DE71302C - Steuerung für hydraulische Hebewerke oder Lasten bewegende Schwimmkörper - Google Patents

Steuerung für hydraulische Hebewerke oder Lasten bewegende Schwimmkörper

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DE71302C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
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  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. V^
Diese Steuerung bewirkt die parallele Führung hydraulisch oder durch Schwimmkörper bewegter Lasten durch eine mit der Last bewegte, doch sonst unabhängig von derselben angeordnete starre Horizontale, indem von derselben beeinflufste Hebel bei ungleichem Vor- oder Rückgang der Lastbeweger die den Zu- oder Abflufs der bewegenden Flüssigkeit regelnden Steuerungsorgane mittelst geeigneter Zwischenmechanismen bethätigen. Die gedachte Horizontale wird in der Regel durch leichte, auf vorgeschriebener Bahn bewegte Träger gebildet.
In den Fig. 1 bis 11 der Zeichnung sind einige Beispiele solcher Parallelsteuerungen dargestellt.
Fig. ι zeigt schematised die Anordnung und Wirkung einer starren Horizontalen I-II bei einer von vier Kolben α α1 α2 α3 bewegten Last /. Der Zu- und Abflufs des Druckwassers zu den Treibcylindern b b1 b2 bB erfolgt durch eine Rohrleitung c, deren Regelung durch Steuerorgane d dl d2 d3.
Die Horizontale I-II bewegt sich mit der Last, jedoch unabhängig von derselben, sich selbst stets parallel, in einer geeigneten Führung. An der Horizontalen sind in diesem Beispiel in Punkten e e1 e2 eB drehbare Winkelhebel ff1Z2/3 angebracht, gegen welche die Kolben a CL1CPcP in den Punkten gglg2gs wirken. Die Winkelhebel wirken ihrerseits auf hier -parallel geführte Streichschienen h h1 h'2 h3 und diese mittelst geeigneter Zwischenmechanismen auf die Steuerorgane ddld2d3.
Die Einrichtung wirkt folgendermafsen:
So lange die Punkte g gl g2 g3 der Kolben in relativ derselben Höhenlage bleiben, findet keine Einwirkung auf die .Steuerorgane statt; die Last wird gleichmäfsig und sich selbst parallel gehoben oder gesenkt. Wenn jedoch ein Kolben voreilt oder zurückbleibt, so findet eine- Veränderung der Lage des betreffenden Punktes g. . . und somit eine Drehung des zugehörigen Winkelhebels nach oben oder unten bezw. ein Ausschlagen desselben zur Seite statt, wodurch die Streichschiene verschoben und das betreffende Steuerorgan geschlossen bezw. geöffnet wird. Der vorgeeilte oder zurückgebliebene Kolben wird hierdurch veranlafst, seine richtige Höhenstellung wieder einzunehmen, der Winkelhebel wird in seine anfängliche Lage zurückgebracht und die Wirkung auf das Steuerorgan aufgehoben, so dafs auch dieses in seine anfängliche Stellung zurückkehrt und die Last wieder gleichmäfsig und sich selbst parallel weiter gehoben bezw. gesenkt wird.
Anstatt der Horizontalen I-II kann auch ein geneigter Constructionstheil mit der Last, aber unabhängig von derselben und sich selbst parallel, bewegt werden. Auch können die Punkte g gi g'1 g3 an der Last selbst angeordnet sein. Die Umsteuerung zum Heben oder Senken der Last kann in bekannter Art und Weise erfolgen.
Fig. 2 zeigt die Horizontale, gebildet durch einen ,Träger i, welcher in einer Führung k oder auf andere Weise sich selbst parallel geführt wird und sich mit der Last /, aber unabhängig von derselben, auf- und abbewegt. Die Last wird von zwei Plungern oder Kolben α a] bewegt. An dem Träger i sind die Drehpunkte e e1 für die Winkelhebel ff1 angeordnet, welche, wie vorbeschrieben, auf Streich-
schienen oder Steuerstangen h hl und die Steuerorgane d d1 einwirken. Die auf die Bewegung der Winkelhebel wirkenden Drehpunkte g gl sind an den Kolben α α1 angebracht.
Die Einleitung zum Auf- und Niedergang der Last und die Unterbrechung dieser Bewegungen kann in verschiedener Weise erfolgen. Es kann der Träger zunächst um ein geringes Mafs gesenkt bezw. gehoben werden, wodurch vermöge des damit verbundenen Ausschiagens der Winkelhebel gleichzeitig sämmtliche Zuflufsorgane geöffnet bezw. geschlossen werden und ein Aufsteigen bezw. Niedergehen der Last bewirkt wird. Zur Einleitung des Aufganges können auch alle Zuflufsorgane stets offen stehen und der Beginn der Bewegung durch Oeffnen eines alle Zweigleitungen bedienenden Absperrorgans ν in der Hauptleitung c bewirkt werden. Dieses Senken bezw. Anheben der Träger kann mit Hülfe einer an der Last oder deren Bühne angebrachten hydraulischen Druckvorrichtung ρ erfolgen, wie in Fig. 2 angedeutet ist, oder auch durch eine andere geeignete mechanische Vorrichtung.
Krümmt man die Führung für die Hülfsträger, so kann die Last, anstatt sich selbst parallel, nach einem bestimmten Gesetz Bewegung erhalten.
Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Anordnung, bei welcher die starre Horizontale aus zwei getrennten Theilen besteht und, anstatt durch Neigung, durch Verschieben oder Verstellen dieser Theile gegen einander unter Beibehaltung. der horizontalen Lage derselben auf ein zwischengeschaltetes Hebelwerk wirkt. Die Träger m ml werden, jeder für sich, sich selbst parallel geführt und mit der Last /, aber unabhängig von derselben, auf- und abbewegt. Dieselben sind hier beispielsweise an den stets senkrecht auf- und niedergehenden Kolben a a1 befestigt, so dafs sie stets horizontal geführt werden. Die Enden der Träger greifen hier an einen T-förmigen Winkelhebel η an, dessen obere Schenkel n1 bei horizontaler Lage und Bewegung der Last die Enden der horizontalen Träger mm1 horizontal verbinden. Die Verbindung ist so eingerichtet, dafs jeder Träger sich unabhängig vom anderen und unbehindert von dem Winkelhebel η η1 bewegen kann. So lange die Träger mm1 in einer Horizontalen liegen bleiben, behält der Winkelhebel seine Stellung bei. Sobald jedoch ein Träger voreilt oder zurückbleibt, also deren Horizontale sich gegen einander verstellen, werden die oberen Schenkel des Winkelhebels geneigt, wodurch dem nach unten pendelnden Schenkel ein Ausschlag nach rechts oder links ertheilt wird. Diese schaukelnde Bewegung des Winkelhebels wirkt wieder auf eine parallel geführte ' Steuerstange oder Streichschiene o2, welche die ihr ertheilte Verschiebung auf die Abschlufsorgane d d1 überträgt.
Auch in diesem Falle können unter Umständen, anstatt der horizontalen Trägertheile m m1, geneigte Trägertheile angeordnet werden und deren Enden durch ein in gleicher Neigung liegendes, bei der Verschiebung der Träger oder deren Enden gegen einander in eine abweichende Lage gedrehtes Hebelwerk verbunden werden. Anstatt den einen Schenkel des Winkelhebels nach unten gehen zu lassen, kann man denselben auch nach oben, gegebenenfalls auch unten oder oben zur Seite richten, oder es kann die schaukelnde Bewegung des Verbindungstheiles auf andere geeignete Weise auf eine parallel geführte Steuerstange oder auf andere Zwischenmechanismen und die Steuerorgane übertragen werden.
Die mit der Last, aber unabhängig von derselben, bewegten Träger mm1 können auch, anstatt in einer Horizontalen oder in einer Neigung zu liegen, eine beliebige Lage zu einander haben oder auch gegen einander versetzt angeordnet sein, wie z. B. Fig. 4 zeigt, es mufs nur die Bewegung so geleitet werden, dafs die Träger sich selbst parallel bleiben. Der die Enden der Träger verbindende Theil ri2 bleibt hierbei so lange in der für den regelmäfsigen Gang der Last bestimmten geneigten Lage, als keiner der betreffenden Kolben voreilt oder' zurückbleibt. Tritt ein solcher Fall ein, so wird die geneigte Lage verändert und eine Bewegung des Verbindungstheiles bewirkt, welche in geeigneter Weise zur Steuerung der Absperrorgane d d1 benutzt werden kann.
Anstatt der winkelförmigen Verbindungstheile ff1 zwischen den Punkten e e1 der Träger i oder den Enden der Trägertheile m m1 und den parallel geführten Streichschienen h hl können auch beliebige andere geeignete Verbindungsglieder angewendet werden.
Zum Beispiel können gerade Stangen q, Fig. 6 und 7, durch die Plunger um ihren Drehpunkt an den Hülfsträgern i bewegt und durch die Bewegung ihres Endpunktes q1 in Kreisbogen die Streichschienen h verschieben. Die Bewegung in Kreisbogen kann durch Uebersetzung in vergröfsertem Mafsstabe auf die Streichschienen übertragen werden, wie z. B. Fig. 8 zeigt. Oder es kann ein Zahnstangengetriebe angeordnet sein, wie die Fig. 9 und 10 andeuten, bei welchem beim Voreilen oder Zurückbleiben eines Kolbens α eine an demselben angebrachte Zahnstange r drehend auf ein Zahnrad s wirkt, welches auf einer an dem Hülfsträger i gelagerten Welle t sitzt und mittelst geeigneter Zwischenmittel eine die Streichschiene h verschiebende Stange verschiebt. Zum Beispiel kann die Uebertragung der dem Zahnrad s bezw. der Welle t ertheilten Drehbewegung zum Verschieben der Streichschiene h
mittelst eines Zahnrades s1 und einer Zahnstange u oder mittelst Zahnräder S1S2, wovon s2 zugleich Schraubenmutter ist, und einer Schraubenspindel u1 erfolgen (Fig. io). Oder die Bewegung eines ungleich vorgehenden Kolbens kann mittelst eines an demselben angebrachten Keiles oder einer keilförmigen Gleitfläche w^, Fig. ii, auf einen an der Last verschiebbar angebrachten Theil mit entsprechend schiefer Ebene und von diesem auf die Streichschiene übertragen werden, wie Fig. 11 dies veranschaulicht.
Fig. 5 zeigt diese Parallelsteuerung in Anwendung auf Lasten bewegende Schwimmkörper.
Die Schwimmkörper sind in diesem Beispiel in der von Je be ns im »Wochenblatt für Baukünde« von 1890 beschriebenen Weise mit Regulircylindern rrl und Spalt js1 versehen. Hierbei geschieht die Regulirung der Lastbewegung durch das Ein- und Auslassen von bestimmten Flüssigkeitsmengen in oder aus den Regulircylindern. Bei sinkender Last mufs die Flüssigkeit stetig aus den die Flüssigkeit enthaltenden Behältern in die Regulircylinder eintreten, bei steigender Last fliefst die Flüssigkeit aus den Regulircylindern in diese Behälter zurück, wobei der Ausfiufs durch Abschlufsorgane w3 w4 erfolgt. Die Umsteuerung der Abschlufsorgane für das Heben und Sinken der Last kann wieder in beliebiger geeigneter Art und Weise erfolgen. Die Abschlufsorgane sind mit Hebeln ν ν1 verbunden, welche bei w wx ihren mit der Last verbundenen Drehpunkt haben und vermittelst Zwischenglieder xx1 entsprechend bewegt werden, wenn die Last ihre Stellung relativ zum Hülfsträger ändert, also dann, wenn die Last eine Neigung annehmen will.
Auch bei dieser Art der Lastbewegung kann die Anordnung der Träger, deren Führung oder die Aufnahme und Uebertragüng ihrer Differentialbewegungen auf die Steuerorgane, ähnlich wie vorbeschrieben, verschiedene Ausführungsformen erhalten.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Steuerung für hydraulische Hebewerke oder Lasten tragende Schwimmkörper, bei welcher Träger oder Trägertheile, die mit der Last, aber unabhängig von derselben, bewegt werden, mit den die Last bewegenden Kolben- oder Schwimmkörpern bezw. die Enden der Trägertheile unter einander durch Hebel, Stangen oder dergleichen verbunden sind, so dafs ein Voreilen oder Zurückbleiben eines Kolbens oder Schwimmkörpers bezw. ein Verschieben der Lage der Enden zweier zusammengehöriger Trägertheile eine Drehung der Verbindungstheile in eine abweichende Lage und damit eine Verstellung der Abschlufsorgane herbeiführt.
  2. 2. Zur Einleitung der Bewegung der Kolben oder Schwimmkörper mittelst der unter 1. gekennzeichneten Steuerung eine an der Last oder der Lastbühne angebrachte, hydraulisch oder mechanisch bewegte Vorrichtung, welche die Träger um ein geringes Mafs senkt oder hebt und dadurch die abweichende Lage der Verbindungstheile zum Oeffnen oder Schliefsen der Absperrorgane herbeiführt.
  3. 3. Eine Ausführungsform der unter 1. gekenn-■ zeichneten Steuerung, bei welcher zu den dort angegebenen Merkmalen geführte Steuerstangen oder Streichschienen (h h1. . .) hinzutreten, die seitens der von den geführten Trägern oder Trägertheilen bewegten Hebel, Stangen oder dergleichen verschoben werden und die Abschlufsorgane (d d1. . .) bethätigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71302D Steuerung für hydraulische Hebewerke oder Lasten bewegende Schwimmkörper Expired - Lifetime DE71302C (de)

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