DE7128311U - Pulpefänger - Google Patents
PulpefängerInfo
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- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Pülpefänger mit liegender
In einem Behälter angeordneter Siebtrommel/ aus der entpSlpter Saft diirch eine Hohlwelle abgezogen wird,
deren ÄuBenoberfläche von einex
walze abgereinigt ivd.rd und mit einer im Bodenbereich
des Behälters angeordneten Schnecke, welche die Pulpe
einem zentral ^eleg'erten Äbzugsstat^e« zuführt.
Pülpefänger sind in !unterschiedlichen Atisführungsformen
bekannt. Die Äusführungsformen, bei denen die Pulpe
mittels einer rotierenden Siebtrommel vom Saft getrennt
wird, benötigen Reinigungseinrichtungen, um die Sieböffnungen freizuhalten und die Pulpe von der Siebfläche
abzulösen. Pülpefanger mit aufrechtstehender Trommeidrehachse
sind zum Abreinigen der Siebfläche mit feststehenden Schabern ausgerüstet, die gegen die rotierende
Trommel gedrückt werden und je nachdem, ob der Saft von innen nach außen oder von außen nach innen
durch die Siebtrommel strömt, auf der Innen- bzw. Außenoberfläche der Trommel anliegen.
Die Erfindung geht von bekannten Pülpefängern aus, bei denen die Siebtrommel liegend angeordnet ist, von außen
nach innen durchströmt wird und von einer rotierenden Bürstenwalze abgereinigt wird. Der Vorteil einer rotie
BSrsteswaläe gegenüber einer stehenden Schaberleiste
besteht darin, daß sich eine höhere Relativgeschwindigkeit beim Reinigungsvorgang erzielen läßt. Die
Reinigungswirkung ist intensiver. Bei Schabern muß damit
gerechnet werden f daß ein Teil der Pulpe in die Sieböffnungen
hineingedrückt wird und diese für längere Zeit verstopft, während eine rotierende Bürste eine
viel größere Sicherheit dafür bietet, daß die Sieböffnungen freigehalten werden.
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Bei den bekannten Pülpefängern dieser Art tritt ein verhältnismäßig starker Verschleiß der rotierenden
Bürstenwalzen ein. Da die Bürstenwalzen in einem festen Abstand von der Siebtrommel angeordnet sind,
ändert sich durch den Verschleiß der Borsten auch die Reinigungswirkung. Die optimale Reinigung wird
nur während einer begrenzten Betriebszeit erzielt. Im Anschluß an diese Betriebszeit muß der Nachteil einer
unbefriedigenden Reinigung des Siebes der Siebtrommel hingenommen werden.
Eine ständige befriedigende Reinigung der Siebtrommel könnte zwar durch entsprechend häufiges Auswechseln
der Bürstenwalze erreicht werden f jedoch wäre dieses
Vorgehen wegen des hohen Verbrauches an Bürstenwalzen unwirtschaftlich. Außerdem müßten dann häufig Betriebs-
Unterbrechungen hingenommen werden, denn der Austausch der Bürstenwalze ist nur bei stillgelegtem Pülpefanger
möglich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
einen Pülpefanger der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die Nachteile, die mit der Verwendung
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einer rotierenden Bürstenwalze zum Reinigen der Siebtrommel
verbunden sind, ohne Preisgabe der erwähnten Vorteile dieser Bürstenwaizen vermieden werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich der einleitend bezeichnete Pülpefänger erfindungsgemäß dadurch,
daß die Bürstenwalze in radial zur Siebtrommel verschiebbaren in Richtung zur Trommelmitte druckbeaufschlagten
Lagern geführt ist, und daß über Wellrohrkompensatoren
mit dem Behälter verbundene Stopfbuchsen zum Abdichten der Wellenenden der Bürstenwalze dienen.
Durch die radial zur Siebtrommeldrehachse verschiebbaren Lager der Bürstenwalze kann die verschleißbedingte
Verringerung ihres Durchmessers kompensiert werden. Die für eine optimale Abreinigung der Sieboberfläche erforderliche
Anlage der Bürstenwalze an der Außenoberfläche der Siebtrommel läßt sich infolgedessen jederzeit unabhängig
vom Verschleißzustand bzw. dem gegebenen Durchmesser der Bürstenwalze durch eine entsprechende Verschiebung
der Lager der Bürstenwalze herbeiführen. Die zur Aufrechterhaltung dieser Anlage erforderlichen
radialen Bewegungen in Richtung auf die Drehachse der
Siebtrommel hin führen die Lager der Bürstenwalze selbständig aus, weil sie erfindungsgemäß druckbeaufschlagt
sind. Es genügt bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Pülpefänger, die Lager dv»r Bürstenwalze mit
demjenigen Druck zu beaufschlagen, bei dem die optimale
!Reinigungswirkung eintritt. Wenn dieser Druck aufrechterhalten wird, ist die optimale Reinigung der
Siebtrommel gewährleistet.
Tm Gegensatz zu dein einleitend beschriebenen bekannten
Pülpefänger wird die Bürstenwalze bei der erfindungsgetaäS
vorgeschlagenen Ausführung voll ausgenutzt, denn ein Austausch wird erst dann erforderlich, wenn
die Borstenlänge so gering geworden ist, daß keine Reinigung mehr gewährleistet werden kann. Die Bürstenwalzen
werden daher in wirtschaftlich vorteilhafter Weise ausgenutzt. Bei <?em erfindungsgemäß ausgebildeten
Pülpefänger kann mit einer ständig zuverlässig gereinigten Siebtrommel gearbeitet werden, obwohl der
Bedarf an Bürstenbolzen im Vergleich zum bekannten
Pülpefänger wesentlich geringer ist.
einfache Weise ISBt sich der ständige Andruck der
Bürstenwalze dadurch erreichen, daß die Lager der Bürstenwalze auf Federn abgestützt sind.
Eine zvjeckmäßige Weiterbildung des neuen Pülpefängers
ist dadurch gekennzeichnet, daB ein AufSteckgetriebe
zum Antreiben der Bürstenwalze dient.
Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der vorliegenden
Erfindung kennzeichnet sich der PÖlpefänger noch
dadurch, daB die Borsten der Bürstenwalze in Sehraubenlinienforxn
angeordnet sind, und daB die Bürstenwalze zugleich als Förderschnecke für die Pulpe dient.
Durch diese Ausgestaltung tritt eine erhebliche Vereinfachung des Aufbaus des Pülpefängers ein, denn es kann
auf die bisher unerläßliche Schnecke, die Lager für die Schnecke und die Antriebseinrichtung für die Schnecke
verzichtet werden.
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäß ausgebildeten
Pülpefängers sind in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. ϊ zeigt eine Schemaschnittansicht des erfindungsgemäß
ausgebildeten Pülpefängers bei in Lotrichtung durch die Drehachse der Siebtrommel
verlaufender Schnittebene.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausgestaltung des erfin
dungsgemäß ausgebildeten Pülpefängers in einer Schnittansicht bei längs der Linie II-II in
Fig. 1 verlaufender Schnittebene.
In den Figuren ist ein Pülpefänger 1 gezeigt, bei dem in einem Behälter 2 eine Siebtrommel 3 angeordnet ist.
Die Siebtrommel 3 weist die Gestalt eines liegenden Zylinders auf. An einem Wellenstumpf 4 ist sie drehbar
in der Wandung des Behälters 2 gelagert und mit einer Antriebsvorrichtung verbunden. Das Lager ist flüssigkeitsdicht
ausgebildet. Am anderen Ende der Siebtrommel 3 ist eine Hohlwelle 5 in der entsprechenden Wand des
Behälters 2 drehbar und flüssigkeitsdicht gelagert. Die Hohlwelle 5 ist mit ihrem Außenende an eine Abzugsleitung 6 angeschlossen. Durch diese Leitung wird der
entpülpte Saft abgeleitet.
Der zu entpülpende Saft wird im unteren Bereich des
Behälters 2 (siehe Fig. 2) durch einen Rohsafteintrittsstutzen 7 eingeleitet. Er tritt in Richtung von außen
nach innen durch die Siebtrommel 3. Die Pulpe wird auf der Außenoberfläche der Siebtrommel 3 angelagert.
In Lotrichtung unter der Drehachse der Siebtrommel 3
ist eine Bürstenwalze 8 angeordnet. Diese Bürsten-
\ valze 8 ist in Lagern 9 geführt, die außerhalb des
' Behälters 2 angeordnet und in radialer Richtung zur
ij Drehachse der Siebtrommel 3 verschiebbar sind. Gegen-
j über dem Behälter 2 sind die Wellenenden 10, mit
denen die Bürstenwalze 8 in die Lager 9 eingreift, durch Stopfbuchsen 11 abgedichtet, die mit dem Behäl-
! ter 2 über Wellrohrkompensatoren 12 in Verbindung
stehen. Auf diese Weise ist die Abdichtung der Wellenenden 10 trotz der Radialbeweglichkeit der Lager 9 gewährleistet.
Die Lager 9 werden von geeigneten Einrichtungen, beispielsweise den in Fig. 1 als Symbol dargestellten
Federn 13/ mit Druck beaufschlagt und dadurch ständig
in Kontakt mit der Außenoberfläche der Siebtrommel 3
gedrückt. An einem Wellenende 10 ist ein Atifsteckgetriebe
14 angeordnet, damit die Bürstenwalze 8 gegensinnig zur Siebtrommel 3 in Rotation versetzt werden
kann.
Die Pulpe, die durch die Rotation der Bürstenwalze 8
von der Außenoberfläche der Siebtrommel 3 abgereinigt wird, fällt nach unten und gelangt dadurch in den
BinflüSbeieieh einer ion Bodenbereich des Behälters 2
angeordneten und angetriebenen Förderschnecke 15. Durch diese Förderschnecke 15 wird die Pulpe einem
zentralen Abzugsstutzen 16 zugefördert und durch den Stutzen abgeführt«
Bei der Altemativausführung des Pülpefangers I, der
±n der Fig. 2 dargestellt ist, ist eine Bürstenwalze 8a vorgesehen, die sich von der Ausführung in der
Fig. 1 dadurch unterscheidet, daß die Borsten in einer Heilte angeordnet sind, die eine Schraubenlinie bildet.
Aof diese Weise wird die rotierende Bürstenwalze 8a zugleich zu einer Förderschnecke, und es kann auf die
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in Fig. 1 dargestellte zusätzliche Förderschnecke 15 verzichtet werden.
Aus der Fig. 2 ist auch noch zu erkennen, daß der ROhsafteintrittsstutzen
7 innerhalb des Behälters 2 durch eine Trennwand 17 gegenüber dem Raum abgegrenzt 1st,
in dem die Bürstenwalze 8 bzw. 8a rotiert. Die Trennwand
17 verhindert, daß der frische Rohsaft unkontrollierbare Strömungen im Bereich der Bürstenwalze 8 bzw. 8a
hervorruft.
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Claims (4)
1. Pülpefanger mit liegender in einem Behälter angeordneter
Siebtrommel, aus der entpülpter Saft durch eine Hohlwelle abgezogen wird, und deren Außenoberflache
von einer rotierenden Bürstenwalze abgereinigt wird nand mit einer im Bodenbereich des Behälters
angeordneten Schnecke, welche die Pulpe einem zentral gelegenen Abzugsstutzen zufordert,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenwalze (8; 8a) in radial zur Siebtrommel
(3) verschiebbare^in Richtung zur Trommelmitte
; " druckbeaufschlagten Lagern (9) geführt ist, und
daß über Wellrohrkompensatoren (12) mit dem Behälter
(2) verbundene Sfcopfbueäisea (113 zum Abdichten
der Wellenenden (10) der Bürstenwalze dienen.
2. Pülpefanger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die Lager (9) der Bürstenwalze (8; 8a) auf Federn (13) abgestützt sind.
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3. Pülpefanger nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch
gekennzeichnet / daß ein Aufsteckgetriebe (14) zum Antreiben der Bürstenwalze (8; 8a) dient.
4. Pülpefanger nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Borsten der Bürstenwalze (8a) in Schraubenlinienform angeordnet sind# und daß die Bürstenv7alze
zugleich als Förderschnecke für die Pulpe dient.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7128311U true DE7128311U (de) | 1973-05-03 |
Family
ID=1270392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7128311U Expired DE7128311U (de) | Pulpefänger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7128311U (de) |
-
0
- DE DE7128311U patent/DE7128311U/de not_active Expired
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