DE714666C - Gasdampfmaschine mit Anordnung einer wassergekuehlten Brennkammer - Google Patents

Gasdampfmaschine mit Anordnung einer wassergekuehlten Brennkammer

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Publication number
DE714666C
DE714666C DEH149437D DEH0149437D DE714666C DE 714666 C DE714666 C DE 714666C DE H149437 D DEH149437 D DE H149437D DE H0149437 D DEH0149437 D DE H0149437D DE 714666 C DE714666 C DE 714666C
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DE
Germany
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steam
combustion chamber
combustion
water
arrangement
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Expired
Application number
DEH149437D
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English (en)
Inventor
Albert Haeckl
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K21/00Steam engine plants not otherwise provided for
    • F01K21/04Steam engine plants not otherwise provided for using mixtures of steam and gas; Plants generating or heating steam by bringing water or steam into direct contact with hot gas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Gasdampfinaschine mit Anordnung einer wasser,-ekühlten Brennkammer Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gasdampfmaschine mit Anordnung einer durch Wasser gekühlten Brennkammer, in der unter Zuführung #on Brennstoff und verdichteter Luft durch Verbrennung hochge3pannte Verbrennungsgase erzeugt werden, um darauf Arbeitszylindern der Maschine zugeführt zu werden, ferner mit Erzeugung von überhitztem Dampf aus dem Kühlwasser für die Brennkammer durch die Wärme der Brennkammerwandung und derVerbrennungs.-gase unter Zuführung des erzeugten Dampfes zu weiteren Arb:eitszylindern der gleichen Maschine.
  • Es sind bereits Brennkraftniaschinen bekannf, bei denen das Kühlwasser vorn IZ-ühlmantel des Zylinders der Brennkraftmaschine über einen von Auspuffgasen umspülten überhitzer geleitet wird und der dabei entstehende Dampf mit Dampf arbeitenden Zylindern züigeführt wird. Auch sind noch vereinigte Brennkraft- und Dampfmaschinen bekannt, bei denenebenfalls das Kühlwasser durch die Abgase vorgewärmt wird, sodann in dem den Arheitszylinder der Brennkraftmaschine umgebenden Kühlmantel weiter beheizt und der entwickelte Dampf durch die heißen Verbrennungsabgase in Kanälen von geringem Querjchnitt überhLzt undebenfalls -mit Dampf arbeitenden Zylindern zugeführt wird. Diese bekannten Kraftanlagen haben jedoch den Nach"eil, daß dem Arb#eits7ylinder der Brennkraftmaschine teuere Brenr%stoffe zugeführt werden müssen, außerdem ist di-. Damp.,e,zzugung gering, da größere Mengen Kühlwasser durch die Abwärme der Brennkraftmaschine .nicht mehr in Überhitzten Dampf umgewandelt werden können, ein zu kleiner Querschnitt des überhitzers die Abgase abbremst und die Leistung der mit Verbrennungsgasen arbeitenden Zylinder he.absetzt. Auch kann kein Zusatzdampf von der Dampfmaschine oder angeschalteten Abdampfturbine wieder in den überhitzer mittels, höheren Drucks zurückgespeist werden, so daß die Dampfanlage nur mit dem vom Kühlwasser mittels der Auspußgase erzeugten Dampf arbeitet.
  • Durch die vorliegende Erfindung werder, 5 die Nachteile der bekannten Anordnungen dadurch beseitigt, daß die Brennkammer, in welcher sich zwei Dampfüberhitzer befinden ', von einer zwehen zylindrisch.en Wandung umgeben ist und in dem entstandene:ii 3 Zwischenraum eine Dampfkammer bildet. In diese Dampfkammer münden Wasserzufuhrleitungen, welche mit Zerstäuberbohrungen versehen sind. Durch diese Zerstäuberbolirungen wird das Kühlwasser des Zylinder-5 man.,els der Brennkraftmaschine über -leinen am Au.3puff des Brennkraftmaschinentellshe-_findlichen Erhitzer geleitet, von wo das erhitzte Kühlwasser mittels Hochdruckpumpo übler Wasserzufulirleitungen zerstäubt auf die --'#uP--enm#,andun,-, der Brennkammer durch Zerstäuberbohrungen aufgetragen wird, wobei sich das erhitzte Wasser in Dampf uni:wandelt. Die Dainpfkammer ist durch eine Leitun- mit einem in der Brennkammer befindlichen überhi-zer verbunden. Der hoch überhitzte Dampf -strömt vom überhitzer zu einem Injektor und reißt dabei Abdampf von dem 1,uspuf f der mit Dampf arbeitenden Zylinder mit in einen zweiten ebenfalls in der Brennkammer befindlichen überhitzer, aus dem der auf diese Weise hergestellte Dampf zu den mit Dampf arbeitenden Zylindern strömt, während den anderen Zylindern die hochge.3pa-nnten Verbrennungsgase der Brennkaminer zugeleitet werden. Durch diese Vorrichtung werden sowohl die Verbrennung.5-#ase als auch deren Wärmeverluste in der Maschine dadurch wieder in Energie um-"ewandelt, daß mittels des Auftragens von erhitztem Kühlwasser in der Dainpfkanimer große Mengen Dampf erzeugt werden, welche überhitzt werden und durch eine zweite Leitun- mittels Injektor auch gleichzeitig Ab- dampf von dem Auspuff der mit Dampf arbeitenden Entspannungsmaschine wieder mit in den zweiten ebenfalls in der Breiinkaminer befindlichen überhitzer reißen. Es können somit zwei Kraftmaschinen -gleichzeitig mit höchster Ausnutzun-' der Ener-ie und bülib stem Brennstoff bzw. Kohlensitaub für die Brennkammer betrieben werden.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
  • Die Anlage besteht aus, einer Brennkammer i, welche von feinem zweiten zylindrischen Mante12 umgeblen ist, der durch seinen Zwischenraum eine #!)ampfkammer3 bildet. In die Dampfkammer3 münden die Wasserzufuhrleitungen4, welche Zerstäuberbohrung ge n 5 besitzen. Die Wasser7ufuhrleitungen 4 mit den Zerstäuberbohrungen 5 sind purc u'mP#,e 7 die verbunden. Leitung 6 Die mit Hochdruckpumpe der Hochdruck- - ist durch die Leitung 8 mit dem Kühlwasser behälter 9 verbunden. Vom Behälter 9 führt eine Leitung i o zum Auspuff i i der Brennkraftmaschinei2, um das Wasser vor dein Aufspritzen auf die Außenuandung 13 der Brennkammer i vorzuwärmen. In der Brennkammer i befindet sich die Injektordüse 1.4 zum Einführen des pulverföriiiigen, oder flüssig,--ii Brennstoffes. Die Injeirtordüse 14 ist durch die Leitung 15 mit dem Luf ubehälter i C verbunden. Aul#erdem behnden sich in dei Br,e,-nilUmm-er i noch zwei Gberhitzer 17 und 18. Der überhit7er 17 ist durch die Leitung 19 mit der 1)ampifxahimer 3 verbunden. Vom Cberhitzer 17 führt eine weitere Lcitung zuiyi Injektor 2o. Injektor 20 ist mit dein zweiten überhitzer 18 verbunden. Vom Cberhitzer j,# führt eine Leitung 2 1 zu, den Dampfzylindern der Entspannungsmaschine 22, während diu hochgespannten Verbrennungsgase der Brennkammer i durch die Leitung --3 den Arbeitezylindern der Brennkraftmaschine 12 zu#geführt werden.
  • Bei Inbetriebnahme der Anlage strömt die hochverdichtete Luft vorn Luftbebälter 16 durch die Leitung 15 zum Injektor 14 und reißt durch die Leitung 24 pulverförinigen oder flüssigen Brennstoff mit in die Brennkammer i. Durch die Verbrennung des Luftbrennstoffgemisclies in der Brennkammer i ,entsteht eine hohe Drucksteigerung, und diu hochgespannten Verbrennungsgase derBrennkamnier i öffnen bei einein, bestimmten Druck ein Rückschlagveiltil in der Leitun-23, -#vorauf den hochgespannten Verbrennungsgaseii ,der Weg durch die Leitung23 zu den Arheitszylindern der -mit Verbrennungs.,asen arbeitünden Entspannungsmaschine i2 freigugehen wird. Die Verbreiinungsgase strönicii nach der Entspannung durch die Auspuffleitung i i zum Behälter c) -, um das darin befindliche Kühlwasser weiter vorzuwärtnen. Dieses vorgewärinte Wasser wird mittels der Hochdruckpu'mPle7 durch die Leitung züi den Zer.itäuberbohrungen 5 gedrückt -und zers.äubt auf die Außenwandung 1,3 der Bremikammer i aufgespritzt, wo es verdampft. Der urz eu 't o Dampf wird durch eine Leitung ZD i,) über einen in der Bricimkarniner i angeordn-eten und von heißen Verbrennungsgaseii umspültlen Überhitzer 17 geleitet tind reißt dann injektorartig noch Abdampf der Entspannungsmaschine 22 in den ebenfalls in der Brennkammer i liegenden weiteren überbitzer 18- aus dem der so hergestellte 'Dampf den mit Dampf arbeitenden Zylindern dur Entspannungsmaschine 22 zugeleitet wird. Der j zur Zuführun,01 in die überhitzervorrichttinbestimmte #'#,bdampf der Dampfzylinder 2-2 wird durch die Augpuffleitu!ng 25 dem Injiektor 20 zugeführt und vom Hochdruckdampf der überhitzer 17 mit in den überhitzer 18 gerissen, wo der so hergestellte Dampf dulich die Leitun,-;2i den mit Dampf arbeitenden Zylindern22 der Entspannungsmaschine wieder zugieleitet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : GaSdampfinaschIne mit Anordnung,einer durch Wasser gekühlten Briermkammer, 111 der unter Zuführung von Brennstoff und verdichteter Luft durch Verbrennung-hochgespannte Verbrennungsgase erzeugt -%verden-, um darauf Arbeitszylindern der Maschine zugeführt zu werden, ferner mit Erzeugung voii. Überhitztem Dampf aus dem Kühlwasser für die Bilennkammer durch die Wärme der Brennkammerwandung und der Verbrennungsgase unter Z, Zuführung des erzeugten Dampfes zu -weiteren Arbeitszylindern der "-]eichen Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die. Auspuffgase des Brennkraftmagchinenteils vorgewärinte Wasser mittels einer Pumpe (7) 'über Zerstäuberbohrun.-CrUn (5) auf die A:tißenwand (131 der b Brennkammer (i) aufgetragen, daran anschließend der dabei gebildete Dampf in ein innerhalb der Brennkammer angeordnetes Überhitzerrohr (17) gefiIhrt und von dort Über einen außerhalb der Brennkammer biefindlichen Injektor (20) zur zusätzlichen Zuführung von AI:)dai-npf der Dampfarbieitszylinder wiederum in !eine in der Brennkammer angeordnete überhitzeranordnung 18) und von dort zu den Arheitszylindeni des Dampfmaschinenteils geleitet wird.
DEH149437D 1936-11-06 1936-11-06 Gasdampfmaschine mit Anordnung einer wassergekuehlten Brennkammer Expired DE714666C (de)

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DE (1) DE714666C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE834298C (de) * 1950-07-29 1952-03-17 Hubert Hertel Brennkraftmaschine mit aeusserer Verbrennung und Abwaermeverwertung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE834298C (de) * 1950-07-29 1952-03-17 Hubert Hertel Brennkraftmaschine mit aeusserer Verbrennung und Abwaermeverwertung

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