DE715330C - Druckgefaess - Google Patents

Druckgefaess

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Publication number
DE715330C
DE715330C DEM140915D DEM0140915D DE715330C DE 715330 C DE715330 C DE 715330C DE M140915 D DEM140915 D DE M140915D DE M0140915 D DEM0140915 D DE M0140915D DE 715330 C DE715330 C DE 715330C
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DE
Germany
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rings
pressure vessel
vessel
pressure
vessel according
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Expired
Application number
DEM140915D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Hingst
Emil Sattler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mineraloel Baugesellschaft M B
Original Assignee
Mineraloel Baugesellschaft M B
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Publication date
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Druckgefäß Die Erfindung betrifft Druckgefäße, die für größere innere über.'drucke bestimmt sind, wie sie in der chemischen Technik, z. B. für die Druckhydrierung, Synthese von Ammoniak, Kautschuk usw., vielfältige Verwendung finden.
  • Die bisher bekannten Druckgefäße werden zumeist aus einem Stück geschmiedet. Diese Hcrstellungweise bringt es mit sich, daß die Kosten mit der Größe des Gefäßes rasch wachsen, da es sehr schwierig ist, Blöcke von großen Abmessungen herzustellen und auszuschmieden.
  • Man liat zwarbereitsvorgeschlagen, Druckgefäße aus mehreren konzentrisch ineinandergesteckten Rohren von der vollen Länge des Gefäßes aufzubauen, also ein Kerngefäß mit einer Reihe von Mänteln zu umgeben. Die Schwierigkeiten der Herstellung werden dadurch aber nicht wesentlich verringert, denn abgesehen davon, daß die Herstellung längerer Mantelrohre ebenfalls sehr schwierig ist und sehr teure Einrichtungen exfordert, ist auch das Zusammensetzen der verschiedenen Mäntel. derart, daß jeder überall gleichmäßig den Druck aufnimmt, eine mühevdlle, äußerste Genauigkeit erfordernde Arbeit.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden Druckgefäße dadurch geschaffte, daß einzelne, in axialer Richtun,- miteinander verbundene Ringe zusammengesetzt werden, die die in der Ringebene auftretenden Kräfte aufnehmen, und daß außerdem die Ringe mit gegenseitigen Führungen versehen sind. Die Aufnahme der in axialer Richtung auftretenden Krüfte kann in verschiedener Weise erfolgen, viitweder durch Verschweißung der Ringe untereinander, durch Zuganker, durch nur in axialer Richtung beanspruchte Blechmäntel o. dgl., wobei mehrere dieser Möglichkeiten gleichzeitig angewendet werden können.
  • Druckgefäße, die aus einzelnen, in axialer Richtung miteinander verbundenen Ringen zusammengesetzt sind, die die in den Ringebenen auftretenden Kräfte aufnehmen, sind für sich, also ohne die gleichzeitige Anordnung von gegenseitigen Führungen, nicht Gegenstand des Patents. Die Führungen an den Ringen haben den Vorteil, daß die zusammengesetzten Gefäße durch sie allein eine gewisse Steifheit erhälten. Diese durch die Führungen bedingte Steifheit entlastet nicht nur die Zuganker, Schweißstellen o. dgl., sondern erleichtert auch ganz wesentlich den Zusammenbau des Gefäßes, da sie eine gerade Achse des Gefäßes sicherstellen.
  • In der Zeichnung ist ein Druckgefäß nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. In der Abbildung stellt i einen gegebenenfalls aus mehreren Lagen gewickelten Blechhohlkörper dar, über den einzelne, zweckmäßig nahtlos gewalzte Ringe 2, die gegebenenfalls auch aus mehreren konzentrischen Ringen bestehen können, geschoben sind. Diese Ringe nehmen die in der Ringebene auftretenden Kräfte auf, während die axialen Kräfte durch gegebenenfalls dem Innendruck entsprechend vorgespannte Zuganker 3, 3' aufgenommen werden, die an Endstücken 5 angreifen. Durch Einbau von Zwischenstücken kann dem Druckgefäß eine beliebige Länge gegeben werden, ohne daß die. Zuganker 3 eine bestimmte Länge zu überschreiten brauchen. Die Aufnahme der axialen Kräfte kann auch dadurch erfolgen, daß die Ringe untereinander verschweißt sind, oder der Blechhohlkörper kann so stark gehalten sein, daß er allein oder mit den anderen benannten Mitteln -zusammen die Kräfte aufzunehmen imstande ist. Wie aus der Abbildung ersichtlich ist, sind die Ringe 2 mit Führungen versehen, so daß sie sich gegenseitig halten und- dem Ganzen :eine erhebliche Steifheit verleihen. Das dichte Anliegen der Blechkörper an die Ringe kann entweder durch Aufschrumpfen der Ringe öder Aufiveiten des Blechmantels erzielt werden.
  • Um den Blechkörper, also in unmittelbArer Nähe des Reaktionsraumes, können Wärmeaustauschelemente vorgesehen sein, z. B. ring- oder spiralförmige Muten in den Ringen 2.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckgefäß, bestehend aus in axialer Richtung miteinander verbundenen Ringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe mit gegenseitigen Führungen versehen sind.
  2. 2. Druckgefäß stach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe über einen Mittelkörper geschoben sind.
  3. 3. Druckgefäß nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die axialen Kräfte durch den :Mittelkörper aufgenommen werden. ,I.
  4. Druckgefäß nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die axialen Kräfte durch Verschweißung der Ringe, durch Zuganker oder beides zusammen aufgenommen werden.
  5. 5. Druckgefäß nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß in den Ringen kreis- oder spiralförmige Nuten zwecks Durchleitung von Heiz- oder Kühlmedien vorgesehen sind.
DEM140915D 1938-03-05 1938-03-05 Druckgefaess Expired DE715330C (de)

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DEM140915D DE715330C (de) 1938-03-05 1938-03-05 Druckgefaess

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DE715330C true DE715330C (de) 1941-12-19

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ID=7334688

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DE (1) DE715330C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3256069A (en) * 1963-09-26 1966-06-14 Halcon International Inc High pressure vessel
DE3735767A1 (de) * 1986-11-13 1988-07-28 Kasyco Unternehmensberatungsge Druckbehaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3256069A (en) * 1963-09-26 1966-06-14 Halcon International Inc High pressure vessel
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