DE714643C - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Achshalterstegverbindungen fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Achshalterstegverbindungen fuer SchienenfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/26—Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
- B61F5/30—Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes
- B61F5/32—Guides, e.g. plates, for axle-boxes
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Description
- Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Achshalterstegverbindungen für Schienenfahrzeuge Eine spielfreie, formschlüssige Achshalterstegverbindung ist eine der wichtigen Voraussetzungen für die Güte des Wagenlaufs. Die Parallelführung ' der Achsen muß erhalten und das Spreizen und Aufweiten der Achshalber vermieden werden. Zur Erfüllung dieser Forderung genügt es nicht, die Achshalterstege allein durch Heft- oder Paß schrauben 'mit dem Rahmen oder den Achshaltern zu verbinden. Brei den bekannten Achshalterstegverbindungen besitzen deshalb die Achshalberstege oder Achshalter außerdem noch Leisten oder Vorsprünge bzw. entsprechende Nuten oder Vertiefungen, die miteinander in Eingriff stehen und die Schrauben entlasten. Bei anderen Verbindungen haben die Achshalterstege zusätzlich Leisten, Nasen oder Vorsprünge, die die Achshalter oder Gleitbackenträger umklammern. Der Achshalbersteg bzw. die Achshalber werden aber infolge der Anordnung dieser zusätzlichen Nasen, Leisten oder Nuten auf Kerbwirkung beansprucht. Der Kräftefluß wird ungünstig. An den gefährdeten Stellen sind besonders bei Lokomotiven und Triebwagen häufig Risse entstanden. Da der Steg am Drehgestellrahmen. satt anliegen soll, müssen der untere Teil der Achshalter und der entsprechende Sitz der Stege senkrecht zur Schraubenlochachse plan bearbeitet werden. Wenn die ;äußeren Flächen der gepreßten oder geschmiedeten, unbearbeiteten Achshalterpaare nicht in einer Ebene liegen, verziehen sich die Achshalber beim Anschrauben des Steges. Zur Herstellung eines Paßsitzes werden die Paßflächen der Achshalter am Rahmen mit der Feile oder Handschleifmaschine bearbeitet. Diese Anpaßarbeit ist ungenau, umständlich und teuer. Bei Lokomotiven werden für die Herstellung dieser Paßflächen mit dem Rahmen verbundene Schleifmaschin en verwendet.
- Diese Sondereinrichtungen sind kostspielig und erfordern einen großen Zeitaufwand. Trotzdem gelingt es in den meisten Fällen nicht, eine einwandfreie Verbindung zu .erzielen. Es ist eben sehr schwierig, am Rahmen in verschiedenen Ebenen liegende Paßflächen in Lebereinstimmung mit den entsprechenden Paßflächen des Achshaltersteges genau zu bearbeiten und außerdem noch Paßschrauben vorzusehen. Abgesehen davon ist jede Paßschraubenverbindung an sich in der Herstellung und besonders in der Unterhaltung teuer.
- Es sind weiter Verbindungen bekanntgeworden, bei denen an Stelle eines Achshaltersteges eine Platte über die Achsbuchse geschoben wird. Abgesehen davon, daß letztere eine besondere Form haben muß, ist die große Platte sehr schwer und teuer. Mine einwandfreie und dauerhafte Verbindung wird nicht erzielt, da die Befestigungsschrauben in Langlöchern sitzen und für die Kraftübertragung nur die Reibung zwischen Achshalterplatte und Rahmen zur Verfügung steht.
- Nach der Erfindung werden die Anlage-oder Paßflächen zwischen den Achshaltern und dem Achshaltersteg an besonderen, mit den Achshaltern fest verbundenen Flanschbolzen oder Platten vorgesehen, die getrennt vom Fahrzeug bearbeitet, mit dem Achshaltersteg zusammengepaßt am Fahrzeugrahmen angeschraubt und dann angeschweißt werden. Zweckmäßiig werden dabei die als Paßflächenträger verwendeten Bolzen oder Zapfen als die Befestigungsschrauben umschließende Hohlzapfen ausgebildet, oder aber es dienen als Paßflächenträger paarweise zwei ineinandergesteckte, mit den Achshaltern einerseits und dem Achshaltersteg anderseits fest verbundene Hohlzapfen oder Buchseen.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und z im Auf- und Grundriß eine Verbindung für Drehgestelle mit zwei ineinandergesteckten Buchsen, Abb. 3 und im Auf- und Grundriß dieselbe Verbindung mit anderer Anordnung der Buchsen, Abb. 5 im Aufriß eine Verbindung für Lokomotivbarrenrahmen mit einem Flanschbolzen als Paßflächenträger, Abb. 6 im Aufriß eine Verbindung für Lokomotivbarrenrahmen mit einer Platte als Paßflächenträger.
- Wie .aus den Abb. i und a hervorgeht, ist mit dem gepreßten Achshalter b eines Drehgestells ein Hohlzapfen h durch Schweißung verbunden. Der Achshaltersteg a ist aus Winkeleisen hergestellt und mit einer Buchse oder Kappe! versehen, die den Zapfen h umschließt. Beide werden durch die Heftschraube k in axialer Richtung gehalten. Die ebb. 2 läßt erkennen, daß der Steg a an dem unbearbeiteten Achshalter b nicht anzuliegen braucht. Vielmehr berühren sich die Stirnfläche des Zapfens h und der Boden der Kappe i, so daß ausschließlich gedrehte Flächen als Anlageflächen verwendet werden. Die Stirnflächen der Zapfen h eines Achshalterpaares können erforderlichenfalls auf dem Rahmenmeßstand nachgefräst werden. damit sie in einer Ebene liegen.
- Bei der Stegverbindung nach den Abb. und ,l ist umgekehrt die Kappe oder Buchse i mit dein Achshalter b des Rahmens und der Zapfen h mit dem Steg a verbunden. Da der Steg a sich flach gegen den Achshalter b legt, d. h. diesen nicht umklammert, kann die bisherige zur Rißbildung neigende Einschnürung des Achshalters fortfallen. Bei vorhandenen Achshaltern wird sie zweckmäßig durch Einschweißen des Stückes l ausgefüllt.
- Die Abb.5 und 6 lassen die Anwendung der Erfindung bei einem Barrenrahmen ", erkennen. Mit diesem ist nach Abb.5 ein Flanschbolzen I, verbunden, der in die Bohrung o des geschmiedeten Steges a hineinragt.
- Bei der Verbindung nach Abb. r; ist umgekehrt die mit dem Rahmen verbundene Platte l) mit der Bohrung und der Steg a mit dem Zapfen h versehen. Letzterer ist als Bolzen ausgebildet, damit er leicht ausgewechselt werden kann. Für die Verbindung des Achshaltersteges a mit dem Rahmen können hier ebenfalls an Stelle der Paßschrauben in der Herstellung billiger 'Maschinenschrauben k vorgesehen werden. Durch die in den Abb. 5 und 6 gezeichneten Zapfen sind keime Heftschrauben geführt worden, um die Zapfen nicht zu schwächen. Außerdem sind an Stelle der bei den Verbindungen nach den Abb. i bis .1 verwendeten Kappen i glatte Buchsen s vorgesehen, deren Wandungen leichter geschliffen werden können.
- Als besonders wichtig ist hervorzuheben, daß alle Teile der neuen Verbindung mit allen Anlageflächen getrennt vom Fahrzeug oder Drehgestell hergestellt werden können. Sämtliebe Bauteile werden dann zunächst mit den Achshaltern oder dem. Rahmen verschraubt und erst dann die Zapfenh, die Kappenioder die Platten p angeschweißt. Dadurch wird der genaue Sitz dieser Teile gewährleistet. Da nur runde Zapfen und entsprechende Bohrungen miteinander in Eingriff stehen, ist die Verbindung nach allen Richtungen der senkrechten Ebene spielfrei.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Achshalterstegverbindungen für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage- oder Paßflächen zwischen den Achshaltern (b) und dem Achshaltersteg (a) .an besonderen mit dein Achshaltern fest verbundenen Paßflächenträgern (Flanschbolzen h oder Platten p) vorgesehen sind, die getrennt vom Fahrzeug bearbeitet, mit dem Achshaltersteg (a) zusammengepaßt am Fahrzeugrahmen (c) angeschraubt und dann angeschweißt werden.
- 2. Achshalterstegverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Paßflächenträger verwendeten Bolzen oder Zapften (A) als Hohlzapfen ausgebildet sind und die Befestigungsschrauben umschließen.
- 3. Achshalterstegverbindung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Paßlächenträger paarweise zwei ineinandergesteckte, mit den Achshaltern einerseits und dem Achshaltersteg anderseits fest verbundene und die Befestigungsschrauben tonschließende Hohlzapfen oder Buchsen (7t und il dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER102937D DE714643C (de) | 1938-07-26 | 1938-07-26 | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Achshalterstegverbindungen fuer Schienenfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER102937D DE714643C (de) | 1938-07-26 | 1938-07-26 | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Achshalterstegverbindungen fuer Schienenfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE714643C true DE714643C (de) | 1941-12-03 |
Family
ID=7420797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER102937D Expired DE714643C (de) | 1938-07-26 | 1938-07-26 | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Achshalterstegverbindungen fuer Schienenfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE714643C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175720B (de) * | 1956-12-31 | 1964-08-13 | Henschel Werke Ag | Verfahren zur Bearbeitung der Achslager-fuehrungsflaechen an einem Lokomotivrahmen |
-
1938
- 1938-07-26 DE DER102937D patent/DE714643C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175720B (de) * | 1956-12-31 | 1964-08-13 | Henschel Werke Ag | Verfahren zur Bearbeitung der Achslager-fuehrungsflaechen an einem Lokomotivrahmen |
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