DE7108012U - Ablage fur Kunststoffbeutelmaschinen - Google Patents
Ablage fur KunststoffbeutelmaschinenInfo
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Description
15 072 S/ach
Die Erfindung betrifft eine Ablagevorrichtung für Beutelmaschinen sum Herstellen von Xunststoffbeuteln mit in Förderrichtung der Beutelmaschine vorauslaufender Schweifinaht mit
endlosen, die Kunststoffbeutel in Greifwerkzeugen fördernde
Transportkettea.
Aus der DPS 819 496 ist bekannt,· Kunststoff beutel mittels
umlaufender Transportketten bis zu einem querfördernden Ablegeband zu tragen. Bei dieser Anordnung sind allerdings die
Greifwerkzeuge als Schweifizangen ausgebildet und erfassen den Kunststoffbeutel an seinem vorderen Ende· Der von einer vorgeschalteten Einrichtung vorgebildete Kunststoffolien-Schlauchabschnitt wird von diesen SchwelStangen im Untertrumbereich der Transportketten übernommen und auf seinem Weg
über die Umlenkräder zum Ablegeband fertig geschweißt und
verfestigt. Das AblagebaissL ist dabei zwischen den Ober- und
Untertruraen der Transportketten angeordnet und dadurch sehr schwer zugänglich.
Die kontinuierliche Arbeitsweise der Maschine macht eine Beutelstapelbildung unmöglich, da die dafür notwendige,
ruckartige Bewegung des Ablegebandes um eine Beutelbreite
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dec tertigen Beutelstapel wegen der geringen Reibung
zvisehen den Xunststoffbeuteln unzulässig auseinanderziehen
würde.
Die Transportketten gehören in diesen Falle su einer Schwelevorrichtung für die in Längsförderverfahren hergestellten
Bodennahtbeutel. Für die Fertigung von in Querförderverfahren hergestellten Seitennahtbeuteln, wie z.B. Tragbeuteln aus
Kunststoffolie» werden besondere Schweißvorrichtungen verwendet, die jedoch keinen Ablegetransport übernehmen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde» eine Ablage für
Kunststoffbeutelmasehinen zu schaffen, bei der die geschilderten Nachteile vermieden werden· Die Ablagevorrichtung
muß also die fertigen Kunststoffbeutel unabhängig von der ihr vorgeschaltetes SchwsiSststicn sur Ablagestell· transpo*-
tieren. Auch ist es erforderlich, daß die Kunststoffbeutel in einfacher und leicht zugänglicher Weise zu einzelnen
Stapeln gesammelt werden, ohne daß es dabei zu einer Beschädigung der frischen Schweißnähte, bzw· zu einem Verkleben
der gestapelten Kunststoffbeutel kommt·
Brfindungsgemäß ist zu diesem Zweck bei einer Vorrichtung
der eingahgs geschilderten Art vorgesehen, daß die Kunstetoffbeutel durch an den Transportketten angebrachte Seitengreifer übernommen und an einer von zwei unterhalb der Transportketten-Untertrume vorgesehenen Stapelbildestellen abgelegt werden, wobei die Beschickung der Stapelbildestellen jeweils nach Bildung eines Beutelstapels mit abgezählter Stückzahl gewechselt wird.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die frische Schweißnaht unbeschädigt bleibt, da die verwendeten Seitengreifer
im Gegensatz zu den üblichen Stirngreif eint nicht unmittelbar
auf die Schweißnaht fassen· Durch die abwechselnde Stapelung
auf zwei Stapelbildungebändern ist eine exakte Trennung der
Beutelatapel gegeben.
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Die Ablegeetell«n sind außerhalb der Bereiche der Transportketten
und des Maschinenständers angeordnet und deshalb im Falle einer auftretenden Störung schnell aufzuräumen.
Vorzugsweise werden die Beutel im Bereich der Obertrume der
Transportketten von den Seitengreifern übernommen und um die
Umlenkachsen herumgeführt, um eine möglichst geringe Baulänge
su gewährleisten.
Es ist zweckmäßig, wenn die Stapelbildestellen als Stapel
bildungsbänder ausgebildet sind, die von der Ablegestelle aus seitlich auf Arbeitshöhe ansteigend aus der Maschine
herausgeführt sind.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die weitere Verarbeitung der Beutel, wie Abnehmen und Verpacken der gezählten
Beutelstapel durch eine Bedienungsperson, wesentlich erleichtert wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, die
Seitengreifer in den auf den, den beiden Transportketten gemeinsamen Kettenbolzen verschiebbaren und mit RoLlen an
den Zwischengestellen geführten Führungsplatten schwenkbar zu lagern, von denen ein Zwischengestellt verschiebbar
angeordnet ist. Hierdurch ist eine vorteilhafte, einfache
Formatverstellung möglich.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn das parallele Verschieben des Zwischengestells über mit einem formschlüssigen Zugorgangetriebe
verbundene Gewindespindeln erfolgt. Hiermit kann eine einzelne Bedienungsperson die parallele Verschiebung
ohne weitere Hilfsmittel durchführen.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Seitengreifer durch Kurvenstücke gegen Federzug geöffnet werden. Hierdurch ist
ein sicheres vuid zugleich schonendes Erfassen der Kunststoffbeutel
gewährleistet.
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Vorzugsweise ist vorgeseher, daß die abzulegenden Kunststoffbeutel
im Obertrumbereich der Transportketten durch auf zwischen den Zwischengestellen sich erstreckenden
Querstäben verschiebbare Längsführungen unterstützt werden.
Ferner können vorteilhaft die abzulegenden Kunststoffbeutel im Bereich der Umlenkachse durch ein muldenförmig angeordnetes
Leitblech geführt werden.
Außerdem können die abzulegenden Kunststoffbeutel unmittelbar
vor den Ablegestellen über sich quer zur Laufrichtung erstreckende Leitstäbe geführt werden.
Durch die vorstehend genannten Leitelemente wird eine unkontrollierbare
Berührung der lappigen und meist mit einem Griffloch versehenen Kunststoffbeutel mit anderen Maschinen-Teilen
vermieden.
Es ist zweckmäßig, wenn unmittelbar vor der ersten Ablegestelle querverlaufende Ionisationsstäbe angebracht sind.
Die Aufhebung der elektrischen Aufladung der darübergeführten Kunststoffbeutel ermöglicht eine störungsfreie Fallbewegung
an den Ablegestellen.
Es ist ferner zweckmäßig, wenn der abzulegende Kunststoffbeutel beim Stapelvorgang durch je einen taktmäßig schwingenden
Niederdrücker auf seine Unterlage gedrückt wird. Dadurch wird nach Freigabe durch die sich öffnenden Seitengreifer
bei allen Maschinengeschwindigkeiten eine kontrollierte Absenkbewegung des lappigen Kunststoffbeuteis erzielt.
Es ist vorteilhaft, daß diese taktmäßige Schwingbewegung von einem auf der Antriebswelle des Kettentransportes sitzenden
Nocken über einen Hebel kraftschlüssig auf durch Rollen abgestützte Zahnstangen übertragen werden, die ihrerseits die
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mit Ihnen kämmenden Zahnräder der Niederdrückerwellen In
Drehschwingungen versetzen. Hierdurch wird die gewünschte
Bewegung mit übersichtlich gestalteten and einfach zu
montierenden Maschinenteilen erreicht.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn jeder der beiden Niederdrücker ausgeschaltet werden kann. Damit ist ein störungsfreier Abtransport des fertigen Beutelstapels gewährleistet;
füriden Transport des abzulegenden Kunststoffbeutels zur
zweiten Ablegestelle hin ist das Aussetzender Schwingbewegung des ersten Niederdrückers unabdingbare Voraussetzung,
dieser muß also auf jeden Fall ausschaltbar sein.
Es ist zweckmäßig vorgesehen, daß die Zahnstangen der Niederdrücker als Sperrstücke ausgebildet sind und durch von
außen betätigte Sperrklinken von ihrem Nockenantrieb getrennt werden. Hierdurch wird mit geringen Betätigungskräften ein
zuverlässiger Ausschaltyorgang möglich.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Seitengreiferöffnungskurven der ersten Ablegestelle bei
Ablage der Kunststoffbeutel an der zweiten Ablegestelle mittels einer durch einen Zählimpuls gesteuerten Schaltvorrichtung ausgeschaltet werden. Hierdurch wird in einfacher
und zuverlässiger Weise das Sammeln von nur von der Zählvorrichtung abhängigen unterschiedlichen Beutelstapeln möglich.
im einzelnen ist vorteilhaft vorgesehen, daß die Schaltvorrichtung aus einem zwischen festen Anschlägen pendelnden
Drehfeldmagneten besteht, der über eine Zahnraduntersetzung auf die mit zwei Kurvenrollenträgern versehene Schaltwelle
wirkt, die über die mit den Führungsbolzen fest verbundenen Zylnderkurven die Ausschaltbewegung der Seitengreiferöffnungskurven einleitet. Damit ist in zuverlässiger Weise die
Gleichzeitigkeit der Ausschaltbewegung beider Seitengreiferöffnungskurven gewährleistet.
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Es 1st zweckmäßig, wenn die Sperrklinke zum Ausschalten der
Schwingbewegung des ersten Niederdrückers von der Schaltwelle der Ausschaltvorrichtung der Seitengreiferöffnungskurven der ersten Ablegestelle betätigt wird. Damit wird
eine einfache Kopplung der notwendig zusammengehörigen Bewegungen beim Wechsel 4er Ablegestelle erzielt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und ist im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt aurch eine erfindungsgemäße Ablage nach der Linie I-I in Fig. 2, teilweise schematisch,
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, teilweise im
Schnitt,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie IH-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2,
Die Ablage besteht im wesentlichen aus einem Transportkctttensystem, das zwei endlose Transportketten 1,1J aufweist. Die
Transportketten werden über die Umlenkräder 2,2* geführt und
durch in Fig. 3 dargestellte Kettenführungen 3,3* unterstützt.
Die Umlenkräder 2,2* sind fest mit ihrer gemeinsamen Achse verbunden, die an den Seitengestellen 5,5' der Ablage in an
sich bekannten, nicht weiter dargestellten Spannlagern gelagert ist. Die Antriebsräder 6,6* der Transportketten 11,1*
haben eine gemeinsame Welle 7, die über Zahnräder 8,9 von
der vorgeschalteten Kunststoffbeutelmaschine angetrieben und in deren Seitengestellen 10,10' gelagert ist, ebenso
wie der Bändertransport 11, der in dem dargestellten Ausführungsbeispiel für eine ordentliche Übergabe des Kunststoffbeutels von der Kunststoffbeutelmaschine an die Ablagevorrichtung sorgt.
Das Transportkettensystem ist mit Greifwerkzeugen 12a, 12b versehen, die im einzelnen später genau beschrieben werden.
Unterhalb des Transportkettensystems sind zwei vorzugsweise
aus mehreren Einzelbändern bestehende Stapelbildungsbänder 13,13* vorgesehen, die die fertig gebildeten Beutelstapel
seitlich aus der Maschine herausführen. Der Antrieb erfolgt dabei von zwei Getriebemotoren 14a, 14b aus über die Zahnräder 15,16 auf die Walzen 17,17* des ansteigenden Bändertransportes 77,77' und damit über diese Bänder auch auf die
Umlenkwalzen 18,18' der Stapelbildungsbänder 13,13*.
Die Greifwerkzeuge 12a, 12b bestehen, wie in Fig. 2 dargestellt ist, aus zwei Führungsplatten 19a, 19b, die auf zwei,
den beiden Transportketten 1,1* gemeinsamen und sich quer zur Transportrichtung zwischen ihnen erstreckenden Kettenbolzen 20 verschiebbar angeordnet sind. Die Führungsplatten
19a, 19b werden mit je zwei Rollen 21 an den Zwischengestellen 22 und 23 geführt.
Die Seitengreifer 24 (ganz links in Fig.2) sind in den
Führungsplatten 19a,19b schwenkbar gelagert und werden durch
Zugfedern 25 geschlossen. Das öffnen eines Seitengreifers 24 erfolgt durch das Auflaufen seiner Kurvenrolle 26 auf die
Öffnungekurven 27a,27b am Aufgabeende der Ablage, bzw. auf die Öffnungskurven 28a,28b an der übergabestelle zum ersten
Stapelbildungsband 13.
Das Zwischengestell 22 ist auf den zwischen den Seitengestellen
5,5* sich erstreckenden Traversen 29 verschiebbar gelagert. Die parallele Verschiebung erfolgt durch gleichzeitiges Ver-
drehen der beiden Gewindespindeln 30 in den mit dem Zwischengestell 22 fest verbundenen Gewindemuttern 31
bei Betätigung des Handrads 32 tnd damit auch das die beiden Gewindespindeln 30 verbindenden, formschlüssigen Zugorgangetriebes
33.
Im Obertrumbereich der Transportketten 1,1' befinden sich
zwischen den beiden Zwischengestellen 22 und 23 Längsführungen 34 für die Beutel, die auf Querstäben 35 verschiebbar
angeordnet sind. Das an der Quertraverse 36 befestigte Leitblech 37 verhindert ein Umknicken des freien
Beutelendes am umgelenkten Kunststoffbeutel im Bereich der Umlenkachse 4. Der Leitstab 38 und in Nebenfunktion auch
die Ionisationsstäbe 39 und die Anschlagbleche 40 dienen zur Führung des abzulegenden Kunststoffbeutels. Die Anschlagbieche
40 sind an Querstäben 41 befestigt und führen den herabfallenden Kunststoffbeutel an seiner Vorderkante,
so daß ein ordentlicher Beutelstapel entsteht.
Dazu hilft auch die Aufhebung der elektrischen Aufladung an den abzulegenden Kunststoffbeuteln durch die Ionisationsstäbe 39, die mit gemeinsamen Haltern 42 ebenso wie der
Leitstab 38 und die Querstäbe 41 über Kreuzköpfe 43 auf
Stangen 34 längsverschiebbar angeordnet sind und dadurch
in die für den Ablegevorgang günstigste Lage gebracht werden können.
Die Kunststcffrbeutel werden während des Ablegevorganges auf
die Stapelbildungsbänder 13,13' durch taktmäßig schwingende Niederdrücker 35,45' auf ihre Unterlage gedrückt. Die gebogenen
Niederdrücker 45,45* sind mittels der Kreuzköpfe auf den Niederdrückerwellen 47 einstellbar angeordnet. Die
Niederdrückerwellen 47 sind in den Kreuzköpfen 48 gelagert und an jeweils einem Ende mit den Zahnrädern 49 fest verbunden,
die jeweils mit einer der Zahnstangen 50,51 kämmen. Die Kreuzköpfe 48 sind auf den Stangen 52 verschiebbar angeordnet,
die über Kreuzkopfe 53 mit den an dem Zwischengestell
23 befestigten Stangen 54 verbunden sind, so daß dadurch
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ein starrer Rahmen gebildet wird, in dessen Bereich die für
den Ablegevorgang günstigste Lage der Niederdrücke!' 45,45*
eingerichtet werden kann.
Die Zahnstangen 50,51 werden mit Rollen 55 and in zylindrischen Führungen 56 axial geführt und durch in Fig. 1 hintereinander liegende Zugfedern 57 über die Kurvenrollen 58 und
den dazwischen befindlichen Schwinghebel 59 an den mit der Welle 7 verbundenen Nocken 60 angepreßt, von dem sie ihre
hin- und hergehende Bewegung erhalten.
Die Zahnstangen 50,51 sind mit je einem als Sperrstück wirkenden Ansatzbund 61 versehen und durch schaltbare Sperrklinken 62,62* in der in Fig. 1 linken Endstellung festzuhalten und so von ihrem Nockenantrieb zu trennen. Dabei verharrt der jeweilige Niederdrücker 45,45' in seiner oberen
Endlage, so daß der fertige Beutelstapel darunter störungsfrei abtransportiert werden kann, bzw. die abzulegenden
Kunststoffbeutel am ersten Niederdrücker vorbei störungsfrei zur zweiten Ablegestelle gelangen können.
Das Ausschalten des zweiten Niederdrückers 45* erfolgt bei
Betätigung des Hubmagneten 63 durch einen Stromimpuls, Der Hubmagnet 63 bewirkt gegen Federzug über einen Hebel 64 auf
die im Zwischengestell 23 gelagerte Welle .65 der Sperrklinke 62' die erforderliche Schwenkbewegung zum Anlegen an das Sperr
stück 61 der Zahnstange 51.
Das Ausschalten des ersten Niederdrückers 45 geschieht in gleicher Heise, jedoch erfolgt hierbei das Anlegen der
Sperrklinke 62 an das Sperrstück 61 der Zahnstange 50 durch einen auf der Schaltwelle 66 befestigten Nocken 67.
Db Schaltwelle 66 gehört zu einer elektromechanischen
Schaltvorrichtung zum Ausschalten der Seitengreifer-Öffnungskurven 28a,28b an der Obergabestelle zum ersten Stapelbildungsband 13. Die Betätigung erfolgt durch einen Zählimpuls einer bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten
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Zählvorrichtung, und ist anhand von Fig. 4 und Fig. 5
näher erläutert.
Die Schaltvorrichtung besteht aus einem Drehfeldmagneten 68, der an dem Seitengestell 5' angeflanscht ist und auf
dessen Wellenzapfen ein Zahnrad 69 aufgekeilt ist, das mit dem Festrad 70 einer, eine Pendelbewegung ausführenden
Schaltwelle 66 im Eingriff ist. Die Pendelbewegung der Schaltwelle 66 wird durch den Anschlag eines mit dem Zahnrad 69 verbundenen Anschlagstückes 71 an zwei ortsfesten,
mit dem Seitengestell 5* verbundenen Anschlagbolzen 72 begrenzt·
Die Pendelbewegungen der mit der Schaltwelle 66 über die
beiden Kurvenrollenträger 73 verbundenen Kurvenrollen 74
erzeugen eine axiale Bewegung der von ihnen eingeschlossenen, in des Zwischengestellen 22,23 mittels der Führungsbolzen
verschiebbar gelagerten Zylinderkurven 75a und 75b. Die Führungsbolzen übertragen diese Bewegung auf die an ihnen jeweils des jeweiligen Zwischengestelles 22,23 befestigten
SeitengreiferQffnungskurven 28a und 28b.
Durch die Vereinigung des Nockens 67 und der beiden Kurvenrollenträger 73 auf der Schaltwelle 66 ist eine zuverlässige
Kopplung der notwendigen Ausschaltvorgänge für den ersten Niederdrücker 45 und die Seitengreiferöffnungskurven 28a,
28 b der ersten Ablegestelle gegeben.
Claims (1)
- l I · I ·II» · tilUINDMULLER & HULSCHER M/TB 2657 (15Schutzansprüche1. Ablagevorrichtung für Beutelmaschinen zum Herstellen von Kunststoffbeuteln mit in Förderrichtung der Beutelmaschine voraus laufender Schweißnaht, mit endlosen, die Künstetoffbeutel in Greifwerkzeugen fördernden Transportketten, dadurch gekennzeichnet, daß an den Transportketten (1,1*) Seitengreifer (12a, 12b) zur Übernahme der Kunststoffbeutel und Ablage an einer von zwei unterhalb der Transportkettenuntertrume vorgesehenen Stapelbildestellen (13,13*) vorgesind.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, daduz ι gekennzeichnet, daß die Stapelbildestellen als Stapelbildungsbänder (13,13*) ausgebildet sind, die von der Ablegestelle aus seitlich und auf Arbeitshöhe ansteigend aus der Haschine herausgeführt sind.3. Vorrichtung nach Anspruch 1,oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitengreifer (12a, 12b) in den auf den den beiden Transportketten (1,1*) gemeinsamen Kettenbolzen (20) verschiebbaren und mit Rollen (21) an den Zwischengestellen (22,23) geführten Führungsplatten (19a, 19b) schwenkbar gelagert sind, von denen ein Zwischengestell (22) verschiebbar angeordnet ist·4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das parallele Verschieben des Zwischengestells (22) über mit einem formschlüssigen Zugorgangetriebe (33) verbunde ne Gewindespindeln (30) erfolgt.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurchί gekennzeichnet, daß die Seitengreifer (12a, 12b) durchKurvenstücke (27,28) gegen Federzug (25) geöffnet werden.ξ 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurchζ gekennzeichnet, daß auf zwischen den Zwischengestellen(22,23) sich erstreckenden Querstäben (35) verschiebbare Längsführungen (34) zur Unterstützung der abzulegenden Kunststoffbeutel"vorgesehen sind.7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Umlenkachse (4) ein) muldenförmig angeordnetes Leitblech (37) vorgesehen ist.8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar vor den Ablegestellen sich quer zur Laufrichtung erstreckende Leitstäbe (38,39) zur Führung der abzulegenden Kunststoffbeutel vorgesehen sind.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar vor der ersten Ablegestelle querverlaufende Iionisationsstäbe (39) angebracht sind.10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die abzulegenden KunstStoffbeutel beim Stapelvorgang durch je einen taktmäßig schwingenden Niederdrücker (45,45*) auf ihre Unterlage gedrückt werden, wobei mindestens der in Förderrichtung erste Niederdrücker (45) ausschaltbar ist.11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die taktmäßige Schwingbewegung von einem auf der Antriebvwelle (7) des Kettentransports (1,1') sitzenden Nocken (60) über einen Hebel (59) kraftschlüssig auf\ durch Rollen (55) abgestützte Zahnstangen (50,51) übertragen werden, die ihrerseits die mit ihnen kämmenden Zahnräder (49) der Niederdrückerwellen (47) in Dreh-t · ft 4 J» 4 t ■ »12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangen (50,51) der Niederdrücker als Sperrstücke (61) ausgebildet sind und durch von außen betätigte Sperrklinken (62,62') von ihrem Nockenantrieb (60) getrennt werden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7108012U true DE7108012U (de) | 1973-08-23 |
Family
ID=1265190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7108012U Expired DE7108012U (de) | Ablage fur Kunststoffbeutelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7108012U (de) |
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