DE715233C - Heizgeraet, insbesondere zum Anwaermen von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Heizgeraet, insbesondere zum Anwaermen von Brennkraftmaschinen

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DE715233C
DE715233C DEK153963D DEK0153963D DE715233C DE 715233 C DE715233 C DE 715233C DE K153963 D DEK153963 D DE K153963D DE K0153963 D DEK0153963 D DE K0153963D DE 715233 C DE715233 C DE 715233C
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DE
Germany
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nozzle
internal combustion
exhaust pipe
combustion engines
warming
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Expired
Application number
DEK153963D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alfred Kaercher
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N19/00Starting aids for combustion engines, not otherwise provided for
    • F02N19/02Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks
    • F02N19/04Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks by heating of fluids used in engines
    • F02N19/10Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks by heating of fluids used in engines by heating of engine coolants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Gas After Treatment (AREA)
  • Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)

Description

  • Heizgerät, insbesondere zum Anwärmen von Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft ein Heizgerät, insbesondere zum Anwärmen von Brennkraftmaschinen, in welchem durch eine Ölbrennerflamrne ein mittels eines Brennkraftmotors gefördertes Medium (Wasser, Luft o.dgl.) erhitzt wird. Bei den bisher bekannten Geräten dieser Art, bei dienen man ohne einen, Brenner mit unter Kraftaufwand zu zerstäubendem öl nicht auskommt, wird für diesen Kraftaufwand stets eine besonders vorzusehende Kraftquelle benötigt. Solche Brenner haben z. B. einen besonderen Antrieb für die Brennstoffzerstäubungspumpen, Rotationszerstäuber oder Luftförderer nötig.
  • Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß das zu verbrennende öl einer in das Auspuffrohr des Motors hineinragenden Düse durch die Auspuffgase entnommen wird und nach Vermengung der Auspuffgase mit dem so gebildeten ölnebel die erforderliche Verbrennungsluft erst unmittelbar vor der Verbrennungsstelle mittels einer durch das Ende des Auspuffrohrs und durch ein über dieses gestülptes Mischrohr gebildeten Düse angesaugt wird.
  • Auf diese Weise wird ohne besondere Kraftquelle und ohne einen zusätzlichen Antrieb für die Brennölzerstäubungseinrichtung eine einwandfreie Zerstäubung des Brennstoffes erzielt. Neben diesem besonders bei ortsbeweglichen Heizgeräten wichtigen Vorteil hat der Erfindungsgegenstand noch den zusätzlichen Vorzug, daß die Brennerleistung selbsttätig mit der Wärmeentnahme aus dem Austanscher steigt und sinkt, da bei ändernder Drehzahl des Motors zwangsläufig und gleichsinnig mehr oder weniger Brennstoff zerstäubt wird, so daß die Brennerleistung ohne Zuhilfenahme eines zusätzlichen Reglers sich dem jeweiligen Bedarf anpaßt. Bei den bekannten Heizgeräten mit besonderer Energiequelle zum Zerstäuben des Brennstoffes dagegen--boste rt der Mangel, daß bei jeder Drehzahl des das Heizmedium fördernden Motors der Brenner stets gleichbleibende Leistung hat, so da ß beim Absinken der ;4Zotordrehzahl und damit der Durcblaufsescliwindiglzeit des Heizmediums durch den Austauscher dieses überhitzt wird. Die zu beheizenden Brennkraftmaschinen und ihre Uinggebung geraten dadurch unter Umständen in Gefahr.
  • Ein weiterer Vorzug des Gegenstandes der Erfindung ist der Umstand, daß die Auspuffgase als inerte Gase auf die Brenner= flamme entzündungshemmend wirken und ein Zurückschlagen der Flamme verhindern.
  • Feiner ist noch zu beachten, daß die Ein-, richtung gemäß der Erfindung schalldämpfend auf das Auspuffgeräusch des Fördermotors wirkt und schließlich .auch eine Vorwärmung des Brennölnebels mit sich bringt, also auch die Zündung des Brenngases bei sehr tiefen Außentemperaturen sichert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt das Gesamtgerät.
  • Abb.2 gibt eine Abart des eigentlichen Brennerteils -wieder.
  • Der mit i bezeichnete und für die Förderung des Heizmediums (Wasser, Luft o. dgl.) durch einen Wärmeaustauscher bestimmte Brennkraftmotor weist in der Auspuffleitung 2 eine Einschnürung nach Art einer Lavaldüse auf. In den Bereich dieser Einschnürtuig ist das Zulaufrohr 3 für den Brennstoff in das Auspuffrohr 2 eingeführt. Das schräg abgeschnittene Ende dieses zweckmäßig mit einem strömungskörp-eräbnlichen Querschnitt versehenen Zulaufrohrs 3 bildet die von den Auspuffgasen des Motors i beaufsch1agte Zerstäuberdüse.
  • Das Brennöl läuft aus einem nicht gezeichneten Hauptbehälter einer -Zwischenkammer 6 durch den Iiammerdecke18 zu. Diese Zwischenkammer ist mit einem Schwirnm@er ? ausgerüstet,-der dafür sorgt, daß der Abstand mischen dem Brennälspiegel in der Zwischenkammer 6 und dem Zerstäuberende des Rohres 3 stets gleich bleibt.
  • Das- Ende des Auspuffrohres 2 bildet zusammen mit dem Mischrohr 4. einen Düsensatz. Durch den Ringspalt dieses Düsensatzes wird die-eigentlicli,e Verbrennungsluft von dem Gemisch aus Brennöl und Auspuffgasen mitgerissen. An der Stelle des Mischrohrs ¢, an der die Gasgeschwindigkeit gleich Zündgewt@lindigkeit des Gemisches wird, b.:ldet sich dann nach dem Zünden des Gesamtgemisches die Flamme 5.
  • Bei der Abwandlung gemäß Abb. 2 ist vor die Auslaßöffnung des Rohres 4. ein als Iiatalyt wirkender Reaktionslz#örper 9, z. F. Polster aus Platinasbest, Scbüttung von Raschigringen. mit katalytischer Oberfläche o. dg1.. vorgeschiltet. Dabei besteht die Möglichkeit, neben den bekannten Vorteilen der katalytischen Verbrenntnig, z. B. flammenlose, kohlenoxydfreie Verl)renn,Liiig des Gemisches, Wärmeballung lm Polster, auch noch zu erreichen, daß der liatalysatoi- ohne Vorwärmung mit fremder Heizquelle durch die Auspuffgase auf Zündtemperatur und damit zur Einleitung der Reaktion gebracht wird.

Claims (3)

1'.11 -1#'-11-.WI'ILIW lil;: i. Heizgerät, insbesondere zurrt Anwärinen von Brennkraftmaschinen, in welchem durch eine ölbrennerflamme ein mittels eines Brennkraftmotorsgefördertes Medium erhitzt: wird, dadurch gekennzeichnet, daß das zu verbrennende üi einer in das Auspuffrohr (g) des Motors (i) hineinragenden Düse (3) durch die Auspuffgase entnainmen wird und nach Vermengung der Auspuffgase finit dein so gebildeten ( >liiebel die erforderliche Verbrennungsluft erst trninittelbar vor der Verbrennungsstelle mittels einer durch das Ende des Auspuffrohrs (2) und durch ein über dieses gestülptes #'lischrohr 4, gebildeten Diise angesaugt tvird.
2. Heizgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Mischrohr ein katalytischer Reaktionskörper (9) in deil Gasweg, eingeschaltet ist.
3. Heizgerät nach Anspruch i, dadurch cel:.ennzeichnet, daß .das Auspuffrohr (g) -in der Einführungsstelle der üIzerstäuberdüse (3) eine lavaldüsenartige Verengung aufweist und die Düse (3) aus einem mit scharfkantig abgeschrägtem Ende versehenen Rohr besteht, dessen Querschnitt mindestens innerhalb des Auspuffrohres strornlinienförmig ausgebildet ist.
DEK153963D 1939-03-30 1939-03-30 Heizgeraet, insbesondere zum Anwaermen von Brennkraftmaschinen Expired DE715233C (de)

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DE (1) DE715233C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970736C (de) * 1950-04-07 1958-10-23 Kaercher Fa Alfred Vorrichtung zur Gemisch-Aufbereitung bei Brennern mit schwingender Gas-Saeule

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970736C (de) * 1950-04-07 1958-10-23 Kaercher Fa Alfred Vorrichtung zur Gemisch-Aufbereitung bei Brennern mit schwingender Gas-Saeule

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