DE71099C - Vorrichtung zum Einebnen der Kohle in liegenden Koksöfen - Google Patents

Vorrichtung zum Einebnen der Kohle in liegenden Koksöfen

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Publication number
DE71099C
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DE
Germany
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rod
leveling
coal
wings
coke ovens
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71099D
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English (en)
Original Assignee
A. REINECKEN in Düsseldorf, Schinkelstr. 48
Publication of DE71099C publication Critical patent/DE71099C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B37/00Mechanical treatments of coal charges in the oven
    • C10B37/02Levelling charges, e.g. with bars

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 10: Brennstoffe.
Die Vorrichtung soll dazu dienen, die beim Füllen horizontaler Koksöfen entstehenden Schüttkegel einzuebnen, welche sehr anstrengende Arbeit bisher noch mittels Handkrücken von besonders kräftigen Arbeitern besorgt wird.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einer horizontal liegenden, zwischen entsprechenden Führungsrollen R und i?1 sich bewegenden langen eisernen Stange Z, welche als Flach-, Winkel-, U-Eisen, Rohr u. s. w. ausgebildet sein kann. Durch die Führungsrollen -R und R\ welche in der Höhe angeordnet sind, bis zu welcher die Koksöfen nach Einebnung gefüllt sein sollen, wird der Stange die zwangläufige horizontale Führung in der Längsrichtung des Ofens gegeben.
Am vorderen Ende der Stange Z befinden sich vier um Scharniere drehbare Flügel F1 bis F4, welche, sich paarweise rechtwinklig zur Stange Z stellen, sobald sie auf entsprechenden Widerstand stofsen.
Bei der Einführung in den Ofen, welche durch eine entsprechend schmale Oeffhung in der Thür des Ofens erfolgt, liegen alle vier Flügel an den Nocken 2V1 bis 2V4 an; um jedoch zu bewirken, dafs dieselben sich bei der Arbeit selbsttätig abwechselnd rechtwinklig stellen und dann wieder schräg (wie in Fig. 3 die Flügel F3 und F4), sind aufser den Nocken N1 bis iV* noch Anschläge M an der Stange Z angenietet.
Bewegt sich die Stange Z in der Richtung des Pfeiles Fig. 3, so werden sich die Flügel F1 und F2 senkrecht stellen und die im Wege liegenden Kohlen vor sich herschieben; dieselbe Wirkung der Flügel Fs und F4 tritt ein, wenn sich die Stange in entgegengesetzter Richtung bewegt, wobei alsdann die Flügel F1 und F2 sich schräg an die Nocken ΛΓ1 und N2 anlegen. Um nun mittels dieser Vorrichtung die vollständige Einebnung der Kohlen zu bewirken, schiebt man die Stange mehrere Male hin und her. Behufs Bewegung der Stange Z ist an deren hinterem Ende ein Auge O, Fig. 4, oder Bolzen O1, Fig. 5, angebracht, woran ein Seil oder eine Kette S befestigt ist. Das Seil oder die Kette läuft über zwei entsprechende Antriebsscheiben A1 und A^, welche mittels Handkurbel oder durch die Dampfmaschine der Koksausdrückmaschine betrieben werden.
In der Zeichnung ist der Apparat als auf dem Geleise der Koksausdrückmaschine stehend und mit Handkurbeln versehen veranschaulicht. Die Stange Z kann auch, wie bereits anfangs erwähnt, in anderer Weise bewegt werden, sie kann z. B. auch mit Zähnen versehen sein, in welchem Falle das Seil oder die Kette S wegfallen und die Scheibe A1 durch' ein entsprechendes Zahnrad ersetzt wird.
Beim Herausziehen der Stange Z aus dem Ofen müssen die Flügel F3 und F4, weil sie dann noch rechtwinklig stehen, mittels eines besonderen Hakens an die Nocken N3 und N1 angelegt werden. Dieser Haken liefse sich auch leicht an der Stange Z so anbringen, dafs er stets daran bleibt, ohne die Wirksamkeit der Flügel zu stören.
Fig. ι a stellt einen Koksofen von oben gesehen dar; die Einebnungsvorrichtung ist im Innern des Ofens durch punktirte Linien angedeutet; in diesem -Falle reicht die Stange Z,
wie in Fig. ι punktirt angezeigt ist, durch den ganzen Ofen hindurch und legt sich am anderen Ende auf eine ebenfalls punktirt angedeutete Führungsrolle i?g. Die Stange Z trägt in diesem Falle drei Flügelpaare, welche in solchen Abständen zu einander angebracht sind, dafs, wenn das mittlere Flügelpaar sich genau mitten unter der OeffnungiT·2 befindet, die beiden anderen Flügelpaare mitten unter den Oeffnungen E1 und E3 stehen. Die Stange wird in diesem Falle vor Beginn der Füllung in den Ofen so eingeschoben, dafs die Flügelpaare mitten unter den Oeffnungen E1 E2 E3 stehen. Die Flügelpaare, welche bei Einführung der Stange schräg stehen, sind mittels zweier Zugstangen L L, Fig. 6 und 7, mit einander verbunden; letztere werden, sobald die Stange eingeführt ist, angezogen und bei P P festgehakt, wodurch sich die Flügel senkrecht stellen.
Wird der Apparat bei Oefen mit kleinen oberen Thüren verwendet, welche Oeffnungen verschliefsen, die die ganze Breite des Ofens frei lassen, so können die Flügel rechtwinklig starr mit der Stange Z verbunden werden.
Fig. 6 und 7 zeigen verschiedene Lagen, der Flügelpaare ff2 u. s. w., welche durch gröfseres oder geringeres Anziehen der Zugstangen L L bewirkt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Einebnen der Kohle in liegenden Koksöfen, bestehend aus einer zwischen Führungsrollen verschiebbaren Stange (Z), an welcher ein oder mehrere Flügelpaare (F1 F% ... oder /J/2 . . .; drehbar angebracht sind, so dafs sie sich (Fig. 2 und 3) beim ,Gebrauch selbstthätig abwechselnd rechtwinklig oder schräg an entsprechende Ansätze anlegen oder mittels Zugstangen (L L, Fig. 6 und 7) und Stiften (P P) beliebig eingestellt werden können, wobei die Stange mittels Seiles, Kette oder Zahnrades und Zähnstange durch die Hand oder durch Maschinenkraft bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71099D Vorrichtung zum Einebnen der Kohle in liegenden Koksöfen Expired - Lifetime DE71099C (de)

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