DE715436C - Ausloeseeinrichtung fuer elektrische Selbstschalter - Google Patents
Ausloeseeinrichtung fuer elektrische SelbstschalterInfo
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Description
Ein unbeabsichtigtes selbsttätiges Auslösen elektrischer Schalter ohne betriebsmäßige Ursache
kann zu erheblichen Störungen Anlaß geben. Derartige Störungen lassen sich mit Hilfe der Erfindung auf einfache und günstige
Weise vermeiden.
Es ist bereits ein Überstromwärmezeitauslöser
vorgeschlagen worden, bei dem ein von den thermischen Gliedern eines mehrphasigen
Auslösers gesteuerter Klinkenhebel mit einem Kontakthebel verklinkt ist, und bei dem man
ein unbeabsichtigtes selbsttätiges Auslösen dadurch zu verhindern suchte, daß die mechanischen
Erschütterungen, welche die Tendenz haben, den Klinkenhebel auszulösen, gleichzeitig
einen mit einem' Zusatzgewicht beschwerten Zusatzhebel beeinflussen, der verhältnismäßig
langarmig ist und dessen durch die Erschütterungen hervorgerufene Bewegung der ungewollten Auslösebewegung
des Klinkenhebels entgegenwirken soll.
Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß eine drehbar gelagerte, infolge
von äußeren Erschütterungen in Bewegung gesetzte Exzenterscheibe als mechanisches
Sperrglied wirkt, indem sie mit Teilen der Auslöseeinrichtung bei der Auslösebewegüng
so zusammenwirkt, daß sie .in ihrer normalen Lage die Bewegung der Auslöseeinrichtung
freigibt, bei Erschütterungen aber diese als sperrender Anschlag verhindert.
Ein langarmiger Hebel mit einem besonderen Zusatzgewicht, der bei Erschütterungen
entgegen der Auslösebewegung des Klinkenhebels bewegt wird und dessen Eigenschwingungsdauer
daher mit derjenigen der übrigen beweglichen Schalterteile, linsbesondere des
Klinkenhebels genau abgeglichen werden müßte, wird also durch die Erfindung vermieden.
Anordnungen nach der Erfindung mit einer drehbar gelagerten Exzenterscheibe, die
lediglich verdreht zu werden braucht und dann einfach als sperrender Anschlag wirkt,
ergeben auf wesentlich einfachere Weise den beabsichtigten Schutz gegen unerwünschtes
Auslösen. Sie haben eine wesentlich gerin-
gere Trägheit als der langärmlige Hebel des
früheren Vorschlags, und ihre Bewegung kann ohne weiteres irgendeine schwingende sein
oder auch in einer bloßen Lagenänderung bestehen. Besonders vorteilhaft ist es, die Anordnung so zu treffen, daß das Teil nach Auf- ·
hören der Erschütterungen wieder in seine Xormallage zurückgeführt wird.
Eine weitere Vervollkommnung der Erfin-ο dung besteht insbesondere darin, die bei äußeren
Erschütterungen zur Wirkung lcommende Einrichtung, die die Auslösung sperrt, so auszubilden,
daß in dem Falle, daß während der. Dauer einer äußeren Erschütterung eine bets triebsmäßige Auslösebedingung auftritt, trotz
des Vorhandenseins dieser Sperrvorrichtung die Auslösung ermöglicht ist.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung sollen die Abb. ι bis 6 dienen.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch einen mehrpoligen Schalter mit den Merkmalen
der Erfindung. Das Schaltergehäuse besteht aus einem Unterteil 7 und einem Oberteil
9, die durch Bolzen 11 miteinander verbunden sind. Der Schalterantrieb ist mit 13,
die Auslösevorrichtung mit 15 bezeichnet. Das Schaltergehäuse ist durch Zwischenwände
14, 16 in getrennte Räume für die einzelnen Pole eingeteilt.- Jeder dieser Räume
enthält ein Paar zusammenarbeitender Schaltstücke sowie die zugehörigen Anschlußklemmen
des Schalters.
Die beweglichen Schaltstücke werden je von einem Blechrahmen 19 getragen, der an
einer für alle Pole gemeinsamen Schalterwelle 21 befestigt ist. Die Befestigung erfolgt
mit Hilfe von Blechstreifen 23, die um die Vierkantwelle 21 herumgelegt sind, mit ihren
Enden durch Öffnungen der Rahmen 19 der einzelnen Schalterpole hindurchreichen und
mit diesen' vernietet sind. Die Schalterwelle 21 ist mit Isolation 25 umkleidet. Der Schaltstückträger
19 eines Schalterpoles ist auf Achsstümpfen 27 an einem ortsfesten Gestell
für den gemeinsamen Schalterantrieb drehbar angeordnet. Die Schaltstückträger der übrigen
Pole sind an besonderen Trägern gelagert.
Die beweglichen Schaltstücke sitzen je an einem Schaltarm, der mit dem zugehörigen
Tragrahmen 19 durch einen Stift 31 verbunden ist. Für jedes Schaltstückpaar ist eine
Lichtbogenlöscheinrichtung 33 an sich bekannter Art mit im Abstand voneinander gehaltenen
Platten, die den Unterbrechungslichtbogen zerteilen, vorgesehen.
Der Schalterantrieb 13 besitzt ein Lagergestell
29 aus Blech, eine hieran gelagerte Wippe 35, einen Kniehebel 37, 39, der die Wippe mit dem Schaltstückträger des einen
Schalterpoles verbindet, ferner einen Betäti-.
gungshebel 41, Totpunktfedern 43 zur Verbindung des Betätigungshebels mit dem Kniegelenk
45 des Kniehebels und endlich eine Handhabe 47 für den Hebel 41.
Das Lagergestell 29 ist an dem Gehäuseunterteil durch Schrauben 49 befestigt. Das
untere Ende des Kniehebels ist durch einen Bolzen 51 an dem Schaltstückträger 19 angelenkt,
sein oberes Ende durch einen Bolzen 53 an der Wippe 35. Der Betätigungshebe! 41
ist bei 55 an dem ortsfesten Gestell 29 gelagert. Die an seinem oberen Ende befindliche
Handhabe reicht durch den Schlitz 57 nach außen und ist mit einem Schirm 59 versehen,
der diesen Schlitz abdeckt. An ihr befindet sich ferner ein Haken 61 zur Mitnahme der
Wippe 35 bei Bewegung der Handhabe im Ausschaltsinne. Die Wippe 35- ist an dem Gestell
bei 63 gelagert. Sie kann durch den Haken 61 in die verklinkte Lage bewegt werden.
In dieser wird ihr als Klinkenglied ausgebildeter Teil 69 durch ein an der Auslöseeinrichtung
befindliches Klinkenglied festgehalten. Die Bewegung des Betätigung»-
hebeis wird durch Anschläge 65, 67 am Gestell 29 begrenzt.
Wird die Schalterhandhabe 47 aus der in Abb. ι gezeigten Einschaltstellung nach dem
entgegengesetzten Ende des Schlitzes 57 bewegt, so werden die Federn 43 über die Totpunktlage
gebracht und bringen den Kniehebel 37, 39 zum Durchknicken, so daß die Schaltstücke in die Ausschaltstellung gelangen.
Das Wiedereinschalten erfolgt durch Bewegen der Handhabe in entgegengesetzter Richtung. Hierbei kommen die Federn wieder
über die Totpunktlage, der Kniehebel wird wieder in die in Abb. 1 dargestellte
Strecklage gebracht und sämtliche Schaltstücke kommen gleichzeitig" wieder in die Einschaltstellung.
Die Auslöseeinrichtung 15 ist in dem in Abb. ι auf der rechten Seite liegenden Teil 71
des Gehäuses untergebracht und an einem Träger 73 angeordnet, der sich zu allen Schalterpolen
hin erstreckt. Die tragenden Teile der Auslöseeinrichtung sind in dem Gehäuse mit Bolzen 75 lösbar befestigt.
In Abb. 2 und 3 ist die Auslöseeinrichtung 15 für sich dargestellt. Die Verklinkung erfolgt mittels des vorspringenden Teiles 87 an
einem Klinkenglied 83, das bei 85 drehbar gelagert ist. Er hält das andere Klinkenglied
69 an der Wippe 35 in der verklinkten Stellung
fest. Das Klinkenglied S3 wird durch eine Feder 89 im Linksdrehsinne vorgespannt,
die um den Bolzen 85 gewunden ist und mit dem einen Ende unter den vorspringenden
Teil 87 greift, während ihr anderes Ende gegen den Träger 73 anliegt. Das Klinkenglied besitzt
weiter einen hakenähnlichen Vorsprung
91, der an seiner Außenkante mit einer einspringenden
Stelle 93 verseilen ist, in welche eine Rolle 95, die von einer Auslöseleiste 97
getragen wird, eingreift. Die Auslöseleiste ist, wie Abb. 2, die die Auslöseeinrichtung für
drei Pole von oben gesehen zeigt, erkennen läßt, an ihren beiden. Enden durch Bolzen 98
an Tragarmen 99 gelagert und erstreckt sich senkrecht zur Richtung der Stromführung zu
to allen Schalterpolen. Durch eine Feder 101,
die mit einem Ende in eine Höhlung an der Auslöseleiste 97 eingreift, wird die Auslöseleiste
im Linksidrehsinne (Abb. 3) vorgespannt.
In dem Träger 73 ist eine Ausig sparung 103 (Abb. r und 3) für das Ende des
hakenförmigen Teiles 91 am Klinkenglied 83 vorgesehen. Durch die Feder 101 wird die
Rolle 95 in die Aussparung 93 am Ende des Klinkengliedes· gedrückt. Auf diese Weise
hält die Auslöseleiste 97 das Klinkenglied 83 in der verklinkten Stellung fest.
Für jeden Schalter ist ein Auslöseelektromagnet 107 vorgesehen, neben dem natürlich
auch andere, z. B. thermische Überstromauslöser, vorhanden sein können. Jeder Auslöser
besteht aus einem U-förmigen feststehenden Teil Γ09 aus magnetischem Werkstoff, der
durch Bolzen 111 an dem Träger 73 befestigt
ist. Die Enden der Schenkel der U-förmigen Teile 109 bilden Polflächen. Jeder dieser PoI-flächen
ist ein Bolzen 113 zugeordnet, der eine Ankeranordnung 115 trägt, die aus einer
flachen Platte aus magnetischem Stoff mit zwei Aussparungen zur Aufnahme der BoI-•
35 zenii3 besteht. Durch Federn 117 werden
die Anker der unerregten Magneten im ,Abstand von den Polflächen gehalten. Der
Ankerabstand wird durch Muttern 119, die auf die Bolzen geschraubt sind, begrenzt. Die
Auslöseleiste gy trägt für jeden Schalterpol einen Blechstreifen 121, der rechtwinklig zur
Auslöseleiste verläuft und beim Ansprechen des zugeordneten Auslösers die Auslöseleiste
in die Auslösestellung bewegt.
Der Strom verläuft in jedem Pol des Schalters von der in Abb. r rechts liegenden
Klemme 17 durch das Leitungsstück 127, die zur Erregung des Auslösemagneten dienende
schleifenförmige Leitung 129, da.s Leitungsstück
131, das Schaltstückpaar und das Leitungsstück
125 zur anderen Klemme 17.
Durch Überstrom von einer bestimmten Höhe in dem Stromkreis eines Schalterpoles
wird der zugehörige Auslösemagnet erregt, der Anker wird angezogen, der hieran befindliche
Vorsprung 123 kommt mit dem Blechstreifen 121 in Eingriff und bewegt die
Auslöseleiste im Rechtsdrehsinne (Abb. 3). Dadurch gerät die Rolle 95 außer Eingriff mit
der Aussparung 93 im Klinkenglied 83. Die Wippe 35, die durch die Totpunletfedern 43
im Linksdrehsinne beeinflußt wird, kann nun das Klinkengliied 79 um ein Stück im Rechtsdrehsinne bewegen. Hierbei kommen die
Klinkenglieder 87 und- 69 außer Eingriff, so daß durch die Feder 43 die Wippe 35 und
'gleichzeitig der Schaltstückträger 19 nach oben gerissen werden. Auf diese Weise gelangen
sämtliche Schaltstücke des Schalters in die Ausschaltstellung, da die Schaltstückträger
der einzelnen Pole durch die gemeinsame Auslösewelle miteinander gekuppelt sind.
Zur Verhinderung unerwünschter Auslösebewegungen der Auslöseleiste bei Erschütterungen
dient die Einrichtung 133. Diese Einrichtung ist in den Abb. 4, 5 und 6 besonders
dargestellt. Zu ihrer Lagerung- dient ein U-förmiger
Rahmen 135, dessen beide Schenkel durch einen Bolzen 137 verbunden sind. Auf
diesem Bolzen ist die Einrichtung 133 exzenirisch gelagert. Sie wix'd durch eine Sperrplatte
141 und eine Anzahl Hilfsplatten 139 und 143 gebildet. Die Platten sind miteinander
durch einen Stift 145 verbunden und so ausgebildet, daß das Gewicht der auf den
Bolzen 137 gelagerten gesamten Plattenanordnung unsymmetrisch verteilt ist. Die Sperrplatte
141 besitzt, wie Abb. 5 zeigt, an ihrem äußeren Umfang einen Rand von der Form
einer stetigen Kurve 147 mit einem schlitzartigen Einschnitt 149. Die Sperrplatte besteht
zweckmäßig, ebenso wie die Hilfsplatten, aus Metall. Es ist vorteilhaft, die kurvenförmigen
Teile am äußeren Umfang zu härten. Einzelne Hilfsplatten besitzen vorspringende Teile 151 mit Bohrungen zur Aufnahme des
Lagerbolzens 137.
Auf dem Bolzen 137 ist eine Feder 153 gelagert,
deren eines Ende gegen einen Stift 155 an der Sperrplatte 141 liegt und deren anderes
Ende sich gegen einen Stift 157 am Traggestell 135 abstützt. Die Sperrplatte 141 mit
dem durch die Hilfsplatten gebildeten Gegengewicht wird daher durch die Feder 153 in
einer Normallage gehalten.
Wie die Abb. 2 und 3 zeigen, ist an der Auslöseleiste 97 mittels Schrauben 161 ein
Teil 159 aus hartem Stahl befestigt, das eine längliche Öffnung 163 besitzt, durch die ein
Teil der Platte 141 hindurchreichen kann. Das no
vordere Ende 165 des Stahlblechs 159 paßt
gerade in den Einschnitt 149 der Sperrplatte
hinein.
Das Gestell 135 der Gewichtsanordnung ist, wie Abb. 2 und 3 zeigen, an dem Rahmen 73
der Auslöseeinrichtung so befestigt, daß der Einschnitt in der Sperrplatte bei deren normalen
Lage genau in die Bewegungsrichtung des vorderen Teiles 165 des Stahlbleches 159,
das an der Auslöseleiste 97 befestigt ist, zu liegen kommt. Beim gegenseitigen Eingriff
des Stahlstreifens mit dem Einschnitt ist
zwischen diesen beiden Teilen nur sehr wenig Spielraum.
Erfolgt nun in normaler Weise beim Ansprechen auf Überstrom eine Bewegung der
Auslöseleiste, so bewegt sich das vordere Ende 165 des Stahlblechs in den Einschnitt
149, so daß die Auslöseleiste ohne weiteres in die vollständige Auslösestellung gelangen
kann. Tritt dagegen eine äußere Erschütterung von solcher Stärke auf, daß dadurch
eine unbeabsichtigte Auslösung herbeigeführt werden könnte, so führt die Sperrplatte mit
der Gewichtsanordnung infolge der Erschütterung eine Bewegung um ihre Achse aus. Dadurch
kommt ein Teil der Kurve 147 am äußeren Umfang der Sperrplatte in den Arbeitsweg
des Stahlstücks 159 zu liegen, so daß eine Auslösebewegung der Auslöseleiste
während der Dauer der Erschütterung verhindert ist. Erst nach Aufhören der Erschütterung
wird die Platte 141 mit ihrem Einschnitt 149 wieder durch die Feder 153 in ihre normale
Lage, in der sie die Auslösebewegung nicht mehr sperrt, zurückgeführt. Um trotz Vorhandenseins der Sperrvorrichtung
eine Auslösebewegung zu ermöglichen, falls während der Dauer einer Erschütterung
ein Kurzschluß auftritt, ist es vorteilhaft, dem Rand der Sperrplatte die Form einer Spirale oder eines mit Bezug auf
die Lagerung der Platte exzentrischen Kreisbogens zu geben. Dann ist bei äußeren Erschütterungen
zwar eine unerwünschte selbsttätige Auslösebewegung der Auslöseleiste verhindert,
aber dennoch eine Rückführung der Sperrplatte 141 in die Normallage durch die
Kraft des Auslösers möglich. Es erfolgt also auch während der Dauer einer Erschütterung
eine sofortige stromabhängige selbsttätige j Auslösung. j
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Auslöseeinrichtung für elektrische Selbstschalter, bei der ein bei äußeren Erschütterungen bewegtes Teil so angeordnet und ausgebildet ist, daß es durch seine Bewegung eine unbeabsichtigte Auslösebewegung der Auslöseeinrichtung verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbar gelagerte, infolge von äußeren Erschütterungen in Bewegung gesetzte Exzenterscheibe als mechanisches Sperrglied j wirkt, indem sie mit Teilen der Auslöse- i einrichtung bei der Auslösebewegung so zusammenwirkt, daß sie in ihrer normalen Lage die Bewegung der Auslöseeinrichtung freigibt, bei Erschütterungen aber diese als sperrender Anschlag verhindert.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterscheibe (141) einen schlitzartigen Einschnitt (149) besitzt, in den bei normaler Lage der Scheibe ein Teil (165) der Auslöseeinrichtung bei der Auslösebewegung eingreift. 6S
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterscheibe (141) durch eine einseitige Beschwerung (139) belastet und durch eine Gegenfeder (153) im Gleichgewicht ge-. halten ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß das bei äußeren Erschütterungen zur Wirkung kommende Mittel, das die Auslösung sperrt, so ausgebildet ist, daß in dem Falle, daß während der Dauer einer äußeren Erschütterung eine betriebsmäßige Auslösebedingung auftritt, trotz Vorhandenseins des Sperrmittels die Auslösung ermöglicht ist.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der sperrende Teil (147) der Exzenterscheibe (141) so geformt ist, daß im Falle einer während einer Erschütterung .auftretenden betriebsmäßigen Auslösebedingung die Exzenterscheibe durch die Kraft des Auslösers(z. B. Magnetanker 115) in die normale Lage zurückgeführt werden kann.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie als zusätzliche Einrichtung (133) an einem zweckmäßig" aus dem Schaltergehäuse herausnehmbaren Lagergestell (73) angeordnet ist.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß das die Auslösung verhindernde Teil bei äußeren Erschütterungen eine geänderte Lage einnimmt.
- 8. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Auslösung verhindernde Teil bei äußeren Erschütterungen eine schwingende Bewegung ausführt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES128579D Expired DE715436C (de) | 1936-08-29 | 1937-08-28 | Ausloeseeinrichtung fuer elektrische Selbstschalter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2162511A (de) |
| DE (1) | DE715436C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2901238A1 (de) * | 1979-01-13 | 1980-07-17 | Licentia Gmbh | Schocksicherer elektrischer leistungsschalter |
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1936
- 1936-08-29 US US98463A patent/US2162511A/en not_active Expired - Lifetime
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1937
- 1937-08-28 DE DES128579D patent/DE715436C/de not_active Expired
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| US2162511A (en) | 1939-06-13 |
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