DE715531C - Stetig betriebener senkrechter Kammerofen zum Erzeugen von Synthesegas nach dem Gleichstromverfahren - Google Patents

Stetig betriebener senkrechter Kammerofen zum Erzeugen von Synthesegas nach dem Gleichstromverfahren

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DE715531C
DE715531C DED74918D DED0074918D DE715531C DE 715531 C DE715531 C DE 715531C DE D74918 D DED74918 D DE D74918D DE D0074918 D DED0074918 D DE D0074918D DE 715531 C DE715531 C DE 715531C
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DE
Germany
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gas
chamber
direct current
duct
continuously operated
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Expired
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DED74918D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Kurt Baum
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Didier Werke AG
Original Assignee
Didier Werke AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B1/00Retorts
    • C10B1/02Stationary retorts
    • C10B1/04Vertical retorts
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B3/00Coke ovens with vertical chambers

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Description

  • Stetig betriebener senkrechter Kammerofen zum Erzeugen von Synthesegas nach dem Gleichstromverfahren Die Erfindung 'bezieht sich auf stetig hetriebene senkrechte- Kammeröfen. zum Erzeugen, von Synthesegas nach dem Gleichstromverfahren aus festen Brennstoffen.
  • Bei diesen Ofen wird das in der Kammer durch Erhitzen des Brennstoffes erzeugteGas eine größere Strecke in gleicher Richtung mit dem absinkenden Brennstoff geführt, wobei es in Anwesenheit von Wasserdampf umgewandelt wird. Das umgewandelte Gas wird aus einem bestimmten Querschnitt der Beschickung abgezogen.
  • Der Abzug geschah bis-her durch in den unbeheizten Seitenwänden der Kammer liegende Abzu,-söffnungen. Durch diese seitliche Gasabführung entstanden aber auf der der Abzugsseite gegenüberliegenden Seite der Kammer, sog. tote Räume, in denen die Beschickung nur - unvollständig an der Gasumwandlung, teilnahm. Dies hatte ein ungleichmäßiges Absinken der Brennstoffsäule zur Folge. Auch hatten die Gase aus der der Abzugsöffnung naheliegend-en Seite der Kammer eine von den Gasen der gegenüberliegenden Seite abweichende Zusammensetzung, insbesondere -war eine ungenügende Umwandlung der Kohlenwasserstoffe festzustellen.
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch behoben, daß innerhalb der Umwandlungszone ein auf die ganze Kammerlänge sich erstreckender, dachförmig abgedeckter, nach unten offener und an einer oder beiden Stirnseiten mit einer Gasaustrittsöffnung versehener Gassammelkanal an-,geordnet ist, dessen Öffnung in Höhe des unterenEndes derGasumwandlungszone liegt.
  • Die durch die Erfindun,- bewirkten gleich langen Wege der Gase durch die Umwandlungszone auf der ganzen Kammerlän.ge ergeben eine gleichmäßige Umwandlung der Gase auf der ganzen Länge der Kammer und somit ein gleichmäßig ,es Gas bei Eintritt in den Gassammelkanal. Etwa nicht vollständig umgewandeltes Gas wird dann in dem innerhalb der-heißen Uinivandlungszone liegenden Gassanunelkanal, in dem durch die sofort nach dem Einströmen erfolgende Stauung und der Umbiegung der Gasströme nach- erfolgtem Eintritt in den Kanal ein inniges Vermisch-en und dadurch eine Berührungsmöglichkeit etwa noch vorhandener Reste. von Kohlenwasserstoffenmit ebenfalls vorhandenem Wasserdampf stattfindet, zur restlosen Umwandlung gebracht. Bei Auffangen von Wassergas aus einer unterhalb der Umwandlungszone liegenden Wassergaserzeugungszone in den Gassammelkanal. nach der Erfindung tritt infolge der herbeigeführten Stauung und Richtungsänderung der Gasströme eine innige Vermischtmg dieses Wassergas.es mit dem aus der darüberliegenden Umwandlungszone kommenden umgeivandelten Gase auf der ganzen Kammerlänge ein -, so daß das abgezogene Endgas eine gute Durchmischung der beiden Gasarten zeigt. Auch das einströmende heiße Wassergas wirkt erforderlichenfalls imSinne einer Umwandlung etwa noch im Gassammelkanal vorhandener Kohlenwasserstoffe aus den Gasen, die aus (#er Umwandlungszone in den Gassammelkanal kommen.
  • Es ist bekannt. bei stetig betriebenen seFkrechten Kamintröfen in Längsrichtung der Kammer und über die ganze Höhe der Entgasungszone sich erstreckende nach unten offene und oben dachförmig abgedeckte Hohlwände zu verwenden, in denen die unten einströmenden Gase nach Durchströmen der ganzen Höhe der Hohlwand an dem oberen Ende abgeführt werden, während nach der Erfindung die Abführung des Synthesegases am unteren Ende der unterhalb der Entgasun , , gszone angeordneten Umwandlungszone an hochtemperierter Kammerstelle liegt.
  • Um einen über die ganze Kammerlänge vollkommen gleichmäßigen Gaseintritt zu gewährleisten, wird der Kanal in waagerecht-er Richtung durch eine oder mehrere waagerechte unter sich jedoch verschieden lange Zungen unterteilt. Bei mehreren Zungen und hochliegender Gasaustrittsöffnung sind die oberen Zungen länger als. die unteren. Dadurch werden Einzelkanäle mit -örtlich vorschieden liegenden Gaseintrittsöffnungen gebildet. Reggulierungseinrichtunggen, z. B. Schieber -, an den Austrittsstellen des Kanals bzw. der Einzelkanäle regeln die Saugwirkung ah den in der Saugrichtung örtlich bintereinanderliegenden Gaseintrittsöffnungen. An Stelle der abtreppenden Zungen kann die unterste Zunge als Boden auch allein über die ganze Kanallänge durchgehen. Der Gaseintritt erfolgt dann durch in an sich bekannter Mlüisc auf die Länge des Gassammelkanals in diesem Boden vorgesehene Gasdurchtrittsöffnungen mit den zugehörigen Abdeckplatten zum Regeln der Gasdurchtrittsöffnung bzw. der eintretenden Gasinciige. Dieser Boden kann auch am unteren Ende der senkrechten Wände des Gassammelkanals liegen, er würde dann die untere Begrenzungsfläcbe des Kanals bilden.
  • Einen Ausgleich der unterschiedlichen Saugwirkung in den bei Ani",tndun- der waagerechtea Zungen sich ergebenden Kanälen kann man auch durch die Anordnung des an das Austrittsende des Gassaminelkanals angeschlossenen Gasableitungsrohres erreichen. Ordnet man dieses Rohr kurz oberhalb des obersten Zun.genkanals an, so wirkt die Saugkraft in diesem Kanal und damit für den weiter nach hinten liegenden Teil des Kammerquersch-nittes, stärker, da bei diesem Kanal eine Richtungsänderung für die Sau-ZD Ping vermieden ist. Somit ist für den von der Gasaustrittsöffnung entfernter liegenden Teil der Ofenkanmier ein Ausgleich in bezug auf das gleichmäßige Absaugen des Fertiggases schaffen.
  • Zweckmäßig bleibt. der Gassaminelkanal auch bei nur einseitiger Gasableitung an beiden Enden offen, da damit ein Auswechseln des Kanals während des Ofenbetriebes durch. Herausziehen und Einschieben ermöglicht ist.
  • Die leichte Auswechselbarkeit des erfinduingsgemäßen Gassammelkanals ermöglicht ,auch, bei Brennstoffweclisel, falls für die -Erzeugung des angestrebten Gases eine Höher- oder Tieferlegung der Bildungszone erforderlich ist, den Gassammelkanal und damit, entsprechend der Verschiebung, die Bildungszone zu _ verlegen. Gegebenenfalls lassen sich auch zwei oder mehrere Kanäle übereinander oder nebeneinander anbringen, letzteres insbesondere günstig bei breiten Entgasungsräumen. Die Höhenveränderung ist auch durch Einschieben einer oder mehrerer Verlängerungsplatten für die Seitenwandflächen des Kanals zu erreichen. Zu diesem Zweck würden die unteren Kanten der Seitenwände mit Falzen versehen werden, in die die Verlüngerungsplatten mit entsprechend ge formten Börteln eingreifen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungs.
  • ., gegenstand.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Querschnitt durch eine von außen beheizte, stetig betriebene senkrechte Kammer nach der Linie A-B der -%.bb. 2, Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch die Kammer nach der Linie C-D der Abb. i. Die Ofenkammer i wird stetig von dem auf der Kammer stehenden Vorbehandlungsraum-- her mit Brennstoff heschickt, der die Kammer durchwandert und als Keks an deren Boden durch die Vorrichtung3 stetig ausgetragen wird. Beheizt wird die Kammerr durch die Heizzüge4.
  • Die iin oberen Teil der Kammer i entstehenden gasföxn-iigen Erzeugnisse werden, zusammen nüt Wasserdainpf oder anderen Gasen untermischt, eine Strecke in gleicher Richtung mit dem absinkenden Brennstoff geführt, bis in einem bestimmten Querschnitt die der gewün--schten Gaszussammensetzungentsprechende Umwandlung der ursprünglichen gasförmigen Erzeugnisse erzielt ist. Aus diesein Querschnitt der Beschickung wird das Gas dann abgezogen. An dieser Stelle liegt in der Beschickung der erfindungsgemäße Gassammelkanal 5, der sich auf die ganze Länge der- Kamnier erstreckt. Nach oben ist der Kanal dachförinig abgedeckt ' nach unten über seinen ganzen Querschnitt offen. Weiter ist er an seinen beiden Enden offen. Der Gasauslaß liegt an der einen Stirnseite des Kanals 5, von wo aus ein kurzer senkrechter, im Stirnmauerwerk liegender Kanal 6 zu dem Gasahleitungsrob' 7 führt.
  • In dem Gassammelkanal 5 ist die waagerechte Zunge 8 eingebaut, die vom Gasiauslaß ,ausgeht und etwa bis zur senkrechten Mittelachse der Kammer i -reicht. Dadurch ist in Längsrichtung der Kammer für jede Kammerhälfte ein besonderer Gasabführkanal mit zugehöriger Gaseintrittsöfinung geschaffen. Die Austrittsöffnung des -unteren Kanalskann durch den Schieberg gedrosselt werden. Das Gasahleitungsrohr7 liegt der Erfindung entsprechend kurz oberhalb des Gasabführkanals 5.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stetig betriebener senkrechter Kammerofen zum Erzeugen von Synthesegas nach dem Gleichstromvexfahren, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Umwandlungszone ein auf die ganze Kammerlänge sich erstreckender, dachförmig abgedeckter, nach unten offener, an einer oder beiden Stirnseiten mit einer Gasaustrittsöfinung versehener Gassammelkanal (5) angeordnet ist, dessen öffnung in Höhe des unteren Endes der Gasumwiandlungszone liegt.
  2. 2. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gassammelkanal (5) mit einer oder mehreren waagerechten Zungen (8) versehen ist, die am Gasaustrittsende des K-anals heginnen und über Teilstrecken der Kanallänge reichen. 3. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des Gassammelkanals (5) ein über dessen ganze Länge sich erstreckender, mit Durchtrittsöffnungen und Abdeckplatten vers,ehener waagerechter Boden angeordnet ist.
DED74918D 1937-03-23 1937-03-23 Stetig betriebener senkrechter Kammerofen zum Erzeugen von Synthesegas nach dem Gleichstromverfahren Expired DE715531C (de)

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FR834716D FR834716A (fr) 1937-03-23 1938-03-03 Four vertical à cuve à fonctionnement continu
GB822538A GB494396A (en) 1937-03-23 1938-03-17 Improvements in continuously-operating vertical retorts for the production of gas

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DED74918D DE715531C (de) 1937-03-23 1937-03-23 Stetig betriebener senkrechter Kammerofen zum Erzeugen von Synthesegas nach dem Gleichstromverfahren

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DE715531C true DE715531C (de) 1942-01-02

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