DE71249C - Platzpatrone - Google Patents
PlatzpatroneInfo
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- DE71249C DE71249C DENDAT71249D DE71249DA DE71249C DE 71249 C DE71249 C DE 71249C DE NDAT71249 D DENDAT71249 D DE NDAT71249D DE 71249D A DE71249D A DE 71249DA DE 71249 C DE71249 C DE 71249C
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- blank cartridge
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- case
- constriction
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B8/00—Practice or training ammunition
- F42B8/02—Cartridges
- F42B8/04—Blank cartridges, i.e. primed cartridges without projectile but containing an explosive or combustible powder charge
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Platzpatronen, deren Hülsen in ihrem vorderen
Theil verengt sind und welche für Gewehre benutzt werden, bei denen die lichte Weite
des Patronenlagers den Durchmesser der Laufseele übersteigt.
Derartige Platzpatronen wurden bisher mit einem Holzpfropfen verschlossen, welcher in
der Längsachse eine Bohrung für das Entweichen der Pulvergase hatte und welcher mittelst eines Wulstes im Patronenlager zurückgehalten
werden sollte. Es hat sich nun bei Benutzung dieser Patronen herausgestellt, dafs
sie trotz ihrer Längsbohrung und ihrer gegen das Patronenlager sich stutzenden Wulste bei
Explosion der Ladung platzten und Pulvergase durchliefsen, ja sogar infolge der Nachgiebigkeit
des Holzes mit herausgeschleudert werden.
Die genannten Uebelstände sollten durch eine Patrone vermieden werden, bei der der
Holzpfropfen durch eine Messingröhre von der Form eines Geschosses ersetzt wurde. Die
Geschofsnachbildung aus Messing wurde von einer Messinghülse umschlossen.
Bei der praktischen Anwendung dieser letzteren Art von Platzpatronen hat sich nun
herausgestellt, dafs der untere Rand des messingenen Geschofstheiles sich unter dem Einflufs
der explodirenden Ladung nach innen umbörtelte, was zu Unzuträglichkeiten Veranlassung
gab, insbesondere aber die angestrebte Rauchdichtung im Patronenlager illusorisch
machte.
Zweck vorliegender Erfindung ist es nun, diesen unteren Rand des Geschofstheiles dem
Einflufs des explodirenden Pulvers zu entziehen, damit die Gase sich nicht an demselben
stofsen können. Dies wird, wie Fig. 1 und 2 beiliegender Zeichnung erkennen lassen, dadurch
erreicht, dafs die äufsere Hülse α eine Einschnürung a1 erhält, auf welcher der Geschofstheil
c mit seinem unteren Rand innen aufliegt. Die Pulvergase stofsen sich nunmehr
an der Einschnürung a\ pressen den cylindrischen Theil b gegen die Hülse α und stellen
so eine gute Dichtung her.
Eine weitere Neuerung besteht darin, dafs die Geschofshülse c in ihrer Längsrichtung bei
c1 gespalten ist. Es wird dadurch erreicht, dafs
bei der Entladung die Hülse c dem Gasdruck federnd nachgiebt und die Dämpfe ungehindert
entweichen läfst. Auch wird durch diese Anordnung eine gröfsere Sicherheit gegen das
Herausschleudern der Hülse c erreicht.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung kann nach Ansicht des Erfinders auch dadurch erreicht
werden, dafs man das obere Ende der äufseren Hülse α ein wenig umbörtelt. Auf
diese Umbörtelung setzt sich der Geschofstheil mit seinem Wulst d, Fig. 3.
Nach Fig. 4 ist die Abänderung so getroffen, dafs man die Hülse α an ihrem oberen Ende
je nach der Dicke des Materials einzieht und dann den Geschofstheil c über die Hülse a
schiebt.
Um ein unfreiwilliges Lösen beider Theile zu verhindern, können an einigen Punkten
der Verbindungsstelle kleine Stifte angebracht werden, welche beide Theile festhalten.
Auch bei diesen beiden Abänderungen ist die GeschofshUlse c in ihrer Längsrichtung
bei c1 gespalten. Die Länge dieses Spaltes
richtet sich nach der Stärke des Materials. Je dicker das Material, je länger der Spalt, je
dünner, um so kürzer kann derselbe sein, um die gleiche federnde Wirkung zu erzielen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Platzpatrone, bestehend aus einer in der Längsrichtung ein- oder mehrmal gespaltenen, dem Druck der Pulvergase federnd nachgebenden Geschofshülse c und einer Metallhülse a, welche letztere in ihrem oberen Ende eingezogen ist (Fig. 4), um das Darüberschieben der Geschofshülse c zu ermöglichen.Die im Anspruch 1. gekennzeichnete Platzpatrone, bei welcher die Metallhülse a mit einer Einschnürung α1 versehen ist (Fig. 1 und 2), derart, dafs der untere Rand der Hülse c auf der Einschnürung aufliegt und der Einwirkung der Pulvergase entzogen wird.Die im Anspruch 1. gekennzeichnete Platzpatrone, bei welcher die Geschofshülse c mit einem Wulst versehen ist (Fig. 3), welcher auf den umgebörtelten Rand der Metallhülse α zu liegen kommt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71249C true DE71249C (de) |
Family
ID=344570
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71249D Expired - Lifetime DE71249C (de) | Platzpatrone |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71249C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2939392A (en) * | 1955-08-31 | 1960-06-07 | Huck Robert | Blank cartridge |
| DE3408817A1 (de) * | 1984-03-10 | 1985-11-28 | H. Huck GmbH & Co KG, 8500 Nürnberg | Manoeverpatrone mit sollbruchbereich |
-
0
- DE DENDAT71249D patent/DE71249C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2939392A (en) * | 1955-08-31 | 1960-06-07 | Huck Robert | Blank cartridge |
| DE3408817A1 (de) * | 1984-03-10 | 1985-11-28 | H. Huck GmbH & Co KG, 8500 Nürnberg | Manoeverpatrone mit sollbruchbereich |
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