DE713052C - Vorrichtung zur Erzielung sauberer Auflageflaechen an Werkstueckspannvorrichtungen bei Werkzeugmaschinen mit spanabhebender Bearbeitung - Google Patents

Vorrichtung zur Erzielung sauberer Auflageflaechen an Werkstueckspannvorrichtungen bei Werkzeugmaschinen mit spanabhebender Bearbeitung

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Publication number
DE713052C
DE713052C DEV34239D DEV0034239D DE713052C DE 713052 C DE713052 C DE 713052C DE V34239 D DEV34239 D DE V34239D DE V0034239 D DEV0034239 D DE V0034239D DE 713052 C DE713052 C DE 713052C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
compressed air
machining
contact surfaces
machine tools
Prior art date
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Expired
Application number
DEV34239D
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English (en)
Inventor
Johannes Voigt
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VOMAG MASCHINENFABRIK AG
Original Assignee
VOMAG MASCHINENFABRIK AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/0042Devices for removing chips
    • B23Q11/005Devices for removing chips by blowing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzielung sauberer Auflageflächen an Werkstückspannvorrichtungen bei Werkzeugmaschinen mit spanabhebender Bearbeitung Vor dem Festspannen von Werkstücken auf dem Werktisch bzw. auf der Einspannvorrichtung von Werkzeugmaschinen müssen die Auflageflächen am Werkstück und an der Spannvorrichtung jeweils peinlichst von anhaftenden Staub- und Werkstoffteilchen gesäubert werden. Dieser Vorgang bedingt einen erheblichen Zeitaufwand, außerdem können selbst während des Auflegens des Werkstücks immer noch Schmutzteilchen zwischen die Auflageflächen gelangen.
  • Bisher wurden die Auflageflächen der Werkstückspannvorrichtungen bei Werkzeugmaschinien mit spanabhebender Bearbeitung dadurch gereinigt, daß mittels eines von Hand geführten Preßluftschlauches in die Vorrichtung hineingeblasen wurde. Hierbei war es jedoch nicht möglich, den Luftstrom zuverlässig immer an die Stellen zu lenken, an denen es besonders auf die Sauberkeit der Auflageflächen ankam. Die Wirksamkeit dieses Verfahrens war im hohen Maße abhängig von der Sorgfalt und Geschicklichkeit des die Maschine bedienenden Mannes.
  • Es ist bereits bekannt, bei Werkzeugmaschinen -mit spanloser Formung, insbesondere bei Stanzen durch den Einbau von Preßluftblaseinrichtungen, deren Austrittsöffnungen in den Auflageflächen für das Werkstück münden, für die Entfernung der Werkstückabschnitte aus dem Arbeitsbereich der Stanzwerkzeuge, die dabei auch gereinigt werden, zu sorgen. Ferner ist :es auch bekannt, bei Werkzeugmaschinen mit spanabhebender Bearbeitungsweise den Abtransport der Späne von der Arbeitsstelle, beispielsweise eines Bohrwerkzeuges durch- auf diese Stelle gerichtete Preßluftströme, zu bewirken und durch die zugeführte Preßluft gleichzeitig das Werkzeug zu kühlen. Gegenstand der Erfindung ist eine Reinigungsvorrichtung für die Auflageflächen an Werkstückspannvorrichtungen bei Werkzeugmaschinen mit spanabhebender Bearbeitung, die die Auflageflächen in einfachster Weise ohne Zeitverlust und ohne Beeinträchtigung der Umgebung auch an den unzugänglichsten Stellen des Werkstücks bzw. der Spannvorrichtung zu reinigen gestattet. Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß in die Auflageflächen am Werktisch bzw. an der Einspannvorrichtung Austrittsöffnungen für Preßluft münden-, denen die Preßluft vorzugsweise selbsttätig bei Annäherung der gegeneinander zur Anlage gelangenden Auflageflächen durch- in der Auflagefläche der Spannvorrichtung angeordnete, mit einem Fühlstift versehene Steuermittel zugeführt sowie wieder abgesperrt wird. Der Erfindung entsprechend kann die Blasvorrichtung mit einer an sich bekannten Werkstückabhebevorrichtung derart in Verbindung stehen, daß letztere den Blasluftstrom auslöst bzw. steuert. Dies wird in besonders zweckmäßiger Weise dadurch bewirkt, daß der Betätigungskolben der Abhebevorrichtung gleichzeitig als Steuerkolben für die Blasvorrichtung ausgebildet ist, Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen, und zwar zeigt Abb. i eine einfache Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit einer Werkstückabhebevorrichtung, Abb. 2 und 3 je einen Schnitt durch das Steuerorgan in Abb. i gemäß den Schnittlinien A-B und C-D, Abb. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel im Schnitt, Abb. 5 eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels gemäß Abb. 4, Abb. 6 die Vorrichtung in Verbindung mit einer Abhebevorrichtung.
  • Zur Steuerung der an sich bekannten Werkstückabhebevorrichtung 15 bis 17 dient gemäß Abb. i bis 3 ein durch einen Handgriff 12 zu betätigendes Hahnküken i, durch dessen Bohrungen 2 und 3 das Druckmittel von der Eintrittsöffnung 4 in die Leitung 14 und den -Zylinder 15 gelangt, wo es den am Kolben 16 befestigten Auflagezapfen 17 anhebt. Mittels des Handgriffes 12 wird vor Auflegen des Werkstückes 13 das Küken i in die in Abb. 2 und 3 gezeigte Stellung gebracht. Gleichzeitig wird durch Betätigung des Hebels 12 der Weg für die Preßluft freigegeben-, die von der Eintrittsöffnung Io über die Bohrungen 8, 9, 11 bis an den Absperrhahn 18 gelangt. Dieser wird, 'erst kurz bevor das Werkstück 13 mit seiner Auflagefläche 2 1 auf den Zapfen 17 aufgesetzt wird, geöffnet. Die durch die Leitung Ig zugeführte Preßluft bläst dann in starkem Strahl, aus der Öffnung 2o durch den schmalen Spalt zwischen dem Werkstück und der Auflagefläche 22 der Spannvorrichtung 'hindurch.
  • Um das Werkstück voll zur Auflage zu bringen, wird durch den in bekannter Weise mit Feststellvorrichtungen versehenen Hebel 12 das Hahnküken i in eine solche Stellung gebracht, daß das Druckmittel aus dem Zylinder 15 durch die Bohrungen 5, 2, 3, 6 abfließen kann, während die Preßluft während des Senkvorganges über die Bohrungen Io -, 7, 8, 11 so lange weiter bläst, bis die Auflagefläche 2I die Preßluftaustrittsöffnung 2o abschließt. Das Anheben des Werkstückes geschieht wieder, wie vorher beschrieben.
  • In der Zeichnung ist nur ein Abhebezapfen und eine Blasöffnung dargestellt. Die Vorrichtung ist- aber durch entsprechende Anordnung von Verteilerrohren usw. für beliebig viele Abhebezapfen und Blasöffnungen verwendbar.
  • Das in Abb. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt eine Blasvorrichtung, die unabhängig für sich und vollkommen selbsttätig arbeitet und die Blasluft sowohl bei abgehobenem als auch bei aufgesetztem Werkstück abschaltet. Die Blasluft wirkt also nur während des Aufsetz- und Abhebevorganges. In der Spannvorrichtung 23 ist die Führungsbuchse 24 angebracht, in der der Steuerkolben 25 durch die auf dem Abschlußdeckel 26 sitzende Feder 27 gegen den Anschlag 28 der Buchse gedrückt wird. Wird das Werkstück 13 mit seiner Auflagefläche 2 1 auf den mit dem Steuerkolben 2 5 verbundenen Zapfen 29 aufgesetzt, so wird der Steuerkolben nach unten gedrückt. Die Preßluft kann dann von ihrer Eintrittsstelle 3o über die Leitung 3 1, den Ringraum 32 der i( Führungsbuchse 24 sowie die Aussparung 33 des Steuerkolbens und den Ringraum 34 der Buchse zu der Austrittsöffnung 2o gelangen, von wo sie zwischen den Auflageflächen 2 1 und 22 hindurchgeblasen wird. Wenn die 11 Flächen 2I, 22 miteinander zur Anlage kommen sind, ist der Steuerkolben so weit heruntergedrückt-, daß durch die Kante 35 der Ringraum 32 abgeschlossen und der Preßluftstrom unterbrochen ist. Wird nach der Bearbeitung das Werkstück angehoben, so drückt die Feder 27 den Steuerkolben 25 nach oben. Der Preßluftstrom. wird dabei so lange freigegeben, bis der Kolben an den Anschlag28 stößt und mittels der Steuer- 12 kante36 der Ringraum34 abgeschlossen und der Preßluftstrom wieder unterbrochen ist. Es können naturgemäß auch eine Mehrzahl von Ausblasöffnungen von :einem Fühlfinger nebst zugehöriger Steuervorrichtung betätigt werden.
  • Die Anordnung gemäß Abb. 5 unterscheidet sich, von dem Ausführungsbeispiel in Abb. 4 dadurch, daß der Steuerkolhen 25 so ausgebildet ist, daß er nur bei abgehobenem Werkstück den Preßluftstrom unterbindet, während letzterer bei herabgedrücktem Kolben nicht abgeschnitten wird. Der Blasluftstrom wird hierbei durch das Werkstück selbst unterbrochen, indem die Fläche 2I die Austrittsöffnung 20 verschließt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der -Erfindung für die Kombination der Abhebevorrichtung mit einer selbststeuernden Blasvorrichtung ist in Abb. 6 dargestellt. Die Buchse 24 ist auch hier mit einem Deckel. 26, jedoch unter Zwischensdhaltung einer Dichtung 37, abgeschlossen, aber länger ausgebildet, da sie gleichzeitig als Druckkammer 38 für das durch die Bohrung 39 ein- und austretende Druckmittel dient. Der Zapfen 29 des Steuerkolbens 2 5 ist von einer Spiralfeder 40 umgeben, die sich gegen den Anschlag 28 abstützt und zum .Ausgleich der Schwankungen des Druckmittelrückflusses dient. Die Steuerung des Druckmittelzu- und -abflusses geschieht auch hier durch Handschaltung, während die Preßluft selbsttätig in Abhängigkeit von der Abhebevorrichtung entsprechend dem in Abb. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel gesteuert ist. Auch diese Bauform kann wie alle anderen angeführten Ausführungsformen mehrfach an C einer Spannviorrichtung angebracht werden. Durch die Erfindung werden alle Auflageflächen einer Spannvorrichtung bis zur vollkommenen Auflage des Werkstückes gleichzeitig und selbst an schwer zugänglichen Stellen einwandfrei sauber gehalten, während durch die Blaswirkung beim Abheben des Werkstückes die Auflageflächen schon für das nächste Werkstück von Bearbeitungsspänen frei gehalten werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Erzielung sauberer Auflageflächen an Werkstückspannvorrichtungen bei Werkzeugmaschinen mit spanabhebender Bearbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß in die Auflageflächen (22) am Werktisch bzw. an der Einspannvorrichtung (23) Austrittsöffnungen (20) für Preßluft münden, denen die Preßluft vorzugsweise selbsttätig bei Annäherung der gegeneinander zur Anlage gelangenden Auflageflächen (21, 22) durch in der Auflagefläche (21. 22) der Spannvorrichtung (23) angeordnete, mit einem Fühlstift (29) versehene Steuermittel zugeführt sowie gegebenenfalls wieder abgesperrt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasvorrichtung mit einer an sich bekannten Werkstückabhebevorrichtung (25, 29) derart in Verbindung steht, daß letztere den Blasluftstrom auslöst bzw. steuert. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungskolben (25) der Abhebevorrichtung gleichzeitig als Steilermittel für die Blasvorrichtung ausgebildet ist.
DEV34239D 1937-10-26 1937-10-26 Vorrichtung zur Erzielung sauberer Auflageflaechen an Werkstueckspannvorrichtungen bei Werkzeugmaschinen mit spanabhebender Bearbeitung Expired DE713052C (de)

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DE713052C true DE713052C (de) 1941-10-30

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DE (1) DE713052C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4066173A (en) * 1974-03-21 1978-01-03 Hoffmann-La Roche Inc. Apparatus for high-speed accurate counting and handling of discrete objects such as tablets
FR2525137A1 (fr) * 1982-04-16 1983-10-21 Messerschmitt Boelkow Blohm Dispositif en deux parties comprenant une douille conique rapportee a une machine et une queue d'outil conique
DE102017208521B4 (de) * 2016-05-20 2019-02-21 Scm Group S.P.A. Gleitstab mit integriertem Reinigungssystem, Bearbeitungsanlagen, umfassend diesen Gleitstab, und Verfahren zur Herstellung dieses Gleitstabs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4066173A (en) * 1974-03-21 1978-01-03 Hoffmann-La Roche Inc. Apparatus for high-speed accurate counting and handling of discrete objects such as tablets
FR2525137A1 (fr) * 1982-04-16 1983-10-21 Messerschmitt Boelkow Blohm Dispositif en deux parties comprenant une douille conique rapportee a une machine et une queue d'outil conique
DE102017208521B4 (de) * 2016-05-20 2019-02-21 Scm Group S.P.A. Gleitstab mit integriertem Reinigungssystem, Bearbeitungsanlagen, umfassend diesen Gleitstab, und Verfahren zur Herstellung dieses Gleitstabs

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