DE715852C - Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule - Google Patents

Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule

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DE715852C
DE715852C DEA85909D DEA0085909D DE715852C DE 715852 C DE715852 C DE 715852C DE A85909 D DEA85909 D DE A85909D DE A0085909 D DEA0085909 D DE A0085909D DE 715852 C DE715852 C DE 715852C
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DE
Germany
Prior art keywords
winding
choke coil
halves
core
phase
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Expired
Application number
DEA85909D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Gugel
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/14Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with variable magnetic bias
    • H01F29/146Constructional details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule Die Gleichstromvormagnetisienung bei Drosseln und Transformatoren zwecks Änderung der Permeabilität des Eisenkerns ist bekannt. Bei Einpliasenwechselstromdrosselspulen wird dabei meist ein Mantelkern benutzt, der zur Vermeidung einer Spannungstransformierung in die Gleichstromwicklung diese auf dem Mittelschenkel trägt, während die Wechselstromwick1ung auf den Außenschenkeln untergebracht ist. Will man diese Anordnung auf MehiThasensysteme übertragen, so trifft man auf sehr verwickelte Konstruktionen, oder man ist gezwungen, je Phase einen Kern zu verwenden. So ist beispielsweise eine Drosselspule für Drehstrom bekanntgeworden, denen Kern. sieben Schenkel ,aufweist, wobei auf den stärker bemessenen die Drehski omwicklungen und auf den anderen die GleichstrQmwicku=ngen in Hintereinanderschaltung angeordnet sind.
  • Weiter ist .es bekannt, bei gleichstromvormagnetisierten Drosselspulen für Drehstrom Kerne aus drei bewickelten Huld zwei unbewikkelten Schenkeln zu verwenden. Dabei tragen die zuerst genannten Schenkel sowohl die Drehstrom- als auch die in Dreieck geschaltete Gleichstromwicklung, und die beiden unbewickelten Schenkel dienen dem Gleichfluß als Rückschluß. Bei dieser Ausbildung hergibt sich jedoch der Nachteil, daß. durch die Gleichstrommagnetisierung störende Oberwellen hervorgerufen werden.
  • Nach der Erfindung wird eine Drehstxomdr osselspule mit Gleichstrommagnetisierung und fünf Schenkeln dadurch verbessert, daß der Kern in ° Richtung der Schenkellucht in zweckmäßig zwei gleiche Hälften aufgespalten -und die eine Wicklung au@ die beiden Hälften verteilt wird, während die andere Wicklung nur den ganzen Schenkel umfaßt. Die auf beide Hälften verteilte Wicklung wird dann entsprechend parallel oder auch in Reihe geschaltet.
  • Auf der Zeichnung ist .ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Der Fünfschenk elkern nach Abb. i und 2 ist in fier Schenkelflucht unterteilt und besteht :aus den beiden Hälften, ia rund iv. Die mittleren Schenkel tragen die Wicklungen, und zwar iumfaßt die Drehstromwicklung 2 den ganzen Kern, während die Gleichstromwicklung 3 auf die beider Schenkelteile ia und ib verteilt ist, wobei diese zuletzt genannte Wicklung derart parallel oder in. a Serie geschaltet ist, daß eine Kompensation der durch die Gleichstromvormagnetisierung hervorgerufenen Oberwellen eintritt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule fürDrehstrom mit Fünfschenkelkern, von adem drei Schenkel die Drehstrom-und -die Gleichstromwicklung tragen und die beiden übrigen unbewickelten Schenkel dem Gleichfluß als Rückschluß dienen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern in Richtung der Schenkelflucht in zwei gleiche Hälften aufgespalten und die eine Wicklung auf beide hälften verteilt ist, während die andere Wicklung den ganzen Schenkel umfaßt.
  2. 2. Drosselspule nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, ,daß die auf beide Hälften verteilte Wicklung derart parallel oder in Serie geschaltet ist, daß eine Kompensation der durch die Gleichstromvormagnetisierun,g hervorgerufenen Oberwellen .eintritt.
DEA85909D 1938-02-19 1938-02-20 Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule Expired DE715852C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA85909D DE715852C (de) 1938-02-19 1938-02-20 Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE208247X 1938-02-19
DEA85909D DE715852C (de) 1938-02-19 1938-02-20 Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE715852C true DE715852C (de) 1942-01-08

Family

ID=25760403

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DEA85909D Expired DE715852C (de) 1938-02-19 1938-02-20 Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule

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DE (1) DE715852C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026416B (de) * 1955-10-08 1958-03-20 Siemens Ag Gleichstromvormagnetisierte Drehstromdrosselspule

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026416B (de) * 1955-10-08 1958-03-20 Siemens Ag Gleichstromvormagnetisierte Drehstromdrosselspule

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