DE712340C - Raedergetriebe mit hydraulischer Schaltung der Schieberaeder - Google Patents

Raedergetriebe mit hydraulischer Schaltung der Schieberaeder

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DE712340C
DE712340C DER97470D DER0097470D DE712340C DE 712340 C DE712340 C DE 712340C DE R97470 D DER97470 D DE R97470D DE R0097470 D DER0097470 D DE R0097470D DE 712340 C DE712340 C DE 712340C
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piston
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DER97470D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02Driving main working members
    • B23Q5/04Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
    • B23Q5/12Mechanical drives with means for varying the speed ratio
    • B23Q5/18Devices for preselecting speed of working-spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Rädergetriebe mit hydraulischer Schaltung der Schieberäder Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung zum Schalten der Schieberäder, insbesondere von Werkzeugmaschinen, nach Patent 695882.
  • In diesem Patent wurde erstmalig vorgeschlagen, einen Verschiebekolben zur Schaltung ,der Radsätze zu verwenden, der bei Beendigung .der jeweilig eingestellten Schaltverschiebung den zum Verschieben erforderlichen Öldruck selbsttätig absperrt. Zu diesem Zweck wurden zwei Kolben verwendet, die in zwei gleichachsigen Schaltzylindern bewegt wurden, welche im Abstand der größtmöglichsten Schaltbewegung voneinander angeordnet waren. Je nach der vorher eingenommenen Einstellung wurde :der Verschiebekolben entweder von dem oberen oder dem unteren Schaltzylinder gesteuert. Entscheidend für die jeweilige Ölführung, d. h. für die Einstellung .des Wählerventils, war die augenblickliche Stellung des Verschiebekolbens und,die gewünschte Bewegungsrichtung. Wenn beispielsweise das Vorgelege nach Mitte verschoben werden sollte, so maßte das Drucköl dem oberen oder unteren Zylinder zugeführt werden, je nachdem, ob der Kolben in der oberen oder unteren Endstellung stand. Die Wählerschaltung maßte also so eingerichtet werden, daß immer die ganze Reihe in ein und demselben Drehsinn .durchgeschaltet würde, und es müßte auch Vorsorge getroffen werden, daß der Verschiebekolben bei diesem Durchschalten seine Bewegung auch jeweils zu Ende durchführte, weil sonst die Stellung des Kolbens nicht mehr mit der Einstellung des Wählerventils übereinstimmte.
  • Außerdem war durch die zweiseitige Anordnung der Schaltzylinder eine verhältnismäßig große Baulänge der :ganzen Vorrichtung bedingt, welche .die Montage erschwerte und die Herstellung verteuerte.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung, die eine Verbesserung und weitere Ausbildung des Gegenstandes des Patents 695 882 darstellt, dadurch vermieden, daß alle Längsnuten oder konzentrischen Ausnehmungen, die für :die Selbststeuerung .des die End- und Zwischeneinstellungen der Räder ausführenden Verschiebekolbens erforderlich sind, am Umfang eines einzigen Kolbens angeordnet sind und mit den _dazugehörigen Zu- und Abflußleitungen derart zusammenwirken, daß die jeweils durch das Wählerventil geöffnete Zuflußleitu.ng mit .der der gewünschten Kolbenverstellung entsprechenden Längsnut oder konzentrischen Ausneh.mung bis zur Erreichung :dieser Stellung in Verbindung steht, während der, dazugehörige Abfluß offen ist, so daß der Verschiebekolben, unabhängig von seiner augenblicklichen Stellung, in die beliebig .am Wählerventil vorwärts oder rückwärts einstellbare Stellung bewegt wird. Zu .diesem Zweck werden die für die Aufwärts- Bewegung .des Kolbens dienenden Längsnuten durch Innenbohrungen oder Nebennuten mit der unteren Kolbendruckseite, diejenigen für die Abwärtsbewegung mit der oberen Kolbendruckseite verbunden. Die einander zugeordneten Zu- und Abflußöffnungen im Schaltzylinder werden außerdem so angeordnet, daß sie nach Erreichung der gewünschten Kolben= stellung .gleichzeitig miteinander selbsttätig geschlossen werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen Längsschnitt durch einen Schaltzylinder, Abb. 2 und 3 dessen Dreifachkolben in Mittelstellung, Abb. 4. eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zur Vierfachschaltung, bei der der Kolben und der Zylinder in Abwicklung dargestellt sind, Abb. 5 einen Schnitt in Richtung A-A der Abb. :1. ,durch den Schaltzylinder mit Kolben, Abb. 6 schematische Darstellungen :der verschiedenen Kolbenstellungen zur Vierfachschaltun:g.
  • In ,dem in Abb. i dargestellten Ausführungsbeispiel ist i der Schaltzylinder, in dem der aus den Kolbenflächen 2, 2', 2" bestehende Dreifachkolben axial beweglich ist. Zwischen der Kolbenfläche 2 und der Kolbenfläche 2' liegt die konzentrische Ausnehmung 3. Zwischen .den Kolbenflächen -2' und 2" liegt die konzentrische Ausnehmung 3'. Der Kolben besitzt Innenbohrungen 4. bzw. d.', welche die Ausnehmung 3' mit der linken Kolbendruckseite bzw. die Ausnehmung 3 mit der rechten Kolbendruckseite verbinden. Der Öleinlaß für die Mittelstellung ist stets bei 5, während die Öffnung 6 immer zum Auslaßdient. Am Zylinderende befinden sich die Öffnungen 7 und 8, .durch die Öldruck auf die rechte oder linke Kolbendruckseite gegeben wird, falls der Kolben .in eine der Endstellungen bewegt werden soll. Hierbei sind die Öffnungen 5 und 6 am Wählerventil, das nicht dargestellt ist, geschlossen. Der Zylinder i wird durch die Deckel 9 beiderseitig geschlossen. Der Kolbenschaft Io trägt an seinem Ende die Schaltgabel i i.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Soll der Kolben von seiner gezeichneten linken Endstellung, in die rechte bewegt werden, so wird Öldruck .durch .die Öffnung 7 gegeben. Die Öffnungen 5 und 6 bleiben am Vorwähler geschlossen, der Olauslaß befindet sieh bei B. Soll der Kolben in die Mittelstellung bewegt werden, so schließt man durch entsprechende Einstellung .des Wählerventils die Öffnungen 7 und 8 und öffnet die Anschlüsse 5 und 6. Das Drucköl wird bei 5 zugeführt. Das aus dem Zylinder herausgepreßte Öl tritt bei 6 aus. Es ist gleichgültig, ob der Kolben vorher in der linken oder rechten Endstellung war. Ist die augenblickliche Stellung des Kolbens die gezeichnete, 'so tritt Öl durch 5 in die Ringkammer 3' und gelangt durch .die Innenbohrung .I hinter die linke Kolbendruckseite, so daß .sich der Kolben nach rechts bewegt. Dieser Vorgang ist in der Ab b. 2 veranschaulicht. Der Öldruck wirkt, wie die Pfeile angeben, von links. Die Kolbenflächen 2 und 2' schließen die Öffnungen 5 und 6 in der gestrichelt gezeichneten Stellung fast ab. Die Kolbenbewegung wird fortgesetzt, bis die Zuflußöffnung 5 von der Kolbenfläche 2' vollkommen abgeschlossen ist. Es kann sehr zweckmäßig sein, gleichzeitig mit der Zuflußöffnung auch die Abflußöffnung 6 zu drosseln bzw. zu schließen, damit der Kolben in der eingestellten Zwischenstellung zwischen zwei abgeschlossenen Flüssigkeitssäulen gehalten wird. Eine solche beispielsweise Ausführungsform ist in der Zeichnung dargestellt.
  • In der Abb. 3 ist der gegenseitige Vorgang dargestellt, bei dem :der Kolben von seiner rechten Endstellung in .die Mittelstellung bewegt wird. Auch in diesem Falle fließt das Öl bei 5 zu und bei 6 ab. Die Einstellung des Kolbens geschieht also unabhängig von seiner augenblicklich eingenommenen Stellung durch Druckmittelzufuhr an ein und demselben Anschluß, der der gewünschten Einstellung des Kolbens entspricht.
  • Die in Abb. i ,dargestellte Ausführungsform ist durch die einfache Ausgestaltung des Kolbens und des Zylinders sehr billig herzustellen. Außerdem braucht der Kolben nicht axial gegen Verdrehung geführt zu sein.
  • Eine andere beispielsweise Ausführungsform ist in den Abb. :4 bis 6 dargestellt. Der Schaltzylinder 12, der horizontal oder, wie in der Zeichnung -dargestellt, senkrecht angeordnet sein kann, hat an seinen Enden die Anschlüsse 13 und 14 und außerdem am Umfange verteilt in der Wirkungslinie A-A die Öffnungen 15, 16, 17, 18 nebst den dazugehörigen Leitungsanschlüssen. 15 und 17 sind Ablaläöffnungen,während das Drucköl durch die Öffnungen 16 und 18 zufließt. Der Kolben i9 ist axial verschieblich, aber nicht.verdrehbar im Zylinder 12 geführt, so daß die an seinem Umfange eingefrästen Längsnuten in Verbindung mit den Ölanschlüssen stehen. Auf der axialen Wirkungslinie der Zuflußöffnungen 18 liegen hintereinander die beiden Längsnuten 2o und 21, die durch Innenbohrungen 2o' und -21' mit den gegenüberliegenden Kolbendruckseiten verbunden sind. Der zugehörige Aus.laß 17 kann mit den nach den Kolbenenden offenen Längsnuten 22 und 23 in Verbindung treten, die zweckmäßig die gleiche Kantenhöhe wie die Nuten 2o und 21 haben. Die gleiche Nutenanordnung ist seitensymmetrisch bei .den über 15 und 16 liegenden Nuten getroffen. Die Zuflußöffnung 16 steht mit 2.4 bzw. 25 in Verbindung. Die Nuten 2.. und 25 sind :durch Innenbohrungen 24.' und ä5' mit den gegenüberliegenden Kolbendruckseiten verbunden. Die Abflußöffnung 15 tritt mit den nach den Kolbenenden zu offenen Längsnuten 26 und 27 in Verbindung. Die Nuten 2.4 und 26 bzw. 25 und 27 haben wiederum zweckmäßig die :gleiche Steuerkantenhöhe.
  • Der in der Abib. q. ,in Abwicklung dargestellte Kolben steht in der Stellung nach Abb. 6a. Soll er in die Stellung 6b bewegt werden, so werden alle Öffnungen bis auf 17 und 18 geschlossen. Das Öl tritt von 18 kommend durch die Innenbohrung 2o' auf die untere Kolbendruckseite. Der Kolben bewegt sich so lange nach oben, bis die Zuflußleitung I8-2o und gleichzeitig die Abflußleitung 17-22 geschlossen sind.
  • Die gleiche Zwischenstellung 6b würde der Kolben einnehmen, wenn er in der Stellung 6 c oder 6d .gestanden hätte. Es .ist nur nötig, das Drucköl bei 18 zuzuführen.
  • Um in die Stellung 6 c zu gelangen, werden die Öffnungen 15 und 16 geöffnet, die übrigen dagegen geschlossen. Wenn die Bewegung von unten her erfolgt, dann wird als Zufluß 16-24 und :als Abfluß, 15-26 benutzt. Erfolgt die Bewegung von oben her, dann befindet sich -der Zufluß bei 16-25 und der Abfluß, bei 15-27.
  • Zur Erreichung der oberen bzw: der unteren Endstellung können weitere, sich selbst steuernde Längsnuten am Umfange des Kolbens mit entsprechenden Zu- und Abflußöffnungen vorgesehen sein. Das würde die Baulänge nur unwesentlich vergrößern. Es kann aber auch, wie es in der Zeichnung beispielsweise dargestellt ist, das Drucköl zu diesem Zweck von unten bzw. von oben durch die Leitungen 14 bzw. 13 eingeführt werden. Eine der Leitungen dient als Zufluß, die andere dagegen als Abfluß. Es lassen sich beliebig viele Zwischenstellungen vorsehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rädergetriebe mit hydraulischer Schaltung,der Schieberäder, insbesondere an Werkzeugmaschinen, bei dem der von einem Verteilerhahn gesteuerte Verschiebekolben zum Schalten der Radsätze in End-oder Zwischenstellungen bewegt wird, in denen der zum Verschieben erforderliche . Druckmittelstrom selbsttätig abgesperrt wird nach Patent 695 882, dadurch gekennzeichnet, daß im Schaltzylinder in ihrer Funktion nicht wechselnde Zu- und Abflußöffnungen vorgesehen sind, die mit den zur Selbststeuerung am Umfange des im Schaltzylinder beweglichen Verschiebekalbens angeordneten Längsnuten oder konzentrischen Ausnehmungen derart zusammenwirken, daß die jeweils durch den Verteilerhahn geöffnete, die gewünschte Kolbeneinstellung bestimmende Zuflußöffnung mit .der entsprechenden Längsnut oder konzentrischen Ausnehmung und mit der jeweiligen Kolbendruckseite bis zur Erreichung dieser Stellung in Verbindung steht, während der dazugehörige Abfluß so lange offen ist, so daß der Verschiebekolben unabhängig von seiner vorherigen Stellung in die beliebig am Verteilerhahn vorwärts udid rückwärts einstellbare Stellung bewegt wird.
  2. 2. Hydraulische Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Aufwärtsbewegung .des Kolbens dienenden Längsnuten bzw. konzentrischen Ausnehmungen durch Innenbohrungen oder Nuten mit der unteren Kolbendruckseite; -diejenigen für die Abwärtsbewegung mit der oberen Kolbendruckseite in Verbindung stehen.
  3. 3. Hydraulische Schaltvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß -die Längsnuten für die Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens auf der gleichen Wirkungslinie mit einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, daß die auf der gleichen Wirkungslinie liegende, im Schaltzylinder angeordnete Zuflußleitung von der zwischen den beiden Längsnuten liegenden Kolbenfläche gerade verschlossen wird. 4.. Hydraulische Schaltvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugeordneten Zu- und Abflußöffnungen im Schaltzylinder so angeordnet sind, daß sie nach Erreichung der gewünschten Kolbenstellung gleichzeitig miteinander geschlossen werden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4117735C1 (de) * 1991-05-30 1992-10-29 Mercedes-Benz Aktiengesellschaft, 7000 Stuttgart, De

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4117735C1 (de) * 1991-05-30 1992-10-29 Mercedes-Benz Aktiengesellschaft, 7000 Stuttgart, De
US5226346A (en) * 1991-05-30 1993-07-13 Mercedes-Benz Ag Axial piston type pressure medium servomotor control device

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