DE712962C - Verfahren zur Herstellung von Heizstaeben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Heizstaeben

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DE712962C
DE712962C DEF85961D DEF0085961D DE712962C DE 712962 C DE712962 C DE 712962C DE F85961 D DEF85961 D DE F85961D DE F0085961 D DEF0085961 D DE F0085961D DE 712962 C DE712962 C DE 712962C
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DE
Germany
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heating
grooves
groove
wheel
rod
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Application number
DEF85961D
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Inventor
Karl Fischer
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/40Heating elements having the shape of rods or tubes
    • H05B3/42Heating elements having the shape of rods or tubes non-flexible
    • H05B3/48Heating elements having the shape of rods or tubes non-flexible heating conductor embedded in insulating material
    • H05B3/52Apparatus or processes for filling or compressing insulating material in tubes

Landscapes

  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Heizstäben Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Stabheizkörpern mit einseitig offener- Heizrille von vorzugsweise U- oder E-förmigem Querschnitt und besteht darin, daß in die Rille oder die Rillen des Heizstabkörpers zunächst eine Schicht einer vorzugsweise pulvrigen Isoliermasse eingebracht wird, daß darauf die Heizwendel durch ein in die Rille oder, die Rillen des Stabkörpers eingreifendes Rad, das über den Heizstabkörper abrollt und das Isoliermaterial gleichzeitig verdichtet, in ihrer richtigen Lage vorläufig in die Isoliermasse ,eingebettet wird und daß schließlich der Heizstab nach Aufgabe weiterer Isoliermasse in an sich bekannter Weise fertiggepreßt ,,wird.
  • Es .ist bereits bekannt, Heizstäbe in der Weise herzustellen, claß man die Innenseite der einseitig offenen Rinne entweder durch Emaillieren oder durch Einpressen einer durch Trocknen o. dgl. gehärteten Isoliermasse auskleidet, daß man in einem zweiten Arbeitsgeng nach Einlegen der Heizwendel in die auf diese Weise elektrisch isolierte Rinne Isoliermasse einbringt und das Ganze durch Pressein o. dgl. verdichtet.
  • Es ist auch schon bekannt, das Ausstreichen des ursprünglich C-förmigen Profils eines Rohrheizkörpers mit der anfänglich pastösen Isoliermasse mittels einer gegenläufig zu dem Heizkörper bewegten Profilscheibe vorzunehmen, um dadurch nach dem Trocknen ein festes U-förmiges Isolierbett für die einzu= legende Heizwendel zu erhalten.
  • Diese bekannten Verfahren haben denn Nachteil, daß eine homogene Einbettung der Heizwendel nur sehr schwer erreicht wird; denn die Isoliermasse lockert sich wenigstens stellenweise, da sie sich auch trotz des hohen Druckes nicht innig mit der an der Innenwandung der Rinne angebrachten Isolierschicht verbinden kann.
  • Beim Erfindungsgegenstand erfolgt die Einbettung der Heizwendel in dem Heizstab mit einseitig offener Heizrinne sui der Weisse, daß in die Rinne zunächst eine mehr oder minder verdichtete Isoliermasse eingebracht wird und daß die Heizwendel ,auf der Peripherie eines mit einer schwachen Rinne versehenen Radas angeordnet wird, dessen Breite etwa der Breite, der Heizrinne entspricht. Der einseitig öffnete Heizkörper wird so angeordnet, All er beim Abrollen des die Heizwendel trag#,--iz den Rades entsprechend dessen Umfangsgeschwindigkeit fortbewegt wird, wobei infolge entsprechender Einstellung des Abstandes von Preßrad und Heizstab die in der Heizrinne befindliche, noch kompressible und vorzugsweise pulvrige Isoliermasse komprimiert wird. Die so in die Isoliermasse eingepreßte He;izwendel wird fast allseitig von derselben umschlossen, so daß sie nach Abrollen des Rades in der richtigen Lage innerhalb der Heizrinne wenigstens vorläufig festgelegt ist.
  • In der Zeichnung ist das Verfahren in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Im einzelnen zeigen: Fig. i eine schematische Seitenansicht einer zur Ausführung des Verfahrens dienenden Anordnung, teilweise im Schnitt; Fig.2 einen Schnitt gemäß Linie II-II der Fig. i.
  • Die Heizwendel i wird mit ihrem Anfang an dem einen Ende des Heizstabes 2 vorn E-förmigem Querschnitt befestigt. Das Ende der Heizwendel i wird an der Peripherie des Randes 3 mittels einer im einzelnen nicht gezeichneten Haltevorrichtung befestigt und. dadurch die Heizwendel mit entsprechender Spannung .an der Peripherie des Rades 3 festgelegt. An der Peripherie des Rades 3 sind zwei mit den Heizrillen des Stabes 2 korrespondierende Leisten q. angebracht, die an ihrer Stirnfläche je mit einer zur Führung der aufgespannten Heizwendel dienenden Rinne versehen sind. Die Heizrinnen des Heizstabes 2 werden zu Beginn des Verfahrens beispielsweise randvoll mit einer etwa durch Rütteln verdichteten, vorzugsweise pulverförmigen Isoliermasse :ausgefüllt.
  • Der Heizstab i wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zum Zwecke des Einpressens der Heizdrähte in passender Weise auf einer Rolle 6 geführt, die zusammen mit ihrer Antriebsscheibe 7 auf dem um die Achse 8 schwenkbaren Hebelarm 9@ gelagert ist. Die gegenseitige Anordnung und insbesondere die Entfernung vorn Heizstab 2 und Peripherie des die Heizdrähte i in die Heizmasse :einpressenden Rades 3 wird gegebenenfalls unter Einschaltung eines elastischen Zwischengliedes so gewählt, daß beim Abrollen des Rades 3 die in den Rinnen des Heizstabes 2 befindliche Isoliermasse stark verdichtet und verfestigt wird, wobei sie den Heizdraht i in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise zu einem wesentlichen Teil seines Umfanges umschließt, so daß derselbe eine für das weitere Verarbeiten hinreichend gesicherte Lage in der Heizrinne einnimmt.
  • Das hier geschilderte Verfahren hat den. :Vorteil, daß die vorläufige Einbettung der ''J2izspirale in der Isoliermasse schon mit ver-@hä@tnismäßig hohem spezifischem Druck er-.gen kann, daß jegliche besondere Halterung des Heizdrahtes innerhalb der Heizrinne überfüssig wird und daß bei Auffüllung und Aufpressung der weiteren Isoliermasse eine vollständig homogene Einbettung der Heizwendel unter vollständiger Auffüllung ihres Innern mit Isoliermasse erfolgt. Das Fertigpressen der Heizstäbe erfolgt vorzugsweise in an sich bekannter Weise auf hydraulischen Pressen.
  • Es bedeutet keine Abweichung von dem Prinzip der Erfindung, wenn die Heizwendel nicht wie bei dem dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel an der Peripherie des Preßrades festgespannt wird, sondern beispielsweise mittels eines besonderen röhren-oder löffelartig ausgebildeten Werkzeuges an die Preßstellle der Peripherie des Preßrades zugeführt wird. Dieses Zuführungswerkzeug ist entweder räumlich fest unmittelbar vor der Preßstellle angeordnet, oder aber es wird von Hand gehalten, wobei es zweckmäßigerweise an den Rändern des Heizstabes oder an der Peripherie des Preßrades geführt wird.
  • Statt der in der Zeichnung dargestellten Walzenrolle kann das Widerlager für den Heizstab auch durch :einen ,auf einer Rollenbahn o. dgl. gelagerten Schlitten gebildet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Stabheizkörpern mit einseitig offener Heizrille von vorzugsweise U-oder E-förmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß in die Rille oder die Rillen des Heizstabkörpers zunächst eine Schicht einer vorzugsweise pulvrigen Isoliermasse eingebracht wird, daß darauf die Heizwendel durch ein in die Rille oder die Rillen des Stabkörpers eingreifendes Rad, das über den Heizstabkörper abrollt und das Isoliermaterial gleichzeitig verdichtet, in ihrer richtigen Lage vorläufig in die Isoliermasse eingebettet wird und daß schließlich der Heizstab: nach Aufgabe weiterer Isoliermasse in an sich bekannter Weise fertiggepreßt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Preßrad, das an seiner Peripherie den Heizrillen des Heizstabes entsprechende, mit einer Nut o. dgl. versehene Preßleisten trägt, und einer als Auflage für den Heizstab dienenden Walzenrolle besteht und daß der Abstand von Preßrad und Walzenrolle, gegebenenfalls unter Zwischenschaltuing eines elastischen Zwischengliedes, veränderbar ist. ° 3. Vorrichturng nach Anspruch-2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der richtigen Lage der Heizwendel relativ zur Rille oder zu den Rillen des Stabkörpers eine oder mehrere am Umfang des Preßrades .angeordnete Führungsrillen angebracht sind. q.. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der. richtigen. Lage der Heizwendel relativ zur Heizrille unmittelbar vor der Stelle, -an der die Wendel in die Isoliermasse gepreßt wird, ein vorzugsweise an den Wänden der Heizrille. geführtes Zuführungswerkzeug angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise mit einem Ende am Anfang des Heizstabes befestigte Heizwendel durch Festlegen ihres anderen Endes an dem Halte- und Preßrad mit entsprechender Spannung in der richtigen Lage an der Radperipherie gehaltert ist. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einer oder mehreren Rollen @o. dgl. geführter Schlitten, das untere Widerlager für den Heizstab bildet.
DEF85961D 1938-11-27 1938-11-27 Verfahren zur Herstellung von Heizstaeben Expired DE712962C (de)

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