DE71420C - Feuerungsanlage - Google Patents

Feuerungsanlage

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Publication number
DE71420C
DE71420C DENDAT71420D DE71420DA DE71420C DE 71420 C DE71420 C DE 71420C DE NDAT71420 D DENDAT71420 D DE NDAT71420D DE 71420D A DE71420D A DE 71420DA DE 71420 C DE71420 C DE 71420C
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DE
Germany
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fuel
channels
gases
combustion
smoldering
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71420D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Firma FRANKEL & CO. in Leipzig-Lindenau
Publication of DE71420C publication Critical patent/DE71420C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M9/00Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields
    • F23M9/02Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields in air inlets
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L1/00Passages or apertures for delivering primary air for combustion 
    • F23L1/02Passages or apertures for delivering primary air for combustion  by discharging the air below the fire
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B90/00Combustion methods not related to a particular type of apparatus
    • F23B90/04Combustion methods not related to a particular type of apparatus including secondary combustion
    • F23B90/06Combustion methods not related to a particular type of apparatus including secondary combustion the primary combustion being a gasification or pyrolysis in a reductive atmosphere

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Firma FRÄNKEL & CO. in LEIPZIG-LINDENAU.
Feuerungsanlage.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ll. April 1893 ab.
Die in Fig. 1 bis 6 veranschaulichte Erfindung betrifft eine Rostfeuerung mit Einrichtungen zur möglichst vollkommenen Verbrennung, wobei die zur Verbrennung erforderliche Luft sowie die sich aus dem schwelenden Brennmaterial entwickelnden Gase in eigenartiger Weise vorgewärmt, vertheilt und zur Verbrennung gebracht werden.
Es bedeutet:
Fig. ι Stirnansicht und Querschnitt einer doppelten Feuerungsanlage,
Fig. 2 den Längsschnitt davon, und zwar nach Linie jR-jR, Fig. 1,
Fig. 3 desgleichen nach Linie 0-0, Fig. 1,
Fig. 4 den Grundrifsschnitt nach Linie P-P der Fig. 1.,
Fig. 5 den Grundrifsschnitt nach Linie Q-Q der Fig. 1,
Fig. 6 den Grundrifsschnitt nach Linie S-S der Fig. 1.
Ueber dem Aschenraum A befindet sich der Stabrost α und über dem letzteren, seitlich von feuerfesten Wänden begrenzt, der Verbrennungsraum B, dessen Feuergase nach einem Dampfkessel oder einer anderen Verwendungsstelle geleitet werden.
Zu beiden Seiten des Verbrennungsraumes B befinden sich die Schwelräume C, in welche vom Brennmaterialraum D, der über - dem Verbrennungsraum B liegt, das Brennmaterial gelangt.
Der Brennmaterialraum D wird nach oben hin durch eine Einschüttöffnung abgeschlossen, deren Zarge einen in den Brennmaterialraum einragenden Rand hat.
In dem Aschenraum A befinden sich die nach aufsen hin durch Regelklappen oder Schieber ο absperrbaren Kanäle d, welche zu den Seiten unterhalb des Rostes α einmünden und dazu dienen, frische Luft einzuleiten.
Die Ausströmung dieser frischen Luft geschieht durch die Oeffnungen b b.
In der hinteren Wund des Aschenraumes A sind Oeffnungen cc angebracht, welche das Ende der Kanäle h h bilden, die mit den das Verbrennungsraummauerwerk seitlich tragenden Hohlträgern H in Verbindung stehen. Diese Hohlträger H können runde oder eckige Querschnittsform haben und erhalten frische Luft durch die Kanäle g, die durch Schieber oder Klappen i absperrbar sind (Fig. 3).
Um die in den Schwelräumen entstehenden Gase entsprechend mit Luft zu mischen, sind seitlich von den Schwelräumen die Kanäle k mit den Austrittsöffnungen e angebracht. Diese Kanäle k erhalten frische Luft von aufsen durch die mittelst Schieber oder Klappen regelbaren Oeffnungen n, Fig. 4.
Da ferner eine gewisse Menge Schwelgase sich schon im Brennmaterialraum D, und zwar in dessen oberstem Theil ansammelt, so müssen diese Gase abgeleitet werden, was mit Hülfe des Kanals r und des Rohres R geschieht.
Vom Rohr R aus werden die dem Brennmaterialraum -D entzogenen Gase nach der Mischdüse t, Fig. 2, gebracht, um von letzterer nach dem Verbrennungsraum zu strömen.
Die Mischdüse t erhält frische Luft durch die Oeffnung s, welche durch Klappe oder Schieber mehr oder weniger abgeschlossen werden kann.
/2. Auflage, ausgegeben am 2g. April IQ02.1
Die Wirkung der Gesammtfeuerungseinrichtung ist nun im allgemeinen folgende:
Unterhalb des Rostes wird durch Kanalöffnungen b und c kalte und heifse Luft zugeführt.
Die in den Schwelräumen C entstehenden Gase werden mittelst der seitlich durch Kanalöffnungen e e eingeführten Luft derart gemischt, dafs deren Verbrennung beim Eintritt in den Verbrennungsraum B erfolgen mufs.
Die emporsteigenden Gase, welche sich im Brennmaterialraum D ansammeln, werden durch den Kanal r und Rohr R abgesaugt und mittelst Mischdüse t ebenfalls verbrennfä'hig dem Verbrennungsraum B zugeführt, so dafs in letzterem eine vollkommen brennende hochhitzende Flamme entsteht, die rauchfrei ihrem Bestimmungsort zugeführt werden kann.
Derartige Feuerungseinrichtungen können ein- ■ fach oder zu mehreren neben einander angeordnet werden.

Claims (1)

  1. P ATENT-An spruch:
    Eine von oben her mit Brennmaterial zu beschickende Feuerungsanlage, dadurch gekennzeichnet, dafs unterhalb des Rostes α mittelst der Kanäle d b frische sowie heifse Luft durch Kanäle g, h und c, welche letztere durch die Hohlträger H erhitzt, eingeführt wird, während seitlich von den Schwelräumen C frische Luft durch die Kanäle k e in die Brenngase gelangt und die sich im Brennmaterialruum D ansammelnden Gase mittelst Kanales r und Rohres R nach einer Mischdüse t und von hier aus in den Verbrennungsraum geleitet werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71420D Feuerungsanlage Expired - Lifetime DE71420C (de)

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