DE71220C - Vorrichtung zum Gummiren von Schläuchen - Google Patents

Vorrichtung zum Gummiren von Schläuchen

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DE71220C
DE71220C DENDAT71220D DE71220DA DE71220C DE 71220 C DE71220 C DE 71220C DE NDAT71220 D DENDAT71220 D DE NDAT71220D DE 71220D A DE71220D A DE 71220DA DE 71220 C DE71220 C DE 71220C
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DE
Germany
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hose
rubber
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Application number
DENDAT71220D
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O. FRANKE in Dresden
Publication of DE71220C publication Critical patent/DE71220C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D23/00Producing tubular articles
    • B29D23/001Pipes; Pipe joints
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29K2105/00Condition, form or state of moulded material or of the material to be shaped
    • B29K2105/06Condition, form or state of moulded material or of the material to be shaped containing reinforcements, fillers or inserts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 39: Horn, Elfenbein und plastische Massen.
OTTO FRANKE in DRESDEN. Vorrichtung zum Gummiren von Schläuchen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. December 1892 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, um Schläuche, namentlich aus Hanf oder Leinen gewebte bezw. geklöppelte, mit einer inneren Gummischicht zu versehen, welche sich mit dem Gewebe innig und vollständig wasserdicht verbinden soll.
Gegenwärtig verfährt man dabei in der Weise, dafs man entweder flüssigen Gummi mittelst einer Bürstvorrichtung an die Innenwandung der gewebten Schläuche streicht und dann vukanisirt, oder man umklöppelt einen fertig vulcanisirten Schlauch, wobei man eine Verbindung von Gewebe und Schlauch durch Bestreichen des letzteren mit einem Klebstoff herbeizuführen sucht.
Bei der vorliegenden Vorrichtung dagegen bringt man in den fertigen gewebten oder geklöppelten Schlauch beliebiger Länge — gewöhnlich 40 m — einen Schlauch aus weichem, unvulcanisirtem Gummi dadurch hinein, dafs man denselben in eine einseitig offene Hülse einlegt und diese durch den Schlauch zieht, indem man der Hülse einen Aufweiter vorgehen läfst. Sobald die ganze Hülse mit dem weichen Gummischlauch sich in dem gewebten oder geklöppelten Schlauch befindet, dreht man das Ganze so, dafs die offene Seite der Hülse nach unten zu stehen kommt, infolge dessen der weiche Gummischlauch aus der Hülse fällt. Man zieht nun letztere aus dem Gewebeschlauch heraus und schliefst sein Ende mittelst einer Klemme luftdicht ab. An das andere Ende setzt man das Mundstück einer Dampf- oder Druckluftleitung (Luftpumpe oder dergleichen) an und bläst somit den weichen Gummischlauch auf, bis er sich dicht an die Wandung des Gewebeschlauches anlegt. Dann schliefst man auch dieses Ende luftdicht ab und bringt das Ganze in den Vulcanisirapparat. Bei der Erhärtung des Gummis bleiben die Gewebefäden, welche sich vorher in denselben eingedrückt hatten, haften, und beide bilden ein untrennbares Ganzes.
Zur Ausführung dieses Verfahrens bedient man sich eines konischen Aufweiters a, der dem inneren Durchmesser des Schlauches angepafst ist, und der Hülse b, welche die Länge des zu dichtenden Schlauches haben muis. Der besseren Handhabung wegen kann die Hülse b in beliebig kürzere Stücke zerlegt sein, die durch Schlösser verbunden werden.
Nachdem der zu dichtende Schlauch auf einen Rahmen aufgespannt ist, wird von entgegengesetzter Seite durch den Schlauch eine Schnur geführt; an dieser befestigt man zuerst den Aufweiter α und in einiger Entfernung die Hülse b. Diese nimmt den fertigen unvulcanisirten Gummischlauch auf und führt ihn durch Anziehen der Leine in den gewebten Schlauch ein. Nachdem dies geschehen, bringt man die Hülse durch Wenden des Schlauches nach oben, so dafs sie den Gummischlauch herausfallen läfst, und zieht dann die Hülse b aus dem Schlauch heraus. Durch Luft- oder Dampfdruck wird der Gummischlauch nun in das Gewebe geprefst und dann der gedichtete
Schlauch unter weiterem Luftdruck in Vulcanisirkästen oder ohne Luftdruck mittelst directen Dampfes vulcanisirt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Gummiren von Schläuchen, darin bestehend, dafs man in den fertig gewebten oder geklöppelten Schlauch rohen, unvulcanisirten Gummi in Form eines Schlauches mittelst einer einseitig offenen Hülse, in welche der rohe Gummischlauch gebettet ist, unter Vorziehen eines Aufweiters einbringt, so dafs nach Entleerung der Hülse der weiche Gummischlauch seiner ganzen Länge nach in dem Gewebeschlauch liegt, um ihn dann in bekannter Weise aufzublähen und durch einmalige Vulcanisation mit dem Gewebeschlauch innig zu verbinden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71220D Vorrichtung zum Gummiren von Schläuchen Expired - Lifetime DE71220C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092642B (de) * 1958-09-13 1960-11-10 Stahlgruber Gruber & Co Otto Verfahren zum Ausbessern schadhafter, fluessige oder gasfoermige Medien foerdernder Schlaeuche und Vorrichtung zur Durchfuehrung desselben
DE1132325B (de) * 1955-05-12 1962-06-28 Phoenix Gummiwerke Ag Verfahren zum Herstellen von Gummi- oder Kunststoff-Schlauchen mit Verstaerkungseinlagen und loesungsmittelfester Kunststoffseele
US3502524A (en) * 1966-07-27 1970-03-24 American Biltrite Rubber Co Process of making fire hose and the like

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