DE71440C - Drehstuhl für Theater, Concertsäle u. dergl - Google Patents
Drehstuhl für Theater, Concertsäle u. derglInfo
- Publication number
- DE71440C DE71440C DENDAT71440D DE71440DA DE71440C DE 71440 C DE71440 C DE 71440C DE NDAT71440 D DENDAT71440 D DE NDAT71440D DE 71440D A DE71440D A DE 71440DA DE 71440 C DE71440 C DE 71440C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chair
- sleeve
- theaters
- concert halls
- chairs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C1/00—Chairs adapted for special purposes
- A47C1/12—Theatre, auditorium or similar chairs
- A47C1/121—Theatre, auditorium or similar chairs having tipping-up seats
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Dentistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Stuhl gestattet sowohl in Richtung der Stuhlreihen, als auch quer oder
schräg zu denselben die Reihen zu durchschreiten. Es wird dies dadurch erreicht, dafs
der obere Theil des Stuhles drehbar auf einer Säule angeordnet ist, so dafs man ihm jede
für den Durchgang geeignete Stellung geben kann. Der Stuhl kehrt dann selbstthätig in
seine ursprüngliche Lage zurück.
Auf der Zeichnung ist ein solcher Stuhl unter Weglassung der Polster in den Fig. 1
bis 4 dargestellt. Fig. 5 zeigt schematisch eine Anordnung desselben im Zuschauerraum.
Die dem Stuhl als Fufs dienende Säule a ist auf geeignete Weise im Fufsboden befestigt.
Auf ihr ist um den Zapfen b der mit einer Hülse c versehene Stuhlrahmen d drehbar.
Der untere Rand dieser Hülse ist ebenso wie der Theil der Säule, auf dem er ruht, kimmenartig
ausgeschnitten. Wird nun die Hülse auf dem Zapfen gedreht, so gleitet der Theil e
der Hülse auf der schrägen Fläche/ bezw./1 herauf; hört die drehende Kraft auf, so kehrt
die Hülse von selbst wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück. Dies Zurückgleiten wird
noch dadurch gesichert, dafs eine Feder g die Hülse mittels der Stange h nach unten zu
ziehen sucht. In unbenutztem Zustande nehmen die Stühle die in Fig. 5 (rechte Seite) gezeigte
Stellung, also senkrecht zur Reihenrichtung, ein. Der Durchgang ist also, da die Stühle
in jeder Richtung drehbar sind, nach allen Richtungen möglich. Soll ein Stuhl benutzt
werden, so dreht man ihn um 90°, so dafs der Sitz nach vorn kommt, und klappt diesen
herunter (Fig. 5, linke Seite). Da nun der Stuhl .das Bestreben hat, wieder in seine ursprüngliche
Lage zurückzukehren, so hätte man beim Sitzen das Gefühl, als wenn derselbe sich drehen wollte; um dies zu vermeiden,
ist in der Hülse c ein Keil i angeordnet, welcher beim niedergeklappten Sitz sich zwischen
Zapfen b und Hülse c klemmt und eine Drehung verhindert. Eine Feder k löst den
Keil nach Heben des Sitzes. Der Stuhl ist mit Polster und Seitenlehnen in üblicher Weise
versehen. Die Polster sind auswechselbar befestigt, so dafs an Stelle derselben Rohrsitze
u. s. w. eingefügt werden können.
Bei der in Fig. 5 (rechte Hälfte) dargestellten Anordnung stehen die Stühle in zur Bühne
senkrechten Reihen und kehren nach Benutzung selbstthätig in diese Lage zurück. Man könnte
die Einrichtung aber auch so treffen, dafs die Stühle, wie in Fig. 6 dargestellt, in zur Bühne
parallelen Reihen stehen und beim Durchgang von Personen, wie die Figur zeigt, bei Seite
gedreht werden, immer aber in ihre zur Bühne gerichtete Stellung zurückkehren. Die Figur
giebt an, welche Stellung die Stühle beim Durchschreiten der Reihen annehmen. Wie
ersichtlich, können die Stuhlreihen in jeder Richtung durchschritten werden. Die Wahl
der Stellung der Stühle, in welche sie immer zurückzukehren streben (Fig. 5 oder 6), richtet
sich nach der Bauart des betreffenden Raumes und der Lage der Ein- und Ausgänge.
Bei der zuletzt beschriebenen Anordnung müssen die schrägen Flächen / derart um 900
verdreht werden, dafs die Fläche e bei Benutzung des Stuhles, also in der Stellung nach
der Bühne zu, an der tiefsten Stelle der Fläche / sich befindet. Diese letztere Anordnung
hat den Vorzug, dafs der Stuhl auch
ohne Festklemmen durch den Keil i nicht so leicht geneigt ist, seine Stellung zu ändern.
Der Keil i kann bei dieser Anordnung also fortfallen. . .
Um den freien Raum bei nicht benutzten Stühlen nach Möglichkeit zu vergröfsern und
auch ein bequemes Anlehnen zu gestatten, ist die Rückenlehne um Zapfen / drehbar und
wird durch Federn m in die in Fig. 3 und 4 in vollen Linien gezeichnete senkrechte Lage
gebracht, während sie bei Benutzung die punktirte Lage einnimmt, welche ein bequemes
Anlegen gestattet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Stuhl für Theater- und Konzertsäle u. s. w., dadurch gekennzeichnet, dafs der Stuhlrahmen (d) mit einer um einen Zapfen (b) der Säule (a) sich drehenden Hülse (c) versehen ist, welche Hülse an ihrem unteren Rande kimmenartige Ausschnitte besitzt, die an entsprechend geformten schrägen Flächen der Säule (a) gleiten und in Verbindung mit einer Feder (g) den Stuhl nach jeder Drehung in seine ursprüngliche Lage zurückbringen, wobei event, ein Keil (i) zur Verhütung einer Drehung bei heruntergeklapptem Sitz angebracht sein kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71440C true DE71440C (de) |
Family
ID=344744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71440D Expired - Lifetime DE71440C (de) | Drehstuhl für Theater, Concertsäle u. dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71440C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4135841A1 (de) * | 1991-10-31 | 1993-05-06 | Werner 7516 Karlsbad De Hansal | Klappsitzelement |
-
0
- DE DENDAT71440D patent/DE71440C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4135841A1 (de) * | 1991-10-31 | 1993-05-06 | Werner 7516 Karlsbad De Hansal | Klappsitzelement |
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