß: der Erfindung ausgebildete Reibungskupplung für Kraftfahrzeuge.
  • Abb.2 ist eine teilweise Stirnansicht der Kupplung nach Abb. i, Abb. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2 und Abb. 4 ein vergrößerter Schnitt nach Linie 4-4. der Abb.3.
  • Abb. 5 ist ein Teilschnitt durch eine andere Ausführungsform der Erfindung und Abb. 6 ein Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. 5.
  • Gemäß Abb. i und 2 weist die Kupplung eine Deckelplatte ? Mit Bolzenlöcher 3 für die Befestigung der Platte am Schwungrad des Fahrzeugs auf, und innerhalb des Deckels liegt eine ringförmige Druckplatte 4., die unter der Wirkung einer Anzahl zwischen Deckelplatte. und Druckplatte geschalteter Druckfedern 5 :gegen die getriebene Kupplungs-Scheibe 7 gedrückt wird, die zwischen der Druckplatte q. und der benachbaren Fläche F des Schwungrades liegt.
  • Ansätze 8 am Umfang der Druckplatte q. erstrecken sich radial nach außen durch Öffmungen 9 in der Deckelplatte z. Bei denn Ausführungsbeispiel sind drei solcher Ansätze vorgesehen, nämlich je einer für jeden der Kupplungsbetätigungshebel i i. Die Ansätze 8 und Öffüungen 9 sind so angeordnet, daß sie eine Relativdrehung zwischen Druckplatte und Deckelplatte verhindern, so daß sich die Druckplatte mit dem Deckel dreht.
  • Gemäß Abb. i bis .4 sind in gleichem Abstand voneinander drei radial gerichtete Kupplungshebel i i vorgesehen, die vorzugsweise aus Stahlblech ausgestanzt und durch Erhitzen gehärtet sind. jeder Hebel i i ist kippbar auf der Deckelplatte 2 :gelagert, und zwar durch Kegelstifte 12, die an der hinteren Fläche des Deckels 2 befestigt sind. Flache Stahlscheiben 13 umgeben die Stifte und sitzen auf Schultern 14, die aus einem Stück mit den Stiften bestehen. Der Kegelteil des Stiftes 12 dient dazu, den Hebel gegen eine -Längsverschiebung relativ zum Deckel zu halten, und die Scheibe 13 stellt eine flache Lagerfläche dar, gegen welche sich ein im Hebel ausgebildeter abgerundeter Vorsprung 15 legt, um so beim Verschwelken des Hebels eine Rollkippung zwischen Hebel und Scheibe zu ermöglichen.
  • Zugfedern 16 sind bei i.- und 18 in die Deckelplatte-- bzw. den Hebel i i eingehängt, um die inneren Enden der Hebel gegen den Deckel zu ziehen und so die Lenker i g, welche die äußeren Enden der Hebel mit den Druckplattenansätzen 8 verbinden, unterkonstanten Zug zu setzen. ' Die Lenker i9 (Abb, 3 und 4.) können aus Stahlstanzstücken bestehen und weisen je eine Durchbrechung 21 auf, deren untere Begrenzung a2 sich eng den rechtwinkligen Querschnitt des Ansatzes 8 anpaßt. Die Kante 23 der Durchbrechung 2 i - ist zweckmäßig mit einer 45° -Abschrägung pack meiden Seiten .schneidenförinig ausgebildet und greift in eine Aussparung 24 des Ansatzes 8 ein. Diese Ausbildung sorgt für eine praktisch reibungslose Schwerik-berührung zwischen Lenker -und Druckplatte.
  • Zur Verbindung zwischen den anderen Enden der Lenker und den Außenenden der Hebel i i ist in jedem der Hebel quer zu dessen Längsachse ;eine gekrümmte Pfanne 26 ausgebildet, in der eine Stahlrolle 27, liegt. Jede Rolle liegt unmittelbar gegen-. die flache Kante 28 der Durchbrechung 21 im Lenker an, wodurch eine Rollenberührung zwischen dein Lenker i9 und der Rolle 27 hergestellt ist. Damit der Lenker sieh nicht relafiv zum Hebel i i derart bewegen oder verschieben kann, daß der kraftschlüssige Eingriff mit der Rolle z7 aufgehoben wird, sind beiderseits der flachen Kante 28 Schultern 29 vorgesehen, die .sich uni einen etwa dem Rollenradius entsprechenden Betrag` nach dem Hebel zu erstrecken. Bei größeren seitlichen Verschiebungen schlägt die Pfanne -6 an die Echten 31 der Schultern 29 an und verhindert somit eine Verschiebung des Lenkers i9 aus seinem Eingriff mit der Rolle Die beschriebene Entkupplungsvorrichtung ermöglicht das Zurückziehen der Druckplatte .l. entgegen den Einrückfedern 5 unter - Kraftaufwand, da alle Angriffsstellen zwischen den beweglichen kraftübertragenden Teilen praktisch reibungsfrei ausgebildet sind. Es linden keinerlei gleitende Bewegungen statt; die einen Reibungswiderstand bedingen 'könnten. Alle Teile sind so ausgebildet und zueinander angeordnet, daß während der Betätigung der Kupplung 'keine Verschiebung der Teile das richtige Arbeiten der Kupplung beeinträchtigen kann.
  • Ein weiterer Vorteil der Anordnung beruht darin, da ß; wie bereits erwähnt, durch Auswechseln der einzelnen Rollen 2; mit Rollen größeren oder kleineren Durchmessers eine genaue Ausrichtung der Hebelenden zum Kupplungsdrucklager erfolgen kann. Dies ergibt ein sehr einfaches, schnelles und vorteilhaftes Verfähren zum Ausgleichen etwaiger Ungenauigkeiten in der -'Stellung der verschiedenen Hebel i r.
  • In Abb.5 und 6 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt; bei welcher die Hebel i Ia als Zughebel statt, wie ])ei Abb. i bis 4 als Druckhebel ausgebildet sind. Die Druckplatte 4a ist mit Zugbolzen 3 2 vorsehen, die sich durch die Druckplatte und die Deckelplatte =,7 erstrecken. Eine einstellbare Mutter 33. .auf dem hinteren Gewindeende 3s jedes Bolzens 3 2 legt sich gegen eine Unterlagscheibe 35, die für den gekrümmten Teil 36 des Hebels IIa eine flache Lagerfläche bildet, wie bei der Lagerung nach Abb. i beschrieben. Eine Torsionsfeder 16a kann zwischeu Hebel und Druckplatte beschaltet sein, uni die Hebel unter anfängliche Zugspannung zu setzen, die ihre inneren Enden von der Deckelplatte wegzuziehen sucht.
  • .1n Stelle der Zuglenker r9 wird bei dieser Ausführungsform. der Zusammenstellung eine Strebe 37 verwendet, die an einem Ende mit Ansätzen 35 durch Öffnungen 39 in der Deckelplatte ragt, wobei die schiseidenartig abgeschrägte Kante 4.1 der Strebe zwischen den Ansätzen 38 auf der Hinterfläche der Deckelplatte aufsitzt. Zwischen :gekrümmte Pannen ?6a der Hebel IIa und die flachen Kanten 4a der Streben 37 sind wiederum Rollen 2;« eingeschaltet. Schultern 43 der Streben, die den Schultern a9 der Lenker i< entsprechen; sind beiderseits der Kanten 4:z ausgebildet, um eine Längsverschiebung der Rollen 27a und eine Verschiebung der Streben aus: ihrem kraftschlüssigen Eingriff mit den Rollen a,.-« zu verhindern. Die Streben sind vorzugsweise hinten mit Ansätzen s4. versehen, die die Hebel umgreifen und eine seitliche Verschiebung zwischen den Hebeln und Streben verhindern.
  • Die Ausführungsform nach Abb.5 und 6 arbeitet in genau dergleichen Weise, und bat die -gleichen Vorteile wie die in Abb. 1 bis a dargestellte Bauart. , ,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHE: Reibungskupplung, insbesondere: für Kraftfahzeuge, nach. Patent 670:1;4; bei welcher zwischen dem Kupplungsbetätigungshebel und einem der treibenden Kupplungsglieder eine schwenkbare L ciskerverbindung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen, der Lenkerer'oindung (i 9, 3;) und dem Betätigungshebel. (r i, i ia) eine frei bewegliche Rolle 27a) eingefügt ist und daß die Lenkerverbindung und der Hebel an der L.agerstelle der Rolle so gestaltet sind, daß sie die reineWälzbewegLiiig der Rolle zulassen, aber ihre- Aaialverschiebung verhindern.
DEB176904D 1936-01-24 1937-01-08 Reibungskupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE716207C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US716207XA 1936-01-24 1936-01-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE716207C true DE716207C (de) 1942-01-15

Family

ID=22102486

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB176904D Expired DE716207C (de) 1936-01-24 1937-01-08 Reibungskupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE716207C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162699B (de) * 1955-03-21 1964-02-06 Borg Warner Reibscheibenkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1208567B (de) * 1962-01-02 1966-01-05 Borg Warner Scheibenreibungskupplung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162699B (de) * 1955-03-21 1964-02-06 Borg Warner Reibscheibenkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1208567B (de) * 1962-01-02 1966-01-05 Borg Warner Scheibenreibungskupplung

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