DE714309C - Vorrichtung zum Mischen von halbfluessigen oder pulverfoermigen Stoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen von halbfluessigen oder pulverfoermigen Stoffen

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DE714309C
DE714309C DEST59058D DEST059058D DE714309C DE 714309 C DE714309 C DE 714309C DE ST59058 D DEST59058 D DE ST59058D DE ST059058 D DEST059058 D DE ST059058D DE 714309 C DE714309 C DE 714309C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
mixing
drive
lowering
lowered
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Expired
Application number
DEST59058D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Schuble
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STOTZ AG A
Original Assignee
STOTZ AG A
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Publication date
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Publication of DE714309C publication Critical patent/DE714309C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/45Closures or doors specially adapted for mixing receptacles; Operating mechanisms therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Mischen von halbflüssigen oder pulverförmigen Stoffen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen von halbflüssigen oder pulverförmigen . Stoffen, deren Mischbehälter um eine vertikale Achse umläuft und deren Behälterboden zum Entleeren nach unten senkbar ausgebifdet ist.
  • Bei den bekannten Mischvorrichtungen, die meist mit einem Mehrphasenrfihrwerk versehen sind, bereitet das Entleeren des Mischgefäßes mitunter Schwierigkeiten. Entweder muß bei diesen Vorrichtungen das Mischgefäß gegenüber dem Rührwerk gesenkt oder aber das Rührwerk aus dem Mischgefäß herausgehoben werden. In beiden Fällen ist jedoch eine saubere Entleerung des Mischgefäßes in kurzer Zeit nicht möglich, da sich das Mischgut hauptsächlich aus der Kante zwischen dem Boden und der Wandung des Mischgefäßes nicht leicht herausnehmen läßt.
  • Diese Reste bleiben deshalb meist auch für alle anschließenden Mischvorgänge im Gefäß, sofern nicht eine andere Mischung ein völliges Reinigen des Mischgefäßes erforderlich macht.
  • Bei bekannten Mischvorrichtungen der eingangs genannten Art ist nun zwar der Behälterboden zum Entleeren des Gefäßes teilweise nach unten senkbar angeordnet, jedoch ist auch bei diesen Vorrichtungen eine rasche und saubere Entleerung nur dann möglich. wenn der Behälter unter Zuhilfenahme besonderer Reinigungsmittel, beispielsweise Heißwasser, gereinigt werden soll. In diesem Falle gehen jedoch die beim gewöhnlichen Entleeren am Behälter noch anhaftenden Teile des Mischgutes verloren.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde. die Mischvorrichtung in der Weise auszugestalten, daß das Mischgut nach jedem WIischvorgang in kürzester Zeit weitgehend aus dem Mischgefäß entfernt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der heb- und senkbare, um eine vertikale Welle sich drehende, angetriebene ebene Behälterboden sich in angehoben er Stellung gegen die Unterkante des Mischbehältermantels dichtend abstützt, wobei der Behältermantel in einer ihn umgebenden Ringbahn geführt ist, während er in der gesenkten Stellung auf der Ringbahn aufliegt, und daß außerhalb des Mischbehälters ein Räumer ortsfest angeordnet ist, der Abhängigkeit von dem Antrieb für das Haben und Senken des Behälterbodens über dem gesenkten Behälterboden einschwenkbar ist. Die anordnung kann dabei so getroffen sein, daß der Antrieb zum Heben und Senken des Behälterbodens von dem Antrieb zum Drehen des Mischbehälters abgeleitet ist. Es ist dabei gleichgültig, welcher Weise der Antrieb des Mischgefäßes und das Senken und Haben desselben erfolgt. Es kann beispielsweise auf mechanischem, elektrischem, pneumatischem oder hydraulischem Wege vor sich gehen.
  • Die Bewegung des Räumers kann über den antrieb zum Heben und Senken des Behälterbodens von dem Antrieb zum Drehen des Mischbehälters abgeleitet sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. I einen Querschnitt durch die Vorrichtung, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung bei abgenommenem Mischgefäß und Abb. 3 einen weiteren Querschnitt durch die Vorrichtung.
  • In den Abbildungen sind jeweils nur diejenigen Teile zeichnerisch dargestellt, die zum Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
  • Die Vorrichtunh besteht im wesentlichen aus einem Gestell a mit senkrechten Trägern b, die an ihren oberen Enden eine Ringbahn c tragen, und aus einem Mischgefäß, das sich aus der Ringwand d und dem Boen e sowie einem Schaft f zusammensetzt. Die Ringwand d wird bei gesenktem Boden e von Laufrollen g getragen, die rings um ihre Außenseite herum am oberen rand der Ringwand angeordnet sind und die in auf der Ringbahn c angeordnete Führungsschinen h eingreifen. Der senkrechte Schaftf des Mischgefäßes ist in ein zylindisches Lager i drehbar sowie auf und ab verschiebbar eingesetzt. das inmitten des Gestells a angeordnet ist.
  • Auf der Unterseite des Bodens e ist ferner ein Zahnkranz k angeordnet, der mit dem Boden c fest verbunden ist und dessen Zahnflanken länger sind als der vorgesehene Hub des Bodens. Beim Senken des Bodens in der weiter unten beschriebenen Weise gleitet der Boden c mit dem Zahnkranz k nach unten, wobei der in dem Lager i geführte Schaft f die Führungs bildet. Bei gesenktem Boden c setzt sich die Ringwand d init ihren rollen g auf Laufschienen h der Ringbahn c. Umgekehrt wird die Ringwand d beim Anheben des Bondes e leicht angehoben. so daß das volle Gewicht der Ringwand d auf dem Boden e lastet. Die Laufrollen g bleiben dabei jedoch in seitlicher Führung mit den Laufschienen.
  • Der Antrieb des Mischgefäßes erfolgt über seinen Boden c mittels eines Zahnrades m, das in den Zahnkranz k in gehobener und gesenkter Lage ds Bodens e eingreift und das über ein Kegelradpaar n von der Hauptantriebswelle o in Umlauf gesetzt wird. Der Antrieb zum Haben und Senken des Bodens wird in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ebenfalls von der Hauptantriebswelle o aus vorgenommen. Auf einer Nebenwelle p, die mittels eines Zahnradsatzes q von der Hauptantriebswelle o gegebenenfalls über eine ein- und ausrückbare Kupplung r in Bewegung gesetzt wird, ist eine Kurvenscheibe s befestigt, auf der aich eine zwischen einem Gabelhebel i gelagerte Rolle u abwälzt und dabei den Gabelhebel t senkt oder hebt. Zwischen den äußeren Enden des Gabelhebels f ist ein Lagerring v angelenkt, der auf den Schaft f verschiebbar angeordnet ist und der sich von unter gegen einen Bund v' des Schaftes j anlegt. Das Heben und Senken des Bodens c des Mischgefäßes kann auch durch eine senkrecht zur Drehachse des Älischgefäßes sich drehende Kurvenscheibe erfolgen, die in der Drehachse des Mischgefäßes angeordnet ist und die mit ihrem rinnenartigen Umfang eine ihrerseits eine Spurpfanne des Mischgefäßes tragende Kugel trägt. Die Spnrpfanne ist bei einer Ausführung dieser Art von einem senkrecht angeordneten Zapfen umgeben, der in einem Lager verschiebbar angeordnet ist, in das die Kurvenscheibe von unten hineinragt.
  • Das Aus- und Einschwenken des Räuners w erfolgt in dem dargestellten Ausführungsbeispiel von der Nebenwelle p aus. die über ein Kegelradpaar eine weitere senkrechte Welle r antriebt, auf der gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer weiteren, jedoch nicht ein- und ausrückbaren Kupplung r' eine weitere Kurvenscheibe y befestigt ist. Die Kurvenscheibe y steuert über ein Hebelgestänge s den Räumer w, det nach erfolgtem Senken des Bodens e über denselben eingeschwenkt wird, so daß das Mischgut beim Weiterdrehen des Bodens e seitwärts abgedrängt wird. Vor dem Anheben des Bodens e wird der Räumer w wieder zur Seite geschwenkt, und der Mischvorgang kann sich nach Einfüllen des neuen Mischgutes wiederholen. Je nach Art des Mischgutes und nach der Antriebsgeschwindigkeit wird das Mischgefäß über eine längere oder kürzere Zeitspanne hinweggedreht, bevor eine neue Entleerung durch Senken des Bodens erfolgt.
  • Selbstverständlich kann die Anordnung beispielsweise durch Wahl eines entspredwnden Getriebes in der Weise getroffen sein, daß die Entleerung des Mischgefäßes nach einer bestimmten Anzahl Umdrehungen selbsttätig vor sich brett. Ebenso ist es auch ohne weiteres möglich, das Heben und Senken des Bodens und das Ein- und Ausschwenken des Räumers auf andere Weise konstruktiv zu lösen, beispielsweise auf elektrischem, pneumatischem oder hydraulischem Wege. Das Heben und Senken des Bodens sowie das Ein-und Ausschwenken des Räumers kann aber auch durch besondere Antriebe oder aber von Hand geschehen.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Vorrichtung zum Mischen von halbflüssigen oder pulverförmigen Stoffen, deren Mischbehälter um eine vertikale Achse umläuft und deren Behälterboden zum Entleeren nach unten senkbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der heb- und senkbare, um eine vertikale Zelle sich drehende, angetriebene ebene Behälterboden (e) sich in angehobener Stellung gegen die Unterkante des Mischbehältermantels (d) dichtend abstützt, wobei der Behältermantel (d) in einer ihn umgebenden Ringbahn (c) geführt ist, während er in der gesenkten Stellung auf der Ringbahn (c) aufliegt, und daß außerhalb des Mischbehälters ein Räumer (w) ortsfest angeordnet ist, der in Abhängigkeit von dem Antrieb für das Heben und Senken des Behälterbodens (e) über dem gesenkten Behälterboden einschwenkbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb zum Heben und Senken des Behälterbodens von dem Antrieb zum Drehen des Mischtbehälters abgeleitet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Räumers (w) über den Antrieb zum Heben und Senken des Behälterbodens (e) von dem Antrieb zum Drehen des Mischbehälters abgeleitet ist.
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