DE71423C - Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Zeigerstellungen - Google Patents
Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von ZeigerstellungenInfo
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- DE71423C DE71423C DENDAT71423D DE71423DA DE71423C DE 71423 C DE71423 C DE 71423C DE NDAT71423 D DENDAT71423 D DE NDAT71423D DE 71423D A DE71423D A DE 71423DA DE 71423 C DE71423 C DE 71423C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C21/00—Systems for transmitting the position of an object with respect to a predetermined reference system, e.g. tele-autographic system
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 74: Signalwesen.
Die elektrische Fernübertragung von Zeichen mittelst correspondirender Zeigerstellung ist
unter Benutzung von nur einem oder wenigen Leitungsdrähten seither durch den Wheat stone'sehen
Zeigertelegraphen, durch die correspondirenden Typenräder des Hughesschen Telegraphen und durch eine auf Magneto-Induction
beruhende Vorrichtung von Siemens & Halske ermöglicht worden. Theils ist hierbei eine beliebige vor- und rückwärts
gerichtete Bewegung des ruckweise weiter gehenden Zeigers ausgeschlossen, theils erfordern
diese Vorrichtungen einen sehr verwickelten Mechanismus.
Wendet man die dem Dreh- oder Mehrphasenstrom eigenthümliche Stromleitung an
und benutzt man als Geber einen besonderen, sogleich näher zu beschreibenden ringförmigen
Apparat, dessen allgemeiner Charakter derjenige eines Generators oder Transformators
aus Gleichstrom in Drehstrom ist, während als Empfänger ein besonderer, einem Drehstrommotor
ähnlicher Apparat dient, so ist die Aufgabe lösbar, die Stellung oder den Gang eines
gebenden Zeigers auf einen zweiten empfangenden zu übertragen und mit Hülfe von nur
wenigen, z. B. drei Fernleitungsdrähten für jede beliebige Einstellung des gebenden Zeigers
die genau correspon'dirende des empfangenden Zeigers in continuirlicher, nicht sprungsweise
erfolgender Bewegung hervorzurufen.
Es wird zu diesem Zwecke als Geber G. (s. Fig. 1) ein festliegender leitender Ring b
angewendet. Der Widerstand desselben mufs ein grofser sein und innerhalb ziemlich weiter
Grenzen demjenigen des Empfängers und der Fernleitung angepafst sein. Die geometrische
Gestalt der Ringquerschnitte ist hierbei unwesentlich. Derselbe kann z. B. ersetzt werden
durch eine ringförmige Spirale oder Zickzacklinie, deren Anfang und Ende verbunden
sind, oder durch eine sehr grofse Zahl kreisförmig angeordneter Stromschlufsklötze, welche
unter sich durch lauter gleiche Widerstände verbunden sind. An drei oder mehreren Stellen
des ringförmigen Leiters b sind festliegende Fernleitungsdrähte c angeschlossen. Ein vorhandener
Gleichstrom wird in den Ring mittelst zweier diametral gegenüberstehender, concentrisch
mit dem Ring drehbarer Bürsten d eingeführt. Mechanisch mit den Bürsten verbunden
ist ein concentrisch mit ihnen sich drehender Zeiger f. Dies ist der gebende
Zeiger. Je nach der Stellung desselben wird alsdann den Fernleitungsdrähten eine variable,
den Widerstandsverhältnissen der jeweiligen Ringeintheilung entsprechende Stromintensität
zugeführt.
An dem Endpunkt der Fernleitungsdrähte c befindet sich der Empfänger E, bestehend aus
einem eisernen Ring h, um welchen der Wickelung des Gebers und der Zahl der Fernleitüngsdrähte
entsprechend, drei oder mehr Drahtspulen gelegt sind. In dem Centrum des Ringes h dreht sich alsdann eine Magnetnadel
NS synchronisch, congruent und continuirlich
mit dem gebenden Zeiger. Mit der gedämpften Magnetnadel wird der empfangende Zeiger i mechanisch verbunden. Jeder Ruhelage
und Bewegung des Zeigers f entspricht demnach eine gleiche des Zeigers i.
Dieses System correspondirender Zeiger wird zunächst dahin erweitert, dafs durch Abzweigung
oder auch durch Serienschaltung der-
selbe Mehrphasenstrom, durch zwei oder mehrere Empfängerapparate gleicher Beschaffenheit geleitet
wird, so dafs die zwangsläufige Bewegung des einen gebenden Zeigers zwei oder mehrere
empfangende Zeiger gleichmäfsig einstellt. In der Fig. ι denke man sich zu diesem Zwecke
an die drei Drähte c noch einen mit E gleich construirten weiteren Apparat oder deren
mehrere angeschlossen.
Durch die weitere Combination zweier Systeme (Fig. 2) von correspondirenden Zeigern
der beschriebenen Art wird die Aufgabe gelöst, die Bewegung eines Punktes in der Ebene,
also z. B. eines Schreib- oder Markirstiftes, in die correspondirende congruente Bewegung
eines empfangenden Markirpunktes zu übertragen. Zu diesem Zwecke stellt man zwei
von einander elektrisch unabhängige Geber mit ihren genügend verlängerten Zeigern f so auf,
dafs letztere sich nahe senkrecht überschneiden. Durch Längsschlitze k in beiden Zeigern geht
der gebende Markirstift /. Derselbe befindet sich also im Durchschnittspunkt der beiden
Zeiger. Die beiden empfangenden, elektrisch und magnetisch von einander unabhängigen
Ringe werden so gestellt, dafs ihre genügend verlängerten magnetischen Zeiger i sich nahe
rechtwinklig überschneiden. Bei einmal hergestellter geometrischer Aehnlichkeit derjenigen
beiden Dreiecke, welche durch die Zeiger und die Verbindungslinie ihrer Mittelpunkte gebildet
werden, ist alsdann die Bewegung des Durchschnittspunktes m der empfangenden Zeiger
geometrisch ähnlich mit derjenigen des gebenden Markirstiftes. Ein von / mit der Hand
geschriebenes α wird z. B. durch die Be\vegung
des Punktes m auf der empfangenden Station zum Vorschein kommen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Zeigerstellungen, welche durch eine geringe Anzahl von Fernleitungen (c) eine beliebig grofse Zahl von Zeiserstellunsen anzuzeigen vermag, gekennzeichnet durch die nach dem Stromschema einer Mehrphasenstom-Vertheilungsanlage bewirkte Verbindung zweier Zeigervorrichtungen (fi) durch entsprechend abgezweigte Fernleitungen derart, dafs der entsprechend der Stellung des gebenden Zeigers (f) in einen ringförmigen Leiter (b) eingeführte Strom in einer den Widerstandsverhältnissen dieses Ringes entsprechenden Vertheilüng durch die Fernleitungen dem Empfänger (E) zugeführt wird und in diesem durch den magnetischen Einflufs einer dem Geber (G) entsprechend angeordneten Wickelung den Zeiger (i) in Uebereinstimung mit dem gebenden Zeiger (f) einstellt.
- 2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher nur ein Geber (G) mit seinem Zeiger (f) vorhanden ist und bei welcher einer oder mehrere, im letzteren Falle durch Paralleloder Serienschaltung betriebene empfangende Zeiger (i) in ebenso vielen Empfängern (E) vorhanden sind.
- 3. Eine Ausführungsform der unter 1.; gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher eine Combination von zwei gebenden, nahezu rechtwinklig sich überschneidenden Zeigern [f in Fig. 2) angewendet wird, in deren Durchschnittspunkt (I) durch Schlitzführung ein Markirstift (I) angebracht ist, und bei welcher die Bewegung des genannten Markirstiftes in geometrisch ähnlicher Weise auf einer oder mehreren empfangenden Stationen' zum Vorschein kommt durch die Bewegung des Durchschnittspunktes (m)- zweier mit dem Magneten je eines Empfängers verbundenen und sich nahezu rechtwinklig überschneidenden Zeiger (i).Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71423C true DE71423C (de) |
Family
ID=344727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71423D Expired - Lifetime DE71423C (de) | Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Zeigerstellungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71423C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741288C (de) * | 1939-01-08 | 1943-11-16 | Fuess Vorm J G Greiner Jr & Ge | Durch Gleichstrom betriebenes Quotientenmesswerk |
| DE747096C (de) * | 1940-11-13 | 1944-09-08 | Aeg | Anordnung zur Fernuebertragung von Winkelstellungen |
| DE1074125B (de) * | 1960-01-28 | Lange Berlin Charlottenburg Friedrich | Zur Fernübertragung von Bewegungen bestimmte elektroma gnetische Vorrichtung mit sternförmig an geordneten Spulen |
-
0
- DE DENDAT71423D patent/DE71423C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074125B (de) * | 1960-01-28 | Lange Berlin Charlottenburg Friedrich | Zur Fernübertragung von Bewegungen bestimmte elektroma gnetische Vorrichtung mit sternförmig an geordneten Spulen | |
| DE741288C (de) * | 1939-01-08 | 1943-11-16 | Fuess Vorm J G Greiner Jr & Ge | Durch Gleichstrom betriebenes Quotientenmesswerk |
| DE747096C (de) * | 1940-11-13 | 1944-09-08 | Aeg | Anordnung zur Fernuebertragung von Winkelstellungen |
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