DE712342C - Pendelnd aufgehaengte Isolierzelle zur teilweisen Verstaerkung von Silberauflagen auf Bestecken - Google Patents

Pendelnd aufgehaengte Isolierzelle zur teilweisen Verstaerkung von Silberauflagen auf Bestecken

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DE712342C
DE712342C DEW106777D DEW0106777D DE712342C DE 712342 C DE712342 C DE 712342C DE W106777 D DEW106777 D DE W106777D DE W0106777 D DEW0106777 D DE W0106777D DE 712342 C DE712342 C DE 712342C
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cutlery
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silver plating
silver
isolation cell
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/16Electroplating with layers of varying thickness

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Pendelnd-aüfgehängte Isolierzelle zur teilweisen Verstärkung von Silberauflagen auf Bestecken - Die Erfindung bezieht sich auf eine pendelnd- aufgehängte Isolierzelle für teilweise verstärkte Silberauflagen, z. B. an den Aufliegestellen von Bestecken, mit Öffnungen für den ungehinderten. Stromdurchgang.
  • Um eine verstärkte Silberabscheidung aus Silberbädern an den der Abnützung am meisten ausgesetzten Stellen von Bestecken zu erreichen, werden die Bestecke in geschlossenen Isolierzellen eingehängt, die an den zu verstärkenden Stellen -der Bestecke gegenüberliegend mit Öffnungen für den ungehinderten Stromdurchgang versehen sind. Durch die damit- an den Öffnungen auftretende Stromlinienverdichtung findet an den vor den öffnüngen liegenden Stellen der Bestecke eine vermehrte Silberabscheidung statt, während die,' Silberäbscheidung auf die . sonstige Besteckoberfläche nur durch Streuurigder Stromlinien erfolgt, wenn nicht zusätzlich die Zellenwandungen mit einer Anzahl kleinerer Öffnungen versehen sind, die eine entsprechende verringerte Silberabscheidung bedingen.
  • Die Verstärkung der Silberauflage auf den entsprechenden Teil der Bestecke ist nun um so größer, je näher .diese Besteckteile an den Öffnungen der Zellenwandungen liegen, so daß man diese Besteckteile so nahe wie möglch an die Zellenwand heranbringt. Da nun die Bestecke- im allgemeinen an den Schultern der Schippen (Laffen), d. h. mit dem Stiel nach unten, in das Silberbad gehängt werden, so hängen diese Bestecke je nach dem Gewichtsverhältnis zwischen Laffe und Stiel parallel oder mehr oder weniger stark geneigt zu den senkrechten Zellenwandungen, und -damit liegen .die zu verstärkenden Besteckteile in den meisten Fällen ungleich weit vor den Öffnungen in den Zellenwandungen,- womit auch die Verstärkung der Silberauflage ungleich wird. Um-diese ungleiche Verstärkung der Silberauflage zu vermeiden, mußten- für jeden besonderen Fall anders gestaltete Isolierzellen angefertigt werden. -- Zu diesem Zweck hat man die--Isolierwandungen der Zelle z. B. treppenartig abgestuft, so daß die mit verstärkter Silberauflage zu versehenden Teile bestimmter Gegenstände je nach der Abstufung beliebig nahe vor den Öffnungen der Isolierwandungen liegen. Man hat diese Zellen .auch schon pendelnd an -einer der Stromzuführungen aufgehängt, ohne hiermit einen besonderen Zweck zu verfolgen. Um nun einerseits zu erreichen, daß die Silberauflage an den zu verstärkenden Besteckteilen in dem gewünschten Sinne beeintlußt wird, und um für jeden besonderen Fall die Anfertigung von anders gestalteten Isolierzellen zu vermeiden, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß die pendelnd aufgehängte Isolierzelle winkelig verstellbar und in jeder beliebigen Winkellage feststellbar ist. Man kommt dadurch mit einer einzigen Zelle für alle Arten von Bestecken aus und -kann durch einfachste Verstellung Lind Feststellung der Isolierzelle eine Anpassung in der Entfernung der zu verstärkenden Besteckstellen zu den Öffnungen in der Zellenwand erreichen, und zwar derart, daß die Entfernungen gleich oder ungleich sind, je nachdem die Silberauflage an den fraglichen Besteckstellen gleich oder ungleich zu verstärken ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar: zeigen: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch eine lotrecht hängende Isolierzelle, Abb. 2 einen gleichen Schnitt durch eine schräg gestellte Isolierzelle.
  • Die aus isolierendem Stoff bestehende Zelle i ist am oberen Ende schwenkbar um den Zapfen 2 im Rahmen 3 des Silberbades q. gelagert und besitzt einen oberen, über den Drehpunkt verlängerten Lappen 5 o. dgl. An diesen Lappen 5 greift im Punkt 6 ein Zugband 7, .das mit einem Langschlitz 8 versehen ist, drehbar an. Durch den Langschlitz 8 faßt eine Fixierschraube 9, die sich in einen Flansch io des Rahmens 3 einschrauben läßt. Nach Lösen der Fixierschraube 9 läßt sich die Zelle i durch Zug am Band 7 um den Zapfen 2 schwenken und kann dann in jeder beliebigen Schräglage durch Anziehen der Fixierschraube 9 festgestellt werden.
  • Die Isolierzelle i trägt im Innern die Aufhängevorrichtung i i für die Bestecke, die mit der negativen Stromzuleitung 12 in leitender Verbindung steht. Die Wandungen der Isolierzelle i besitzen an den zu verstärkenden Stellen der Bestecke gegenüberliegende Öffnungen 13, so daß durch sie ein unmittelbarer Stromdurchgang von den mit der positiven Stromzuleitung i q. verbundenen Silberanoden 15 zu dem Besteck erfolgt.
  • Entsprechend der. Abb.-i ist in die Aufhängevorrichtung i i ein Löffel. 16, sich mit den Laffenschultern abstützend, aufgehängt. Die Laffe i 6a dieses Löffels 16 ist so leicht, daß der Löffel senkrecht hängt, und demgemäß wird die Isolierzelle i ebenfalls so eingestellt, daß ihre Wandungen parallel zum Löffel liegen. Dadurch liegen die Stellen des Löffels, deren Silberauflage wegen der größeren Abnutzungsgefahr zu verstärken ist, im gleichen Abstand von den Löchern 13 der Zelle i, so daß die Silberabscheidung an diesen Besteckstellen gleichmäßig verstärkt wird, während die übrigen Löffelteile durch die Stromlinienstreuung versilbert werden.
  • Hängt man nun einen Löffel 17 gleich größer Abmessungen in die Zelle i, dessen Laffe 17a schwerer ist, so nimmt der Löffel eine Schräglage ein, und falls die Zelle i die gleiche Lage wie in Abb. i beibehalten würde, würde der Abstand der zu verstärkenden Löffelstellen von den Öffnungen 13 sehr verschieden sein, womit auch die Verstärkung der Silberauflage verschieden wird. Um dies zu vermeiden, wird entsprechend, der Abb. 2 die Zelle i um den Zapfen 2 geschwenkt, bis sie Abstände der zu verstärkenden Stellen von den Löchern 13 gleich oder etwa gleich groß sind, worauf die Zelle i in dieser Lage durch Anziehen der Fixierschraube g festgestellt wird. Man ist also in der Lage, eine Einheitszelle für alle gleich großen Besteckteile zu verwenden, unabhängig davon, welche Stellung die Besteckteile zur Senkrechten beim Einhängen einnehmen werden. Es ist im übrigen selbstverständlich möglich, die Neigung und Fixierung der Isolierzelle auch .durch andere als die beschriebenen Mittel zu erreichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pendelnd aufgehängte Isolierzelle für teilweise verstärkte Silberauflagen, z. B. an -den Aufliegestelleh von Bestecken, mit Öffnungen für den ungehinderten Stromdurchgang, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Isolierzelle in jeder beliebigen Winkellage feststellbar ist.
  2. 2. Isolierzelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zelle (i) im oberen Teil schwenkbar im -Rahmen (3) des Silberbades (q.) gelagert und mit einem oberen Lappen (5) versehen ist, an den ein festklenimbares Zugband (7) o. dgl. angreift.
DEW106777D 1940-01-16 1940-01-16 Pendelnd aufgehaengte Isolierzelle zur teilweisen Verstaerkung von Silberauflagen auf Bestecken Expired DE712342C (de)

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